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Sonntag, 14. August 2016

Berufsgenossenschaft und Unfallopfer

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Berufsgenossenschaften sind nichts anderes als eine Haftpflichtversicherung für Arbeitgeber. Und natürlich führen Arbeitsunfälle - viele Arbeitsunfälle - zu einem Anstieg der Beiträge / der Kosten eines Unternehmes. 

Will man nun diese Steigerung der Kosten vermeiden, führt das in der Regel zu einer besseren Vorsorge für die Arbeitnehmer. Denkt man! Oft war das auch so. Allerdings können diese Kosten auch gering gehalten werden, indem Ansprüche aus Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten vermieden, verringert werden, verweigert werden.  

Die Methoden sind:
  • D-Ärzte schreiben zu schnell gesund, trotz offensichtlicher Arbeitsunfähigkeit
    >> Folge daraus: der AN lässt sich notgedrungen über die Krankenkasse weiter krankschreiben ... Ansprüche werden nicht geltend gemacht ...  die Kosten werden auf die Allgemeinheit abgewälzt ... Hartz IV statt rechtlicher Rentenansprüche ...
  • BG-Sachbearbeiter sitzen einfach Schreiben der Unfallopfer aus > das heißt, es wird einfach nicht geantwortet
  • Gutachten werden erstellt - die BG-lastig sind. Dazu gibt es Gutachter, die direkt für die BGs arbeiten.
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Viele Unfallopfer kämpfen teilweise jahrelang um ihr Recht auf Entschädigung. Noch viel mehr allerdings, begeben sich erst gar nicht in diese Auseinandersetzung mit den BGs und deren Ausführenden, die D-Ärzte. 

Daraus entsteht zudem Jahr für Jahr ein volkswirtschaftlicher Schaden in ..... Höhe? In Deutschland sind das 15 Milliarden Euro! *** Wieviel von diesem Geld durch die Privatwirtschaft auf die Kranken-/Rentenkassen sprich Allgemeinheit abgewälzt wird, ist nicht bekannt. Ab es wird immens sein....
  

Auf der Homepage der Berufsgenossenschaften finden sich die Listen der D-Ärzte sowie die der für die BGs arbeitenden Gutachter.



Wie auf solch Liste ein leitender Ärztlicher Direktor eines Städtischen Klinikums kommen kann, ist mir persönlich schleierhaft. Denn wie heißt es doch so schön? Wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing!




*** Korrektur ... Diese 15 Milliarden beziehen NUR sich auf anerkannte Arbeitsunfälle + Berufskrankheiten. Interessant ist das tatsächliche Ausmaß, dass sich unter den Kosten der Sozialkassen versteckt wiederfindet.  



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