Sonntag, 22. Juli 2018

Denn des Herrn Wort tröstet

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Situationsbezogenes Suchregister


Für die Zielgruppe der polizeilichen Einsatzkräfte ist das passend. Hilfreich ist auch, dass diese Bibelausgabe auch ganz praktisch als „Arbeitshilfe” eingesetzt werden kann. Ein situationsbezogenes Suchregister hilft, um auf spezielle Fragestellungen passende Bibelstellen zu finden. Zum Beispiel auf der Suche nach Trost bei Todesfällen, bei Selbstzweifeln oder im Umgang mit schwierigen Menschen. Diese praktische Orientierung ist auch hilfreich für Notfallseelsorger und alle Menschen, die im beruflichen Alltag oft extremen Situationen ausgesetzt sind.
Hilfreich sind auch Beiträge wie die Tipps der Polizeiseelsorge: „Sie haben eine Todesnachricht zu überbringen?” oder wie man gut mit stark belastenden Situationen umgeht. Persönliche Erfahrungsberichte, in denen Polizistinnen und Polizisten von ihrem Glauben und den Belastungen des Berufs erzählen, ergänzen diese Taschenbibel.


EKHN
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Kein Urlaub in der Türkei !!!

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Audiatur online
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Samstag, 21. Juli 2018

Linksammlung

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Braver Hund
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Eindeutig kein terroristischer Hintergrund
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Lieber tot, als Diesel
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Volltrunken in Brüssel
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Kommentar zum NATO-Gipfel

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Der Ernstfall ist da: Allahs Krieger

Künstlich erzeugter Nebel am Himmel

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Merkels neues Volk

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Die bewußte Islamisierung Europas

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Zeugen gesucht

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Deutschland verweigert Passrückgabe

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Nicht nur die Briten spinnen,
Merkel-Deutschland ebenso

Das Magazin beschreibt einen Fall eines ausreisewilligen Syrers: Jiwan Bozkurt war im Jahr 2015 aus Syrien geflohen. Auf der Flucht wurde er von seiner Familie getrennt. Bozkurt kam nach Deutschland, durfte seine Familie aber nicht nachholen – seine Frau und Kinder sind mittlerweile wieder in Syrien. Auch Bozkurt hat sich Anfang dieses Jahres zur Rückkehr in seine Heimat entschlossen. Aber das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hat seinen syrischen Reisepass eingezogen.
Dem Magazin zufolge begründet das Amt das Vorgehen damit, dass der Pass des Syrers in einem von der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) besetzen Gebiet ausgestellt wurde. Deshalb könne es sich bei dem Dokument um eine Fälschung handeln.


weiterlesen Epochtimes
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Die Briten spinnen? - Defintiv JA

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Unzensiert
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Gender-Wahnsinn


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Konstrukt Gender

Neues Buch bezeugt, wie enthaltsames Leben auch als Homosexueller möglich ist Konstrukt »Gender« zerstört die Gesellschaft und die Würde der Person

Personen mit homosexuellen Neigungen werden durch die »Homo-Lobby« belogen und entwertet; ein enthaltsames Leben als Homosexueller ist möglich.

Dieses Zeugnis bietet ein neues Buch von Daniel Mattson, mit Titel: „Warum ich mich nicht ‚schwul‘ nenne“, das nach seinem englischen Original auch auf Italienisch erschienen ist.

Mattson selbst legt in diesem Buch seine Erfahrungen mit seiner homosexuellen Neigung dar, und wie er trotzdem enthaltsam leben kann. „Ich möchte die Kirche dafür begeistern, darüber zu sprechen“, sagt er über seinen Weg als Katholik, der sich vom gleichen Geschlecht angezogen fühlt.

Interessengruppen wirkten mit ihren Ideologien in der Gesellschaft, um ein neues Menschenbild zu schaffen: den Typus „schwul“. Fundament der homosexuellen Ideologie sei eine „radikal antichristliche Anthropologie, die den Menschen auf sexuelle Lust reduziert.“

Auch Kardinal Gerhard L. Müller nahm an der Buchpräsentation teil und stellte den größeren Rahmen des Problems dar.

Sich nicht von der Schwulen-Lobby vereinnahmen lassen, wolle Mattson, da sie den Menschen rein auf seine Sexualität reduziere. Sich die Etikette „gay“ oder „schwul“ anzuhängen möchte Mattson nicht. Kardinal Müller kommentierte, warum:

„In der Gender-Ideologie erweitert man diese Kategorien [gay etc.] ins Unendliche, indem man aus jeder Form von sexueller Vorliebe eine eigene geschlechtliche Identität konstruiert. Sich also als Gay zu identifizieren oder sich als solcher identifizieren zu lassen, heißt, den ganzen Reichtum des Menschseins, die Entfaltung aller geistigen und künstlerischen Gaben, die Verantwortung für die Welt und die Transzendenzoffenheit mit der Berufung zum ewigen Leben nur auf eine sexuelle Attraktion durch Menschen des eigenen Geschlechtes zu reduzieren.“

„Schwul“ zu sein, entspreche einem Menschenbild, das durch eine soziale Konstruktion geschaffen wurde und der christlichen Anthropologie – der Lehre des Menschen – entgegenstehe.

