Samstag, 29. November 2014

VG Regensburg verpflichtet Jobcenter zur Herausgabe der internen Diensttelefonliste

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24.11.2014

Das Jobcenter Landshut ist verpflichtet, die aktuelle Diensttelefonliste herauszugeben. Das entschied das Verwaltungsgericht Regensburg (VG) in seinem Gerichtsbescheid vom 04. November 2014 (Aktenzeichen: RN 9 K 14.488). Nach Auffassung des Gerichts ergibt sich der Anspruch auf Herausgabe der Telefonnummern aus dem Informationsfreiheitsgesetz (IFG). Geklagt hatte ein Hartz IV-Bezieher, dem ledig eine Servicecenter-Nummer vom Jobcenter mitgeteilt wurde.



Interne Telefonlisten der Jobcenter sind vom Herausgabeanspruch des IFG umfasst

Der Erwerbslose beantragte beim Jobcenter Landshut mit Schreiben vom 29. Dezember 2013, ihm eine aktuelle Liste mit allen Durchwahlnummern der Arbeitsvermittler und Sachbearbeiter zur Verfügung zu stellen. Das Jobcenter lehnte den Antrag jedoch ab und teilte ihm stattdessen die zentrale Telefonnummer der Behörde mit. 

Im Gerichtsverfahren bewertete das VG Regensburg das Vorgehen der Behörde als rechtswidrig. Ein Anspruch auf Herausgabe der dienstlichen Telefonliste ergebe sich aus dem IFG, welches zum Ziel habe, die Transparenz behördlicher Entscheidungen zu verbessern. Durch die Herausgabe der Telefonnummern würden weder die Rechtsgüter der Mitarbeiter und noch die Funktionsfähigkeit des Jobcenters bedroht, so das Gericht. Hinsichtlich der individuellen Rechte der Mitarbeiter der Behörde betonte das VG ausdrücklich, dass durch die Bekanntgabe des Namens und der dienstlichen Durchwahlnummern keine schützenswerten personenbezogenen Daten preisgegeben würden. (ag)



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Jobcenter drängt Familie zu Umzug in billigere Wohnung, die nicht zu bekommen ist

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25.11.2014

Eine sechsköpfige Familie aus Ettringen kämpft mit einem wachsenden Schuldenberg, weil sich das Jobcenter weigert, die Miete ihres Hauses in voller Höhe zu übernehmen. Die Unterkunft ist nach Ansicht der Behörde zu groß und zu teuer. Mittlerweile ist das Gas abgestellt und der Mietvertrag der als unangemessen bewerteten Unterkunft seitens der Vermieterin wegen Mietrückständen gekündigt. Eine neue Wohnung hat die Familie aber noch nicht, denn die Vorgaben seitens des Jobcenters scheinen nicht erfüllbar zu sein. Über den Fall berichtet die Online-Ausgabe der „Rhein Zeitung“.




Mietwertkonzept des Jobcenters scheint unrealistisch zu sein

Ein 38-jähriger Hartz IV-Bezieher lebt mit seiner Frau und vier Kindern in einem angemieteten Haus mit 150 Quadratmetern. Dafür zahlt die Familie monatlich 650 Euro Kaltmiete. Laut dem Jobcenter sind sowohl die Größe der Unterkunft als auch der Mietpreis unangemessen. Deshalb forderte die Behörde die Familie auf, in eine kleinere, bis 120 Quadratmeter große und günstigere Wohnung umzuziehen. Zudem zahlt das Jobcenter nicht mehr die gesamte Miete, sondern lediglich noch 470,40 Euro. Die Differenz muss die Familie aus eigenen Mittel aufbringen. Das führt jedoch dazu, dass sich mittlerweile ein beachtlicher Schuldenberg angesammelt hat. Das Geld reicht nicht einmal mehr für die Gasheizung. 

Trotz intensiver Bemühungen konnte die Familie bisher keine günstigere Unterkunft finden. „Ich versuche zu beweisen, dass es eine solche Wohnung für diesen Preis nicht gibt“, erläutert der 38-Jährige gegenüber der Zeitung. Das Mietwertkonzept des Jobcenters sei unrealistisch, was auch Immobilienmakler bestätigt hätten. Deshalb klagt der Familienvater derzeit gegen den Kreis. 

Mittlerweile haben sich so hohe Mietrückstände angesammelt, dass die Vermieterin den Vertrag für das Haus gekündigt und eine Räumungsklage angestrengt hat. Eigentlich hätte die Familie bereits im September ausziehen müssen. Wann sie das Haus nun endgültig verlassen muss, weiß der 38-Jährige nicht. 


