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Montag, 7. Dezember 2015

Türkische Kliniken behandeln wissentlich IS-Kämpfer

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Die türkische Regierung bestreitet die Vorwürfe, dass in der Türkei Terroristen in ihren Krankenhäusern behandelt. Es gibt jedoch Bilder, von verwundenen Kämpfern der Terrorgruppen Islamischer Staat, al-Nursa Front und der Islamischen Front, die in türkischen Kliniken gemacht wurden und die Anschuldigungen untermauern.


Die Vorwürfe, die Türkei würde Terroristen des Islamischen Staat, der Islamischen Front und der al-Nusra Front medizinisch behandeln, verhärten sich. Abgeordnete von türkischen Oppositionsparteien und investigative Journalisten liefern immer öfter Beweise dafür, dass verwundete Dschihadisten, die in Syrien gegen die Regierungsarmee kämpfen, in türkischen Krankenhäusern versorgt werden. Dies sind Behauptungen die von der türkischen Regierung unter Recep Tayyip Erdoğan vehement bestritten werden. 

Doch einem türkischen Journalisten gelang es, die Einrichtungen zu besuchen, in denen die Dschihadisten behandelt werden und darüber zu berichten.
"Von dem Manager und der Leitung des Krankenhauses wurde mir gesagt, dass diese Leute dschihadistische Kämpfer sind und keinem anderen Beruf nachgehen. Sobald sie Gaziantep erreichten, begann ihre Behandlung und danach wurden sie zurück an die Front gebracht. Die Manager sagten mir, Nahrung und sanitäre Einrichtungen würden von der Stadt Gaziantep zur Verfügung gestellt. Zumindest logistisch ist das unter dem Tisch durch die Behörden genehmigt. Dieses Krankenhausleistet der Islamischen Front seine Dienste," sagte der türkische Journalist im Interview mit "RT".
Die Islamische Front ist eine Allianz aus Rebellenfraktionen. Nicht so bekannt wie der "IS", aber für sich auch schon berüchtigt. Sie sieht die al-Nusra Front als Brüder an und beinhaltet eine Gruppe, die von den Vereinigten Arabischen Emiraten als Terrororganisation gelistet ist, berichtet "RT" weiter. 
Demnach ist die Islamische Front eine sunnitische Gruppe, die alle Schiiten vernichten will, auch die Zivilisten.
Nachdem die türkischen Behörden von den Recherchen des Journalisten erfuhren, stellten sie ihn vor Gericht. Er wurde dazu gezwungen, seine Aussagen offiziell zu widerrufen. Ursprünglich sagte er zu "RT", dass die Regierung widersprüchliche Aussagen mache. 
"Die Stadt Gaziantep hat den Bericht sofort dementiert. Auf einer Pressekonferenz sagten sie, dass eine solche Einrichtung nicht existiere. Diese Aussage wurde von der Organisation, die das Krankenhaus betreibt, selbst entkräftet. Sie gab nämlich zu, dass es ein Krankenhaus gab. Sie sagten jedoch, dass es keine Dschihadisten behandelt habe."
Berichte von türkischen Krankenhäusern, die Dschihadisten behandeln, kommen von der gesamten türkisch-syrischen Grenze. Darunter gibt es auch Anschuldigungen, dass medizinische Einrichtungen in der Hentai-Region Terroristen des IS geholfen haben. Der Fall hat die Aufmerksamkeit des türkischen Parlaments erregt. 
Auf einem Bild, das in einem Krankenhaus in Hentai gemacht wurde, erkannte der türkischer Abgeordnete Muharrem Ince einen Kommandant des "Islamischen Staat".
"In staatlichen Krankenhäusern wurden Terroristen behandelt. Die Gesundheits- und Außenminister müssen erklären, warum so etwas passiert. Gibt es an den türkischen Staatsgrenzen irgendeine Sicherheit? Sie haben ihre eigenen Monster geschaffen," sagte Ince.
Ein weiterer türkischer Abgeordnete meinte, dass es in der Hentai-Provinz mehr als 50 Krankenhäuser gebe. Er fügte hinzu: "Seit fünf Jahren werden dort Dschihadisten behandelt. Es sind keine Zivilisten. Verwundete al-Nusra Kämpfer werden in diese Krankenhäuser gebracht. Auch Kämpfer des "IS". Vor zwei bis drei Monaten wurden zwei Kämpfer in das Krankenhaus gebracht und sie hatten Bomben am Körper." (so)


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