„Indem man Begriffe wie Gay aus einer Kopfgeburt hervorgehen lässt, macht man die Normalität einer ehelichen Beziehung von Mann und Frau zu einer Variante der menschlichen Natur. Statt der Unterscheidung von Mann und Frau gibt es auf einmal zwei andere grundlegende Menschentypen: nämlich den homosexuellen und heterosexuellen Menschen.“



Freie Welt
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Ermutigung

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Deutschland

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Liebe

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Südafrika .... noch nie so viel geweint

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In Südafrika findet ein Völkermord gegen weiße Farmer statt.Trotz der akuten Gefahr waren die YouTuber Lauren Southern und Caolan Robertson diese Woche in Südafrika, um endlich darüber international zu berichten. Ein Gastbeitrag von Collin McMahon (JouWatch)
Lauren Southern wurde mit ihrer Berichterstattung von der Aktion „Defend Europe“ und der G20-Menschenjagd auch in Deutschland bekannt. Seit dieser Woche berichtet sie mit ihrem ex-„Rebel Media“ Kollegen Caolan Robertson aus Südafrika.
Die Gewalt dort trotzt jeder Beschreibung:
„Heute haben wir eine Dame interviewt, die Farmmorde untersucht. Vor kurzem wurde ein 12-jähriger Junge in einer Badewanne voll kochend heißem Wasser ertränkt. Sie musste seine geschmolzene Haut vom Badewannenrand kratzen. Eine Welle extremer Brutalität erfasst dieses Land, und die westlichen Medien schweigen es tot“,
„Es bricht mir das Herz. Ich habe den ganzen Tag Familien interviewt, deren Liebsten ermordert wurden, die selber angeschossen oder gefoltert wurden, und die alles verloren haben, weil die südafrikanische Regierung nichts für sie tut. Ich habe soviel geweint wie schon lange nicht mehr. Ich werde dafür sorgen, dass ihre Geschichten endlich Gehör finden“, 
Southern stellte am 15.1.2018 das erste Video in einer Serie von Interviews online. Sie sprach mit einer Farmerin namens Janine, deren Vater mit 6 Schüssen in den Bauch und den Hinterkopf hingerichtet wurde, während er versuchte, mit seinem Sohn zu telefonieren.
„Sie haben etwa 1300 € erbeutet. Etwas Essen aus der Küche. Dann sind sie abgehauen. Ich frage mich warum. Warum musste mein Vater sterben? …  Sie nehmen sich die Schwächsten vor, die 65 Jahre und älter sind. Bald werden wir hier nicht mehr bleiben können“,
sagt Janine. „Ich habe von keinem einzigen Regierungsbeamten gehört. Niemand hat sich darum gekümmert.“
In Südafrika findet jeden Tag ein Farm-Angriff statt. Weiße Mitbürger werden – im Land mit der 8-höchsten Mordrate der Welt – dreimal so oft ermordet wie der Durchschnittsbürger, weiße Farmer sechsmal so oft, oft nach stundenlanger Folter und Misshandlung.



weiterlesen Philosophia Perennis
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Freitag, 20. Juli 2018

Der Tag der Abrechnung wird kommen

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News for Friends
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Widerstand - heute vor 74 Jahren.


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Ungehorsam und 
das Recht auf Widerstand 



Heute vor 74 Jahren, am 20.07.1944, schrieb Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg mit seinem Attentat auf Hitler Widerstandsgeschichte. Aus diesem Anlass veröffentliche ich eine Betrachtung zum Recht auf Widerstand meines Lesers und Gastautors
 Dr. Hans-Jürgen Wünschel.


Sind unsere Zeiten so, dass an Ungehorsam, gar an Widerstand zu denken wäre? Sicher, denn die politische Landschaft zeigt auf, dass es mit der sprichwörtlichen Ruhe als erster Bürgerpflicht vorbei ist. Gut so. Denn eine Demokratie, in der das Denken von Gutmenschen der Beharrung gleichgeschaltet wird, und nicht mehr kontrovers diskutiert werden kann bzw. darf, verabschiedet sich als freiheitliche Regierungsform.


Haben wir Deutsche ein Verhältnis zum Ungehorsam, gar zum Widerstand? Wenn ja, welches? So oder ähnlich ist die Frage gestellt, die in den Jahren der 68er Bewegung, der Debatte um die Notstandsgesetze, in den Monaten der Nachrüstungsdebatte 1980 diskutiert wurde. Dolf Sternberger schrieb 1968 in der FAZ: „In der NS-Zeit gab es einen Tyrannen und wenig Widerstand. Heute gibt es viel Widerstand oder doch Widerstandsbedürfnis und keinen Tyrannen“.


Siebzig Jahre nach dem Ende der Tyrannis des Nationalen Sozialismus und ein Vierteljahrhundert nach dem Abschütteln der Tyrannis im Osten Deutschlands sind besonders in den sozialen Netzwerken die Forderungen nach Widerstand und Ungehorsam gegen die reaktionären Gutmenschen und Vertreter der Beharrung, des „Establishments“ – Parteien, Wirtschaft, Kirchen – auch gegen die demokratisch gewählten Regierungen im Bund und in den Ländern erneut zu lesen. Die Täter der kommunistischen Antifa proklamieren „Leistet Widerstand“ und ziehen mit Gewalt gegen Andersdenkende. Vor Jahren versammelten sich in Dresden Bürger unter dem Schlagwort PEGIDA zum friedlichen Protest gegen die gewaltsame Islamisierung Deutschlands und Europas. Die Partei „Alternative für Deutschland“ schaffte es, aus dem Stand mit einer Parole „Gegen den Euro und die verordnete Einheitlichkeit Europas“ in das Europaparlament und in Landesparlamente einzuziehen.


Die politische Diskussion wird davon angeheizt, dass auf den Artikel 20, Absatz 4 des Grundgesetzes verwiesen wird: „Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.“


Können die heutigen Überlegungen mit dem überlieferten Widerstandsbegriff gleichgesetzt werden, wie er etwa verwendet wird, um die Gegnerschaft in einem totalitären System zu kennzeichnen? Vieles, was heute unter dem Schlagwort „Widerstand“ diskutiert wird, ist oft schlicht und einfach demokratische Opposition. Diese ist aber ein grundlegendes Kennzeichen unserer freiheitlichen Demokratie. Vom Widerstandsrecht, das in Art. 20 Abs. 4 des Grundgesetzes ausdrücklich anerkannt ist, ist also das Recht auf Widerspruch zu unterscheiden, welches jedem Bürger zusteht und das durch die Grund- und Menschenrechte unserer Verfassung garantiert wird. Wer das Recht auf Widerspruch mit dem Widerstandsrecht gleichsetzt, verwechselt Demokratie und Tyrannis. Dass dies geschieht, lässt auf einen schlimmen Zustand unserer politischen Sprache schließen.