Jobcenter besteht weiterhin auf Umzug 

„Die intensive und ernsthafte Suche nach einer angemessenen Wohnung ist dringend notwendig, um die Notlage abzuwenden. Da ein Umzug erforderlich ist, würde die Familie R. für eine neue kostenangemessene Wohnung auch dabei unterstützt werden. Auch der Abschluss eines neuen Energielieferungsvertrages wäre dann wohl möglich“, zitiert die Zeitung aus einer Stellungnahme des Jobcenters Mayen. Obwohl sich die Familie eigenständig um eine neue Wohnung kümmern müsse, erhalte sie umfangreiche Hilfe durch die Behörde. „Leider erfolgten durch Herrn R. bislang zumeist Rückmeldungen, dass die vorgeschlagenen Wohnungen nicht infrage kommen.“ Das Jobcenter weist zudem daraufhin, dass ein Teil der mehreren Tausend Euro Schulden aus einer Zeit stammt, in der die Familie nicht im Hartz IV-Bezug stand. 

Der Familienvater erklärte dazu, dass Wohnungen weit außerhalb der Vordereifel nicht in Frage kämen, weil seine Kinder dort den Kindergarten und die Schule besuchen beziehungsweise eine Ausbildung absolvierten. Zudem sei er aufgrund des Hartz IV-Bezugs und seiner vier Kinder nicht besonders beliebt bei vielen Vermietern. Ein negativer Schufa-Eintrag erschwere die Situation zusätzlich. Die Familie habe bisher schlichtweg keine Wohnung bekommen. „Ich bin diese Situation so leid. Ich möchte eine neue Wohnung finden und wieder zur Ruhe kommen", so der 38-Jährige. (ag)


Bild: Peter Feldnick / pixelio.de


gegen-hartz IV
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Donnerstag, 27. November 2014

Weise Worte

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Solange Du dem anderen sein Anderssein nicht verzeihen kannst, bist Du noch weit ab vom Wege zur Weisheit!

Irgendwann triffst Du den Menschen, der Dir die Sonne zurück bringt, die Dir ein anderer genommen hat und sie wird heller sein als jemals zuvor!

Verbringe so viel Zeit wie möglich mit Menschen die Dich bedingungslos lieben und nicht mit denen, die Dich nur dann lieben, wenn die Rahmenbedingungen passen ! "



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Sonntag, 23. November 2014

Videoaufruf von Kirche in Not zur DEMO FÜR ALLE am 22. Nov. 14 Uhr in Hannover

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Janis Anmerkung ... 
auch wenn der Termin zur Demo gestern war - 
das Thema steht auch zukünftig im Raum! Und 
eigentlich wollte ich mitfahren, habe aber zur Zeit 
mal  wieder zuviel Belastendes um die Ohren. Schade!



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Donnerstag, 6. November 2014

Streik der GDL

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Warum die GDL den Tarifvorschlag vom 02. November 2014 des Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbands der Mobilitäts- und Verkehrsdienstleister e.V. (Agv MoVe) als Verhandlungsführer für die Deutsche Bahn ablehnt:



