Mittwoch, 30. August 2017

Danke Me.rkel, salonfähig durch deren Politik

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Das Elend der neuen Linken


Von Jürgen Fritz
Was kennzeichnet den neuen Linken? Welchen Gott betet er an? Und warum ist er so gefährlich, droht alles zu zerstören, was uns lieb und teuer?

Die Entmenschlichung des politischen Gegners durch die neuen Linken

„Das sind keine Menschen, das sind Verbrecher!“ urteilte der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) im Februar 2016 über Bewohner eines Dorfes, die einen Bus von Immigranten blockiert hatten. Wie ist es möglich, fragt der äußerst scharfsinnige Althistoriker und Philosoph Prof. Egon Flaig, Bürgern, die zivilen Widerstand leisten gegen von oben herab erzwungene staatliche Maßnahmen, das Mensch-sein abzusprechen? Wer den politischen Gegner derart kriminalisiert, bewegt sich an einer Grenze. Und er überschreitet diese. Wir haben es hier also quasi mit gleich mehrfachen Grenzüberschreitungen zu tun, nicht nur der der Immigranten.
Aber selbst wenn das stimmen würde – was äußerst fraglich ist, dass ziviler Widerstand ein Verbrechen darstellen würde -, wie kann ein Politiker, noch dazu ein Ministerpräsident der CDU, öffentlich behaupten, bestimmte Menschen seien keine Menschen? Wieso steht ein Verbrecher außerhalb der Menschheit? Und dabei sprach Tillich nicht von Massenmördern, sondern von Staatsbürgern, die Immigranten aus völlig fremden Kulturkreisen, deren Seelen ganz anderes geformt, nicht bei sich in ihrer Gemeinschaft aufnehmen wollten. Wenn Verbrecher – und das waren und sind diese deutschen Staatsbürger ganz sicher nicht! – keine Menschen sind, was sind sie dann? Sind es Tiere, Untermenschen, Dämonen, die es umzuerziehen oder zu eliminieren gilt? Kommt uns das, die Entmenschlichung von Mitmenschen, die man aus irgendeinem Grund ablehnt, nicht von anderen Totalitarismen her bekannt vor?

Das Gefühl wird zum absoluten Bezugspunkt

Das Elend der neuen Linken, die mit Merkel und ihrem Gefolge auch in die CDU nicht nur Eingang gefunden haben, sondern dort längst auch dominieren – viel mehr aber noch in der SPD, bei den Grünen und ganz stark in der Linkspartei (SED) -, nimmt seinen Ausgangspunkt in der Verabsolutierung der Gleichheit und des Gefühls, indem sie dieses über alles andere stellen. Folglich müssen sie ihre Morallehre über Epistemologie (Erkenntnistheorie) und sogar über Ontologie (Seinslehre) stellen, siehe Adorno. Dies führt aber zu einer völligen Abwertung, ja Preisgabe der Wahrheit, welche relativiert und subjektiviert, mithin vom Sein selbst gelöst wird, damit aber ihren eigentlichen Bezugspunkt, mithin ihren Sinn verliert: die Orientierung an der Wirklichkeit, den Realitätsbezug.

Preisgabe der Wahrheit

Denn der klassische Wahrheitsbegriff, der eine zutiefst menschliche Erfahrung begrifflich fasste, nämlich die Unterscheidung zwischen Sein und Schein, machte immer eine Aussage über das Verhältnis zwischen Vorstellung und Wirklichkeit. Wer meint, X sei im Raum R, hat dann eine wahre Vorstellung bezüglich des Wo-seins von X, wenn dieses sich tatsächlich in R befindet. Ansonsten, wenn X sich nicht in R befindet, ist seine Vorstellung bezüglich des gegenwärtigen Ortes von X falsch.
Dies kann man in vielen Fällen überprüfen (Wahrheitsfeststellung). Überprüfen heißt, die Wirklichkeit genau anschauen, hier konkret in den Raum R gehen und nachschauen, ob X wirklich dort ist, also die Vorstellung testen, ob sie die Realität richtig beschreibt (wahre Vorstellung) oder nicht (Fehlvorstellung). Bei der Gefühlsorientierung wird genau darauf gerne verzichtet, ja diese Überprüfung oftmals gefürchtet. Entscheidend wird jetzt, ob sich eine Vorstellung über die Wirklichkeit angenehm anfühlt. Das Angenehme löst die Wahrheit und das ethisch fundierte objektiv Gute als regulative Idee ab. Die Begriffe ‚Wahrheit‘ und ‚das objektiv Gute‘ werden aus dem Geist, aus dem Vorstellungsraum vollkommen eliminiert und die Worte mit anderen Inhalten versehen, so dass es sich dann um andere Begriffe handelt.

Was in Wahrheit dahinter steckt: der Wunsch, die Aufklärung zurückzudrehen

Mit der Zerstörung des Wahrheitsbegriffs erreicht der neue Linke, dass dem logischen Denken, also dem Denken im engeren Sinne, die Basis entzogen wird. Denn logisches Schließen von A auf B bedeutet immer, dass der Wahrheitswert von A auf B übertragen wird. Eine Begründung ist nur dann überzeugend, wenn die Wahrheit der Gründe zugestanden wird. Mit 2 + 2 = 5 kann man nichts korrekt begründen. Ohne Wahrheit keine logisches Schließen (wenn 2 + 2 = 4, dann 4 + 4 = 8). Bei der Zerstörung des objektiven Wahrheitsbegriff handelt es sich in Wahrheit also um einen Anschlag auf die Vernunft selbst, mithin die Aufklärung, die zurückgedreht werden soll. Siehe dazu das Schlüsselwerk der beiden Vordenker der neuen Linken Horkheimer und Adorno: Dialektik der Aufklärung, erschienen bereits 1944.
Viele postmodern Geprägte können mit den Worten ‚Wahrheit‘ und ‚das objektiv Gute‘ gar nichts mehr anfangen, weil das, worauf diese sich beziehen, das, was sie bezeichnen, die Begriffe (im Denkraum) bei ihnen gar nicht mehr existent sind, so wie vielleicht der Begriff ‚Sonnenbrand‘ oder ‚Sonnencreme‘ im Geist eines Eskimos nicht vorkommt. Man kann diesem beibringen, diese Wörter auszusprechen, aber in seinem Denkraum ist nichts vorhanden, worauf er die Wörter beziehen könnte. Es sind für ihn leere Wörter ohne jeden Inhalt, also keine Begriffe. Er kann nicht begreifen, was ein Sonnenbrand ist, weil er in seinem Geist keinen Begriff davon hat. Womöglich wird er die Worte, wenn man es ihm von klein auf beibringt, für ganz anderes benutzen, was er kennt, z.B. für Durst. Immer wenn er durstig ist, sagt er dann „Ich habe Sonnenbrand“. Wenn nun jemand käme und dem Eskimo sagen würde, dass er den Ausdruck völlig falsch benutze, dass das Wort ‚Sonnenbrand‘ etwas ganz anderes bedeute, dann würde er womöglich, wenn es ein linker Eskimo wäre, wütend werden und sich nicht vorschreiben lassen wollen, wie er die Worte gebraucht.