Widerstand im demokratischen Staat ist ein Widerspruch. Der Verfassungsrechtler Hans Schneider drückte dies einmal so aus: „Das im Grundgesetz eingebaute Widerstandsrecht erlaubt dem Staatsbürger ein hilfsweises Eingreifen zum Schutz der verfassungsmäßigen Ordnung, nicht aber gestattet es einen Angriff auf die etablierte Ordnung.“ Die Betonung liegt eindeutig auf „Schutz der bestehenden verfassungsmäßigen Ordnung“. Die aktuellen Parolen etwa bei facebook meinen aber genau das Gegenteil: Recht auf Widerstand gegen die bestehende demokratische Freiheitsordnung. Auch Ungehorsam oder gar passiver Widerstand lässt sich schwer mit Art.20,4 vereinbaren. Dieses Recht besteht aber verfassungsmäßig nicht, ob es naturrechtlich verankert sein könnte, muss diskutiert werden, ist aber nach herkömmlicher, die Grundwerte unseres Staates beachtende Position zu verneinen, denn das Widerstandsrecht würde auf solche Weise in sein Gegenteil verkehrt werden, denn es würde ja die die Menschenrechte garantierende Verfassung zu beseitigen versuchen. Das gilt auch, wenn Verfassungsrechtler der gegenwärtigen Bundesregierung mehrfach den Bruch des Rechts und der Verfassung etwa bei den Entscheidungen über den Euro oder die Asylanten zuweisen.


Demokratie ist die Staatsform, in der man irren darf, ohne bestraft zu werden. Doch es ist auch die Staatsform, in der nach der persönlichen Verantwortung und Schuld der politisch Handelnden gefragt werden darf und muss.


„Was wolltest Du mit dem Dolche, sprich?“ – „Die Stadt vom Tyrannen befreien!“ Wir alle haben diese beiden Zeilen aus dem Gedicht „Die Bürgschaft“ von Friedrich Schiller in der Schule kennengelernt – die Älteren mussten es zum Glück sogar auswendig lernen. Vielleicht haben auch manche in der Schule „Wilhelm Tell“ gelesen: „Nein, eine Grenze hat Tyrannenmacht … Wenn der Gedrückte nirgends Recht kann finden, wenn unerträglich wird die Last, greift er hinauf getrosten Mutes in den Himmel und holt herunter seine ewgen Rechte, die droben hangen unveräußerlich und unzerbrechlich wie die Sterne selbst.“


So sehr wir als Schüler vielleicht den Tod des Tyrannen durch den Schuss Wilhelm Tells herbei gewünscht haben, so stellt sich die Frage nach dem Ungehorsam, gar nach Widerstand gegen eine Regierung, die demokratisch gewählt, legal an die Macht gekommen ist.


Viele, abgelenkt durch „Brot und Spiele“, vertrauen der Obrigkeit, gegen die nach Martin Luther niemand rebellieren darf, doch ist es nicht allzu oft Bequemlichkeit, in Ruhe gelassen zu werden? „Rebelliert der Passive erst dann, wenn es zu spät ist“ – wie einmal die Parole an der Universität Heidelberg 1972 hieß? Wer hat das Recht, sein Gehorchen als Vorwand für die Rechtfertigung seines falschen Handelns zu benutzen, wie dies Adolf Eichmann tat?


Ein Blick in die Geschichte des Widerstandsrechtes könnte uns vielleicht die Problematik näher bringen. Es ist bekannt, dass die Grundlagen unseres heutigen Rechts ihren Ursprung im römischen Staat und Staatsgedanken haben. Der Grundsatz des römischen Verwaltungsapparates lautete: Das Recht ist vom Staat gegeben, der, wollte er sich nicht selbst in Frage stellen, kein Recht auf Widerstand dulden konnte.


Der Glaube aber oder die Hoffnung wie Wilhelm Tell es ausdrückt, dass außerhalb oder oberhalb des Staates auch ein Recht vorhanden sein könnte, ist germanischen – deutschen – Ursprungs. In den Kodizes der Römer ist vergebens zu finden, was wir in den Volkssammlungen unserer germanischen Vorfahren entdecken. So wurden z. B. im Zeichen des Widerstandsrechtes bei den Westgoten von 35 Königen 17 getötet. Wir lesen in einer Chronik: „Als der König gegen den Wunsch seines Volkes keinen Frieden schließen wollte, redete der greise Gesetzessprecher von Tiundaland: ,Dieser König lässt keinen mit sich sprechen und mag nichts hören. Deshalb wollen wir Bauern, dass Du, König, Frieden schließt. Willst Du aber nicht, so werden wir Dich töten und nicht länger Unfrieden und Ungesetzlichkeit dulden“.


Wer klagt heute bei Gesetzesverstößen durch Politiker an? Die vierte Gewalt – die Medien – nimmt sich heraus, alles und jedes zu kritisieren, aber meist nur, was den Kräften der Beharrung zuwiderläuft! Themen, die außerhalb des Mainstreams und des Establishments liegen, können von ihnen nicht aufgegriffen werden, da sie deren Teil repräsentieren.


In der Geschichte des Mittelalters fand vielleicht die bedeutendste Formulierung des Rechtes auf Ungehorsam ihren Niederschlag im „Sachsenspiegel“, in der zu Beginn des 13. Jahrhunderts gefertigten Rechtssammlung des Eike von Repkow. Darin heißt es: „Der Mann muss auch seinem König, wenn dieser Unrecht tut, widerstehen und helfen, ihm zu wehren in jeder Weise . . . Damit verletzt er seine Treuepflicht nicht.“ Eike von Repkow hat damit dem Selbstbewusstsein und der Selbstverantwortung der Deutschen auch in einer Demokratie ein eindrucksvolles Denkmal gesetzt, dessen wir uns mit Recht erinnern sollten.


Die Frauen und Männer in den ostdeutschen Ländern, im positiven Recht der SED sozialisiert, haben sich wohl 1989 wie die Gegner gegen den Nationalen Sozialismus (1933-1945) an den „Sachsenspiegel“ erinnert. Heute würden wir sagen, dass der Staatsauffassung des germanischen Widerstandsrechtes die Idee eines Rechtes zugrunde lag, das wir Naturrecht, Menschenrecht nennen. Diesem Recht waren Herrscher und Untertanen gleicherweise unterworfen. Es gründete auf der Annahme, dass schon vor der Entstehung staatlicher Organisation ein gutes „altes“ Recht vorhanden ist, das nicht erst vom Volk geschaffen werden musste.


