Mittwoch, 24. August 2016

Dort, wo der klassische Pastor fehlt - stirbt Gemeinde Stück für Stück !

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Wird der klassische Gemeindepfarrer überflüssig?

Kassel (idea) – Reformen in der evangelischen Kirche führen dazu, dass der klassische Gemeindepfarrer überflüssig werden könnte. Zu diesem Ergebnis kommt der hessen-nassauische Pfarrer Christoph Bergner (Bensheim) in einem Beitrag für das Deutsche Pfarrerblatt (Kassel). Durch die Streichung vieler Pfarrstellen sei es nicht mehr möglich, das die Geistlichen wie jahrhundertelang stetigen Kontakt zu den Bürgern pflegen. Das solle durch ein Netzwerk von Prädikanten aufgefangen werden. „Da nur ein geringer Bedarf an qualifizierter Theologie nötig zu sein scheint, können Gemeinden auch von Ehrenamtlichen versorgt werden“, so die Vorstellung. Prädikanten sind von der Kirche beauftragte ehrenamtliche Prediger.


Luther zufolge sollte jedes Dorf einen Pfarrer haben

Martin Luther (1483–1546) hat das, so Bergner, völlig anders gesehen. Dem Reformator zufolge müsse „ein jeglich Dorf und Flecken einen eigenen Pfarrer haben“. Zum 500-jährigen Reformationsjubiläum 2017 stehe Luther mit seiner Vorstellung eines qualifizierten Pfarramts in der EKD „ziemlich allein da“. Laut Bergner passt sich die Kirche an gewandelte gesellschaftliche Bedingungen an. So widme sie Pfarrstellen in Stellen für Öffentlichkeitsarbeit um und besetze sie beispielsweise mit Journalisten. Psychologen übernähmen die Seelsorge. Die Verbindung von Pfarrer und Gemeinde sei Stück für Stück gelöst worden. Während sich die evangelische Kirche in der lutherischen und reformierten Tradition als Gemeindekirche verstanden habe, werde die Kirche nun von oben nach unten gedacht und organisiert. Bergner: „Die Verwaltung hat alles in der Hand.“ Da die Verwaltungswege und die Entscheidungen immer komplexer würden, überschauten die Synodalen oft nicht mehr Folgen ihrer Beschlüsse. Ein ernsthafter Diskurs sei kaum noch möglich: „Immer weniger Menschen sind bereit, in eine Synode zu gehen.“ Die Fluktuation sei so hoch, dass eine kontinuierliche Beratung und Kontrolle der Kirchenleitung kaum noch möglich sei.


Der Pfarrer muss in der Gemeinde präsent sein

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Bergner war 23 Jahre Mitglied der hessen-nassauischen Synode, davon 18 Jahre im Finanzausschuss. Er wünscht sich, dass die evangelische Kirche die Bedeutung des Pastors wiederentdeckt: „Dann würde ihr auch wieder wichtig, was ihren Dienst eigentlich ausmacht und wofür sie in dieser Gesellschaft gebraucht wird. Nicht der funktionale Dienst, sondern die personale Präsenz ist die Voraussetzung für ihre unverzichtbare pastorale Aufgabe.“



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Alles nur fauler Zauber ....

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Wissenschaftlich nicht bewiesen also, schlecht für die Pharma-Industrie in jedem Fall ...
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Übersäuerung des Körpers - 
Was ist dran?


Die Themen „Übersäuerung“ und „Säure-Basen-Haushalt“ sind komplex, denn hier streiten sich schon seit etlichen Jahren zwei Parteien: die klassische Schulmedizin und Anhänger von alternativen Heilmethoden. Letztere Gruppe verteidigt die Theorie der „Übersäuerung“. Demnach lagern sich sogenannte Säuren im Bindegewebe ab, die vor allem durch ungesunde Industrielebensmittel, Fast-Food, erhöhtem Fleischkonsum, Stress, Nikotin und Alkohol entstehen. Diese Stoffwechselabfälle sollen für ein zu saueres Milieu sorgen. Dieses Ungleichgewicht des „Säure-Basen-Haushaltes“ sei der Theorie nach hauptverantwortlich für diverse Krankheiten wie Gicht, Arthrose, Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises, Neurodermitis, Osteoporose, Muskelschmerzen, chronische Müdigkeit, Schlafstörungen, Herzrhythmusstörungen, Allergien und auch Krebs.