Urteile ohne Wahrheitsbezug

Stellen Sie sich nun einen Richter vor, der sich nicht mehr bemüht herauszufinden, was wirklich geschehen ist, der keine Wahrheitsorientierung hat. Der stattdessen versucht, in der Gerichtsverhandlung einen Narrativ zu erzeugen, welcher sich ausschließlich an den Gefühlen der Prozessbeteiligten orientiert. Dieser Richter wird dann dem am meisten entgegenkommen, der seine Gefühle am lautesten und energischsten vorträgt, selbst wenn dieser der Täter, selbst wenn dieser ein Verbrecher ist. Oder er wird die Gefühle von Opfer und Täter als gleichwertig ansehen. Es sind ja beides Menschen und alle Menschen sind gleich. Denn der Gleichheitsfetisch ist der Gott des neuen Linken, den er anbetet wie nichts sonst.
Er wird solche Dinge wie Fingerabdrücke, die gefunden wurden, oder genetische Untersuchungen gar nicht wissen wollen, weil es ihn gar nicht interessiert, was tatsächlich passiert ist. Dieser Richter wird sich ausschließlich an den Gefühlen der Prozessbeteiligten orientieren und diese als absoluten Maßstab nehmen, nicht die Wirklichkeit selbst und damit auch nicht die Wahrheit, welche das Verhältnis von Vorstellung und Wirklichkeit beschreibt. Ein guter Richter sein, wird für ihn nicht bedeuten, Fälle aufzuklären und die Wahrheit herauszufinden, also was wirklich passierte, sondern dass alle, die am Prozess beteiligt sind, am Ende in der Summe ein möglichst angenehmes Gefühl haben.
Hier findet sich übrigens eine Parallele zwischen dem neuen Linken und vielen religiösen Menschen, ganz besonders zu Muslimen. Daher auch das gemeinsame Agieren. Der Islam ist eine Religion, eine Weltanschauung, die noch viel mehr als z.B. das Christentum, welches sich immer zumindest um einen Ausgleich bemühte, den Wahrheitsbegriff, Logik und Vernunft verachtet und ‚Wahrheit‘ vollkommen umdeutet und verhunzt. Dies ist einer der vielen Gründe, warum neue Linke und Muslime (zum Teil auch Christen, siehe den aktuellen Papst, viele Bischöfe und Pfarrer) sich so gut verstehen. Sie haben ein gemeinsames Grundparadigma: eine gewisse Verachtung von Wahrheit, Logik und Vernunft.

Völlige Infantilisierung als Folge der Preisgabe der Wahrheitsorientierung

Zwangsläufige Folge dieser Preisgabe, dieser Destruktion der Wahrheit sind eine Infantilisierung zunächst des Einzelnen und schließlich der ganzen Gesellschaft, ein Rückfall in einen frühkindlichen Ego- und Anthropozentrismus sowie der Verlust der Ehrlichkeit und Wahrhaftigkeit, wie schon Nietzsche es beschrieb:
„Unsre Gebildeten von heute, unsre »Guten« lügen nicht – das ist wahr; aber es gereicht ihnen nicht zur Ehre! Die eigentliche Lüge, die echte resolute »ehrliche« Lüge (über deren Wert man Plato hören möge) wäre für sie etwas bei weitem zu Strenges, zu Starkes; es würde verlangen, was man von ihnen nicht verlangen darf, daß sie die Augen gegen sich selbst aufmachten, daß sie zwischen »wahr« und »falsch« bei sich selber zu unterscheiden wüßten. Ihnen geziemt allein die unehrliche Lüge; alles, was sich heute als »guter Mensch« fühlt, ist vollkommen unfähig, zu irgendeiner Sache anders zu stehn als unehrlich-verlogen, abgründlich-verlogen, aber unschuldig-verlogen, treuherzig-verlogen, blauäugig-verlogen, tugendhaft-verlogen.
Diese »guten Menschen« – sie sind allesamt jetzt in Grund und Boden vermoralisiert und in Hinsicht auf Ehrlichkeit zuschanden gemacht und verhunzt für alle Ewigkeit: wer von ihnen hielte noch eine Wahrheit »über den Menschen« aus!.. Oder, greiflicher gefragt: wer von ihnen ertrüge eine wahre Biographie!.. “ (Zur Genealogie der Moral – Was bedeuten asketische Ideale? #19)

Das Gefühl der Bedrohung als zentrale Antriebsfeder

Die Konfrontation mit einer nicht derart abgrundtief verlogenen Seele führt dann aber direkt in das Minderwertigkeitsgefühl respektive das Gefühl der Bedrohung. Der neue Linke will sich nicht bevormunden lassen und er will sich nicht der Wirklichkeit unterwerfen. Der Logik übrigens auch nicht. Dies empfindet er als Anschlag auf seine Autonomie und seine Freiheit. Menschen, die ihn auf seine inneren Widersprüche hinweisen (Denkfehler) oder auf Widersprüche zur beobachtbaren Wirklichkeit (Fehlvorstellungen), machen ihn nicht selten aggressiv. Er empfindet das als Angriff auf seine angenehmes Lebensgefühl, zu welchem oftmals Harmonie mit allen anderen als zentrales Element gehört. Der Vernunftorientierte wolle ihm nur unangenehme Gefühle vermitteln und stört die Harmonie – einen anderen Maßstab kennt der neue Linke ja nicht. Also muss das ein böser Mensch sein, der aus seiner Boshaftigkeit heraus, wahrscheinlich weil er selbst ein Unglücklicher ist, der seine Unzufriedenheit auf andere übertragen will, andere ebenfalls unglücklich machen will.
Ist dieser vernunftorientierte Störenfried trotz der Anfeindung, die ihm die neuen Linken dann zuteil werden lassen, hartnäckig und versucht aufzuzeigen, dass die Vorstellungen des neuen Linken gar nicht stimmen können, indem er auf all die Widersprüche hinzeigt – wie ein Richter, der dem Täter Beweise wie Fingerabdrücke und ähnliches vorlegt, die seine Version des Geschehens eindeutig widerlegen -, dann erzeugen die daraus entstehenden Minderwertigkeitsgefühle nicht selten Hass, der dann in andere projiziert wird, da der neue Linke andere absolute Bezugspunkte als Gefühle nicht kennt und sich daher auch bei seinem Gegenüber andere Motivationen, wie z.B. Neugier, Wahrheitsliebe und Bedürfnis nach innerer Wahrhaftigkeit, nicht vorzustellen vermag. Auch hier sehen wir wieder starke Parallelen zum religiösen Fanatiker.

Der neue Linke wird zum neuen Totalitaristen

Die nicht verlogene, wahrhaftige Seele muss dann verschwinden, da sie den Gott der neuen Linken, den Gleichheitsfetisch besudelt und um die daraus verursachte Kränkung und das entstehende Minderwertigkeitsgefühl loszuwerden, um die Wahrheit, die nun wie ein fürchterlicher Stachel im eigenen Fleisch wirkt, zu eliminieren. Dazu ist dann ab einem bestimmten Punkt jedes Mittel recht: Lächerlich machen, Ausgrenzung, Einschüchterung, Zensur, zuletzt brutale Gewalt, Zerstörung und Säuberung von allen Dissidenten.
So führt also die Verabsolutierung der je eigenen ethisch nicht legitimierten, unzulänglichen Morallehre, welche die Wahrheit ausgrenzt, sich ausschließlich am Gefühl festmacht und im Leid der vorgeblich Unterdrückten dieser Welt – der „Verdammten dieser Erde“, wie Frantz Fanon, der Vordenker der neuen Linken, es 1961 formulierte – ihren absoluten Bezugspunkt findet, zwingend zur absoluten Unmoral. Der neue Linke aber wird so zum neuen Totalitaristen.


Quelle

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Die Zerstörer

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Was will Macron nach der Bundestagswahl?

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FDP-Chef Lindner befürchtet nach der Ankündigung eines europapolitischen Zehn-Punkte-Programms, das der französische Staatspräsident erst ab dem 25. September offenbaren will, einen Umbau der Währungsunion
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Nach seinem Treffen mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel kündigte der französische Staatspräsident Emmanuel Macron gestern in einer Rede an, er habe in den Gesprächen mit ihr "bei allen Themen Ergebnisse" erzielt, die "die Voraussetzung für unsere Glaubwürdigkeit und die Versöhnung zwischen vielen unserer Bürger und der europäischen Idee" seien. Nach der Bundestagswahl in Deutschland, die am 24. September stattfindet, werde er zehn "neue Vorschläge machen, um unser Europa neu zu beleben". Diese Vorschläge sollen seiner Ankündigung nach nicht auf die Änderung bestehender Verträge hinauslaufen, aber "den Menschen wieder Lust auf Europa machen".
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Dass die Vorschläge nicht nur bei Politikern, sondern auch bei Bürgern in Deutschland mehrheitlich gut ankommen werden, ist insofern zweifelhaft, als Macron mit ihrer Verkündung abwarten will, bis die Deutschen gewählt haben. Würde er damit rechnen, dass die deutschen Wähler davon begeistert sind, gäbe es nämlich keinen Grund, so lange zu warten. Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner befürchtet deshalb, dass der französische Staatspräsident zusammen mit der deutschen Kanzlerin keine "Rückkehr zu Vertragsregeln anstrebt" (die im Zuge der Euro-Krise immer wieder gebrochen wurden), sondern einen "Umbau der Währungsunion" vorhat. Darauf deutet auch eine Äußerung Merkels hin, die gestern vor der Bundespressekonferenz meinte, sie würde eine europäische Wirtschaftsregierung begrüßen.
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Ein anderer Themenbereich, der in Macrons zehn Punkten enthalten sein könnte, sind die Dublin-Abkommen, deren Nichtanwendung Merkel bislang über 1000 Strafanzeigen einbrachte (die jedoch alle folgenlos blieben). Würde die Bundesregierung die Dublin-Abkommen konsequent anwenden, dann hätten den Statistiken der Bundespolizei nach im letzten Jahr lediglich 905 Asylbewerber ihre Verfahren in Deutschland abwarten dürfen. Nachdem der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg Merkel unlängst bescheinigte, dass diese Nichtanwendung ein Rechtsbruch ist, verlautbarte sie gestern, das Dublin-3-Abkommen sei unpraktikabel geworden und funktioniere nicht mehr weshalb man "mit Hochdruck" an etwas anderem arbeiten müsse.