Die mittelalterliche, Römisch-Katholische Kirche in Mitteleuropa wurde mit dem germanischen Recht konfrontiert. Damit aber prallten zwei Welten zusammen: Das Staatenbild der christlichen Kirche war im römischen Weltreich der Zäsaren geformt worden; die Vorstellung, dass die Staatsgewalt vom Volke ausgeht, lag außerhalb der Phantasie der römischen Christen. Die germanischen Staatsgründungen bauten aber auf dieser vom Volke ausgehenden Gewalt auf, sie verkündeten die Verantwortung der Freien für die Organisation des Staates. Theorie und Praxis der Demokratie, der Volkssouveränität, des Widerstandsrechts, standen zunächst in einem unüberbrückbaren Gegensatz zu der römisch-christlichen Vorstellung eines göttlichen König- und Kaisertums.


Die Bibel lässt die Antwort nach einem Widerstandsrecht offen: Nach einem Paulus-Wort ist jedermann der Obrigkeit untertan, denn „es ist keine Obrigkeit ohne Gott“. Allerdings steht auch geschrieben: „Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.“ Während nun der Katholizismus schließlich Widerstand und Gehorsam durch seine Tyrannenlehre versöhnte, wurde die Protestantische Kirche in Deutschland durch die Verbindung von Thron und Altar während der letzten Jahrhunderte in dem Sinne beeinflusst, dass der Gehorsam gegenüber dem Staat an erster Stelle stand. Martin Luthers lehnt Widerstand und Ungehorsam gegenüber der Obrigkeit ab. Weshalb protestantische Bischöfe in der Zeit des Nationalen Sozialismus zu Stichwortgebern für die schrecklichen Taten der Regierung des Nationalen Sozialismus wurden wie der Philosoph Karl Jaspers einmal feststellte: „Hitler hat nur getan, was Luther vorgeschlagen hatte“.


Umso erstaunlicher, dass der Ungehorsam in der DDR Unterstützung fand von protestantischem Fußvolk.


Die Unabhängigkeitserklärung der USA nennt 16 genau beschriebene Verfehlungen des Königs in England, die die Bürger der 13 Kolonien veranlassten „von jeglicher Treuepflicht gegen die britische Krone entbunden“ zu sein, auch weil durch die Säumigkeit des Königs „der Staat allen Gefahren eines Einfalls von außen und Erschütterungen im Innern ausgesetzt“ wäre. Sie kündigten ihm den Gehorsam auf. Doch nicht leichtfertig, sondern genau nach dem Abschnitt des GG 20,4, „wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.“ Sie rechtfertigten sich:



weiterlesen Vera Lengsfeld
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Vitamin D

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Symptome eines Vitamin-D-Mangels


Wie erkennt man einen Vitamin-D-Mangel? Was sind die Vitamin-D-Mangel-Symptome?
Wie bei vielen Vitaminen, die ihre Wirkung tief an der Basis unseres Organismus haben, sind die Symptome bei einem leichten Mangel zunächst sehr unspezifisch:
Müdigkeit, Depression, Konzentrationsschwierigkeiten, schwaches Immunsystem, Schwindel und Kreislaufprobleme sind die ersten Anzeichen eines Vitamin-D-Mangels.

Doch verheerend sind besonders die Spätfolgen eines Vitamin-D-Mangel. Eine anhaltende Unterversorgung mit Vitamin D wird heute mit vielen schweren Krankheiten in Verbindung gebracht. Da Vitamin D das Immunsystem steuert und direkt auf DNA, Zellen und das Nervensystem wirkt, scheint ein Vitamin-D-Mangel ein zentraler Faktor beim Entstehen vieler Krankheiten zu sein.

Insbesondere zeigt sich immer deutlicher eine Verbindung zur Entstehung von Autoimmunerkrankungen und einigen Krebserkrankungen. 


weiterlesen  vitamind.net








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Vitamin D - das Sonnenvitamin, lebensnotwendig

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Vitamin D hat eine Schlüsselfunktion für die Gesundheit. Es ist an Tausenden von Regulierungsvorgängen in den menschlichen Körperzellen beteiligt. Folglich erhöht ein Vitamin-D-Mangel das Krankheitsrisiko ganz erheblich - vor allem im Winter, wenn die Sonne in den nördlichen Regionen der Erde viel zu tief steht, um für die erforderliche UV-Strahlung zu sorgen. Genau auf diese UV-Strahlung aber ist der Körper angewiesen, denn Vitamin D wird zu rund 90 Prozent in der Haut gebildet – jedoch nur unter dem Einfluss der Sonne.
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Alarmierender Vitamin-D-Mangel in der Schweiz, Deutschland und den USA

In der Schweiz veröffentlichte das Bundesamt für Gesundheit im Jahre 2012 eine Auswertung der verfügbaren Daten über die 25-Hydroxy-Vitamin-D3-Konzentrationen der Bevölkerung. (Die 25-Hydroxy-Vitamin-D3-Werte geben an, wie viel Vitamin D der Körper aus der Nahrung aufnahm und mit Hilfe des Sonnenlichts selbst herstellte).
Es zeigte sich, dass ca. 50 Prozent der Schweizer Bevölkerung über eine 25-Hydroxy-Vitamin-D3-Konzentration von weniger als 50 nmol/l (20 ng/ml) aufwiesen. Lediglich bei weniger als 30 Prozent der Bevölkerung konnten die Minimalwerte von 75 nmol/l (30 ng/ml) und darüber gemessen werden.
Sogar offiziell gelten Werte zwischen 50 und 75 nmol/l (20 und 30 ng/ml) als Mangelzustände.
In Deutschland sieht die Situation nicht viel anders aus:
Das Robert-Koch-Institut in Berlin hat im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums eine repräsentative Studie über die Vitamin-D-Versorgung in Deutschland durchgeführt. Ein Bericht darüber erschien auch in der internationalen Fachzeitschrift European Journal of Clinical Nutrition, da die Ergebnisse der Untersuchung derart alarmierend waren.
Bei mehr als der Hälfte der über 4.000 untersuchten Personen aller Altersstufen wurde ein teilweise erhebliches Defizit an Vitamin D festgestellt: Der Vitamin D Spiegel im Blut von 57 Prozent der untersuchten Männer und 58 Prozent der Frauen lag unterhalb des kritischen Grenzwertes.
Bei den über 65-jährigen Frauen waren 75 Prozent unterversorgt. In den Wintermonaten waren die festgestellten Defizite noch höher.
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Vitamin D gegen Herzinfarkt