  1. Der Tarifvorschlag soll die Gewerkschaften GDL und EVG zu einer Zusammenarbeit zwingen, in welcher der eigentliche Arbeitskampf zwischen den Gewerkschaften stattfinden soll, und die DB und damit der Staat als Eigner der DB ist der Gewinner, weil die DB a) die Gewerkschaft mit den minderen Forderungen im jeweiligen Berufsbereich anerkennen kann, während die andere sich dem Diktat unterwerfen muss und b) der Staat hier eine Vorstufe eines Tarifeinheitsgesetzes durchsetzen will, welches im Licht des Grundgesetzes nicht zulässig wäre.
  2. Die GDL will und darf verfassungsrechtlich für ihre Mitglieder verhandeln, egal ob diese als Lokführer, Zugbegleiter oder Hausmeister bei der DB arbeiten. Dieses Grundrecht ist in Gefahr und damit die Funktion von Gewerkschaften an sich. Die Forderung des Staates als Eigner der DB ist im Grunde die Abschaffung der wirksamen Gewerkschaften in ihrer Funktion als Arbeitnehmervertreter mit großen gesellschaftlichen Auswirkungen.
  3. Der Staat als Grundrechtsverpflichteter flüchtet sich hier als Unternehmen aus dem verbindlichen Verfassungsrecht in das verhandelbare Tarifrecht, um das Grundrecht und damit Abwehrrecht der Arbeitnehmer auf Koalitionsfreiheit und Tarifpluralität, welches die absolut freie Wahl der Gewerkschaftsvertretung beinhaltet, außer Kraft zu setzen. Da dies nicht direkt geschehen kann, weil dies eine nichtige und damit bereits von Grundgesetzes wegen verbotene Abrede im Sinne des Art. 9 Abs. 3 Satz 2 GG darstellen würde, versucht der Staat als Eigner der DB durch Missbrauch seiner Verfügungsgewalt Solidaritätsnote der Grundrechtepartei an die GDL am 04.11.2014 – Seite 1/2 über öffentlich-rechtliche Medien zur Steuerung der öffentlichen Meinung und durch indirekte Geiselhaft der Bevölkerung beide Gewerkschaften zu zwingen, einen für beide und für die von ihnen vertretenen Arbeitnehmer nachteiligen Vertrag abzuschließen (vgl. Abs. 1). Die öffentliche Meinung soll hier als externer »Streikbrecher« ein für die DB als Arbeitgeber günstiges Ergebnis erwirken. Zum Dank bekommt die Bevölkerung schlechteren Service bei höheren Fahrpreisen.
  4. Weil der Staat und damit die DB wissen, dass ein Tarifeinheitsgesetz eine rechtswidrige und damit verbotene Maßnahme im Sinne des Art. 9 Abs. 3 Satz 2 GG ist, soll hier eine Zustimmung der Gewerkschaften zum Verzicht auf die Funktion ihrer Grundrechte als Abwehrrechte erreicht werden. Damit enthaupten sich die Gewerkschaften selbst, da sie sich selbst ihrer Grundrechte als verfassungsrechtliche Grundlage zur Ausübung von Zwang gegenüber Arbeitgebern berauben.
  5. Dies wird Auswirkungen auf die gesamten Errungenschaften des Arbeitskampfes haben und als Modell für alle Formen des Arbeitskampfes dienen. Es braucht in Zukunft von den Arbeitgebern nur eine Gegengewerkschaft initiiert zu werden, um jeder anderen Gewerkschaft unter Verweis auf den »historischen« und bindenden Tarifabschluss der Eisenbahner im Jahre 2014 das einzige Mittel zu nehmen, was ihr im Arbeitskampf zusteht: Die Tarifpluralität und der direkte Arbeitskampf in Form des Streikes – nicht als Erpressung, sondern als Grundrecht gegen eine ungerechte Tarifpolitik!
  6. Damit unterstellen sich die Gewerkschaften den Forderungen der Arbeitgeber und werden so zu deren Vertretung, anstatt zur Vertretung ihrer Mitglieder als Arbeitnehmer. 7. Einer solchen Entwicklung tritt die GDL entgegen und kämpft damit nicht nur für ihre Mitglieder, sondern indirekt für alle Arbeitnehmer, denn das Grundrecht auf deren wirksame Vertretung gegenüber einer globalisierten und entfesselten Wirtschaft ist in größter Gefahr.
  7. Die GDL bedarf aus diesen Gründen der uneingeschränkte Unterstützung aller Gewerkschaften und Personen, welche sich dem Wohl der Arbeitnehmer und dem Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland und den Grundrechten aller Bürger verpflichtet fühlen.
  8. Der Staat als Schützer der Grundrechte als gemäß Art. 1 Abs. 3 GG unmittelbar geltendes Recht darf sich hier nicht für die Wirtschaft zum Erfüllungsgehilfen der Außerkraftsetzung von Grundrechten machen, um einem maßlosen Profitstreben auf Kosten aller Bürger den Vorzug gegenüber einer menschlichen und den Grundrechten verpflichteten Arbeitsmarktpolitik zu geben. Damit stellt der Staat das Grundgesetz als ranghöchste Rechtsnorm der Bundesrepublik Deutschland selbst in verfassungswidrige Abrede.



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Mittwoch, 5. November 2014

Gesundes Frühstück

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Nur knapp jeder zweite Deutsche frühstückt täglich. Das ist nicht gut, denn Studien konnten nachweisen, dass morgendliches Hungern Übergewicht, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen begünstigt. Tatsächlich ist das Frühstück die wichtigste Mahlzeit des Tages, denn die in der Nacht aufgebrauchten Energiereserven wollen wieder aufgefüllt werden. Nur so stellen Sie sicher, dass der Stoffwechsel reibungslos funktioniert und Sie nicht schon vor dem Mittagessen von einer Heißhungerattacke überfallen werden oder dass die Mittagsportion viel zu groß ausfällt.