Macron hatte der Kanzlerin am Montag vorgeschlagen, in ehemaligen französischen Kolonien wie dem Niger und dem Tschad Zentren einzurichten, in denen Afrikaner Asylanträge stellen können, ohne vorher das Mittelmeer überqueren zu müssen. Das hält der französische Staatspräsident seinen eigenen Worten nach für ein "pädagogisches Instrument", das Wirtschaftsmigranten "entmutigen" soll. Die bekannte Rechtsanwältin und Menschenrechtsaktivistin Jaklin Chatschadorian, die im Juli aus der CDU austrat, bezweifelt jedoch, dass das in relevantem Ausmaß der Fall sein wird. Sie fragt sich, ob junge Männer, "die sich weder von europäischen Grenzen noch von nationalen Gesetzen, im Besonderen auch Strafgesetzen, aufhalten lassen, auf einen in Libyen, Tschad oder Niger ausgestellten Ablehnungsbescheid" hören werden.


Stellen solche Männer ihren Asylantrag in Europa, haben sie derzeit gute Chancen, auch dann in der EU zu verbleiben, wenn er abgelehnt wird. Besonders dann, wenn sie ihn in Deutschland stellen, wo Jens Gnisa, der Vorsitzender des Deutschen Richterbunds, vor zwei Wochen darauf hinwies, dass es bei der Abschiebung abgelehnter Asylbewerber, die "über viele Jahre vernachlässigt worden" sei, erhebliche Vollzugsdefizite gibt: "Da", so Gnisa, "verzweifle ich […] nicht an den Paragrafen, sondern an der fehlenden Umsetzung". Ähnlicher Ansicht zeigte sich gestern EU-Innenkommissar Dimitris Avramopoulos, der der deutschen Tageszeitung Die Welt sagte, es sei "nicht akzeptabel, dass diejenigen, die kein Bleiberecht in der EU haben, irregulär oder heimlich in den Mitgliedsländern bleiben". "Wir müssen", so der Grieche, "mutiger sein", "zusammen ein europäisches Rückführungssystem aufbauen", "die Koordination zwischen allen an dem Rückführungsprozess beteiligten Behörden" und "die Zusammenarbeit mit Drittstaaten verbessern."

Unter diesen Drittstaaten gibt es eine Reihe von Ländern, deren Behörden im Ruf stehen, bei Rückführungen so wenig kooperationsbereit zu sein, dass ihr Verhalten praktisch auf eine Rücknahmeblockade hinausläuft. Vier dieser Länder - Eritrea, Guinea, Sierra Leone und Kambodscha - drohte das US-Heimatschutzministerium letzte Woche Sanktionen bei der Visavergabe an, wenn sie beim Feststellen von Identitäten und beim Ausstellen von Ersatzdokumenten nicht wesentlich eifriger mitwirken.


Quelle

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Danke Me.rkel

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Freie Medien solidarisieren sich
Vielleicht wird das mein letztes Video sein!!!!! 
Meine Antwort auf die ARD-Diffamierung meiner Person durch Claus Hanischdörfer unter der Leitung von Thomas Reutter. Herr Hanischdörfer hatte in seiner ARD-Reportage „Im Netz der Lügen – Der Kampf gegen Fake News“, gesendet vom SWR, versucht, mich als Verbreiter von Fake news und Hater darzustellen.
Ich bin der Ansicht, dass er selbt in Bezug auf meine Person Fake News verbreitete. Ich überlasse Ihnen, selbst zu entscheiden, wer Fake News verbreitete, ich oder der Kollege Claus Hansichdörfer selbst.
Schauen Sie sich bitte das Video an und teilen Sie es, sofern Sie der Überzeugung sind, dass das Video teilenswert ist. Ich werde diffamiert, weil ich der Gesinnungsethik von Claus HanischdörferThomas Reutter eine Absage erteilt habe.
Meine persönliche Sicherheit ist seit dem Ausstrahlen der Reportage massiv gefährdet. Das sollte jeder wissen. Die ARD strahlte die Sendung trotz meiner schriftlichen Aufforderung, diese aus sicherheitsrelevanten Gründen nicht zu tun. Ich würde die ARD verklagen, wenn ich die finanziellen Mitteln hätte und vielleicht mache ich das auch.
Deutschland, Heimat meiner Werte, ich bin nur dir und dem deutschen Grundgesetz gegenüber verpflichtet und nicht irgendwelchen Politikern, die kommen und gehen.
Schauen Sie sich bitte das Video an und fragen Sie Ihr Gewissen, ob es richtig ist, einen Demokraten wie mich öffentlich zu diffamieren.
Und unbedingt teilen, damit viele Menschen wissen, was und wie mit politischen Gegnern umgegangen wird.
Ich persönlich, bin durch verschiedene Anzeigen und Klagen durch Anwaltskosten ziemlich am Ende. Die ständigen Unterlassungserklärungen, Drohungen und Diffamierungen rauben mir jegliche Kraft aus, vor allem die Kraft, um mich um meine Familie und meine Arbeit zu kümmern. Vielleicht ist dieses großartige Land nicht mehr zu retten. Ich für mich weiß, wen ich am 24.09.2017 wählen werde. Aber ob das noch was ändern kann, weiß ich nicht mehr und bald will ich nicht mehr wissen. Meine Gegner sind viele weil sie alle noch bis gestern meine Freunde waren!
Dieses Land verliert jeden Tag…….die Freiheit und wer bin ich, um daran etwas ändern zu können. Ich bin als Exilant gekommen und werde als Exilant gehen.
Der Multikuluralismus ist zu einer neuen Religion geworden und ich habe immer alle Religionen verachtet.
Verzeih mir Deutschland, ich wollte mich als „Ausländer“ nicht einmischen und dennoch habe ich mich eingemischt, aus Liebe zu dir, Du großes, liebenswürdiges Land!


Philosophie-Blog

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Unerträglich, diese Frau

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Der unerträgliche Personenkult um Angela M.
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Im „begehbaren Wahlprogramm“ der CDU in Berlin ist man sparsam mit dem geschriebenen Wort. Zwar gibt es für jeden Themensaal den passenden Flyer mit ein paar nachlesbaren Erläuterungen. Aber das Parteiprogramm liegt nicht öffentlich aus. Danach muss man extra an der Theke fragen. „Wir möchten Sie ja nicht mit Papier zuschmeißen“, ist die freundliche Antwort auf mein diesbezügliches Anliegen.
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Außer dem Parteiprogramm gibt es noch zwei kleinere Heftchen. In einem kann man „kurz und knapp“ die „Kernpunkte des Regierungsprogramms“ nachlesen, auf dem anderen steht unter dem Bild unserer Kanzlerin „Für ein Deutschland, in dem wir gut und gerne leben“.
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Beim Durchblättern fällt es mir vor Überraschung fast aus der Hand. Auf allen 10 Seiten Bilder von Merkel, insgesamt 42! Der Personenkult, früher ein Wahrzeichen für totalitäre Systeme, hat in Deutschland wieder Fuß gefasst.

