Samstag, 2. Januar 2016

Hartz IV 01/16

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1. Weniger Geld trotz Anpassungen: Hartz IV Bezieher werden mit immer geringeren Sozialleistungen abgespeist


Laut aktueller Berechnungen des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) ist die Kaufkraft von Hartz IV Beziehern trotz leichter Anpassungen der Regelsätze in den letzten Jahren kontinuierlich deutlich gesunken. Die Gewerkschaft fordert eine schnelle Neuberechnung... Weiter:




2. Kinderhilfswerk: Hartz IV-Kinderregelsatz viel zu niedrig bemessen


Als völlig unzureichend kritisiert das Deutsche Kinderhilfswerk die kommenden Erhöhungen der Hartz IV Regelsätze für Kinder. "Zwei Euro mehr Kindergeld und drei Euro Regelsatzerhöhung für Kinder im Hartz IV-Bezug sind ein Hohn. Mit diesen mickrigen Beträgen werden wir es nicht schaffen, die Kinderarmutsquote in Deutschland zu senken. Rund drei Millionen von Armut betroffene Kinder und Jugendliche in Deutschland sind eine Schande für unser Land", betont Thomas Krüger, Präsident des Deutschen Kinderhilfswerkes. "Durch die steuerlichen Kinderfreibeträge ist die monatliche Nettoentlastung für Spitzenverdiener bereits jetzt wesentlich höher als das Kindergeld... Weiter:




3. Hartz IV: 13Jährger wird vom Jobcenter abgemahnt

Weihnachten ist für die alleinerziehende Mutter Gabriele D. keine wirklich schöne Zeit. Denn die zweifache Mutter ist mit ihren beiden Kindern Yves (13) und Kira (22) auf Hartz IV angewiesen. Im Monat stehen der Familie 1400 Euro minus der 750 Euro Miete stehen zur Verfügung. Fallen weitere Kosten an, die im Alltag nicht entstehen, fallen diese schwer zur Last. Vor allem dann, wenn sie aus langer Vorzeit stammen. Das Jobcenter erhob im August diesen Jahres nämlich eine Forderung von 87,17 Euro gegen Mutter (60,12 Euro) und auch gegen den erst 13-jährigen Sohn (27,05 Euro)..
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4. Außergewöhnliche Belastungen: Verfassungsmäßigkeit der Kürzung um zumutbare Belastung

Empfänger von Sozialhilfe/Hartz IV müssen weiterhin Krankheitskosten wie Rezeptgebühren im Rahmen des Zumutbaren selbst tragen und können sie nicht bei der Einkommensteuer geltend machen. Praxis- und Rezeptgebühren, die nicht von Krankenversicherungen übernommen werden, gehören nicht zum verfassungsechtlich zu achtenden Existenzminimum, entschied der Bundesfinanzhof... 

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5. Jedes sechste Kind in Deutschland ist auf Hartz IV Leistungen angewiesen


Etwa jedes sechste Kind in Deutschland ist einer aktuellen Auswertung zufolge auf Hartz IV Leistungen angewiesen. Damit die Kinder dennoch in Würde aufwachsen können, werden die Stimmen lauter, die eine sofortige Erhöhung der ALG II- Kinderregelsätze fordern... 

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6. Widerspruch einlegen: Hartz IV Regelleistungen verfassungswidrig!

Nach Ansicht des Erwerbslosen Forums Deutschland (ELO) sind die Regelsatzerhöhung zum 01.01.2016 ist nicht gesetzeskonform und somit verfassungswidrig. Die Bundesregierung hat die Regelsätze für Hartz IV- und Grundsicherungsbezieher auf Basis der Einkommens- und Verbrauchsstatistik 2008 (EVS 2008) fortgeschrieben, anstatt – wie es das zwölfte Buch Sozialgesetzbuch in § 28 zwingend vorschreibt – die Regelsätze ab 1.1.2016 anhand der EVS 2013 grundlegend neu zu berechnen. Deshalb befindet das ELO-Form es für ratsam, gegen die Bescheide ab dem 01.01.2016 Widerspruch einzulegen... 

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Gezielte Diffamierung der PAZ durch links

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Presseerklärung: 
Die Preußische Allgemeine Zeitung gehört nicht zur „neuen Rechten“


Die Behauptung, die Preußische Allgemeine Zeitung (PAZ) sei der „neuen Rechten“ zuzuordnen, ist abwegig. Zutreffend ist, dass diese unabhängige und überparteiliche Zeitung konservativ und wertkonservativ ist.

Die Preußische Allgemeine Zeitung wird in der meistbenutzten Internet-Enzyklopädie Wikipedia der „neuen Rechten“ zugeordnet. Die „neue Rechte“ wird von Wikipedia definiert als „gegen die Ideen der Aufklärung“ gerichtet, konkret: „gegen Liberalismus, Universalismus, Pluralismus“. Auch werde die „Idee der Gleichheit aller Menschen“ von der „neuen Rechten“ abgelehnt.

Es ist hanebüchen, gegen die Preußische Allgemeine Zeitung solche Vorwürfe zu erheben. Gerade zur preußischen Geschichte und besten Tradition gehört der Geist der Aufklärung. Insbesondere die PAZ setzt sich für Liberalismus, Universalismus und Pluralismus ein. Die erhobenen Vorwürfe sind nicht nur falsch – sie sind nachgerade absurd.

Wer bei Wikipedia nachforscht, der wird erkennen, wer diese haltlosen Vorwürfe gegen diese Zeitung verbissen verteidigt. Es handelt sich um Personen, die durch ihre Artikel und Diskussionsbeiträge klar zu erkennen geben, dass sie der Linken, zuweilen der extremen Linken nahestehen. Da werden gegen die PAZ Vorwürfe von Journalisten der sozialistischen Presse aus den 1990er Jahren als sogenannter Beleg herangezogen, um diese Zeitung in eine falsche Ecke zu rücken.

Schon Franz-Josef Strauß erkannte: „(Das) haben wir nicht zuletzt … der Tatsache zu verdanken, dass die anderen sich der Sprache bemächtigt haben, die Sprache als Waffe benutzt haben, dass sie Begriffe herausgestellt, mit anderem Inhalt gefüllt haben und dann auf einmal als Wurfgeschosse gegen uns, nicht ohne Erfolg, verwendet haben. Darum ist für mich der Kampf um die Sprache eine der wesentlichsten Voraussetzungen für die geistige Selbstbehauptung.”


Daher sieht sich die Redaktion der Preußischen Allgemeinen Zeitung veranlasst, zu erklären:

Diese Zeitung ist in guter preußischer Tradition der Idee der Aufklärung in besonderem Maße verpflichtet. Die Ideen des Liberalismus, des Universalismus und des Pluralismus werden von ihr ausdrücklich und nachdrücklich unterstützt und verteidigt. Die Behauptung, die PAZ sei der „neuen Rechten“ zuzuordnen, ist daher abwegig. Die Wertschätzung, die diese Zeitung der preußischen Geschichte entgegenbringt, ist ein wesentlicher Bestandteil dessen, wofür Herausgeber und Redaktion eintreten. Das bedeutet jedoch nicht, dass sie nicht auch die preußische Geschichte nüchtern betrachten und dort, wo es geboten ist, Kritik üben. 
Eine Zuordnung des Etiketts „neue Rechte“ ist daher nicht nur falsch – sie offenbart die Motive und den politischen Standpunkt derer, die solcherlei Diffamierung begehen. Es soll eine Zeitung diskreditiert werden, die in aufklärender Tradition gegen den Zeitgeist schreibt.