Noch stärker vermindert ein gesunder Vitamin-D-Spiegel die Sterblichkeitsrate infolge eines Herzinfarktes – nämlich um bis zu 81 Prozent, wie dänische Forscher der Kopenhagener Universitätsklinik in einer Studie im Jahr 2012 feststellten.
Umso schlimmer ist es, dass heutzutage sehr viele Menschen an einem chronischen Vitamin-D-Mangel leiden – oft ohne es je zu erfahren.


weiterlesen Zentrum der Gesundheit
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Zu nett für's Finanzamt

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Der Vermieter-Rebell und das Finanzamt
Von Susanne Lettenbauer


Das schmale, schmiedeeiserne Garteneinfahrtstor steht bei Wolfgang Fischer immer offen. Meergrün und fast nicht zu erkennen von der angrenzenden vierspurigen Strasse aus. Der Münchner Verkehrslärm ist im grünen Hinterhof, besser Gartenrefugium, schnell vergessen:
"Ja, die warten da schon wieder. Die kenne ich alle. Das eine ist der Weißkopfadler, die andere heißt Berta."
Aufgereiht sitzen mindestens zehn Tauben auf einem Stromkabel hoch über Fischers Gartenhäuschen und lugen wartend zum gefüllten Vogelhäuschen. Der 77-jährige Hausbesitzer zeigt über sein Grundstück:
"1.013 Quadratmeter. Vorn sind wir zu fünft. Eins, zwei, drei, vier, fünf. Im dritten Stock sind zwei, eine junge Damen, dann der Schreiner, der wohnt auch da oben, unten wohnt auch noch jemand drinnen, ein Freund."

"Auftrag" von der Großtante

1989 überschrieb ihm seine Großtante das große denkmalgeschützte Haus. Gebaut 1890. Damals 1,5 Millionen Mark wert. Heute liegt der Bodenrichtwert bei 11.000 Euro pro Quadratmeter:
"Wie es mir meine Großtante überschrieben hat, hat sie mir nach dem Notartermin zu mir gesagt: Das weißt fei schon, dass aus diesem Haus noch nie jemand rausgeflogen ist, weil er seine Miete grad nicht hat zahlen können? Und das möchte ich dir mitgeben. Das war für mich quasi ein Auftrag."
Im hinteren Teil des Grundstücks riecht es nach frischem Holz. Mehrere Generationen Tischler hat die Werkstatt bereits gesehen. Eine verwitterte Biergartengarnitur im frisch gemähten Rasen lädt zu Pausen ein:
"Ich bin jetzt seit elf Jahren hier, ja so in etwa."
Ludger Vollbracht arbeitete früher außerhalb von München wie die meisten Handwerker heute, nahm das Auto oder die S-Bahn. Viele alte Hinterhofwerkstätten Münchens, wie die Original Meister-Eder-Werkstatt im Lehel, mussten modernen Neubauten weichen.
"Totaler Glücksfall, in der Stadt gibt es entweder zu große Sachen oder zu kleine und auch viel zu teuer natürlich."

Fischer bleibt bei 12 Euro pro Quadratmeter

Über eine Million Mark, dann Euro, steckte Hausbesitzer Fischer in die Modernisierung seines Eigentums. 20 Prozent übernahm das Denkmalschutzamt. Kleinere Reparaturen machen die Mieter. Viele Nachbarn schrauben ihre Mietforderungen auf bis zu 40 Euro pro Quadratmeter hoch, der Vermieter-Rebell bleibt jedoch bei 12 Euro:
"Wenn bei mir ein Kind geboren worden ist, dann habe ich die Miete um 50 Euro, früher waren es 100 Mark, reduziert. Da habe ich schon Schwierigkeiten gekriegt. Der Finanzbeamte hat gesagt, ich kriege eine Anzeige, da habe ich gesagt, ja da freue ich mich schon drauf."
Der juristische Knackpunkt: Weicht die Miete von der ortsüblichen Vergleichsmiete - ergo Mietspiegel - um 66 Prozent ab, gilt die Vermietung als Liebhaberei. Jegliche Reparatur- oder Modernisierungskosten können nicht mehr voll steuerlich geltend gemacht werden. Erwartet wird von Vermietern wie selbstverständlich eine sogenannte Gewinnabsicht. Eine bezahlbare 12-Euro-Miete anstelle von 40 Euro klingt dem Fiskus nach Liebhaberei:
"Nein, das ist es aber nicht. Das ist eine Frechheit, weil: Ich kann doch nicht Leuten, mit denen ich jahrzehntelang beieinander bin, sagen: Sie, da sind jetzt die Mieten ringsum gestiegen um soundsoviel hundert Prozent, das mache ich mit meinen Leuten auch so? Das kann ich nicht. Was ist denn das?

Finanzamt orientiert sich an teuren Neuvermietungen

Beatrix Zurek, Vorsitzende des Mietervereins München und Bildungsreferentin der Landeshauptstadt, kennt das Problem: In den Münchner Mietspiegel fließen nur die Mieten der vergangenen vier Jahre ein, also die teuren Neuvermietungen. Und daran orientieren sich die Finanzbehörden. Nicht an den Bestandsmieten und den fairen Vermietern:
"Er bildet sozusagen nicht den Durchschnitt der Mieten ab. Ich halte zwei Dinge für falsch: Erstens, dass man meint, dass ein Geschäft nur vorliegt, wenn man den höchstmöglichen Profit erzielt, das halte ich für eine falsche rechtliche Bewertung."
Der Mietspiegel werde künstlich hochgeschraubt. Vermieter müssten nachziehen. Die Mieten steigen weiter. Ein Teufelskreis, so Zurek. Politisch durchaus gewollt, kritisiert auch der Münchner Vermieterverein Haus und Grund.
"In München gibt es sehr viele soziale Vermieter, leider kommen diese Vermieter in den Medien nicht so häufig vor."
Rechtsanwalt und Hausbesitzervertreter Rudolf Stürzer sieht Vermieter Wolfgang Fischer durchaus nicht als Querulant unter Miethaien.