Als zu DDR-Zeiten anlässlich eines Messebesuchs von Erich Honecker einmal 26 Fotos vom Partei- und Staatschef in einer Ausgabe des „Neuen Deutschland“, damals „Zentralorgan der SED“, erschien, war das selbst den strammsten Genossen zu viel. Der Protest war so stark, dass sich ein solcher Ausrutscher nicht wiederholte.
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Und nun ein Merkelheftchen, in dem nichts ausgelassen wird. Natürlich gibt es Fotos mit Kindern, die der kinderlosen „Chefin“, wie sie sich gern titulieren lässt, besonders am Herzen liegen sollen, neben Familien natürlich, „die unser großes Glück“ sind und denen „Anerkennung und Unterstützung“ versprochen wird. Allerdings kommt die wirkliche Entlastung, ein erhöhter Kinderfreibetrag bei der Steuer, erst in der „nächsten Legislaturperiode“, das heißt, vielleicht nie.
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Auf der Seite „Lust auf die Zukunft“ sieht man die Kanzlerin durch unterschiedliche Brillengestelle Ausschau auf die „Neugier“ auf „Neues“ Ausschau halten, die sie selbst, wenn man nach ihrem Regierungsstil urteilt, nicht zu besitzen scheint. Aber ein paar „kreative Tüftler, tüchtige Erfinder und mutige Start-up-Gründer“ gibt es immer noch, auch wenn immer mehr Kreative, Forscher und Gebildete Deutschland den Rücken kehren.
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„Unser Land ist stark, indem es Einheit in Vielfalt zeigt“, behauptet eine weitere Überschrift. Dabei ist das Land so tief gespalten, wie seit der Gründung der Bundesrepublik nicht. Das hat nichts mit der angeblichen Mauer in den Köpfen zu tun, sondern mit den zahllosen ungelösten Problemen, die uns die von Merkel ausgelöste Massenmigration beschert hat. Die Einheit findet man nur in der Politik, wo sich die Altparteien immer mehr angleichen und eine bunte Front bilden, die man in der DDR noch die „Nationale“ genannt hat.
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Das Bild in der Mitte dieser Seite ist bezeichnend: Merkel mit Schirm in der Hand im Vordergrund, während die wahren Helden des Alltags, Notärzte, Feuerwehrmänner und Arbeiter hinter ihr im Regen stehen.
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Der peinliche Höhepunkt kommt auf der Seite „Europa stärken, heißt Deutschland stärken“, auf der der französische Staatspräsident Macron und Merkel kurz vor dem abgelichtet sind, was im Sozialismus „Bruderkuss“ betitelt wurde. Merkel hat bereits in Vorfreude hingebungsvoll die Augen geschlossen und das wird sie beibehalten, wenn die Folgen der Forderung Macrons an Deutschland, die auf eine endgültige Vergemeinschaftung der Schulden hinauslaufen, zu spüren sind. Ein ähnliches Motiv von DDR-Staatschef Honecker und dem sowjetischen Staats- und Parteichef Breschnew wurde im Ostblock schon lange vor dem Mauerfall als Symbol für eine Politik der Unterwerfung verachtet.
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Auf der vorletzten Seite kommt, was offensichtlich als „emotionaler Höhepunkt“ konzipiert ist. Rechts über den Sätzen: „Jedes Kind hat Träume. Es soll genauso viele Chancen bekommen“ kann man ein Foto der kindlichen Angela von 1957 bewundern, die anscheinend damals schon davon geträumt hat, einmal Kanzlerin zu werden. Jedenfalls hat sie die notwendigen Bildungsvoraussetzungen in der DDR noch erhalten. Sie hat Schreiben und Rechnen gelernt und hat außer „Kompetenzen“ noch solide naturwissenschaftliche Kenntnisse vermittelt bekommen, auch wenn sie als Kanzlerin keinen Gebrauch mehr davon macht, jedenfalls nicht, wenn es um Atomausstieg und Energiewende geht.
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Die „beste Bildung“ heute hat mit dem Humboldtschen Bildungsprogramm, das Deutschland in den vergangenen zwei Jahrhunderten an die einsame Weltspitze in Wissenschaft und Forschung gebracht hat, immer weniger zu tun. Die Kinder lernen nicht einmal mehr ordentlich schreiben. Es gibt zwar immer mehr Abiturienten, aber noch nie waren Abiturienten so schlecht gebildet, wie heute. Zwar ist in den Merkel-Jahren die Zahl der „Studierenden“ sprunghaft gestiegen, von 1.985.755 in 2005 auf 2.757.799 in 2015, aber noch nie war die Zahl der Studenten, denen an der Universität erst einmal die nötigen Schreib- und Lesekompetenzen beigebracht werden mussten, so hoch.
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Das soll uns „die Freude auf Morgen“ nicht verderben, wünscht sich die Kanzlerin auf der letzten Seite. Dieser fromme Wunsch ist garniert mit Schnappschüssen, die Merkels Gesicht als Karikatur ablichten. Das soll sie wohl volksnäher erscheinen lassen, als sie ist. Ach nein, das Wort „Volk“ haben ihre Werbeexperten sicher nicht gebraucht, sondern sie haben ganz bestimmt „authentisch“ gesagt.
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Dabei ist das ganze Heftchen nichts weniger als authentisch. Es passt aber zu einer Person, die von ihren Parteifunktionären elf Minuten langen Beifall erwartet und bekommt. Wenn sie aber meint, dass dieses Funktionärsgeklatsche etwas über ihre wahre Popularität aussagt, seien Merkel und ihre Macher an den historischen Irrtum jener „ZEIT“- Journalisten erinnert, die im Jahre 1988 die DDR bereisten und festgestellt haben wollen, dass dem Staatschef Honecker vom Volk der DDR so etwas wie „stille Verehrung“ entgegengebracht würde. 
Ein Jahr später war es mit Honecker vorbei.




Vera Lengsfeld



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Rede von Papst Benedikt XVI vor dem Deutschen Bundestag

Sonntag, 27. August 2017

Ein offener Brief

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Offener Brief an unsere GROKO / darf geteilt werden...!

Ich bin Deutsche, eine von der Sorte, die schon länger hier lebt. Ich bin Mutter, Großmutter, Unternehmerin, Steuerzahler. Jede der aufgezählten Eigenschaften berechtigt mich Stellung zu beziehen zur momentanen politischen und medialen Situation in unserem Land. Ich möchte mich von den Entscheidungen Ihrer Regierung und deren devoten Beifallklatschern entschieden und ausdrücklich distanzieren. Ich möchte mich nicht eines Tages vor meinen Kindern rechtfertigen müssen, warum wir es zugelassen haben, dass muslimische Invasoren zu Hunderttausenden in unser Land strömten, in der offensichtlichen Absicht dieses schöne Land zu destabilisieren um sich persönlich zu bereichern und ein verurteilungswürdiges Frauen- und Familienbild hier zu etablieren. Auch wenn die von Ihnen und Ihren untertänigen Medien beschworene und staatlich verordnete politische Korrektheit diese, meine Ansicht als rechtspopulistisch, nazistisch, rassistisch bezeichnet dann ist mir das recht. Hauptsache es distanziert mich weit genug von Ihnen und dem Schaden, den Sie uns, dem deutschen Volk mit jedem neuen Tag, an dem man Sie weiter gewähren läßt antun. 