Preussische Allgemeine
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Und noch einmal - linksextrem ist staats(Merkel)konform

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Linksextreme Gewalt eskaliert


Lange Zeit auf dem linken Auge blind – Neuerliche Krawalle zwingen Politiker zur Stellungnahme


Ignorieren, Verschweigen, Verharmlosen – so sehen regelmäßig die öffentlichen Reaktionen aus, wenn es um linksextreme Gewalt geht. Nun ist es in Leipzig zu so schweren Krawallen gekommen, dass sich die Politiker aller etablierten Parteien gezwungen sehen, endlich eindeutig Stellung zu nehmen.

Bereits am 12. Dezember hatten Linksextremisten die Polizei aus einer Menschenmenge von etwa 1000 Personen heraus massiv mit Steinen, Flaschen und Feuerwerkskörpern angegriffen. Lokale Medien berichteten zudem davon, dass in der Leipziger Südstadt sogar brennende Barrikaden errichtet wurden und dass sich die Linksextremisten Straßenkämpfe mit der Polizei geliefert haben. Die erschütternde Bilanz des Gewaltausbruchs: 69 verletzte Polizeibeamte und 50 beschädigte Dienstfahrzeuge. 

Während linksextreme Gewalt sonst eher ein Nicht-Thema ist, war der Gewaltausbruch in Leipzig so massiv, dass Politik und Medien sich anscheinend gezwungen sahen, Stellung zu beziehen. So forderte Leipzigs Oberbürgermeister Jung (SPD), mit rechtsstaatlichen Mitteln „in aller Härte“ gegen die Täter vorzugehen, die er der „gewalttätigen Anarchoszene“ zuordnete: „Hier steht uns eine Gruppe gegenüber, die diesen Staat abschaffen will.“ Zu hören waren vor allem aber gegenseitige Schuldzuweisungen oder der Ton der Überraschung. So sieht sich der Oberbürgermeister zum Beispiel erklärtermaßen durch die sächsischen Sicherheitsbehörden nur unzureichend über die Gefahr informiert, die von den Linksextremisten ausgegangen ist. „Wie ist es möglich, dass der Verfassungsschutz so wenig weiß, dass wir nicht informiert sind?“ Was die Behörde vorab als Lageeinschätzung geliefert habe, könne jeder in fünf Minuten im Netz recherchieren, so der Oberbürgermeister. 

Burkhard Jung, immerhin bereits seit dem Jahr 2006 Oberbürgermeister in Leipzig, muss sich allerdings den Vorwurf gefallen lassen, von der militanten linksextremen Szene nichts mitbekommen zu haben, die mittlerweile seit 20 Jahren in Leipzig existiert. Auch die konkrete Gefahr am 12. Dezember war  zumindest aus Sicht der Polizeigewerkschafter absehbar gewesen: „Jeder konnte das vorher im Netz verfolgen und wusste, was kommt.“ Linksautonome hätten bundesweit offen für Leipzig mobilisiert. Die Polizisten seien in Leipzig zum Ziel deutschlandweit angereister Störer geworden. Die Versammlungsbehörde, also die Stadt Leipzig, habe nicht angemessen reagiert, so die Kritik der Vorsitzenden des sächsischen Landesverbandes der Deutschen Polizeigewerkschaft, Cathleen Martin. Auch Sachsens CDU-Fraktionschef Frank Kupfer gab der Stadt Leipzig eine Mitverantwortung an der Situation. 

Auch im Fall der Leipziger Krawalle suggerierten viele Medien einen kausalen Zusammenhang zwischen der zuvor stattgefundenen Demonstration rechtsextremer Kräfte und den linksextremen Gewalttaten. So hieße es etwa beim öffentlich-rechtlichen Mitteldeutschen Rundfunk (MDR): „Linksextreme Krawalle wegen rechter Demo in Leipzig.“ Andere Medien warteten mit Schlagzeilen wie „Krawalle bei Neonazi-Demonstration in Leipzig“ auf, die bei oberflächlicher Betrachtung durchaus suggerieren können, die Gewalt sei von Rechten und nicht von Linksextremisten ausgegangen. 

Zu denken geben sollte ebenfalls, wie wenig sich Leitmedien und etablierte Politik für den immer öfter kriminelle Züge tragenden Umgang mit der Partei Alternative für Deutschland interessieren. So musste Frauke Petry, die Bundesvorsitzende der Partei inzwischen erfahren, dass sie in Leipzig quasi als eine „persona non grata“ gilt und zum Beispiel als Mieterin unerwünscht sei. Es ist nicht so, dass sie keine passende Wohnung finden würde, das Angebot in Leipzig sei groß, so Petry gegenüber der Zeitung „Die Welt“. Allerdings würden jedes Mal, wenn bekannt werde, wer die Wohnung anmieten wolle, Zusagen gebrochen oder bereits vorbereitetete Mietverträge wieder im Papierkorb landeten. Als Motiv ist zu vermuten, dass die Vermieter Angst haben vor Sachbeschädigungen oder sich möglicherweise sogar Bedrohungen durch AfD-Gegner ausgesetzt sehen. 

Fast systematisch zu nennen ist der Druck, dem sich Gewerbetreibende durch AfD-Gegner ausgesetzt sehen. So scheiterte in Thüringen die AfD mehrfach daran, in Hotels Räumlichkeiten für einen geplanten Bürgerdialog anzumieten. In Jena, Gotha und Gera sagten Hotelmanager teilweise sogar kurzfristig ab, weil sie für ihre Betriebe Sachbeschädigungen, Randale oder Boykottaufrufe gegen ihre Häuser durch militante Gegner der legalen Partei befürchteten. In einem Schreiben an die AfD spricht ein Hotelier von Druck und persönlichen Anfeindungen, die eine „nicht geglaubte Dimension“ erreicht hätten.  



Norman Hanert


Preussische Allgemeine
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Bananenrepublik Deutschland

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Vor großen Veränderungen


Wie schädlich es ist, Recht zu haben, wofür man heute hoch geehrt wird, und warum es dauernd »ums Ganze« gehen muss / 

Der Wochenrückblick mit Hans Heckel



Wie geht es wohl weiter im neuen Jahr? Das kann niemand so genau sagen. Wenn es einer könnte, wäre er gut beraten, seine Weisheit für sich zu behalten. Denn eines hat uns das alte Jahr gelehrt: Es ist hochgefährlich, realistisch in die Zukunft zu blicken und öffentlich zu sagen, was man gesehen hat. 


Wir erinnern uns an den Journalisten Matthias Matussek, der kurz nach den mörderischen Anschlägen von Paris im November davor warnte, dass mit den Asylbewerbermassen auch Terroristen ins Land fluten könnten. Umgehend war er seinen Posten bei einer großen Tageszeitung los und hatte das Etikett des „Hetzers“ weg. SPD-Chef Sigmar Gabriel dekretierte damals im Einklang mit der politischen Elite sowie den Staats-und Konzernmedien, dass es gefälligst keinen Zusammenhang gebe zwischen Asylflut und Terrorgefahr.