Zusammenhang zwischen einer Übersäuerung und Krankheiten ist nicht wissenschaftlich bewiesen

Weder die Annahme, der Körper könne ein zu viel an Säuren nicht ausgleichen, noch die Theorie dass aus dieser Übersäuerung Krankheiten die Folge seinen, lassen sich derzeit wissenschaftlich beweisen. Eine Wirksamkeit der basischen Ernährung bezüglich der Vermeidung von Krankheiten konnte bisher nicht nachgewiesen werden, abgesehen von Nebeneffekten durch eine insgesamt gesündere Ernährung (z. B. Fleischverzicht, Vermeidung von Kohlenhydraten mit hohem glykämischen Index). Sowohl die bayerische Verbraucherzentrale, als auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung, haben in ihren offiziellen Stellungnahmen die Übersäuerungstheorie kritisiert. In der Mitteilung der Verbraucherzentrale Bayern heißt es: „Die natürlichen Puffersysteme des Körpers, eine ausgewogene Ernährung mit reichlich Gemüse und Obst, mäßig tierischen Lebensmitteln, viel Trinken sowie Bewegung schützen ausreichend vor Übersäuerung.“


Übersäuerung des Körpers: Alles nur fauler Zauber?

Auch wenn die Theorie einer „Übersäuerung des Körpers“ und die basische Ernährungsweise in heftiger Kritik stehen, findet man im Internet zahlreiche Foren mit positiven Erlebnisberichten, Bücher zu diesem Thema und Artikel in großen Zeitschriften. Entschlacken, Basenfasten und Heilfasten sind in den letzten Jahren zu Trendthemen herangewachsen. Auch und vor allem weil etwas dran zu sein scheint an der Annahme, eine Übersäuerung sei für zahlreiche Beschwerden verantwortlich. Sind wir wirklich alle durch Umweltgifte, Fast-Food und den modernen Lebensstil auf der Überholspur übersäuert oder wirken Basenkuren wie Placebos und regen unsere inneren Selbstheilungskräfte an? Befinden sich wirklich Schlacken in uns? Müssen wir diese loswerden?

Diese Fragen können nur sehr schwer beantwortet werden, ohne für eine Seite Partei zu ergreifen. Eines ist sicher: unsere Ernährung hat sich in den letzten Jahrzehnten nicht zum gesünderen entwickelt. Auch der Lebensstil des Durchschnittdeutschen hat einen Wandel durchgemacht, der für viele Krankheiten und Beschwerden verantwortlich ist. Wer müde ist trinkt Kaffee, wer gestresst ist schafft sich Entspannung durch eine Zigarette und Kopfschmerzen werden mit Tabletten gestillt.

Auch unsere Ernährung hat durch Fertiggerichte und Fast-Food in den letzten Jahren enorm gelitten. Neben dem erhöhten Stress, der zur Zeit dem Begriff „Burnout“ einen wahren Hype beschert, enthalten unsere Lebensmittel erwiesenermaßen durch Überzüchtung immer weniger der wichtigen Stoffe die wir brauchen, um gesund zu bleiben. Alles Faktoren die auch in der Übersäuerungstheorie vorkommen und demnach sauer bzw. krank machen. Um das Warum und die Details wird allerdings heftig debattiert.



Gesundheitsinstitut Deutschland
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Es muß Israelis heißen...

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So zärtlich kann investigativer 

Journalismus  in Deutschland sein


Jetzt macht sich auch die Ulmer Südwestpresse Gedanken "über den Antisemitismus in Deutschland". Ein lobenswertes Unterfangen, denn Ulm und Neu-Ulm zählen zu den Hotspots des Islamismus und Salafismus in Deutschland. Aber die SWP schickt lieber eine Reporterin nach Berlin, wo es bei der Polizei eine „Recherche – und Informationsstelle Antisemitismus“ (Rias) gibt, die antisemitische Vorfälle „sammelt“. Der Leiter der Stelle sagt: „Rias will den alltäglichen Antisemitismus sichtbar machen“; von einer Verfolgung und Bestrafung der Täter redet er nicht. Denn bei denen handelt es sich offenbar um Geister, die keine Gesichter haben und  keine Spuren hinterlassen. Zum „Alltag von Juden und Jüdinnen“ gehört, dass sie „beleidigt und bedroht (würden) von Leuten, die auf der Straße an ihnen vorbeigehen“. Amnon Seelig, der im Wedding lebt, „ist einmal von jemandem in der U-Bahn auf den Kopf geschlagen worden“, berichtet seine Frau. Ein ander Mal habe ihn ein Mann mit „du Judenschwein!" angeschrien.