Sie mögen sich weiterhin selbstgefällig und selbstgerecht geben, dahinter steckt eine heuchlerische Täuschung des Volkes. Warnen, drohen, zurechtweisen, zensieren. Das ist es was Ihre Politik, insbesondere dem unglücklichen Umstand einer GROKO geschuldet, auszeichnet. Und was zwangsfinanzierte, regierungstreue Medien täglich über den Propagandasender den Menschen vermitteln. Wo sind die Ergebnisse einer Politik zum Wohle des Volkes? Als GROKO hatten Sie in den letzten 9 Jahren ausreichend Zeit die Geschicke unseres Landes in gute, verlässliche und sichere Bahnen zu lenken, für soziale Gerechtigkeit und Fairness zu sorgen, die Bedingungen für eine gesunde Umwelt zu schaffen, Tierschutzgesetze zu erlassen, die diesen Namen auch verdienen und insbesondere den Schwächsten unserer Gesellschaft den ihnen zustehenden Schutz zu gewähren. Stattdessen haben Sie schweigend zugesehen wie Banken und Großkonzerne die Menschen um ihre Ersparnisse bringen, sich von despotischen Politikern erpressen lassen, es hingenommen dass inzwischen ein großer Teil der Bevölkerung auf die Zuteilung von Nahrungsmitteln durch privat initiierte Tafeln angewiesen sind. Dass Großunternehmen wie Amazon Steuererleichterungen erfahren, wo hingegen jedem deutschen Handwerker bei fehlerhaften Steuerangaben höhere Strafen drohen als einem unserer frisch importierten Vergewaltigern. Sie exportieren Waffen und Panzer an die Türkei, Sie gestatten es einem offensichtlichen Despoten in unserem Land ein diktatorisches Regime zu bewerben, Sie lassen sich und ihr Volk beleidigen. Sie erlauben sich sind darüber hinaus den legitim gewählten amerikanischen Präsidenten fortan zu beleidigen, zu beschimpfen, zu verunglimpfen. Im Jahre 2017 darf ein Deutscher in Deutschland nicht mehr die Wahrheit sagen, auch wenn sie noch so offensichtlich ist. Weil nicht sein kann was nicht sein darf. Sie haben aber keine Probleme mit Pöbeleien, Beleidigungen und offensichtlichen Gewaltandrohungen wenn diese Anschuldigungen von einem Menschen mit Migrationshintergrund kommt.


Dank der neuen Medien, facebook, Internet, twitter sind heute viele Menschen in der Lage die tatsächlichen Zusammenhänge in der Politik besser zu verstehen und zu erkennen, dass Ihre Politik und Ihr Handeln uns mit jedem weiteren Tag näher zu einer großen Katastrophe führt. Wir werden nicht schweigen, auch wenn Sie viele harmlose, ehrliche Bürger gewaltsam durch Ihre Zensurgesetze auszuschalten versuchen.


Es sind einfache Bürger wie ich, die Sie und die unsäglichen Schäden Ihrer Fehlentscheidungen finanzieren. Es ist der brave deutsche Bürger, der treu für einen Lohn, der häufig nicht zum Nötigsten reicht täglich 8- 9 Stunden arbeiten geht. Damit Sie wie in den vergangen Jahren Ihre eigenen Ziele realisieren, wohl wissend dass diese nicht dem Willen des Volkes entspricht. Ich möchte Sie heute daran erinnern, dass Sie unsere Volksvertreter sind. Sie haben das Wohl Ihres Volkes zu vertreten und nicht das eines wild gewordenen Möchtegern Monarchen. Auch nicht das der muslimischen Bruderschaft, einer kriminell agierenden Bank oder eines steuerbefreiten Großkonzerns. Der Anstand sollte es verbieten, eine Position im Aufsichtsrat eines Unternehmens anzunehmen solange Sie neutrale Entscheidungen zum Wohle Ihres Volkes treffen sollten. Daher ist auch der unter Ihnen weit verbreitete Lobbyismus aufs Schärfste zu verurteilen.


Warum muss Deutschland Flüchtlinge integrieren, die nicht integrierbar sind? Da ein Großteil dieser Menschen ihre Religion und ihr mittelalterliches Welt- und Frauenbild über unsere Werte stellen?
Warum kann man Menschen nicht für einen begrenzten Zeitraum Schutz gewähren? Und zwar ausschließlich denen, die unseren Schutz auch verdienen? 


Sie entschuldigen inzwischen not-wendig gewordene polizeiliche Großaufgebote bei Veranstaltungen und in unseren Städten als schicksalshafte Folge des weltweiten Terrorismus. 


In Ungarn, einem Land, dessen Präsidenten Sie nicht müde werden zu diffamieren, gibt es keine Terroranschläge. Ebenso wenig in Polen oder in den USA. Auch wenn die Frage verpönt, unkorrekt und bald sicherlich gar verboten ist: WARUM ist das so? Weil man dort eine Politik mit Herz, Hirn und Verstand betreibt und nicht politisch korrekte Parolen ausgibt.


Unser Leben in Deutschland WAR bunt. Es war nicht perfekt aber es war gerechter als heute. Wir hatten Freiheiten, wir Frauen kämpften erfolgreich um Gleichberechtigung, wurden geachtet und bekamen successive gleiche Rechte wie die Männer. Nun lassen Sie es zu, dass muslimische Männer in unser Land kommen, sich gewaltsam Frauen nehmen, misshandeln, vergewaltigen, schlimmstenfalls töten. Die Zahlen dazu werden „geschönt“ so wie Sie alles „schönen“ was nicht ins staatlich verordnete Konzept passt. 


Wir Frauen haben bereits einen Teil unserer Freiheit verloren. Schuld daran ist nicht der weltweite Terrorismus, sondern die Tatsache, dass Ihre Politik diese Zustände geschaffen und möglich gemacht haben. Täglich erleben deutsche Frauen Demütigungen durch die freche, ungehörige Art und Weise wie Ihre neu hinzugekommenen Wohlstandsbereicherer sie fixieren, feixen, über sie sprechen. Dass man die Sprache nicht versteht bedeutet nicht dass man diesen offensichtlichen Musterungen nicht ausgesetzt ist. Wir dürfen uns dagegen nicht wehren, denn das wäre politisch nicht korrekt. Wir ertragen Gewalt, Demütigungen, Entmündigungen, Zensur. Das ist Alltag in Deutschland 2017.


Herr Gabriel ist entsetzt über die Gewalt die man seiner Familie androht? Jede Familie in Deutschland muss seit Ihrer unsäglichen Politik um ihre Sicherheit fürchten. Nichts und niemand ist mehr sicher und Sie, die verantwortlichen Politiker schämen sich nicht uns zu erklären, dass wir heutzutage mit Terror leben müssen…!? 


Ich habe beruflich häufig mit ausländischen Journalisten zu tun. Man schüttelt den Kopf über unsere Politik. Wenn das was diese weitgereisten, gebildeten Menschen mir über die „Flüchtlinge“ in Deutschland erzählen auch nur als Zitat wiederholen würde, stünde vermutlich bald der Verfassungsschutz vor meiner Tür. 


Weiterhin beschäftige ich mich beruflich mit Ahnenforschung und machte schon viele Recherchen zur jüdischen Geschichte. Auftraggeber sind meist jüdische Familien aus USA, Kanada und Israel. Im Laufe der Gespräche mit den Nachkommen der ehemals verfolgten jüdischen Menschen in der Zeit des Nationalsozialismus kam häufig die Frage auf: „Wie konnte es damals soweit kommen?“ Es begann perfide und schleichend. Mit Zensur, Gewaltandrohungen, Bücherverbrennungen, Verhaftungen. Es war mir bis vor zwei Jahren nicht vorstellbar dass wir in Deutschland wieder eine Zensur erleben müssen wie einst im Jahre 1933. Die Mittel haben sich geändert. Bücher gehen nicht in Flammen auf, aber die Zensur ist staatlich veranlasst, jeden aufkeimenden Zweifel an der Rechtmäßigkeit Ihrer desaströsen Politik zu verhindern. Dazu scheint jedes Mittel erlaubt. Wie einst 1933.


„Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.“
Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg

Die Deutschen sind gutmütig, arbeitswillig. Man hat diese „Köterrasse“ aber über die Maßen hinaus beleidigt und ausgeblutet. Anders als die Franzosen gehen die Deutschen zumindest im Westen nicht auf die Strassen um ihren Protest zum Ausdruck zu bringen. Aber seien Sie versichert, dass man dem Schrecken Ihrer Regierung hoffentlich bald ein Ende setzen wird. 

Wenn Menschen wie ich, die bis vor zwei Jahren völlig unpolitisch waren, niemals einer Partei angehörten, ein liberal-konservative Einstellung hatten sich an einem sonnigen Samstagnachmittag entscheiden in die Geschicke des Landes einzugreifen indem man die Misstände verbalisiert und verschriftet, dann ist es Zeit vom hohen Ross herabzusteigen und sich ernsthaft Gedanken zu machen.


Denn die gleiche Verachtung die Sie Ihrem Volk entgegenbringen empfindet dieses enttäuschte, betrogene Volk von seinen (Ver)-Tretern.