Einen Wimpernschlag später tauchten Hinweise auf, dass einer der Attentäter als „Flüchtling“ über Bayern eingesickert war. Reaktionen? Eigentlich gar keine. All jene, die eben noch gegen Warner wie Matussek gegiftet hatten, zogen leise pfeifend weiter, als sei nie etwas gewesen. Bald wurde es sogar noch komischer: Ausgerechnet die Zeitung, die Matussek gefeuert hatte, titelte kurze Zeit später: „Unkontrollierte Einreise ist ,staatsgefährdend‘ – Terrormiliz IS verfügt über Zehntausende Pässe.“ 


Und? Hat das Blatt den Verstoßenen wieder eingestellt, mit geziemender Bitte um Entschuldigung? Selbstverständlich nicht. Das ist es eben: Es nützt einem gar nichts, Recht gehabt zu haben, wenn man zu früh Recht hatte.


Wer also beulenfrei durchs neue Jahr kommen will, der hüte sich davor, irgendetwas früher zu ahnen als die Masse der Tonangeber im Land. Das könnte ihn den Kopf kosten.


Wer ungeschoren bleiben, will, der lausche den Mächtigen und plappere ihr Geschwätz nach. Sollte man sich unsicher fühlen und Angst haben, dass einem etwas Eigenes, also mutmaßlich Falsches und Verdächtiges herausrutscht zwischen dem Nachgeplapperten, dann plappere man am besten Wort für Wort nach, ohne Ergänzungen und Weglassungen. 


Und die Deutschen sind äußerst unsicher, rund die Hälfte meint laut einer Allensbach-Umfrage, dass man seine Meinung zur Asylfrage nicht mehr öffentlich sagen könne, ohne dass einem Nachteile drohten. Daran liegt es wohl, dass wir nicht bloß in Parlamenten,  Rathäusern und Parteizentralen die immer gleichen Baukasten-Sprüche hören. Selbst einfache Bürger auf der Straße leiern sie herunter wie aufgezogen: Von „Wir sind weltoffen und tolerant“ über „X-Stadt bleibt bunt“ bis hin zum schon etwas heiseren „Willkommen“.
Wer indes nicht bloß unbehelligt bleiben, sondern im Strom der Zeit weit nach oben schwimmen will, der übertrumpfe die herrschende Sprachregelung noch durch überdurchschnittlich eifriges Dröhnen. Die NDR-Fernsehmoderatorin Anja Reschke wurde zur „Journalistin des Jahres“ erhoben dafür, dass sie die Meinung ihrer Obrigkeit in ganz besonders aggressiver Weise aufsagte und Andersmeinenden so richtig einen überzog.


Diese Kür ist wegweisend. Bislang wurden Journalisten vor allem für exzellente Recherchen oder außergewöhnlich brillant formulierte Texte ausgezeichnet, sprich: für ihre fachliche Leistung. Nunmehr ist es die zuverlässige Gesinnung, die einen anstelle von Leistung für höhere Weihen empfiehlt. Lesern östlich der Werra dürfte diese Art der Elitenbildung aus anderen Tagen vertraut sein.


Ulkig war, dass man Reschke die Krone ausdrücklich auch dafür aufsetzte, dass sie sich von Attacken, die nach ihrer eifernden Kritikerbeschimpfung bei ihr eintrafen, nicht habe „beirren lassen“. Warum sollte sie auch? Die Frau ist beim Staatsfunk beschäftigt, wird aus Zwangsgebühren bezahlt. Sie kann sich folglich ein Ei darauf pellen, was ihre Zuschauer von ihrer Arbeit halten. 


So werden die Dinge Schritt für Schritt neu geordnet, und wir müssen aufpassen, dass wir nicht zurückfallen. Man hat es uns ja angekündigt: Deutschland werde sich von Grund auf verändern. Nicht nur in dem Sinne, dass wir den einst verlachten „Gratis-Mut“ plötzlich mit glitzernden Ehren behängen. Auch die Verteilung von „Recht“ und „Unrecht“ hat sich dramatisch verändert.


Sie haben von der plumpen Wahlfälschung in Bremen gehört, wo als Wahlhelfer eingestellte Schüler getürkt haben. Nachdem das aufgeflogen ist, hat die AfD einen Sitz hinzugewonnen und die bürgerliche Liste „Bürger in Wut“ konnte in die Stadtverordnetenversammlung von Bremerhaven in Fraktionsstärke einziehen. 

Die etablierten Parteien hatten versucht, die Überprüfung mit dem Vorwand der Geringfügigkeit zu verhindern. Sie müssten nun eigentlich Selbstkritik üben. Da kam aber nicht viel. Der hessische CDU-Landtagsabgeordnete Hartmut Honka fragte im Internet: „Was ist schlimmer? Schüler fälschten Wahl oder einen Sitz mehr für die AfD?“ Dieses scheinbar bananenrepublikanische Bekenntnis war als Provokation gedacht, fuhr dem Vizechef der CDU/CSU-Mittelstandsvereinigung, Jürgen Presser, aber dermaßen in die Glieder, dass er Honka öffentlich am Schlafittchen  packte: „Schlimmer ist, wenn Sie als Jurist und Parlamentarierer solche Fragen stellen.“


Vermutlich hatte er Honka missverstanden, der sagen wollte, dass ein Sitz mehr für die AfD bei aller Abneigung nichts sei gegen den Skandal der Wahlfälschung. Doch sei’s drum: Schon die Tatsache, dass man 16- bis 18-Jährige mit einem der wichtigsten Akte in einer Demokratie beauftragt hat, sagt etwas darüber, wie ernst die Verantwortlichen die Republik noch nehmen. Zudem haben wir nun ein eindrucksvolles Bild davon, in welche Richtung die Schüler von ihren Politiklehrern getrimmt worden sind. 

In Bremen ist der Rechtsstaat in Form der Justiz den etablierten Parteien noch in die Quere gekommen, indem sie eine Neuauszählung erzwang. Doch wie wird das wohl aussehen, wenn die heute 16- bis 18-Jährigen dereinst die Richterstühle besetzen?


Das wissen wir noch nicht genau. Wohin die Reise im Groben geht, können wir indes längst absehen. Im Gesetzbuch steht, dass die Störung oder Behinderung einer legalen öffentlichen Versammlung ein Verstoß gegen die Versammlungsfreiheit und damit eine üble Straftat ist. Eine Tat, die im schlimmsten Fall mit mehrjähriger Haft geahndet wird.


Sprich: Geahndet würde, wenn es denn irgendjemanden interessierte. Tut es aber nicht mehr, wenn die Störung oder „Blockade“ einer Demonstration die von oben gewünschte Stoßrichtung vorweist. 

So rutschen wir ganz langsam immer tiefer in einen Gesinnungsstaat hinein, in dem Recht und Gesetz zweitrangig werden. Eines Tages nimmt Justitia einfach die Augenbinde ab und schaut sich sehr genau an, welche Weltanschauung der Beschuldigte vertritt. Hiernach wird dann geurteilt und nicht danach, ob er gegen das Gesetz verstoßen hat.


Doch ob die Deutschen das mit sich und ihrem Staat machen lassen? Och, da können wir recht zuversichtlich sein. In der Euro-Krise hat man uns daran gewöhnt, dass Regeln und Gesetze nur hinderliches Gerümpel sind, wenn es „ums Ganze geht“: Not kennt kein Gebot, war die Devise, die beim Zulassen millionenfacher illegaler Einreise zum zweiten Mal erfolgreich erprobt wird.