Makler rennen ihm die Türen ein

An den exorbitanten Mieterhöhungen in München verdiene vor allem der Staat. Bezahlbares Wohnen sei aus steuerlicher Sicht gar nicht erwünscht:
"Wir haben die Einnahmen des Fiskus aus den Münchner Mieten mal hochgerechnet. Wir kommen hier auf eine Milliarde Euro pro Jahr, die der Fiskus allein von den Münchner Wohnungsvermietern einnimmt."
Bei einer Steigerung von drei Prozent, so Stürzer, wären das Mehreinnahmen von 32 Millionen Euro pro Jahr. Rechtlich möglich sind Mietsteigerungen von bis zu 15 Prozent alle drei Jahre. Wolfgang Fischer könnte gut 30 Euro pro Quadratmeter Miete nehmen, sein Grundstück ist 11 Millionen Euro wert. Die Immobilienmakler rennen ihm die Türen ein:
"Natürlich ist die Verlockung da, aber wenn dein Gewissen noch etwas zu sagen hat, dann wird die Verlockung nicht sehr langlebig sein. Stellen Sie sich vor: Es kommt jemand und stellt mir einen Koffer voll Geld hin und sagt, 'Da sind sieben Millionen Euro, das gehört alles Ihnen!', dann komme ich mir vor, als wollte der Teufel mir die Seele abkaufen."




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Messeranschlag - Lübeck

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LNOnline
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Das Jahr 2047

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Donnerstag, 19. Juli 2018

Merkel-Journalismus ala DDR

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Peter Grimm / 19.07.2018  


„Rosawölkigerer Journalismus geht kaum.“


Hans-Helmut Münchberg war bis vor kurzem Landrat im Weimarer Land. Offenbar scheint er in seinem Amt beliebt oder zumindest geachtet gewesen zu sein, denn seinen Posten muss er nur räumen, weil er aus Altersgründen nicht mehr weitermachen darf. Seine Bürger hatten ihn wieder und wieder gewählt – 28 Jahre lang hat er den Landkreis regiert.


Der parteilose Amtsträger hat jüngst zum Abschluss der Amtszeit in seiner Region noch einmal für Furore gesorgt. In großen Lettern ließ er auf der ganzen ersten Seite seines offiziellen Amtsblattes folgende Zeilen drucken:


„‚Mit wachsendem Befremden beobachten wir, wie Deutschland durch die illegale Masseneinwanderung beschädigt wird.
Wir solidarisieren uns mit denjenigen, die friedlich dafür demonstrieren, dass die rechtsstaatliche Ordnung an den Grenzen unseres Landes wieder hergestellt wird.'
(‚Gemeinsame Erklärung 2018‘)
Die gemeinsame Erklärung ist inzwischen von über 2.000 Personen, darunter Schriftsteller, Journalisten, Theologen, Philosophen unterzeichnet worden.
Die Verfasser verlangen eine Erklärung, wie der durch ‚schrankenlose Migration eingetretene Kontrollverlust‘ beendet und Hilfe nur noch für ‚tatsächlich Verfolgte‘ organisiert werden kann.
Ich schließe mich dieser Erklärung an.
Sie entspricht meinen Erwartungen, die ich auch als Bürger dieses Landes aufgrund meiner Erfahrung und Verantwortung stellen muss.

Hans-Helmut Münchberg Landrat


Münchberg wusste sehr wohl, dass es reflexartige Empörung geben würde, aber da er ja seinen Platz ohnehin räumen musste, konnte ihm das egal sein. Der SPD-Kreisvorsitzende Lukas Brauer schimpfte zwar über die „Ausfälle“ des Herrn Münchberg, die „einen rassistischen Geist“ offenbarten, der entschieden zu verurteilen sei. So richtig dingfest wurde der angeblich rassistische Geist von den Anklägern zwar nicht gemacht, doch das Urteil stand fest: Der Ex-Landrat „schade dem Ansehen des Weimarer Landes“, deshalb müsse sich die neue Landrätin Christiane Schmidt-Rose (CDU) klar von ihrem Vorgänger distanzieren.


Ein Brief an die MDR-Intendantin

Der Ex-Landrat hatte in seinem Amtsblatt aber nicht nur ein Bekenntnis zur „Gemeinsamen Erklärung 2018“ abgelegt, sondern – fast noch interessanter – einen Brief an die MDR-Intendantin Karola Wille veröffentlicht, in dem er sich über tendenziöse Berichterstattung beklagt. Zwar geht es darin um einen konkreten Beitrag des MDR aus Apolda, aber der Landratsbrief erzählt nebenbei auch einiges davon, warum öffentlich-rechtliche Sender bei ihrem Publikum dramatisch an Glaubwürdigkeit verlieren. Vielleicht ist es passend, nach einem Tag, an dem sich die Verantwortlichen in den Sendeanstalten am Bundesverfassungsgerichts-Urteil zur Rettung des Rundfunkbeitrags erfreut haben, einer Stimme aus dem zahlenden Publikum zu lauschen. Hier nun Auszüge des im Amtsblatt veröffentlichten Briefes von Hans-Helmut Münchberg an die MDR-Intendantin:


Ich habe mich den Interviewfragen auf dem Marktplatz von Apolda gestellt und ca. 10 Minuten Fragen beantwortet. Ich kannte den Anlass des Filmes des MDR vorher nicht und konnte demzufolge auch nur die gestellten Fragen beantworten.
Ich habe die objektive Lage im Kreis Weimarer Land zu den vom Land zugewiesenen Asylbewerbern und Wirtschaftsflüchtlingen beschrieben: u. a. circa 500 junge Männer, randvoll mit Testosteron und voller Hoffnungen, die irgendwann begreifen, dass die Deutschen ihre Hoffnungen nicht erfüllen können oder nicht erfüllen werden.