Verschonen Sie uns mit Ihren leeren Worthülsen mit denen Sie um Ihre Wiederwahl buhlen!
Überzeugen Sie uns hingegen endlich mit einer anständigen Politik für die Menschen auf deren Wohlergehen Sie einen Eid geschworen haben.


Marion Schönherr



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Samstag, 26. August 2017

Gegen den Strom der Zeit

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Reden ist Silber
und Schweigen ist Gold.


Wer Gold hat, kann schweigen,
doch wer hat gewollt,
dass du nach der Weise entmündigter Greise
nur heimlich und leise das Unrecht verfluchst?


Denn schweigst du nur immer,
wird alles nur schlimmer,
siehst nie einen Schimmer vom Recht, das du suchst.


Denn für den, der nichts tut,
der nur schweigt wie du,
kann die Welt, wie sie ist, auch so bleiben…….
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WER SCHWEIGT, STIMMT ZU.

Hermann van Veen

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Mittwoch, 23. August 2017

Ich wollt, es wäre nur ein schlechter Traum und ich wacht auf!

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CDU entsorgt die westlichen Werte


Kanzleramtsminister Altmeier hat es en passant ausgeplaudert: unsere emanzipatorischen Errungenschaften gelten nicht mehr, sondern nur noch das, was nach Verhandlungen mit Migranten „am runden Tisch“ übrigbleibt. Nach seinem launigen Beispiel soll es mir als Frau zwar zukünftig noch erlaubt sein, meine Fingernägel zu lackieren, aber in der Öffentlichkeit hätte ich Kopftuch zu tragen.

Nein, so deutlich hat er das nicht gesagt, aber genau das steckt in den verklausulierten Textbausteinen, die Altmeier am Dienstagabend auf Einladung des Wirtschaftsforschungsinstituts DIW und des Berliner Instituts für empirische Integrations- und Migrationsforschung von sich gegeben hat. Für aufmerksame Beobachter sind die Sätze allerdings nicht überraschend. Sinngemäß steht das im, „Impulspapier der Migrant*innen- Organisationen zur Teilhabe an der Einwanderungsgesellschaft“, das im November letzten Jahres anlässlich eines Gipfels mit „Migrant*innen-Organisationen im Kanzleramt im Beisein von Kanzlerin Merkel vorgestellt wurde. Die Forderungen in diesem Papier laufen auf eine Abschaffung der alten Bundesrepublik hinaus.

Von Integration ist in diesem Papier nicht mehr die Rede, nur noch von „interkultureller Öffnung“ der Gesellschaft und ihrer Organisationen und Institutionen. „So wird Teilhabe von Individuen, Bevölkerungsgruppen und Organisationen an Entscheidungs- und Willensbildungsprozessen strukturell verankert als Teilhabe am Haben und am Sagen. Vielfältige interkulturelle Perspektiven werden von vornherein stärker einbezogen. Dadurch können Zugangsbarrieren für Menschen mit Einwanderungsgeschichte abgebaut und Dienstleistungen diskriminierungsfrei, kultursensibel und effektiver angeboten werden.“ So würden „Verteilungskämpfe“ zwischen denen, die immer da waren und denen, die neu hinzukommen, verhindert.

Staatsministerin Aydan Özoğuz hatte es kurz zuvor, am 21. September 2016, in einem „Strategiepapier“ bereits auf den Punkt gebracht: „Wir stehen vor einem fundamentalen Wandel. Unsere Gesellschaft wird weiter vielfältiger werden, das wird auch anstrengend, mitunter schmerzhaft sein. Unser Zusammenleben muss täglich neu ausgehandelt werden.“

Nun zieht Altmeier nach, wenn auch vorsichtiger. Die letzten Überreste der originalen CDU sollen nicht zu sehr verschreckt werden. Zwischen „Alteingesessenen“ und „Neuen“ solle eine gemeinsame „Leitkultur“ ausgehandelt werden. Großzügig gesteht Altmeier noch zu, dass ein Land sich „mit seinen wesentlichen Eigenschaften präsentieren“ dürfe, schließlich müssten die Migranten wissen, „ wie es funktioniert“. Alles andere ist offensichtlich Verhandlungssache.

Integrationsbeauftragte der Unionsfraktion, Cemile Giousouf hat schon verkündet, wie es künftig laufen soll. Sie sagte im „Tagesspiegel“: „Das wird mit allen am runden Tisch ausgehandelt“.

„Migrationsexperten“, etwa der Rat für Migration, ein Zusammenschluss von Fachwissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern, so der „Tagesspiegel“, drängen seit Jahren auf ein „Leitbild“ für die Einwanderungsgesellschaft. Dafür sei aber ein Austausch über gemeinsame Werte zwischen alteingesessenen und neuen Deutschen nötig.

Welche „gemeinsamen Werte“ es für aus tribalistischen, frauenfeindlichen, homophoben Gesellschaften stammenden Migranten und selbstbestimmten, emanzipierten Frauen geben soll und was bei solchen „Verhandlungen“ unter den runden Tisch fällt, dazu sagen Altmeier und Giousouf vor der Wahl noch nichts.

Aber alle Wähler sollte sich bei der Wahl genau überlegen, wen sie mit ihrer Stimme unterstützen. Die Merkel-Altmeier-Giousouf-CDU jedenfalls stellt die emanzipatorischen Errungenschaften , für die Generationen im Westen erfolgreich gekämpft haben, zur Disposition.





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Samstag, 15. Juli 2017

Gekommen, um zu bleiben!

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BIRGIT KELLE


Hört auf, uns Mütter „befreien“ zu wollen!


Eine glückliche Mutter gilt heute als Provokation. Dabei ist sie selbstverständlich gelebte Weiblichkeit. Wenn sie von irgendetwas befreit werden muss, dann von ungefragten Ratschlägen.

Mutterglück – allein das Wort dreht den Fossilfeministinnen schlicht den Magen um. Haben sie nicht jahrelang gekämpft, um uns von diesem „Mythos“ zu befreien? Oder sollten wir nicht gleich sagen: von unserer weiblichen Natur? Mein Gott, Mädchen, jetzt begreif doch, dass du in Fesseln liegst und dich endlich von deinem biologischen Erbe lösen musst.

Zuerst hat man uns von unseren Männern befreit, jetzt müssen nur noch die Kinder weg, dann kann es endlich losgehen mit der grenzenlosen Emanzipation, der absoluten Freiheit. Ohne Verpflichtung, ohne Bindung, ohne Familie – also ohne Leben. Was für eine Verheißung.

Früher legten wir Karrieren auf Eis, um Kinder zu bekommen. Heute sollen wir unsere Eizellen auf Eis legen, um Karriere zu machen. Bloß nicht in Abhängigkeit geraten, Mädchen! Bloß nicht auf dein Bauchgefühl hören! Lass dir nicht einreden, dass du einen Kinderwunsch hast. Dass du leben, lieben und für andere sorgen willst.

Mutterschaft ist zum Politikum geworden. Die Selbstverständlichkeit bisheriger Generationen ist abhandengekommen. „Mein Bauch gehört mir“ war der Slogan der Abtreibungsbewegung. Lächerlich. Unser Bauch ist heiß begehrt als potenzielle Brutstätte. Und wird inzwischen sogar auf ganz neue Art ausgebeutet.

Heute kann man weltweit sein Kind nicht nur verhindern, sondern auch im Mutterleib töten und sogar auf dem internationalen Markt verkaufen. „Leihmutterschaft“ nennt sich das Geschäftsmodell, nur dass nicht die Mutter ausgeliehen, sondern stattdessen eine Gebärmutter gemietet und das Kind verkauft wird. To rent a womb nennen es die pragmatischen Amerikaner. Schöne neue Mütter-Welt.

Nirgendwo protestieren Feministinnen gegen diese menschenverachtende Praxis, die man ehrlicherweise als das bezeichnen muss, was sie ist: moderner Menschenhandel.


Sollen wir Mütter werden, und wenn ja: wann und von wem oder von wie vielen? Und wären wir überhaupt eine gute Mutter? Ruinieren wir damit nicht von der Figur übers Sexleben bis zur Karriere unsere Existenz? Immer mehr Fragen, immer weniger Antworten in einer getriebenen Welt, die für die Zeitlosigkeit der Mutterschaft keinen Platz mehr findet. Geblieben ist die Sehnsucht nach Weiblichkeit. Bei den Männern sowieso.