Ein optimales Frühstück kann bestehen aus:


  • Müsli
  • alternativ Vollkornbrot mit magerem Schinken oder Käse
  • Obst, Gemüse wie z. B. Tomaten oder Gurkenscheiben
  • Joghurt oder Milch

Mit dieser Kombination versorgen Sie Ihren Körper optimal mit allen Nährstoffen, die er benötigt. Auf ballaststoffarme Weißmehlbrötchen, Croissants oder Cornflakes sollten Sie dagegen lieber verzichten.
Allerdings sehen Ernährungsexperten durchaus auch andere Varianten für die erste Mahlzeit des Tages. Einen dieser Varianten stammt aus der Traditionellen Chinesischen Medizin.

Frühstücken nach der TCM


Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) empfiehlt, den Tag mit einer warmen Mahlzeit zu beginnen. Zum einen muss Ihr Organismus auf diese Weise keine Energie aufwenden, um die kalten Speisen im Magen zu erwärmen, zum anderen liefert die warme Morgenmahlzeit Ihnen aktivierende Energie (Yang), so dass Sie den ganzen Tag über leistungsfähig und fitt sind.
Für einen solchen „warmen Start" in den Tag können Sie sich z. B. ein Müsli aus gekochtem Getreide (z. B. Hirse, Dinkel) zubereiten, dem Sie gedünstetes Obst wie Birnen, Pflaumen oder Äpfel hinzufügen, zubereiten. Falls Sie es lieber herzhafter mögen, sollten Sie eines der folgenden Suppenrezepte ausprobieren.

Schnelle Gerstenschrotsuppe: Wenn Sie morgens schlecht in die Gänge kommen und sich antriebslos fühlen, sorgt diese Suppe für den Energie-Kick am Morgen. 
Sie benötigen für 1 Portion: 
  • 3 EL Gerstenschrot
  • ½ l Gemüsebrühe
  • 1 Stück frischen Ingwer
  • Cayennepfeffer
  • frische Kräuter 
So wird's gemacht: Weichen Sie den Gerstenschrot über Nacht in ¼ l Wasser ein, und fügen Sie am Morgen etwas fein gehackte Ingwerwurzel und Cayennepfeffer hinzu. Gießen Sie die Gemüsebrühe an, und kochen Sie alles zusammen auf. Streuen Sie zum Schluss frische Kräuter nach Belieben auf die Suppe.

Stärkende Haferflockensuppe: Diese Suppe ist im Winter das ideale Frühstück, wenn Sie kälteempfindlich und anfällig für Erkältungen sind. Sie können die Suppe am Abend vorbereiten und morgens erwärmen.

Sie benötigen für 1 Portion: 
  • 1 TL Olivenöl
  • 4 EL Haferflocken
  • 1 kleine Zwiebel oder Frühlingszwiebel
  • 1 kleine Karotte
  • ½ l Gemüsebrühe
  • frische Petersilie
  • Paprika, Pfeffer, Salz 
So wird's gemacht: Erhitzen Sie das Öl und schwitzen Sie die kleingeschnittene Zwiebel darin an. Fügen Sie die Haferflocken, die kleingeraspelte Möhre und die Gemüsebrühe hinzu. Lassen Sie alles 5 Minuten köcheln, rühren Sie die kleingeschnittene Petersilie hinein, und würzen Sie nach Geschmack.


fid-gesundheitswissen

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Freitag, 24. Oktober 2014

Das schreckliche Schicksal der Zwillingsbrüder Reimer

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Der Sündenfall der Alice Schwarzer?

Lesen Sie zu Alice Schwarzer auch: Die Sex-Mythen des Feminismus

Aus dem Spiegel, Bericht aus dem Jahr 2000, als David Reimer noch lebte
Colapinto_tragdie_als_schurkenstck
Das schreckliche Schicksal der Zwillingsbrüder Reimer
von Bettina Röhl
Für die grundsätzliche Aufhebung der Geschlechter und damit dafür, nicht mehr Mann oder Frau zu sein, plädierte in den siebziger Jahren Alice Schwarzer – dreißig Jahre vor dem „Gender Mainstreaming“.