Wer sind die Leute, die einen Juden, der an ihnen vorbeigeht, beleidigen und bedrohen? Wer war der Mann, der „Judenschwein“ gerufen hat? Pfadfinder aus der Slowakei? Ein betrunkener Däne? Die SWP erspart sich jeden Hinweis auf das Umfeld, aus dem die Täter stammen könnten. Werden solche Details von der „Recherche – und Informationsstelle Antisemitismus“ nicht erhoben? Will man keinen „Generalverdacht“ erwecken? Seltsam, seltsam, wie rücksichtsvoll investigativer Journalismus sein kann, wenn es darum geht, Bezüge zu verschleiern.


Dem Leiter der „Recherche – und Informationsstelle Antisemitismus“ geht es vor allem darum, „die Öffentlichkeit für Antisemitismus zu sensibilisieren“. Und wenn das nächste Mal bei einer Demo auf dem Kudamm von Leuten gerufen wird: „Jude, Jude, feiges Schwein, komm heraus und kämpf allein!", wird die sensibilisierte Öffentlichkeit zurückrufen: „Es muss Israelis heißen, Ihr blöden Dumpfbacken!" 



Henryk M. Broder



Achse des Guten
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Müde? Schlapp? Energielos? Krank?


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(Zentrum der Gesundheit) - Müde? Schlapp? Energielos? Oder gar krank? Übersäuerung kann das Wohlbefinden beeinträchtigen. Die moderne Ernährungs- und Lebensweise kann leicht zu einer Übersäuerung des Organismus führen. Entsprechend viele Menschen kämpfen heutzutage mit einem unausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt - und viele ahnen gar nicht, dass eine Übersäuerung für ihre Beschwerden verantwortlich ist oder zumindest massgeblich an deren Entstehung beteiligt war.




Übersäuerung: Symptom oder Ursache?

Krankheiten gibt es viele, wirkliche Heilmittel dagegen sind eher rar. Wer sich nicht wohl fühlt, geht zum Arzt und wird dort mehr oder weniger erfolgreich behandelt. Hauptproblem dieser Behandlungen ist, dass sich kaum jemand für die Ursache der Beschwerden interessiert. Auch die Feststellung einer Übersäuerung wird nicht in Betracht gezogen.

Wenn Sie Halsschmerzen haben, bekommen Sie Tabletten gegen Halsschmerzen, wenn Sie arthritische Probleme haben, werden Ihnen entzündungshemmende Medikamente empfohlen und wenn Sie einen hohen Blutdruck haben, dann wird Ihnen eben ein blutdrucksenkendes Medikament verschrieben.

Hat sich jemals irgendjemand darum gekümmert, WARUM Sie Halsschmerzen haben? WAS zu Ihrer Arthritis führte? WIESO Sie unter Bluthochdruck leiden?


Übersäuerung - die Ursache der meisten Gesundheitsprobleme

Dabei ist den meisten Krankheiten und Beschwerden eine einzige Ursache gemein: Übersäuerung. Übersäuerung ist ein Zustand, der ganz zu Beginn eines jeden Leidensweges steht. Leider spürt man eine Übersäuerung anfangs nicht.

Der menschliche Organismus versucht - oft über viele Jahrzehnte hinweg - eine bestehende Übersäuerung zu kompensieren. Das gelingt auch eine Zeitlang. Wie lange, das hängt von der individuellen Konstitution, dem Lebensstil und den persönlichen Reserven ab.

Dann tauchen die ersten Symptome auf. Meistens fühlt man sich anfangs "nur" ein wenig energielos, schlapp, müde und ohne jeglichen Antrieb. Im Laufe der Zeit kommen die verschiedensten Leiden und Symptome noch dazu. Da viele Medikamente die bestehende Übersäuerung noch verstärken, droht ein Teufelskreis nahezu ohne Ausweg.



Übersäuerung ist nicht gleich Sodbrennen


Viele Menschen denken beim Begriff "Übersäuerung" zunächst an Sodbrennen. Doch handelt es sich hier um zwei unterschiedliche Dinge.