Auch die genderbewegten Jungfeministinnen bringen uns derweil keine Lösungen. In der Regel kinder- und ahnungslos, sind sie schwer damit beschäftigt, neue, possierliche Geschlechterdefinitionen zu finden und höchst gendergerecht ihren letzten Rest an Weiblichkeit optisch und mental selbst zu entsorgen.


Lächerliches Neusprech

Gut, man muss das verstehen. Es ist natürlich auch wichtig, dass sich die „Queer-People“ aus dem vegan-lesbischen Arbeitskreis mit Hang zu bisexuellen „Cis-Frauen“ gesellschaftlich „empowern“ und mithilfe gendergerechter Sprach*Sternchen, Unisextoiletten und Ampelweibchen an ihrer visibility arbeiten.

Schon das Neusprech dieser vermeintlich modernen, selbst ernannt „intersektional-feministischen“ Bewegung ist so lächerlich dämlich, dass man immer aufwachen will – in der Hoffnung, aus Versehen vor dem Fernseher beim ARD-Satiregipfel eingeschlafen zu sein. Es gibt bloß kein Erwachen, stattdessen immer neue Gender-Lehrstühle.

Da wollen sie neu sein und rennen doch immer noch Erbsen zählend den Männern hinterher, vergleichen eifersüchtig Macht und Posten. Kultivieren einen maskulinen Feminismus und merken es nicht einmal. Es hat schon eine ganz eigene Ironie, dass man mir männliche Karrieren anbietet, damit ich mich als Frau darin verwirklichen kann. Aber was bitte soll daran weiblich sein, dass wir nun das Leben von Männern führen dürfen?

„Ihr macht Stuhlkreise, wir tragen die Zukunft!“, will man ihnen zurufen. Entgegen allen Totgesängen und jedem medial gehypten Mainstream sind wir nämlich immer noch da: beherzte Mütter. Weibliche Frauen. Wir sind die wahre Avantgarde. Ohne uns kein Leben. Wir bekommen nicht Kinder, weil wir sollen, sondern weil wir es wollen.


Kinderlose Emanzipationsbewegte

Wir sind die Muttertiere – wir spielen keine austauschbare Rolle, wir sind nicht totzuquatschen und dekonstruierbar im Morgenkreis universitärer AStA-Selbsthilfegruppen. Wir sind. Wir waren schon immer. Und wir werden auch dann noch sein, wenn die letzte kinderlose Emanzipationsbewegte sich ihr selbst definiertes Gender-Geschlecht auf den Grabstein hat gravieren lassen.

Ich habe noch nie eine Mutter kennengelernt, die nicht schon zigmal in ihrem Leben mit der Frage konfrontiert wurde, warum sie nicht arbeite oder ob sie denn auch was Richtiges mache. Oder warum sie überhaupt studiert habe, wo sie doch nur Kinder hüte?

Zumindest die letzte Frage ist einfach zu beantworten: Damit wir klug genug sind, auf solche Beleidigungen nicht mit Handgreiflichkeiten zu antworten, sondern bestenfalls mit Ignoranz. Die meisten haben längst aufgegeben, ihren Standpunkt in Diskussionen überhaupt noch zu benennen. Sie schweigen. Aber sie sind wütend.

„Nur Mutter“, „nur Hausfrau“ – wie viele Frauen geben selbst schon diese Antwort auf die Frage, was sie denn tun. „Nur“. Richtig, die Gehirnwäsche jahrzehntelanger „Befreiung“ der Frau ist nicht spurlos an uns vorübergegangen.
Mechanismen des Marktes

Und es sind ausgerechnet Frauen ganz vorne mit dabei, wenn es heißt, die eigenen Geschlechtsgenossinnen zu degradieren, die sich partout nicht aus der „Gefangenschaft“ als Hausfrau und Mutter befreien lassen wollen. Alle Argumentationen habe ich schon gehört in den Diskussionen der vergangenen Jahre.

Dass Mütter nicht arbeiten würden, ist ja noch der mildeste Vorwurf in einer langen Reihe von Beleidigungen zwischen „Heimchen am Herd“, „Glucken“ und „Milchkühen“.

Die Soziologin, die die Bundesregierung berät, die mir erklärte, ich müsse erst aus dem „System“ befreit werden, erst dann könnte ich klar denken. Oder jene mit Doktortitel, die mich mit einer Prostituierten verglich. Einmal Nutte, immer Nutte. Ich stehe als verheiratete Mutter bloß nicht an der Straße, sondern am Herd.

Doch was soll man als Mutter noch sagen, wenn selbst die Bundeskanzlerin bereits den Begriff der „vergeudeten Potenziale“ in den Mund nimmt, wenn es darum geht, über Mütter zu reden, die böswilligerweise dem Arbeitsmarkt fernbleiben und damit aus Sicht von Feminismus, Wirtschaft und Politik etwas tun, das nahezu ungehörig erscheint: Sie verweigern sich den Mechanismen des Marktes.


Mit Hungerrente abgespeist

So marschieren sie in unheiliger Allianz gemeinsam: der Turbokapitalismus und die feministische Mädchenmannschaft mit freundlicher Unterstützung der Familienministerin ihres Vertrauens. Es ist ja auch nicht hinzunehmen, dass wir Mütter uns dem Steuerzahlen verweigern, wo doch jeder weiß, wie teuer diese ganze Familienpolitik mit ihren Kitaplätzen und Ganztagsschulen ist.

Aus der Sicht des Finanzministers leisten wir Mütter doch familiäre Schwarzarbeit. Wir ziehen unsere Kinder groß, ohne diese Arbeit zu versteuern. Dieser Skandal muss offensichtlich dringend behoben werden, indem wir familiäre Arbeit endlich in sozialversicherungspflichtige Dienstleistungsverhältnisse umwandeln, damit wir alle was davon haben. Böse Muttis, die sich dem verweigern. Und natürlich nur richtig, dass die renitenten, selbst erziehenden Fremdbetreuungsverweigerinnen dafür mit einer Hungerrente abgespeist werden.

Auch hier versagt der versammelte Feminismus komplett. Auch bei der Konzeption der Rente merken all diese frauenbewegten Damen nicht, dass sie wieder nur einer männlichen Definition von Arbeit aufsitzen. Schlimmer noch, diese weitertreiben und damit all die Geschlechtsgenossinnen im Regen stehen lassen, die mit Ehrenamt und abseits des Arbeitsmarktes täglich und oft zum Wohl der Gemeinschaft arbeiten.


Von weiblich zu geschlechtslos

Nach der gängigen Arbeitsdefinition hat eine Mutter Teresa ihr ganzes Leben lang nichts geleistet. Keine Mutter hat etwas geleistet. Und damit ist unser staatliches Rentensystem möglicherweise das letzte Relikt eines patriarchalen Gesellschaftssystems, weil es konsequent die häusliche Sphäre als Nichtstun definiert.

Keine Frage, der schlimmste Feind der Frau ist einfach eine andere Frau. Kinderlose gegen Mütter. Berufstätige gegen Nicht-Berufstätige. Verheiratete gegen Alleinerziehende. Heimchen am Herd gegen Rabenmütter. Wäre ich Mann, ich würde mich entspannt zurücklehnen und nach dem Popcorn greifen.


Sehen wir doch den Tatsachen ins Auge: Man wollte uns nie befreien, man wollte uns einfach nur in ein neues Leben führen. Von verheiratet zu unabhängig – sagen wir besser: allein. Von Familie zu berufstätig – sagen wir besser: beziehungslos. Von Mutter zu kinderlos – sagen wir besser: spurenlos. Von weiblich zu geschlechtslos – sagen wir besser: seelenlos.


Nun zucke ich inzwischen regelmäßig zusammen, wenn die Politik, die Wirtschaft oder Berufsfeministinnen mir wieder mal etwas Gutes tun wollen. Jede Befreiung der Frau hatte bislang einen Haken. Es wird Zeit, dass wir als Mütter unsere Feinde kennen und benennen. Keine Befreiung kam bislang ohne Hintergedanken daher.


