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Mittwoch, 20. Juli 2016

Die Rechnung geht nicht auf

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Grausame Folter - Französische Regierung unterdrückt Wahrheit über Massaker im Bataclan 

Opfer wurden kastriert und ausgeweidet. Eine Spezialanhörung hatte schon im März stattgefunden.

Die französische Regierung hat Zeugenaussagen und Berichte über Folter im Nachtclub Bataclan unterdrückt. Am 13. November 2015 wurden dort bei einer koordinierten Anschlagsserie des IS während eines Konzertes 89 Menschen getötet. Eine französische Untersuchungskommission hatte bereits am 21. März die Staatsanwaltschaft und anwesende Einsatzkräfte zu Aussagen über grausame Schändungen auf der zweiten Ebene des Veranstaltungsortes befragt. Die Ergebnisse der 14-stündigen Anhörung wurden erst in der vergangenen Woche veröffentlicht und von der britischen Internetseite Heatstreet ausgewertet. (1)

Den Aussagen zufolge hätten die IS-Killer einigen Opfern die Augen ausgestochen und sie ausgeweidet. Die Männer sollen kastriert worden sein. Die Geschlechtsteile hätte man ihnen danach in den Mund gesteckt. Frauen soll in den Genitalbereich gestochen worden sein. Überlebende hätten der Polizei berichtet, die Kopf-Ab-Miliz habe diese Taten außerdem gefilmt. Die so verstümmelten Leichname seien den Familien der Opfer von der Gerichtsmedizin nicht gezeigt worden, gaben Polizisten zu Protokoll.

Der Vorsitzende der Untersuchungskommission, Georges Fenéch, erklärte: „Das Komitee ist über diese Informationen, die nirgendwo in den Medien aufgetaucht sind, tatsächlich sehr beunruhigt.“ Daraufhin zitierte Fenéch aus einem Brief, den er von einem Vater eines Opfers erhalten habe. Darin heißt es: „Im forensischen Institut in Paris hörte ich von den Todesursachen meines Sohnes – was für ein Schock das für mich war –, dass sie seine Geschlechtsteile abgeschnitten und in seinen Mund gesteckt hätten. Er soll ausgeweidet gewesen sein. Ein Psychologe stand neben mir, als ich ihn hinter der Glasscheibe, unter weißem Leichentuch auf dem Tisch liegen sah. Er sagte: Dies ist der einzige vorzeigbare Bereich; das linke Profil ihres Sohnes‘. Ich fand heraus, dass er kein rechtes Auge mehr hatte. Sie sagten mir, dass es durchgestochen und die rechte Gesichtshälfte aufgeschnitten wurde […].“

Direkt nach dem Anschlag vernommene Zeugenaussagen, in denen von Folter und Verstümmelung berichtet wurde, hatten es nur in vereinzelt in die französische Presse geschafft. Die Tageszeitung Le Monde berief sich zwei Tage nach dem Massaker auf eine Überlebende, der zufolge die Opfer mit Messern gefoltert wurden, nachdem das Schießen aufgehört hatte. (2) Da die Attentäter französisch sprachen, habe sie gehört, wie sie einen Mann lachend aufforderten, „seine Hose auszuziehen“.

Noch genauer ist die Aussage eines männlichen Überlebenden vom 17. November in der Zeitschrift Paris Match: „Man konnte Schreie hören, so als ob die Menschen gefoltert worden waren. Die Terroristen sagten zu uns: ‚Wir sind hier, um euch den gleichen Dingen auszusetzen, die unschuldige Leute in Syrien erleiden. Hört ihr diese Schreie, dieses Leid? Das tun wir, damit ihr fühlt, was unser Volk in Syrien jeden Tag aushalten muss. Das ist Krieg! Und es ist erst der Anfang. Wir werden Unschuldige abschlachten. Wir wollen, dass ihr diese Botschaft weiterverbreitet.” (3)

Daran ist die NATO-hörige französische Regierung jedoch nicht interessiert. Sonst hätte sie die Ergebnisse der Anhörung nicht vier Monate verzögert und dann heimlich, still und leise freigegeben. Die Pariser Staatsanwaltschaft will von Folter noch heute nichts wissen. Dementsprechende Berichte seien Gerüchte, da keine Messer am Tatort gefunden worden seien, erklärte Staatsanwalt Christian Sainte vor dem Ausschuss. Schrapnell habe die Verstümmelungen verursachen können. Fenéch fragte daraufhin, ob dadurch die Hoden eines Mannes in dessen Mund hätten landen können. „Darüber habe ich keine Informationen“, erwiderte Sainte.


Warum sollten die Barbaren in Europa zimperlicher sein als in Syrien und im Irak? Unvorstellbare Gräueltaten sind ihre Handschrift. Da die Politik der Bedrohung nicht gewachsen ist, schränkt sie Widerstand mit politischer Korrektheit ein und setzt auf medial verabreichte Normalisierung. An die inzwischen wöchentlichen Schlagzeilen von ‚so und so vielen Opfern bei Terroranschlag’ gewöhnt man sich schneller, als an ausgeweidete, kastrierte Jugendliche – darüber schweigt man besser. Aber die Rechnung geht nicht auf. Bei einer Schweigeminute zum Gedenken der Opfer von Nizza war Premierminister Manuel Valls am Montag einem gellendem Pfeifkonzert seiner Landsleute ausgesetzt. (4)



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