In ihrem Buch „Der kleine Unterschied und seine großen Folgen“ schrieb sie 1977: „Genau wie am Ende einer sozialistischen Revolution nicht nur die Abschaffung von ökonomischen Klassenprivilegien, sondern die Aufhebung der Klassenunterschiede selbst steht, so darf die feministische Revolution nicht einfach auf die Beseitigung des Geschlechtsunterschiedes selbst zielen(…) Das hieße, dass Menschen in erster Linie Menschen wären und nur in zweiter biologisch weiblich oder männlich."
In diesem Zusammenhang muss man auf einen tragischen und skrupellos verübten Fall gewaltsamer Geschlechtsumwandlung verweisen, dem Alice Schwarzer damals nicht nur aufsaß, sondern den sie als positiven Beweis für ihre These anführte, die Geschlechtsidentität sei keine biologische, sondern nur eine psycho-soziale Größe. Geradezu hymnisch feierte die heute bekannteste Feministin Deutschlands den Fall eines Jungen, aus dem ein Mädchen gemacht werden sollte. Schwarzer schrieb: "Zu den wenigen Ausnahmen, die nicht manipulieren, sondern dem aufklärenden Auftrag der Forschung gerecht werden, gehören Wissenschaftler wie der Psychologe Prof. John Money und die Psychiaterin Anke A. Ehrhardt, die sich in Forschung und klinischer Beobachtung intensiv mit der Frage der Geschlechtsidentität befassen.(…)Im siebten Monat wurde einem Teil eines eineiigen männlichen Zwillingspaares bei der in den USA üblichen Beschneidung der Vorhaut versehentlich der Penis ganz verbrannt. Die Eltern (…) folgen (…) dem Rat eines Chirurgen, den Jungen ohne Penis einfach als Mädchen zu erziehen…“.

Was passierte genau? Der Chirurg schnitt dem Jungen, nachdem er ihm den Penis versehentlich verbrannt hatte, in einer weiteren Operation auch noch die Hoden ab. Man beschloss also, den ersten Medizinpfusch mit einem zweiten Pfusch zu kompensieren und den Jungen einer Zwangskastration zu unterziehen. Der von Schwarzer gerühmte Wissenschaftler John Money bemächtigte sich des Projekts von Anfang an und nahm die Mädchenwerdung des Jungen in die Hand.

Als Alices Schwarzers Buch 1977 erschien, war der 1965 geborene Junge ohne Penis und ohne Hoden - Bruce Reimer alias Brenda Reimer, wie er nach der Kastration genannt wurde - 12 Jahre alt und hatte bereits zehn Jahre konsequenter Mädchenerziehung hinter sich. Nichts schien der finalen Geschlechtsumwandlung mehr im Wege zu stehen. Schwarzer jubelte in ihrem Buch: "Das Mädchen wird einer kontinuierlichen Hormonbehandlung unterzogen, und nach der Pubertät wird man ihm eine künstliche Scheide einsetzen. Sie wird dann eine normale Frau sein – nur gebären kann sie nicht. Und die Gebärfähigkeit ist auch der einzige Unterschied, der zwischen Mann und Frau bleibt. Alles andere ist künstlich aufgesetzt, ist eine Frage der geformten seelischen Identität." Die mit der Gebärfähigkeit der Frau korrespondierende Zeugungsfähigkeit des Mannes als gewichtigem Unterschied zwischen den Geschlechtern war Schwarzer, als sie ihr Buch schrieb, offenbar gerade entfallen.

Bruce alias Brenda, der mit der von außen übergestülpten Identität eines Mädchens aufwuchs, Mädchenkleider trug und gemäß dem Beschluss Moneys nicht darüber aufgeklärt wurde, dass er eigentlich ein Junge war, erhielt auf Veranlassung des Professors zu Beginn der Pubertät so viele Hormoninjektionen, dass ihm ein Busen wuchs. Dann jedoch wehrte sich Bruce / Brenda plötzlich vehement gegen die Kunstscheide, die ihm der Arzt in seinen Schoß einbauen lassen wollte. Die völlige Verzweiflung des jungen Bruce mündete schließlich darin, dass ihm eröffnet wurde, er sei als Junge geboren.

Bruce beschloss auf der Stelle, als Junge zu leben und unterstrich seinen Entschluss unmissverständlich, indem er seinen Kleiderschrank anzündete. Von nun an revoltierte er gegen seine Peiniger und beschloss, sein Leben selbst zu bestimmen. Er nannte sich fortan weder Bruce noch Brenda, sondern David. Die Brüste ließ er sich operativ entfernen und sich stattdessen einen Kunstpenis machen. Die Kastration war irreversibel. David Reimer wurde in einer entsetzlichen und erschütternden Weise zu einem Mann, dem langsam bewusst wurde, welch ein schreckliches Experiment man an ihm vollzogen hatte.