Da eine Übersäuerung die Ursache der meisten Gesundheitsprobleme darstellt (falls diese Probleme nicht von Geburt an bestehen), ist sie auch an der Entstehung von Sodbrennen beteiligt. Sodbrennen ist also lediglich eines der vielen möglichen Symptome einer Übersäuerung.


Übersäuerung: Ungleichgewicht im Säure-Basen-Haushalt

Doch was ist nun mit "Übersäuerung" wirklich gemeint? Es geht - wie der Name deutlich sagt - um zu viel Säure. In unserem Organismus gibt es Bereiche, die sauer sein müssen (das Scheidenmilieu zum Beispiel oder der Dickdarm) und es gibt Bereiche, die - um ordnungsgemäss funktionieren zu können - basisch sein müssen (zum Beispiel das Blut, die Zwischenzellflüssigkeit oder der Dünndarm).

Um diesen fein ausgeklügelten Säure-Basen-Haushalt in seinem Gleichgewicht zu halten, gibt es verschiedene körpereigene Regelmechanismen. Zu diesen Mechanismen gehören die Atmung, die Verdauung, der Kreislauf und die Hormonproduktion. Sie alle sind stets darum bemüht, den gesunden pH-Wert im Körper aufrecht zu halten.

Der pH-Wert gibt an, ob eine (Körper-)Flüssigkeit sauer oder basisch ist, wobei ein Wert von unter 7 eine Säure anzeigt und ein Wert von über 7 bis 14 eine Base. Wenn nun aufgrund äusserer Umstände zu viele Säuren in den Körper gelangen, dann arbeiten die Regelmechanismen auf Hochtouren. Irgendwann sind sie überstrapaziert und können die eintreffende Säureflut nicht mehr bewältigen. Der Zeitpunkt erster Beschwerden ist gekommen.


Übersäuerung - mit gesunder Ernährung nicht möglich

Normalerweise sollten wir essen, um unseren Organismus so zu versorgen, damit er gesund und munter leben kann. Bei der Verdauung und Verstoffwechslung gesunder Nahrung fallen einige wenige unbrauchbare oder auch giftige Stoffe an.

Diese werden von unserem Körper schadlos neutralisiert und ausgeschieden. Eine gesunde Ernährung und Lebensweise wird also nie im Übermass schädliche Stoffe produzieren. Unser Körper bleibt im Gleichgewicht und wir bleiben gesund, jung und leistungsfähig.
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Wir jedoch essen oder tun heutzutage Dinge, die unserem Organismus Kummer bereiten und ihn dadurch übersäuern. Die Übersäuerung des Körpers wird massgeblich durch den Verzehr säurebildender Nahrungsmittel und einer ungünstigen Lebensweise beschleunigt. Übersäuerung entsteht folglich durch:
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Übersäuerung durch ungesunde Ernährung

Bei der Verdauung und Verstoffwechslung der heute üblichen Nahrung entstehen grosse Mengen Säuren, Gifte und Stoffwechselendprodukte, deren Entsorgung die Regelmechanismen des Körpers überfordern.

Gleichzeitig tun wir möglichst wenig, um unseren Körper bei der Ausscheidung der anfallenden Säure- und Schlackenmenge zu unterstützen. Wir bewegen uns oft nur wenig, sind kurzatmig und wir achten kaum auf eine ausreichende Versorgung mit basischen Mineralstoffen.


Übersäuerung - mögliche Folgen (1)


Fallen beim täglichen Stoffwechsel also so viele Säuren und Schlacken an, dass unser Körper sie alle gar nicht hinausschaffen kann, dann müssen diese Schlacken irgendwo  .zwischengelagert werden. Sie werden in das Bindegewebe verschoben - Falten oder Cellulite entstehen.

Sie werden auch in die Gelenke gepackt, wo sie zu Arthritis und Arthrose führen. Auch in den Nieren, der Galle oder in der Blase sammeln sich Schlacken an und wachsen dort zu Nierensteinen, Gallensteinen oder Blasensteinen heran.

Der Organismus lagert gewisse Schlacken sogar in den Blutgefässen, wo sie zu Verengungen, dann zu Bluthochdruck und schliesslich zu Herzinfarkt und Schlaganfall führen können.



Übersäuerung durch säurebildende Mineralstoffe

Was aber sind nun diese Säuren oder Schlackenkonkret? Unsere Nahrung liefert abgesehen von Kohlenhydraten, Eiweissen und Fetten unter anderem auch Mineralien. Manche davon sind säurebildend, andere wiederum basenbildend.