Vor dem Hintergrund erst ergibt die völlig überzogene Kampagne gegen Erscheinungen wie Pegida oder AfD einen Sinn, wo die AfD mit der NPD (Hitler ante portas!) und Pegida mit IS-artigen Hass­predigern auf eine Stufe gestellt werden. Man muss den Leuten nur immerfort eintrichtern, dass es auch hier mal wieder um nichts Geringeres als „das Ganze“ geht. Haben sie das erst ge­schluckt, kann der Gesinnungsstaat den lästigen Verfassungsstaat mit leichter Hand zur Seite schieben. Dann ist diese neue Opposition quasi vogelfrei. Auf ein schwungvolles 2016!








Preussische Allgemeine
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Dieses Jahr wird alles besser - liegt nur im Auge des Betrachters

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Das war 2015

 

Schau dich nur um

Fast alles lief perfekt im zu Ende gehenden Jahr. So ist Deutschland „mit Menschen beschenkt“ worden. Die Kanzlerin ist drauf und dran, die Steuerpflicht aufzuheben. Und endlich bekommen wir Geld dafür, „Nazis“ zu verhauen. Auch die Aussprüche und Gesten setzten 2015 neue Maßstäbe. Ein satirischer Jahresrückblick – ausschließlich der Superlative.
Satz des Jahres: Das hat nichts mit dem Islam zu tun
Die Deutschen haben wieder eine Menge dazugelernt. Früher, als sie noch unaufgeklärt waren, dachten sie, wenn Moslems Hunderte Ungläubige umbringen und dabei „Allah ist groß“ rufen, habe das etwas mit deren Religion zu tun. Heute wissen sie, das ist falsch, hetzerisch und islamophob. „Das hat nichts mit dem Islam zu tun“ ist der Satz des Jahres. Dicht gefolgt von: „Islam ist Frieden.“
Geste des Jahres: Unterhaken
Da islamischer Terror nichts mit dem Islam zu tun hat, müssen wir das den armen Moslems auch zeigen. Politiker gehen da voran. Sie versichern ihnen sofort ihre Solidarität und Zuneigung. Aber das reicht noch nicht. Wir haken uns jetzt unter und demonstrieren, daß wir zusammengehören: Bundespräsident Gauck und Kanzlerin Merkel nehmen so den Zentralratsvorsitzenden Mazyek in ihre solidarische Mitte. Die Geste hat etwas und ist nun immer häufiger zu sehen – zuletzt beim Klimalügengipfel in Paris.
Trend des Jahres: Vertragsbruch
Endlich ist es vorbei mit der spießigen Gesetzes- und Vertragstreue! Weg mit den Pakten von Maastricht und Lissabon, den Abkommen von Dublin und Schengen. Fort mit all diesem Muff. Die Deutschen sollten nicht pingelig, sondern flexibel sein, hat die Kanzlerin gesagt. Sicher dürfen wir jetzt auch die Steuergesetze brechen. Danke, Mutti.
Sieger des Jahres: Antifa
Immer wenn irgendwo das Pack aufmuckt, darf sie zur Stelle sein: die Antifa. Landesregierungen übernehmen neuerdings sogar die Reisekosten und Spesen, damit das Sturmgeschütz der Demokratie der rückständigen Generation 50plus richtig Angst einjagen darf. Demos einfach mal so blockieren und ein paar AfD-Nazis für umme vermöbeln – das war gestern. Heute lassen sich die Toleranten dafür vom Staat bezahlen. Und womit? Mit Recht. Schließlich sind sie ja dessen verlängerter Arm.
Geschenk des Jahres: Flüchtlinge
Frau kann auch Theologin sein, wenn sie ein Theologie-Studium abbricht. Paradebeispiel: Katrin Göring-Eckardt. Dem Himmel sei dank hat sie das entscheidende Semester verpaßt, in dem es hieß, Weihnachten gebe es nur einmal im Jahr. Denn dank der grünen Protestantin und der Flüchtlingswelle ist heute jeden Tag Bescherung. Täglich bekommen wir Menschen geschenkt, hat sie gesagt.
Verlierer des Jahres: das Grundgesetz
Was Angie kann, das kann Claudi schon lange. Roth, die ungelernte Bundestagsvizepräsidentin, zeigt allen, daß Mutti nur eine billige Kopie ist. In einer Talkshow holte sie den Betroffenheitshammer raus: Als ein anderer Gast in Sachen Asyl das Grundgesetz zitierte, lief sie rot an und stellte mit schwerer Schnappatmung diesen Rechthaber dorthin, wo er hingehört: in die rechte Ecke. Grundgesetz? Irgendwie fascho! Auch das wird sicher Schule machen. Fakten stören nur.
Rausredner des Jahres: Heinz Rudolf Kunze
Um ein Haar wäre er nach Xavier Naidoo und Akif Pirinçci der nächste Paria geworden. Denn gegen Heinz Rudolf Kunzes „Willkommen, liebe Mörder“ sind die beiden Waisenknaben. Zunächst war der Sänger ganz mutig und verkündete, er habe „mit spitzer Zunge unmißverständlich Stellung zu falsch verstandener Toleranz in einem zunehmend stärker eskalierenden Clash zwischen Religionen und Kulturen“ genommen. Sein Glück: Kaum noch jemand hört seine Musik. Aber als der Text über „fremde Bräuche“ und die „andere Umbringekultur“ dann doch für Aufsehen sorgte, hatte er die beste Ausrede des Jahres parat: „Gemeint sind die Mörder der (sic!) NSU.“ Wer sich so nachhaltig mit dem Terror-Trio beschäftigt, dem kann man schon mal abnehmen, daß er den richtigen Artikel des NSU nicht kennt. Sei’s drum: Nächstes Jahr wird alles besser.
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Sein oder nicht sein


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Angela Merkels zentraler Satz zum neuen Jahr 2016 birgt Sprengkraft: „Es kommt darauf an, denen nicht zu folgen, die mit Kälte oder gar Hass in ihren Herzen ein Deutschsein allein für sich reklamieren und andere ausgrenzen wollen.“ Die Voraussetzungen, von denen dieser Satz ausgeht, stimmen ebenso wenig wie die darin zumindest indirekt enthaltene Aussage: „Deutsch sein“ kann doch eigentlich jeder. Und wer das anders sieht, hat ein kaltes Herz.

Kälte, Wärme, Liebe und Hass sind rhetorische, nicht aber politische Begriffe. Merkel betrügt die Öffentlichkeit. Sie erklärt mehr oder weniger offen jeden zum Unmenschen, der ihr politisches Versagen nicht als Ausdruck menschlicher Wärme zu interpretieren vermag. Das ist nur allzu durchsichtig und verfängt bei niemandem, der einen formalen Intelligenzqotienten oberhalb von 90 hat.

Unfreiwillig offenbart Frau Merkel mit dieser Äußerung, dass sie die Bedürfnisse jener „Flüchtlinge“ nicht kennt, die derzeit in großer Zahl nach Deutschland kommen und zu deren Interessenvertreterin sie sich erklärt hat. Ihre Politik basiert auf einem falschen, wirklichkeitsfernen Menschenbild.

Der Franzose Émile Durkheim, einer der Begründer der modernen Soziologie, hat den Menschen beschrieben als soziales Wesen in einem dreidimensionalen Koordinatensystem aus Integration und Regulation. Zuviel von Beidem schadet, zu wenig auch. Aufgabe einer verantwortungsbewussten Politik ist es, das richtige Maß zu finden.

Die Deutschen leiden heute unter einem Mangel an Regulation und Integration durch den Staat. Die Folgen sind offensichtlich: hohe Kriminalität und Arbeitslosigkeit, zerrüttete Familien, ein sterbendes Volk.