Money dagegen propagierte dieses Zwillingsexperiment noch Jahrzehnte lang weiter. Er nannte es das John / Joan-Experiment, und für ihn blieb es ein Beweis für den durchschlagenden Erfolg seiner Theorie, dass das Geschlecht eines Menschen beliebig veränderbar sei. Seiner Meinung nach hatte er Wissenschaftsgeschichte geschrieben, obwohl ihm sein kotzerbärmliches, experimentelles Scheitern seit 1979 bestens bekannt war. Money verzichtete erst auf diese Eigenpropaganda, als sich David Reimer vor ein paar Jahren entschloss, mit seiner Geschichte an die Öffentlichkeit zu gehen. Zusammen mit dem Autor John Colapinto schilderte Reimer sein Leben in dem Buch:„Der Junge, der als Mädchen aufwuchs“. Es erschien im Jahr 2000 in Deutschland. Doch die Reaktionen auf dieses Buch fielen nach dreißig Jahren fahrlässigen Herumexperimentierens und Psychologisierens im Bereich der Geschlechtermanipulation nicht nur positiv und mitfühlend für David Reimer aus. Auch in Deutschland ließ man sich nicht einfach von einem gescheiterten Fall belehren, sondern hielt in einschlägigen Kreisen an der fixen Ideen fest, man könne einen Jungen zumindest in den ersten zwei Lebensjahren einfach so in ein Mädchen verwandeln. Im Chor der Reaktionen auf das Buch von Colapinto blieb die öffentlich erhobene Stimme des Hamburger Sex- Professors Gunter Schmidt nicht aus, der die Kastration des 22 Monate alten Bruce alias Brenda alias David im Spiegel (40 / 2000) gut hieß: „Was wäre aus Bruce geworden, wäre er als penisloser Junge neben seinem unbeschädigten Bruder groß geworden? Wer vermag auszuschließen, dass ein Mensch mit einem solchen Schicksal in der Pubertät ein Mädchen hätte werden wollen?“ Wer vermag schon auszuschließen, dass ein Kleinkind später als Erwachsener einmal im Handstand leben möchte? Immerhin malt Georg Baselitz für diesen Fall seine Bildsujets bekanntlich schon mal auf dem Kopf stehend. 


Die Indikation für einen medizinischen Eingriff ist üblicherweise dessen Notwendigkeit. Die herbeiphantasierte Idee, dass der Junge Bruce später einmal eventuell nicht als Mann leben wollen würde und dass man ihm daher im Kindesalter schon mal prophylaktisch die Hoden abschneiden sollte, bedeutet, auf eine wahnhafte Art Gott zu spielen. Die zwangsweise und unumkehrbare Kastration mit einer solch absurd scholastischen Argumentation zu rechtfertigen, wie Schmidt es vor knapp fünf Jahren öffentlich tat, und damit die freie Willensentscheidung des erwachsenen Bruce / David in dessen Kleinkindalter eigenmächtig vorwegzunehmen, kann nur als krimineller Akt angesehen werden. Zumal feststeht, dass eine operative Geschlechtsumwandlung nach dem freien Willen des Betroffenen auch noch im Erwachsenenalter möglich gewesen wäre. Apropos: Warum wird eigentlich scheinheilig von Geschlechtsneuzuweisung im Kindesalter gesprochen, wo doch die Verwender dieser Vokabel erkennbar den Sachverhalt der Kastration meinen? Von der Umwandlung eines weiblichen Babys in ein männliches Baby ist doch weit und breit nicht die Rede. Und von einer eigeninitiativen Entscheidung eines Transsexuellen ebenso wenig.

Dem Autor Colapinto, der das ungewöhnliche Schicksal David Reimers an die Öffentlichkeit brachte, attestierte der Hamburger Sexologe Schmidt einen „ideologischen Kreuzzug“. Dann aber ideologisierte der Kreuzritter Schmidt selbst von oben herab, es sei eher ein primitiver „Irrglaube“, dass „Mann Mann und Frau Frau“ sei und dass eine operative „Geschlechtsneuzuweisung“ vor allem in den zwei ersten Lebensjahren eine feine Sache sei.

Schmidt schrieb nach dem Motto, Kinder, nun seht doch nicht alles mit so einem Furor! Es ist doch nur Zufall, dass es im Fall Bruce / Brenda daneben gegangen ist. Das konnte doch keiner voraussehen, dass `Brenda’ sich plötzlich mit 14 Jahren entscheiden würde, aus dem Ruder zu laufen und nun doch wieder ein Junge sein zu wollen. Wäre sie doch vernünftig gewesen, wir hätten so ein schönes Mädchen aus ihr gemacht! Sex- Mann Schmidt sprach im Jahr 2000 in diesem Zusammenhang von „Neopenis“, wie Schwarzer 1977 schon vom Einsetzen einer „Kunstscheide“ gesprochen hatte.