Die säurebildenden Mineralien sind u. a. Schwefel, Phosphor, Chlor und Jod. Daraus entstehen bei der Verstoffwechslung Säuren wie z. B. Schwefelsäure, Salzsäure und Phosphorsäure.

Die basenbildenden Mineralien sind u. a. Natrium, Kalium, Calcium, Magnesium und Eisen. Um gesund zu bleiben, benötigt unser Körper ALLE diese Mineralien. Jeder einzelne Mineralstoff erfüllt in unserem Körper lebenswichtige Aufgaben. Es gibt also weder besonders gute noch ausgesprochen schlechte Mineralstoffe.



Übersäuerung: Ungleichgewicht im Mineralstoffverhältnis

So baut das saure Phosphor gemeinsam mit dem basischen Calcium unsere Knochen und Zähne auf. Für gesunde Knochen brauchen wir also sowohl saure als auch basische Mineralstoffe. Jedoch brauchen wir sie in einem bestimmten Verhältnis.

Unser Körper enthält mehr als doppelt so viel Calcium wie Phosphor. Also sollte auch unsere Nahrung diese beiden Mineralstoffe in genau diesem Verhältnis enthalten. Das Gegenteil aber ist der Fall: Die heute übliche Ernährungsweise basiert auf Getreideprodukten, Milch- und Fleischprodukten und liefert dadurch deutlich mehr Phosphor als Calcium - wobei dieses ungesunde Ungleichgewicht nicht nur bei diesen beiden Mineralstoffen vorhanden ist, sondern bei allen anderen ebenso.

Infolgedessen treffen täglich viel mehr saure als basische Mineralien ein. Unser Körper aber verlangt mehr basische als saure Mineralien. Das Gleichgewicht ist verschoben. Wir sind übersäuert.



Übersäuerung - mögliche Folgen (2) 

Harnsäure beispielsweise entsteht bei der Verstoffwechslung von Fleisch und Fleischprodukten. Wird Harnsäure neutralisiert, entstehen Harnsteinkristalle. Diese lagern sich in den Gelenken ab - Arthrose und Gicht sind mögliche Folgen.

Getreide enthält viel Schwefel und Phosphor. Daraus entstehen Schwefel- und Phosphorsäuren. Wenn das basische Calcium nun die Phosphorsäure neutralisiert, dann entstehen weisse Kristalle, die sich in den Nieren ablagern können. Man nennt sie Nierensteine.

Oft heisst es, überschüssiges Calcium sei dafür verantwortlich. In Wirklichkeit sind es die schädlichen Säuren, die von basischem Calcium neutralisiert wurden, um den Körper vor dem vorzeitigen Säure-Tod zu retten.


Übersäuerung schafft Mineralstoffmangel

Das Problem ist nicht einmal "nur" die Einlagerung der Schlacken im Organismus, sondern ausserdem der dadurch stattfindende Verschleiss an basischen Mineralstoffen, was langfristig zu einem chronischen Mineralstoffmangel führt. Da die übliche Zivilisationskost aus bevorzugt Weissmehl, Zucker und verarbeiteten Milch- und Fleischprodukten von Haus aus sehr wenig Mineralstoffe enthält und gleichzeitig aufgrund ihres gravierenden Säurepotentials eine enorme Mineralstoffmenge zur Neutralisierung der Säuren verlangt, müssen dazu die körpereigenen basischen Mineralstoffvorräte angegriffen werden.

Das bedeutet, basische Mineralien wie Calcium und Magnesium werden aus den Knochen, den Knorpeln, den Zähnen, dem Bindegewebe, dem Haarboden, den Sehnen und anderen mineralstoffreichen Geweben gezogen, um die gefährlichen Säuren zu neutralisieren. Da mit der üblichen mineralstoffarmen Ernährung niemals so viele Mineralstoffe eintreffen, um diese Vorräte jemals wieder aufzufüllen, entwickelt sich ein chronischer Mineralstoffmangel, der wiederum die unterschiedlichsten gesundheitlichen Folgen haben kann.


Sind auch Sie übersäuert?

Wenn Sie den Grad Ihrer persönlichen Übersäuerungssituation erfahren möchten, überprüfen Sie Ihren Säure-Basen-Haushalt! Mit Hilfe von pH-Teststreifen können Sie den pH-Wert Ihres Urins messen.