Das wäre einfach zu recherchieren gewesen, es sei denn, es war nicht gewollt. Der Film-Beitrag im MDR gibt die Sicherheitssituation in Apolda nicht wieder.

Wir alle müssen uns nicht wundern, wenn das Vertrauen in JournalistInnen schwindet. Der Sendebeitrag vertuscht, er sediert, Fakten wurden unterschlagen, weil sie offenbar nicht in das angestrebte rosa -rote Bildchen des Beitrages passten.

Ich habe auf eine Interviewfrage u. a. gesagt, dass sich der Rechtsstaat das Vertrauen der Bürger immer wieder verdienen muss. Warum stellt man mir Fragen nach dem Rechtsstaat, wenn meine Antwort nicht interessiert? Weil ich als „harter Hund“ gelte? (O-Ton der Journalistin)“ […]

Apolda ist derzeit von Gewaltkriminalität von einigen Asylbewerbern mehr als andere Städte betroffen. Die Polizei hat deswegen extra eine Arbeitsgruppe mit einem Kriminalhauptkommissar an der Spitze gebildet – keine Information darüber im Sendebeitrag.

Ich gehe davon aus, dass die Journalistin dies recherchiert hat. Zumindest konnte sie das recherchieren, wenn sie gewollt hätte. Wenn sie es nicht recherchiert hätte, wäre dies ein Versäumnis an der journalistischen Sorgfaltspflicht. Im Sendebeitrag dazu: Kein Wort, kein Bild, kein Kommentar.

Ich habe berichtet, dass eine Apoldaerin (Frau H.) öffentlich von einem bekannten Intensivtäter mit Flüchtlingshintergrund (A. F.) bedroht wird. Sie habe bei mir vorgesprochen und um meine Hilfe gebeten.

Sie hat berechtigterweise Angst – sie hat dem Täter eine Festnahme „verschafft“. Der Täter kennt sie und ihr Haus. Dies ist doch wohl eine bedrohliche Gefährdungssituation. Den Täter derzeit abzuschieben, geht nicht, weil er keinen Pass hat, wie fast alle Flüchtlinge. Er weiß von der Ohnmacht Deutschlands und lässt es die Polizei höhnisch wissen. […]

Ich habe die Journalistin mehrfach auf die Anwesenheit der bedrohten Frau hingewiesen. Es wäre Gelegenheit gewesen, diese Frau zu befragen. […]

In dem Sendebeitrag des MDR „Ist Apolda noch sicher?“ gibt es keine Erwähnung des bedrohlichen Sachverhaltes, geschweige denn, dass die bedrohte Frau zu Wort kommt.

Diese Art von Weglassen ist kein redlicher Journalismus.

Ich habe auf Fragen dargelegt, dass es eine Reihe von Intensivtätern mit Flüchtlingshintergrund gibt, die mit falschen Identitäten dem Kreis Weimarer Land vom Land Thüringen zugewiesen worden sind. Ich habe des Weiteren einen der Intensivtäter benannt und Straftaten beispielhaft nur im letzten Vierteljahr beschrieben: Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung, schwere Körperverletzung. Ich habe im Gespräch eine solche schwere Körperverletzung aus früherer Zeit an einem Beispiel erläutert. Als der Täter dem Weimarer Land 2016 „zugewiesen“ wurde, weil hier eine etwas „härtere Hand“ herrschte, hatte er bereits 43 Delikte verübt, damals ebenfalls vorwiegend Gewaltstraftaten. Davon fehlt alles in dem Sendebeitrag.

Ich habe von den Anwohnern der Louis-Braille-Straße in Apolda berichtet, die jede Nacht vom Lärm der Flüchtlinge im benachbarten Wohnheim in ihrem Schlaf terrorisiert werden. Das wäre leicht zu recherchieren gewesen. Dieser Fakt geht unter im Nirwana journalistischen Wegschauens. […]

Tatsachen werden journalistisch ignoriert und zum Tenor des Sendebeitrags die einzelne Aussage eines auf dem Marktplatz überraschten Apoldaers gemacht:

Journalistin: „Fühlen Sie sich … in Apolda … noch sicher?“

Antwort: „Na klar, warum nicht?“ „Ich sehe hier nichts.“ […]

Zielführend zur Klärung der vom MDR aufgeworfenen Fragestellung wäre gewesen, bei der Ausländerbehörde des Landkreises zu fragen, ob und welche kriminellen oder Gewaltdelikte es seitens der uns gegen unseren Willen zugewiesenen Nordafrikaner gegeben habe. Anfrage? Fehlanzeige.

Der Beitrag im MDR erweckt den Eindruck: Die Bürgerin, die dem MDR geschrieben und die Filmaufnahmen ausgelöst hat, ist eh eine „Rechte“. So wird sie in der Sendung auch denunziert. Ich werde lediglich mit dem Satz zitiert, dass der Staat richtig hart zugreifen müsse. Dieser Satz ist nur logische Folge meiner Beschreibungen von Sachverhalten, die alle im Sendebeitrag unterdrückt werden. […]

Wenn Sachverhalte für einen kurzen Filmbeitrag derart eingeengt ausgewählt und aneinander geklittert werden, erweckt das oder soll das den Eindruck erwecken: Ist doch alles okay mit der Sicherheitslage, alles andere ist nur Panikmache von „Rechten“. […]

Es erübrigt sich fast der Hinweis, dass mich eine relativ große Anzahl von Menschen nach diesem Fernsehbeitrag spontan mit gleicher Kritik angesprochen hat. Der MDR hat sich, zumindest in Apolda, keinen Dienst erwiesen, was seinen Ruf betrifft. […]


Und dann das zum Schluss des Sendebeitrages: Journalistin zu unbegleitetem Minderjährigen aus Somalia (auf der Schaukel): „Hallo, und was macht ihr am Abend?“ Flüchtling: „Wir haben Fußball gespielt, wir sind ein bisschen rudern und jetzt sitzen wir hier (auf dem Spielplatz) bis die Sonne unterging.“ Das wirkt wie Realsatire. Rosawölkigerer Journalismus in Sachen gewalttätiger und gewaltbereiter Flüchtlinge geht kaum.
Zwei Damen, die es nicht hören wollen


Es ist, wie gesagt, ein passender Beitrag nach einem Tag, an dem man sich in den Führungsetagen der öffentlich-rechtlichen Anstalten darüber gefreut hat, dass das Bundesverfassungsgericht rein formal die gegenwärtige Gebührenordnung für verfassungsgemäß erklärt hat, ohne deren inhaltliche Berechtigung zu prüfen. Die war auch nicht Gegenstand des Verfahrens.