Wenn Alice Schwarzer von einer Kunstscheide sprach, also einem klitorislosen Substitut, muss sie sich die Frage gefallen lassen – angesichts der Tatsache, dass sie ihr Leben lang vom „klitoralen Orgasmus“ spricht - ob sie es für völlig belanglos hält, ob ein Mensch überhaupt einen Orgasmus hat. Übrigens auch in Bezug auf ihre eigene Person. Ebenso muss sich Sexologe Schmidt mit seinem „Neopenis“ diese Fragen stellen lassen. Ist ihm der Orgasmus eines Menschen so unwichtig?

Wohl gemerkt, bisher wurde all das in der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen: dass nämlich Alice Schwarzers hymnisch gepriesener Musterfall aus ihrem berühmten Buch „Der kleine Unterschied und seine großen Folgen“ und Prof. Gunter Schmidts Beurteilungsobjekt aus dem Jahr 2000, über das er sich so abfällig in den Medien äußerte, ein und die selbe Person ist. Bruce/ Brenda / John / Joan / David Reimer ist der Junge, der vom berühmten Professor Money einst zu Beweiszwecken in Sachen Geschlechterbeliebigkeit zum Gegenstand eines Experimentes wurde.

David Reimer beging am 4.Mai 2004 Selbstmord, als Folge der grausamen Experimente, die an ihm vollzogen worden waren.

Die aberwitzigen Thesen von Money, Schwarzer und Schmidt sind durch David Reimer nicht bewiesen worden, sondern endeten in der Katastrophe eines Selbstmordes, Endpunkt eines Lebens, das 38 Jahre lang Folter und Seelenqual bedeutete.

Es ist wahrscheinlich ein Beleg für die Konjunktur der Gender-Mainstreaming-These, auf die Schmidt abhebt, dass der Selbstmord von David Reimer im Jahre 2004 zwar in den Medien kurz erwähnt wurde, aber bis heute nicht zu einem Aufschrei der Gesellschaft geführt hat - weder moralisch noch intellektuell wurde der Fall angemessen aufgearbeitet. Weder die Feministin Alice Schwarzer noch der beliebte und von vielen Mainstream-Medien gern zitierte Hamburger Sexologe Schmidt haben ihren Irrtum öffentlich zugegeben. Damit verweigern sie uneinsichtig einem Opfer ideologischer Verblendung ihre letzte Ehre.

Dieses Einzelschicksal muss als Warnung und Mahnung verstanden werden. David Reimer hat solch ein Eingedenken mehr als verdient. Sein eineiiger Zwillingsbruder übrigens hatte schon kurz zuvor Selbstmord verübt. Er hatte das Schicksal seines um sein Leben betrogenen Bruders nicht ertragen. Die Mutter der Zwillinge, die nur 36 und 38 Jahre alt wurden, hat die Verantwortung klar den Experimentatoren zugewiesen, die sich bislang zu ihrer mengeleähnlichen Tat nicht angemessen geäußert haben.


Bettina Roehl


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Sexualität: Die Gesellschaft soll umerzogen werden