Die meisten „Flüchtlinge“ dagegen sind in ihrem eigenen Kulturkreis durchaus gut integriert. Das gilt insbesondere für muslimische Zuwanderer, die regelmäßig über ein stabiles Weltbild verfügen.

Der Mangel an Regulation in Deutschland ist vielen „Flüchtlingen“ vom Hörensagen her bekannt, und die anderen erkennen schnell die scheunentorgroßen Lücken in den hiesigen staatlichen Regulationsbemühungen. Und die wissen manche von ihnen auszunutzen.

Sie haben, wenn sie nach Deutschland kommen, mehrheitlich kein Integrationsbedürfnis. Es geht ihnen nicht darum, „Deutsch sein“ zu wollen. Ihnen mangelt es an der wirtschaftlichen Perspektive im eigenen Land, nicht aber (anders als vielen Deutschen) an der Identität oder am Selbstbewusstsein.

Wie will eine politische Klasse, die an der Integration und der Regulation der eigenen Staatsbürger scheitert, den Rest der Welt lehren, was es heißt, „Deutsch zu sein“?

Den meisten „Flüchtlingen“ ist mit Bargeld besser gedient als mit Politiker-Parolen. Und für die Deutschen als Volk geht es langfristig um sein oder nicht sein.

Merkel und Co. haben sich offenbar für das „nicht sein“ des eigenen Volkes entschieden. Und sie behaupten allen Ernstes, jeder, der diese Entscheidung nicht mitträgt, habe gegenüber dem Rest der Welt ein kaltes Herz.

Wer im eigenen Kulturkreis derart schlecht integriert ist wie unsere politische Funktionselite, hat guten Grund, die Flüchtlinge um ihr Selbstbewusstsein zu beneiden.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen alles Gute für das neue Jahr 2016!


Manfred Rouhs



pro-deutschland
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Mit der SPD auf dem Weg in die Diktatur


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Unser Rechtsstaat ist in Gefahr!

Die Bedrohung kommt nicht nur von den politischen Rändern, sondern auch von oben.


Die herrschende politische Klasse hat die Demokratie außer Kraft gesetzt, und die Massenmedien kritisieren sie deshalb nicht, sondern jubeln ihr zu. Ein aktuelles Beispiel dafür sind Äußerungen des Vizekanzlers Frank-Walter Steinmeier über politische Parteien, die der ungebremsten Massenzuwanderung von Ausländern nach Deutschland kritisch gegenüberstehen.

Zu diesen Parteien gehört die 'Bürgerbewegung pro Deutschland'. Wir dürfen uns also direkt angesprochen fühlen – und Herrn Steinmeier die passende Antwort geben.

Der SPD-Spitzenpolitiker Steinmeier will die Zuwanderungspolitik tabuisieren und Zuwanderungskritik als geistige Brandstiftung in den Bann tun. Wie gefährlich es sei, „mit dem Flüchtlingsthema auf Stimmenfang zu gehen, das zeigt der starke Anstieg rechter Gewalt in Deutschland“, äußerte er in einem Pressegespräch. Damit dürfte er vielen Politikern der schwarz-roten Regierungskoalition aus der Seele sprechen.

Die Masche verfängt. Die „Lügenpresse“ stärkt Steinmeier den Rücken. Überall Schulterklopfen für den Bundesaußenminister.


Die Regierenden sind die Brandstifter


Sind also „wir“, die Zuwanderungskritiker, schuld, wenn in Deutschland Asylbewerberheime brennen?

Klipp und klar: Nein. Umgekehrt wird ein Schuh daraus. Die politische und moralische Verantwortung für brennende Asylbewerberheime liegt bei Merkel, Steinmeier und Co.

Denn sie müssten wissen, was sie tun. Helmut Schmidt, Steinmeiers kürzlich verstorbener SPD-Parteifreund und Alt-Bundeskanzler, hatte bereits 1981 prognostiziert:
“Wir können nicht mehr Ausländer verdauen, 
das gibt Mord und Totschlag”!
Seither kamen Millionen weitere Ausländer in unser Land. Und jetzt gibt es Mord und Totschlag. Wen wundert das?

Steinmeier kannte Schmidts Einschätzung. Ihn hätte es also nicht wundern dürfen, falls er den Übervater seiner Partei ernst genommen hätte. Trotzdem sagt Steinmeier nach wie vor „Ja“ zu offenen Grenzen.


Nimmt er also „Mord und Totschlag“ billigend in Kauf?

Wir, die 'Bürgerbewegung pro Deutschland', vertreten im Zusammenhang mit der Zuwanderungspolitik keine anderen Auffassungen als diejenigen des früheren SPD-Bundeskanzlers Helmut Schmidt. Und der hat bereits 2004 festgestellt, daß schon die Anwerbung von Gastarbeitern in den 60er Jahren und alles, was dem folgte, ein Fehler war.

Was jetzt politisch zu tun ist, läßt sich ebenfalls in einem Zitat von Helmut Schmidt ausdrücken. Es stammt vom 11.06.2005 und wurde erstmals im „Focus“ veröffentlicht:


Mit Schmidt gegen Steinmeier 

„Wir müssen eine weitere Zuwanderung aus fremden Kulturen unterbinden. Als Mittel gegen die Überalterung kommt Zuwanderung nicht in Frage. Die Zuwanderung von Menschen aus dem Osten Anatoliens oder aus Schwarzafrika löst das Problem nicht. Es schafft nur ein zusätzliches dickes Problem”. Damit ist alles Erforderliche gesagt. Wir, die Bürgerbewegung pro Deutschland, fügen dem nichts Eigenes hinzu, wir lassen aber auch nichts weg von dem, was Helmut Schmidt geäußert hat. Wir streben an, Schmidts Zuwanderungspolitik, die in den Zeiten seiner Kanzlerschaft zur Abwanderung von Ausländer geführt hat (Stichwort „Minus-Zuwanderung“), im 21. Jahrhundert neu auf die politische Tagesordnung zu setzen. 
Dieses Ziel verfolgen wir nicht nur im Interesse der Deutschen, sondern auch im Interesse jener Ausländer, um die es bei dieser politischen Diskussion geht.
Dabei sind fünf Fakten wichtig:

Erster Fakt: Massenzuwanderung löst keine Probleme. Ursache der aktuellen Flüchtlingsströme sind Krieg und Armut. Beide Phänomene können nicht auf deutschem Boden erfolgreich bekämpft werden, sondern nur in den Herkunftsländern der Flüchtlinge. Die Bevölkerung der Entwicklungsländer, aus denen die Flüchtlinge kommen, wächst wöchentlich um mehr als eine Million Menschen. Das Flüchtlingspotential ist zu groß, die Integration so vieler Menschen in Europa ist unmöglich.
Problemlösung: Wir Deutschen müssen uns stark machen für den Frieden in der Welt. Bildung und praxisorientierte Ausbildung müssen unser Exportschlager werden. Die Entwicklungsländer sollen eine Chance bekommen, einen eigenen Weg in die Moderne zu finden.