Wir sind alles große Mädchen

Wenn wir als Mütter befreit werden müssen, dann definitiv nicht von unseren Männern, unseren Kindern oder unseren Familienpflichten, sondern allerhöchstens von ungefragten Ratschlägen ahnungsloser Geschlechtsgenossinnen, die nicht wissen, wovon sie reden, wenn sie das Wort „Mutterschaft“ mit der Kneifzange anfassen. Wenn wir befreit werden müssen, dann ganz sicher nicht durch, sondern von einer Politik, die vorgibt, uns helfen zu wollen, damit aber meint, dass wir gefälligst zu wollen haben, was man für uns vorgesehen hat.

Ihr wollt uns also befreien? Sehr gerne. Der beste Weg dazu wäre, mal die Luft anzuhalten und zuzuhören. Wir sind alles große Mädchen, und was gut für uns ist, mit Verlaub, das entscheiden wir ganz alleine.

Wir sind Mütter. Wir tragen Verantwortung. Wir sind gekommen, um zu bleiben. Wir hüten das Leben, wir hüten die Zeit. Wir hüten die Brut. Wir verteidigen sie wie Löwinnen. Wir geben ihr Wurzeln und Flügel. Wir lieben sie. Es ist nicht rational, es ist. Wir sind Muttertiere bis zum letzten Atemzug. Und das machen wir gut so.







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Samstag, 24. Juni 2017

Bargeldverbot ab 2018

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Das Bargeldverbot geht 2018 in eine neue Runde! Dann gibt es kein Entrinnen mehr. Berlin nimmt unsere Freiheit und unser Geld. TEILEN Sie dieses Video! Das lassen wir NICHT mit uns machen!
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Fragwürdige Gutachter

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Mehr zur Steuerfahnderaffäre im SPIEGEL


Psychiater-GutachtenSchadensersatz für kaltgestellte Steuerfahnder

Vier hessische Steuerfahnder wiesen beharrlich auf Missstände hin - die Landesverwaltung ließ sie daraufhin von einem Psychiater für dienstunfähig erklären. Jetzt hat ein Frankfurter Gericht den Gutachter zu Schadensersatz verurteilt.


Eine "paranoid querulatorische Entwicklung" wollte der Frankfurter Psychiater Thomas H. bei dem Steuerfahnder Rudi Schmenger festgestellt haben. Schmenger, heute 53, leide unter "Realitätsverlust". Zudem sei seine angebliche psychische Erkrankung "chronisch und verfestigt", weshalb auch "keine Nachuntersuchung" mehr nötig sei. So schrieb H. es im Sommer 2006 in einem Gutachten, das die hessische Landesverwaltung bei ihm angefordert hatte. Schmenger und drei seiner Kollegen, die H. ebenfalls begutachtet hatte, wurden daraufhin offiziell für dienstunfähig erklärt und zwangspensioniert.

Dabei hatten Schmenger und seine Kollegen lediglich getan, was sie für ihre Pflicht hielten. Sie hatten ihre Vorgesetzten immer wieder darauf hingewiesen, dass die hessische Steuerverwaltung ihrer Ansicht nach dabei war, einen Riesenfehler zu begehen und vermögende Steuersünder ungeschoren davonkommen zu lassen. Anlass war eine interne Anordnung der Behörde, nach der die Frankfurter Steuerfahnder einen Teil der Ermittlungen zu versteckten Konten, auf die sie bei Razzien in Banken gestoßen waren, nicht mehr bearbeiten sollten. Angeblich, weil die Steuerfahndung damals überlastet gewesen sei und sich lieber anderen Aufgaben widmen solle.

Für dienstunfähig auf Lebenszeit erklärt

Schmenger und viele seiner Kollegen fühlten sich nicht nur um die Früchte ihrer Arbeit gebracht, sondern befürchteten auch erhebliche Steuerausfälle für den Staat. Als ihre Vorgesetzten auf ihre Beschwerden nicht reagierten, wandten sich die Fahnder schriftlich an den hessischen Finanzminister und an den damaligen Ministerpräsidenten Roland Koch (CDU).

Doch statt der erhofften politischen Reaktion ereilte vier von ihnen kurz darauf die Aufforderung der Landesverwaltung, sich vom Psychiater H. auf ihren Geisteszustand hin untersuchen zu lassen. H. hatte für das Land schon zahlreiche Gutachten über hessische Landesbedienstete verfasst. Er erklärte alle vier Fahnder für praktisch unheilbar krank und für dienstunfähig auf Lebenszeit. Schmenger war damals gerade 45, seine Kollegen zum Teil gerade erst Anfang 30. Es folgte ein langer Rechtsstreit, in dem H.s Gutachten sich schnell als unhaltbar herausstellten.

Schmenger, der zum Steuerberater umgeschult hatte, ließ sich unter anderem von Experten der Frankfurter Universitätsklinik untersuchen, später vom renommierten Münchner Psychiater Norbert Nedopil, der auch im Fall des Gustl Mollath frühere Gutachten von Psychiatern revidierte. In allen Fällen stellte sich heraus: Schmenger und seine Kollegen waren psychisch kerngesund, sie litten lediglich unter dem Mobbing ihrer Vorgesetzten, denen sie lästig geworden waren.

Ex-Fahnder sollen 200.000 Euro 
Schadensersatz erhalten

Im November 2009 verurteilte das Berufsgericht für Heilberufe in Gießen, das von der Landesärztekammer Hessen eingeschaltet worden war, den Gutachter H. zu 12.000 Euro Strafe, weil die Gutachten nicht den nötigen fachlichen Anforderungen entsprachen und H. zudem "vorsätzlich" gegen ärztliche Sorgfaltspflichten verstoßen habe. Daraufhin rechneten Schmenger und seine Kollegen aus, was ihnen durch die vorzeitige Pensionierung an Geld entgangen war und verklagten H. auf Schadensersatz.

In drei Fällen gab ihnen die 24. Zivilkammer des Frankfurter Landgerichts jetzt recht, wie ein Sprecher des Landgerichts bestätigte. Insgesamt rund 200.000 Euro soll H. den drei Ex-Fahndern zahlen, so das Urteil vom vergangenen Freitag.

Im vierten Fall, der etwas anders gelagert ist, konnte sich der betroffene Fahnder in der ersten Instanz nicht durchsetzen, allerdings ist das Verfahren derzeit in der Berufung. Im Gespräch mit dem SPIEGEL kündigte H. an, das Urteil anfechten zu wollen. Sollte die nächsthöhere Instanz den Psychiater von den Schadensersatzzahlungen freisprechen, könnten Schmenger und Kollegen nach Noltes Darstellung gegen die ihrer Ansicht nach eigentlich Verantwortlichen ihrer unfreiwilligen Demission klagen: das Land Hessen.



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Dienstag, 20. Juni 2017

Hinter Rot-Grün versteckt sich nur braunes Gedankengut

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Asylpolitik
Grünen-Politikerin Keller will Flüchtlingsgruppen in Osteuropa ansiedeln


Die Fraktionschefin der Grünen im Europaparlament, Keller, hat gefordert, größere Gruppen von Flüchtlingen in Osteuropa anzusiedeln.
Eine Idee sei zum Beispiel, ein ganzes syrisches Dorf nach Lettland zu schicken, sagte sie der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Diese Möglichkeit könne man nutzen, wenn Flüchtlinge nicht alleine in ein Land gehen wollten, wo es sonst keine Asylbewerber gebe. Keller sprach sich dafür aus, die osteuropäischen Mitgliedstaaten notfalls zur Aufnahme von Flüchtlingen zu zwingen. Die Weigerung verstoße gegen EU-Recht. 

Polen, Tschechien, Ungarn und die Slowakei hatten es gestern erneut abgelehnt, sich an der Umverteilung von Flüchtlingen in der EU zu beteiligen. Die EU-Kommission hat gegen die Regierungen in Warschau, Budapest und Prag ein Vertragsverletzungsverfahren eingeleitet, weil sie die Zusammenarbeit in der Flüchtlingsfrage verweigern. Die Slowakei hatte zuletzt allerdings eine kleine Gruppe aufgenommen.



Deutschlandfunk
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Montag, 19. Juni 2017

Mittwoch, 14. Juni 2017

Dienstag, 13. Juni 2017

Für eine Linsensuppe


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Thema: Der Betrug an Roßlau 
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