Bei einem Menschen mit ausgeglichenem Säure-Basen-Haushalt ist der Urin in der Regel morgens leicht sauer (pH-Wert 6,5 bis 6,8), zum Mittag hin wird er neutral (pH-Wert 7) und abends sollte er leicht basisch sein (pH-Wert über 7).

Sollten Sie hier Unregelmässigkeiten entdecken, können verschiedene entsäuernde Massnahmen der bestehenden Übersäuerung Einhalt gebieten.



Das Entsäuerungsprogramm

1. Führen Sie ein 1- bis 3-monatiges Entsäuerungsprogramm durch (detaillierte Beschreibung einer drei 1-monatigen Entsäuerungskur sowie einer 3-monatigen Entsäuerungskur finden Sie weiter unten).

2. Wenn Ihnen der tägliche Zeiteinsatz für eines der unten vorgeschlagenen Entsäuerungsprogramme zu hoch erscheint, Sie aber dennoch entsäuern möchten, dann können Sie sich für die einfachste, aber dennoch – wenn konsequent und über mindestens drei Monate hinweg durchgeführt - erfolgreiche Entsäuerungsmethode mit Aktiv Basen entscheiden. Aktiv Basen ist ein basisches Aktivwasser-Konzentrat, das den Körper bis in die Zellebene hinein entsäuern kann. Bei der Entsäuerung mit Aktiv Basen müssen Sie lediglich zweimal täglich an die Einnahme von Aktiv Basen denken. Das ist schon alles.

3. Ernähren Sie sich basisch - auch NACH Ihrer 1- bis 3-monatigen Entsäuerungskur. Diese war nur der Einstieg! Jene Schlacken, die sich seit vielen Jahren in Ihrem Körper befinden, lassen sich oft erst nach mehreren Monaten basischer Lebensweise ausscheiden. Ausserdem müssen Sie die stets neu eintreffenden Säuren bzw. solche, die durch mentalen oder physischen Stress entstehen, ja ebenfalls täglich konsequent ausscheiden.

4. Wenn Sie weiterhin säurebildende ungesunde Nahrung essen, müssen Sie Ihrem Organismus grosse Mengen qualitativ hochwertiger basischer Mineralien zukommen lassen (z. B. Basenquelle oder die Sango Meeres Koralle), damit möglichst viele Säuren entfernt werden können. Jede Umstellung in Richtung gesunde Ernährung erhöht dabei die Chancen der täglichen vollständigen Schlackenentsorgung.

5. Integrieren Sie die folgenden Punkte (oder zumindest einige daraus) in Ihren künftigen Tagesablauf:
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  • Mit einem basischen Morgentee beginnen Sie den Tag.
  • Verwenden Sie möglichst basische Körperpflegeprodukte.
  • Orientieren Sie Ihre Ernährung an den Hinweisen im Artikel basische Ernährung und gesunde Ernährung.
  • Wer es morgens eilig hat, frühstückt ein schnell zubereitetes Basenmüsli.
  • Um Ihre Ernährung zusätzlich mit hochwertigen basischen Stoffen anzureichern, können Sie über jede Mahlzeit ein pflanzliches Basenpulver streuen.
  • Organische basische Mineralien wie z. B. die Sango Meeres Koralle werden regelmässig eingenommen, damit der Körper jetzt endlich all die Mineralien an seine Mineralstoffdepots zurückgeben kann, die er in den Zeiten des Raubbaus von dort ausgeliehen hatte.
  • Entspannen Sie mindestens zwei- bis dreimal wöchentlich in einem Basenbad. Wenn Sie für ein Vollbad keine Zeit haben, sollten Sie sich basische Fussbäder gönnen.
  • Achten Sie auf tiefe Atmung.
  • Planen Sie gemässigten Sport und Saunabesuche in Ihren Wochenablauf ein.
  • Abends geniessen Sie einen basischen Abendtee.
  • Über die Fusssohlen entgiftet der Körper besonders stark. Dies können Sie unterstützen, indem Sie mit Hilfe von Basenstrümpfen im Schlaf weiter entsäuern und mit einem Gefühl der Leichtigkeit am nächsten Morgen aufstehen.
  • Überprüfen Sie Ihren Entsäuerungserfolg mit Hilfe von pH-Teststreifen.




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