Massenzuwanderung und Kriminalität

Zweiter Fakt: Massenzuwanderung führt zu einem Ansteigen der Kriminalität in Deutschland. Mord und Totschlag andersherum: Oft sind Ausländer die Täter und Deutsche die Opfer. Da hilft auch keine geschönte Statistik. Die meisten Zuwanderer sind junge Männer. Junge Männer werden generell häufiger straffällig als andere Personengruppen – unabhängig von ihrer Herkunft.
Problemlösung: Wiederherstellung einer sicheren deutschen Außengrenze. Zurückweisung von Asylbewerbern aus sicheren Drittstaaten. Einreisen darf jeder, der ein gültiges Visum hat.


Dritter Fakt: Die Flucht nach Deutschland kostet immer wieder Menschenleben. Vor der europäischen Küste sterben weit mehr Flüchtlinge als in deutschen Asylbewerberheimen. Auch diese Toten sind Opfer der schwarz-roten deutschen Regierungspolitik.
Problemlösung: Einrichtung einer Asylstelle in jeder deutschen Botschaft im Ausland. Dort sind regelmäßig die Asylverfahren zu führen – und nicht auf deutschem Boden. Wer anerkannt wird (unter ein Prozent), erhält ein Visum und reist sicher nach Deutschland.

“Verfassungsschutz” als Brandstifter

Vierter Fakt: Der geheimdienstliche Beschaffungsextremismus heizt die Gewalt gegen Ausländer in Deutschland an. Der „Verfassungsschutz“ und andere Geheimdienste gießen Öl ins Feuer multi-kultureller Konflikte. „Hooligans gegen Salafisten“ und andere problematische Vereinigungen wurden von V-Leuten des „Verfassungsschutzes“ gegründet, um die politische Auseinandersetzung zu radikalisieren und der „Lügenpresse“ Stoff für ihre Agitation zu liefern.
Problemlösung: Reform der Geheimdienste. Aufklärung von Straftaten, die einen geheimdienstlichen Hintergrund hatten. Die zuständigen Politiker und Geheimdienst-Mitarbeiter müssen strafrechtlich zur Rechenschaft gezogen werden.

Fünfter Fakt: Die Zuwanderungsdiskussion wird von der politischen Klasse zur Ausschaltung der Demokratie missbraucht. 
Aktueller Beweis: Die jüngsten öffentlichen Äußerungen von Frank-Walter Steinmeier. Jeder, der die unkontrollierte Massenzuwanderung kritisiert, wird als „Brandstifter“, „Nazis“, „Rechtsextremist“ oder zumindest als „Ausländerfeind“ diffamiert. Eine sachliche Diskussion gibt es in Deutschland nicht mehr.

Wir brauchen eine Gegenöffentlichkeit

Problemlösung: Der Aufbau einer Gegenöffentlichkeit. Wer noch auf die Massenmedien setzt, dem ist nicht zu helfen. Die Erneuerung der Demokratie in Deutschland ist nur in dem Umfang möglich, in dem von unten unabhängige Medien entstehen, die dem Zugriff der Globalisierungskonzerne und der öffentlich-rechtlichen Anstalten entzogen sind.

Detlev Schwarz, Generalsekretär der Bürgerbewegung pro Deutschland, sagt: „Wir sind Vorreiter der freiheitlichen Kräfte in Deutschland beim Aufbau einer Gegenöffentlichkeit. Unsere Monatszeitung ‚pro Deutschland‘ erscheint derzeit zwar nur in Berlin mit sechsstelliger Auflage. Aber Berlin ist ein erster, wichtiger Schritt. Wir werden uns konsequent der unkontrollierten Massenzuwanderung entgegenstellen und alle Fakten dazu öffentlich machen”!


Und genau darauf kommt es an!

Die Vorstellung, zuerst seien – womöglich gestützt auf die Massenmedien – politische Veränderungen auf parlamentarischer Ebene möglich, und danach würde sich die mediale Situation ändern, ist illusorisch. Wir müssen zuerst mit eigenen Medien – Zeitungen, Blogs, Filmproduktionen – im jeweiligen Wahlgebiet die Mehrheit der Wahlberechtigten erreichen. Und dann gestützt auf diese eigene regionale Medienmacht in die örtlichen Parlamente einziehen. Um im nächsten, großen Schritt den gewaltigen leeren Raum zwischen den Inseln zu füllen, auf denen unsere Gegenöffentlichkeit jetzt und in naher Zukunft besteht.



Dieser Weg ist hart, aufwendig und beschwerlich.
Aber es gibt keine andere Option auf dauerhaften Erfolg.






Kopten

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Verirrungen in der Theologie

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Gottes Mutterherz?

Einleitung

In einem Artikel vom 29. Dezember 2015 plädiert Tobias Faix für eine stärkere Betonung der weiblichen Seite Gottes in der christlichen Verkündigung. Er hat dabei auf verschiedene lexikalische Beobachtungen zurückgegriffen, die erörterungswürdig sind.
Ich möchte jedoch in der nachfolgenden, rasch ausgeführten, Untersuchung lediglich danach fragen, ob die zahlreichen in Anschlag gebrachten Bibeltexte die eingeforderte Rede vom „Mutterherz Gottes“ stützen. Ich zitiere dafür die angeführten Beweistexte, die in der feministischen Literatur immer wieder auftauchen, und ergänze sie durch kurze Vermerke.

Betrachtung der Bibeltexte

1. Gott als gebärende Frau

Dtn 32,18: „An den Fels, der dich gezeugt hat, dachtest du nicht mehr, und den Gott, der dich geboren hat, hast du vergessen.“
Der Vers spricht nicht von einer Frau, sondern davon, dass Gott (der Fels) uns gemacht hat. Das hebräische ḥyl kann gebären, aber auch zeugen, hervorbringen o. schaffen bedeuten. Da die Nomen „Gott“ und „Fels“ sowie das Verb „zeugen“ grammatisch maskulin sind, ist davon eher auszugehen.
Jes 42,4: „Lange bin ich still gewesen, habe ich geschwiegen, habe ich mich zurückgehalten, wie die Gebärende werde ich nun schreien, werde so sehr schnauben, dass ich um Luft ringen muss.“
Der Vers spricht nicht über eine Frau, sondern davon, dass Gott wie eine Gebärende schreien wird. Hier wird eine Tätigkeit Gottes beschrieben. Eine Eigenschaft oder Aktivität ist nicht mit Identität zu verwechseln. Zu sagen, dass mein Auto so schnell ist wie eine Rakete, bedeutet nicht, dass mein Auto eine Rakete ist.
Num 11,12: „Habe denn ich dieses ganze Volk empfangen, oder habe ich es gezeugt, dass du zu mir sagst: Trage es an deiner Brust, wie der Wärter den Säugling trägt, in das Land, das du seinen Vorfahren zugeschworen hast?“ 
Es handelt sich um einen Spruch des Mose. Er beschwert sich bei Gott, da dieser von ihm verlangt, sich um das Volk Gottes zu sorgen, so als sei es sein Kind. Es ist möglicherweise eine rhetorische Frage, die implizit mitteilt: „Du Gott hast das Volk gezeugt und aufgezogen“. Aber selbst dann, wenn das Bild feminin ist, ist der Text kein Beleg für die Weiblichkeit Gottes.
Hiob 38,8: „Wer hat das Meer mit Schleusen verschlossen, als es hervorbrach, heraustrat [wie] aus dem Mutterschoß, …“
Die Erde wird als Mutterschoß beschrieben, aus dem das Meer hervorgekommen ist. Gott war derjenige, der das Wasser mit Toren zurückgehalten hat. Die GN übersetzt trefflich: „Wer hat das Meer mit Toren abgesperrt, als es hervorbrach aus dem Schoß der Erde?“.
Hiob 38,29: „Aus wessen Schoß ist das Eis gekommen, und wer hat den Reif des Himmels geboren?“
Der Vers erinnert tatsächlich an das Bild einer Mutter. Allerdings steht hier wie in V. 28 das Verb jld, welches, je nachdem, ob eine Frau oder ein Mann gemeint ist, mit gebären oder zeugen übersetzt wird. Da es hier maskulin ist, passt zeugen besser.
Joh 16,21: „Wenn eine Frau niederkommt, ist sie traurig, weil ihre Stunde gekommen ist. Wenn sie das Kind aber geboren hat, denkt sie nicht mehr an die Bedrängnis vor Freude, dass ein Mensch zur Welt gekommen ist.“
Hier wird die Verbildlichung einer gebärenden Mutter gebraucht, um die Zeit der Drangsal und Traurigkeit zu beschreiben, die auf die Jünger Jesu zukommt.