Man könnte allerdings der Kollegin im Landesfunkhaus zugute halten, dass sie als Autorin des Beitrags am untersten Ende der Verantwortlichen steht. Niemand weiß beispielsweise, wie ihr Stück vor der ersten redaktionellen Abnahme ausgesehen hat. Zudem wird den Autoren auch in weiten Teilen des Gebührenfernsehens kaum hinreichend Zeit für eine Recherche gegönnt – geschweige denn, dass man sie freien Autoren überall vergüten würde.


Frau Wille ist als wesentlich Verantwortliche für alle diese Zustände auch sicher die richtige Adresse für Beschwerden. Nur greift es zu kurz, sich bei ihr über einen einzelnen Beitrag zu beschweren. Ein Stück aus einem Landesfunkhaus interessiert die Intendantin genauso wenig, wie sich die Kanzlerin für Probleme eines Landratsamtes interessiert. Beiden Damen sollte man getrost die Folgen ihrer generellen Fehlentscheidungen vorhalten, auch wenn beide sie nicht hören wollen.


Der Beitrag erschien auch hier auf sichtplatz.de

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Lesenswert - Junge Deutsche

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Die Angst vor dem Bruch


von: Ad renum

Es schmerzt. Es beängstigt. Es kränkt. Warum, warum, frage ich mich, muss ich mich gegen meine Freunde stellen, warum jenen widersprechen, die mir nahe sind? Warum muss ich fürchten, nicht verstanden zu werden, warum muss ich fürchten, zu verlieren, was mir lieb und recht ist? 

Gewiss kennt ihr das brennende, nagende Gefühl der inneren Zerrissenheit, die zu beiden Seiten an euch zerrt und euch in Ketten legt. Die eine Kette zerrend hin zum Recht, hin zu den eigenen Idealen, hin zu dem, was man als gut und richtig, vor allem als notwendig erkannt hat, die andere zerrend hin zur Gemeinschaft, zur Bequemlichkeit, zur vermeintlichen Sicherheit, dem sozialen Auffangbecken, das einen schützt vor dem Sturm des politischen Kampfes, das einen bequem einlullt mit Musik, Feiern und viel zu lachen. 

Wer will denn durch die Tür treten, alleine in den kalten Regen hinaus, der einem stürmisch ins Gesicht schlägt, während alle anderen noch in der warmen Stube hocken und ihre Gesellschaft bei gutem Getränk genießen und das Leben feiern? Das Unwetter ist schließlich nur draußen, warum sollte man sich dem also stellen?!



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Erfahrungsbericht über unkontrollierte Einwanderung

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Massenmigration


Er hat die Auswirkung der Immigration im Libanon miterlebt. Nassin Nicholas Taleb: Unkontrollierte Einwanderung hat Züge einer Invasion

Massenmigration hat immer große Auswirkungen auf das Einwanderungsland, stellt der Libanese Nassin Nicholas Taleb klar. Unkontrollierte Einwanderung kann die ganze Gesellschaft durcheinander bringen.





Nassim Nicholas Taleb ist ein im Libanon geborerener Philosoph und ehemaliger Wallstreet-Finanzmathematiker. Er stammt aus einer libanesisch-griechisch-orthodoxen Familie. In der letzten Zeit war er durch seine deutliche Kritik an der Massenmigration nach Nordamerika und Europa aufgefallen.

Nassin Nicholas Taleb schrieb auf Twitter:

»As a Christian Lebanese, saw the nightmare of uncontrolled immigration of Palestinians which caused the the civil war. & as a part-time resident of N. Lebanon, I am seeing the effect of Syrian migration on the place. So I despise these virtue-signaling open-borders imbeciles.«

»Als christlicher Libanese sah ich den Albtraum der unkontrollierten Einwanderung von Palästinensern, die den Bürgerkrieg verursacht haben. & Als Teilzeitbewohner vom Nord-Libanon sehe ich die Auswirkungen der syrischen Migration auf die Region. Daher verachte ich diese heuchelnden Open-Borders-Idioten.«

An anderer Stelle schrieb er auf Twitter:

»Controlled immigration is based on the symmetry that someone brings in at least as much as he/she gets out. And the ethics of the immigrant is to defend the system as payback, not mess it up. Uncontrolled immigration has all the attributes of invasions.«

»Kontrollierte Einwanderung basiert auf der Symmetrie, dass jemand mindestens so viel einbringt wie er / sie heraus bekommt. Und die Ethik des Einwanderers besteht darin, das System als Rückzahlung zu verteidigen, nicht es zu vermasseln. Unkontrollierte Einwanderung hat alle Attribute von Invasionen.«

Zur »Diversity« bemerkte er auf Twitter:

»N N Taleb put beautifully the sinister nature of all this diversity-mongering. “The more you institutionalise rules of ethical behavior that should be voluntary (say, anti-racism, anti-sexism), the more they will be used as a cover for unethical actions.”«

»N N Taleb hat die unheimliche Natur all dieser Vielfalt-Mongering schön dargestellt. "Je mehr Sie Regeln ethischen Verhaltens institutionalisieren, die freiwillig sein sollten (z.B. Antirassismus, Antisexismus), desto mehr werden sie als Deckung für unethische Handlungen verwendet."


Freie Welt Nachrichten
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