2. Gott als stillende Mutter

Num 11,11-12: „Und Mose sprach zum HERRN: Warum gehst du so übel um mit deinem Diener, und warum finde ich keine Gnade in deinen Augen, dass du die Last dieses ganzen Volks auf mich legst? Habe denn ich dieses ganze Volk empfangen, oder habe ich es gezeugt, dass du zu mir sagst: Trage es an deiner Brust, wie der Wärter den Säugling trägt, in das Land, das du seinen Vorfahren zugeschworen hast?“
Der Text wurde unter Num 11,11 bereits kommentiert. Hier beschwert sich Mose bei Gott. Auch dann, wenn die Fragen rhetorisch gestellt sind, ist die feminine Illustration kein Beleg für die Weiblichkeit Gottes. Gott spricht maskulin (’mr).
Ps 131,2: „Fürwahr, ich habe meine Seele besänftigt und beruhigt; wie ein entwöhntes Kind bei seiner Mutter, wie das entwöhnte Kind ist meine Seele ruhig in mir.“
David beschreibt seine seelische Verfassung. Seine Seele ist wie ein entwöhntes Kind stille in ihm [also in David].
Jes 49,15: „Würde eine Frau ihren Säugling vergessen, ohne Erbarmen mit dem Kind ihres Leibs? Selbst wenn diese es vergessen würden, werde doch ich dich nicht vergessen!“
Ein Vergleich. Eine Mutter vergisst ihr Säugling nur ausgesprochen selten. Selbst wenn sie es vergisst, so ist Gott anders als eine Mutter. Er wird sein Volk nie vergessen.
Hos 11,4: „Mit menschlichen Seilen habe ich sie gezogen, mit Stricken der Liebe, und ich war für sie wie jene, die das Kleinkind an ihre Wangen heben, und ich neigte mich ihm zu, ich gab ihm zu essen.“
Das Bild bezieht sich auf Ephraim als Kuh (vgl. Hos 10,11). Gott hat das Arbeitstier schonend behandelt.
1Petr 2,2: „Verlangt jetzt wie neugeborene Kinder nach der vernünftigen, unverfälschten Milch, damit ihr durch sie heranwachst zum Heil, …“
Petrus greift wie in 1Petr 1,23 das Bild vom Neugeborenen auf. Die wiedergeborenen Christen sehnen sich nach geistlicher Nahrung wie Säuglinge sich nach Muttermilch sehnen.

3. Gott, der einkleidet

Gen 3,21: „Und der HERR, Gott, machte dem Menschen und seiner Frau Röcke aus Fell und legte sie ihnen um.“
Dieser Text hat keinerlei Beweiskraft für die These des Artikels, es sei denn, es wird vorausgesetzt, dass ausschließlich Frauen in der Lage sind, Menschen einzukleiden.
Mt 6,25-34: „Darum sage ich euch: Sorgt euch nicht um euer Leben, was ihr essen werdet, noch um euren Leib, was ihr anziehen werdet. Ist nicht das Leben mehr als die Nahrung und der Leib mehr als die Kleidung? Schaut auf die Vögel des Himmels: Sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in Scheunen — euer himmlischer Vater ernährt sie. Seid ihr nicht mehr wert als sie? Wer von euch vermag durch Sorgen seiner Lebenszeit auch nur eine Elle hinzuzufügen? Und was sorgt ihr euch um die Kleidung? …“
Wie bei Gen 3,21 hat auch dieser Text keine Beweiskraft. Hinzu kommt, dass in Mt 6 ausdrücklich vom „himmlischen Vater“ gesprochen wird (vgl. 6,26.32).

4. Gott erzieht

Jes 46,3-4: „Hört auf mich, Haus Jakob, und ihr, der ganze Rest des Hauses Israel, die ihr mir schon im Leib eurer Mutter aufgeladen worden seid und die ihr vom Mutterschoß an getragen worden seid: Bis in euer Alter bin ich es und bis ins hohe Alter: Ich bin es, der euch schleppt. Ich habe es getan, und ich werde tragen, und ich werde euch schleppen und euch retten.“
Gott trägt das Volk vom Zeitpunkt der Geburt an und wird es auch in Zukunft tragen und retten. Der Bezug zur These fehlt, es sei denn, es wird davon ausgegangen, dass nur eine Frau schleppen, tragen und retten kann.
Hos 11,1–4: „Als Israel jung war, habe ich es geliebt, und ich rief meinen Sohn aus Ägypten. Sooft man sie rief, haben sie sich abgewandt von ihnen; den Baalen bringen sie Schlachtopfer dar und den Götterbildern Rauchopfer! Dabei war ich es, der Efraim das Gehen beigebracht hat – er hob sie auf seine Arme –, sie aber haben nicht erkannt, dass ich sie geheilt habe. Mit menschlichen Seilen habe ich sie gezogen, mit Stricken der Liebe, und ich war für sie wie jene, die das Kleinkind an ihre Wangen heben, und ich neigte mich ihm zu, ich gab ihm zu essen.“ 
Siehe oben unter Punkt 2 (Hos 11,4).

5. Gott tröstet

Jes 66,13 „Wie einen, den seine Mutter tröstet, so werde ich euch trösten, und getröstet werdet ihr in Jerusalem.“ 
Es handelt sich um einen einfachen Vergleich, nicht um eine behauptete Identität von Gott und Mutter. Vgl. die Anmerkung zu Jes 42,14 unter Punkt 1. Der Sprecher, Jahwe (v. 12), redet in der männlichen Form (’mr).
Offb 21,4: „Und abwischen wird er jede Träne von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, und kein Leid, kein Geschrei und keine Mühsal wird mehr sein; denn was zuerst war, ist vergangen.“
Der Text hat keinerlei Beweiskraft im Blick auf die These, es sei denn, es wird verneint, dass ein Vater Trost spenden kann. Gen 5,29 spricht allerdings z.B. ausdrücklich davon, dass der Mann Noah trösten wird.

6. Gott als Geburtshelferin

Ps 22,10–11: „Du bist es, der mich aus dem Mutterschoß zog, der mich sicher barg an der Brust meiner Mutter. Auf dich bin ich geworfen vom Mutterleib an, von meiner Mutter Schoß an bist du mein Gott.“
Der Text hat keinerlei Beweiskraft, außer, es wird vorausgesetzt, dass ein Mann bei einer Geburt nie ein Helfer sein kann, so wie beispielsweise ein Gynäkologe die Geburt unterstützt.
Jes 66:
Hier gilt das Gleiche wie bei Ps 22,10-11.
7. Gott als Bärenmutter
Hos 13,8: „Ich falle über sie her wie eine Bärin, der man die Jungen genommen hat, und ich zerreiße die Brust über ihrem Herzen. Und dort fresse ich sie wie eine Löwin, die Tiere des Feldes reißen sie in Stücke.“
Hier wird Gott mit wilden Tieren verglichen, um den Ernst des göttlichen Gerichts herauszustreichen.
Ps 123,2: „Sieh, wie die Augen der Diener auf die Hand ihres Herrn, wie die Augen der Magd auf die Hand ihrer Herrin, so blicken unsere Augen auf den HERRN, unseren Gott, bis er uns gnädig ist.“
Ein einfacher Vergleich ohne Beweiskraft im Blick auf die These. Es wird nicht gesagt, dass Gott eine Gebieterin ist.
Lk 15,8-10: „Oder welche Frau, die zehn Drachmen besitzt und eine davon verloren hat, zündet nicht ein Licht an, kehrt das Haus und sucht eifrig, bis sie sie findet? Und wenn sie sie gefunden hat, ruft sie ihre Freundinnen und Nachbarinnen zusammen und sagt: Freut euch mit mir, denn ich habe die Drachme gefunden, die ich verloren hatte. So, sage ich euch, wird man sich freuen im Beisein der Engel Gottes über einen Sünder, der umkehrt.“
Erkenne keinen Zusammenhang mit der These.

8. Gott als Bäckerin

Mt 13,33: „Ein anderes Gleichnis nannte er ihnen: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Sauerteig, den eine Frau nahm und unter drei Scheffel Mehl mischte, bis alles durchsäuert war.“ 
Ein Gleichnis. Erkenne keinen Zusammenhang mit der These.
Lk 13,20-21: „Und wiederum sprach er: Womit soll ich das Reich Gottes vergleichen? Es ist einem Sauerteig gleich, den eine Frau nahm und mit drei Scheffel Mehl vermengte, bis alles durchsäuert war.“
Ein Gleichnis. Erkenne keinen Zusammenhang mit der These.

9. Gott als Adlermutter

Ex 19,4: „Ihr habt selbst gesehen, was ich Ägypten getan und wie ich euch auf Adlersflügeln getragen und hierher zu mir gebracht habe.“ 
Ich bin kein Vogelkundler. Aber meines Wissens vertreibt oft die Adlermutter die Küken aus den Nestern und lässt sie fallen, damit sie fliegen lernen. Der Adlervater fängt sie dann mit seinen Flügeln auf. Aber selbst bei Arbeitsteilung spricht der Text nicht davon, dass Gott eine Adlermutter ist.
Dtn 32,11: „Wie ein Adler, der seine Brut aufstört zum Flug und über seinen Jungen schwebt, so breitete er seine Flügel aus, nahm es und trug es auf seinen Schwingen. Der HERR allein leitete es, kein fremder Gott war mit ihm.“
Ebenso wie Ex 19,4.

10. Gott als Henne

Ps 17,8: „Behüte mich wie den Augapfel, den Stern des Auges, birg mich im Schatten deiner Flügel“
Ps 57,2: „Sei mir gnädig, Gott, sei mir gnädig, denn bei dir suche ich Zuflucht. Im Schatten deiner Flügel suche ich Zuflucht, bis das Verderben vorüber ist.“ 
Figurative Rede, wie sie oft zu finden ist. Bei Gottes Flügeln findet man Zuflucht und Schutz, vgl. z.B. Ps 36,7; 57,1; 63,7-8.
Mt 23,37: „Jerusalem, Jerusalem, die du tötest die Propheten und steinigst, die zu dir gesandt sind! Wie oft habe ich deine Kinder um mich sammeln wollen, wie eine Henne ihre Küken unter ihre Flügel sammelt, und ihr habt nicht gewollt.“
Lk 13,34: „Jerusalem, Jerusalem, die du tötest die Propheten und steinigst, die zu dir gesandt sind! Wie oft habe ich deine Kinder sammeln wollen wie eine Henne ihre Küken unter ihre Flügel, und ihr habt nicht gewollt.“ 
Auszug aus einer Strafrede Jesu. Das Bild von der Henne ist eindeutig figurativ zu verstehen.

Fazit

Der Artikel „Das Mutterherz Gottes“ wirft zahlreiche theologische Fragen auf. Um einige zu nennen: Ist im Hebräischen tatsächlich die Gebärmutter Ort der Gefühle und des Glaubens? Prägt die Biografie den Glauben eines Menschen prinzipiell stärker als die Theologie, determinieren also Vita und soziales Milieu die Bibelauslegung? Ist das zu Anfang geschilderte Beispiel nicht ein immens starker Hinweis darauf, dass wir unsere Erfahrungen gerade nicht auf Gott projizieren, sondern diese vielmehr von Gott her erleuchten lassen sollten? Ist das Shalom Gottes eine transformatorische Zusage Gottes für den Frieden in dieser Welt? Steht über das Wesen Gottes nur sehr wenig in der Heiligen Schrift? Warum finden wir in der Bibel keine Aufforderung, Gott als Mutter anzusprechen, die geforderte Anrede als Vater dagegen sehr wohl?
Diese kleine Untersuchung war freilich nicht den großen Fragen gewidmet. Es ging lediglich darum, ob die im Beitrag „Das Mutterherz Gottes“ aufgeführten 30 Bibeltexte die These stützen, dass die Heilige Schrift Gott mit zahlreichen weiblichen Bildern beschreibt (und „Mutterherz“ ein angemessener Begriff ist, um das Herz Jahwes zu bezeichnen). Viele der angeführten Begründungstexte haben im Blick auf die Behauptung keine Beweiskraft. Einige Texte rufen entsprechende Bilder oder Assoziationen hervor, ohne das sie ein weiblicheres Gottesbild erzwingen. Lediglich Hiob 38,29 könnte die Ansicht, Gott werde als gebärende Frau gekennzeichnet, stützen. Jedoch ist auch dieser Text nicht so evident, dass er den restlichen Befund kompensieren kann.
Ron Kubsch



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Freitag, 1. Januar 2016

Lieblingslied zur Jahreswende

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Jesus soll die Losung sein

1) 
Jesus soll die Losung sein, 
da ein neues Jahr erschienen;
Jesu Name soll allein
denen als ihr Zeichen dienen,
die in seinem Bunde stehn 
und auf seinen Wegen gehn.

2) 
Alle Sorgen, alles Leid 
soll der Name überwinden;
so wird alle Bitterkeit 
endlich doch in Freude münden.
Jesu Nam sei Sonn und Schild, 
welcher allen Kummer stillt.

3) 
Unsre Wege wollen wir 
nur in Jesu Namen gehen.
Geht uns dieser Leitstern für, 
so wird alles wohl bestehen
und durch seinen Gnadenschein 
alles voller Segen sein.

4) 
Alle Sorgen, alles Leid 
soll der Name uns versüßen;
so wird alle Bitterkeit 
uns zur Freude werden müssen.
Jesu Nam sei Sonn und Schild, 
welcher allen Kummer stillt.

5) 
Jesus, aller Bürger Heil, 
und der Stadt ein Gnadenzeichen,
auch des Landes bestes Teil, 
dem kein Kleinod zu vergleichen,
Jesus, unser Trost und Hort, 
sei die Losung fort und fort.

Bildergebnis für Herzen Bilder





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Jahreslosung 2016

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