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Ich empfehle den TheoBlog-Lesern, heute in den Kiosk zu gehen und die FAZ zu kaufen. Erfreulicherweise berichtet dort Martin Voigt über das große Umerziehungsprogramm, dass an den öffentlichen Schulen installiert worden ist und im Namen des Genderdenkens und der Antidiskriminierung konsequent vorangetrieben wird. Voigt schreibt unter anderem (FAZ vom 23.10.2014, Bildungswelten 6):
Geht es um Antidiskriminierung oder eher darum, die Kernfamilie mit heterosexuellen Eltern und leiblichen Kindern zu „entnaturalisieren“, wie es im Aufsatz „Gender Mainstreaming im Kontext einer Sexualpädagogik der Vielfalt“ heißt (2001, Online Forum Sexualaufklärung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung)? Der Verfasser ist Uwe Sielert, Professor für Sozialpädagogik an der Universität Kiel, Mitbegründer der Gesellschaft für Sexualpädagogik (GSP) und ihr Vordenker. Er hat auch in der Ad-hoc-Kommission „Sexualethik“ der Evangelischen Kirche in Deutschland mitgearbeitet. „Eine ernstzunehmende Erziehungswissenschaft muss die Dominanzkultur zunächst in Frage stellen, um dann langsam menschenfreundliche und das Individuum berücksichtigende Inhalte zu konstruieren, die dann eben parlamentarisch auch eine Mehrheit kriegen müssen, um in die schulischen Curricula zu kommen“, meint Sielert.
Vom ersten Bilderbuch bis zum Abitur soll die Vorstellung von Vater/Mutter/Kind „entnormalisiert“ werden.
Sielert kommt aus der „neoemanzipatorischen Sexforschung“, die der umstrittene Sozialpädagoge Helmut Kentler begründet hat. Im Rahmen eines staatlich geförderten Modellprojekts brachte Kentler von 1969 an Straßenkinder bei vorbestraften Pädophilen unter, und als Sachverständiger in Missbrauchsfällen sorgte er dafür, dass die von ihm bearbeiteten Fälle mit Einstellung des Verfahrens oder Freispruch beendet wurden. Unter neuen, wohlklingenden Namen wie „sexualfreundliche Erziehung“ werden die Grenzen zwischen Pädophilie und vermeintlicher sexueller Befriedigung von Kindern auch heute noch verwischt. Ein Vorstandsmitglied der GSP, Stefan Timmermanns, erklärte 2013 auf einer Tagung des evangelischen Modellprojekts „Mehr Männer in Kitas“ die Vorteile der frühzeitigen Sexualerziehung: Zum Beispiel könnten Erzieher mit Kindern besser über verschiedene Umgangsweisen mit Sexualität reden als Eltern. Auf die sexuellen Ausdrucksformen der Kinder sollten sie freundlich reagieren und ihnen hilfreich zur Seite stehen, um die Lebensenergie Sexualität und die Entwicklung der Geschlechtsidentität zu fördern. So könnten Kinder ihre Körper gegenseitig in Kuschelhöhlen erforschen. Den Ängsten der Eltern soll mit Transparenz begegnet werden. Timmermanns ist Fachbeirat in Schwulenverbänden.
Endlich werden mal in einer großen Tageszeitung Beobachtungen vorgestellt, die Dale O’Leary 1995 auf der Weltfrauenkonferenz in Peking gemacht hat. Dale O’Leary war überrascht darüber, welche Geister sich damals dort trafen und fasste in ihrem  Buch The Gender Agenda (1997) fünf Thesen zusammen, die „im UN-Establishment die Mehrheit haben“:
1. In der Welt braucht es weniger Menschen und mehr sexuelle Vergnügungen. Es braucht die Abschaffung der Unterschiede zwischen Männern und Frauen sowie die Abschaffung der Vollzeit-Mütter.
2. Da mehr sexuelles Vergnügen zu mehr Kindern führen kann, braucht es freien Zugang zu Verhütung und Abtreibung für alle und Förderung homosexuellen Verhaltens, da es dabei nicht zur Empfängnis kommt.
3. In der Welt braucht es einen Sexualkundeunterricht für Kinder und Jugendliche, der zu sexuellem Experimentieren ermutigt; es braucht die Abschaffung der Rechte der Eltern über ihre Kinder.
4. Die Welt braucht eine 50/50- Männer/Frauen-Quotenregelung für alle Arbeits- und Lebensbereiche. Alle Frauen müssen zu möglichst allen Zeiten einer Erwerbsarbeit nachgehen.
5. Religionen, die diese Agenda nicht mitmachen, müssen der Lächerlichkeit preisgegeben werden.
Damit die Gender-Ideologie zum Mainstream mit totalitärem Anspruch wird, ist sie in „wunderbare Worte wie Gleichheit, Rechte, Familien, reproduktive Gesundheit und Fairness verpackt“, schreibt sie in dem Buch. Also, FAZ kaufen!
Theo-Blog


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Sonntag, 19. Oktober 2014

Sex - ein bisher ausgeklammertes Thema auf meiner Seite

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11 Fakten über Sex, die unglaublich aber wahr sind

Sex ist ein ganz natürlicher Bestandteil unseres Lebens. Trotzdem gibt es einige Fakten über den Liebesakt, von denen wir noch nie gehört haben. Einige, zum Beispiel die Tatsache, dass Sperma eine Anti-Falten-Wirkung hat, sind faszinierend.
Andere gehören wohl eher in die Kategorie "unnützes Wissen", was uns aber nicht davon abhält, sie mit unseren Freunden zu teilen.

  1. Sexuelle Inaktivität kann die Penisgröße verringern
  1. Der Erfinder von Kellogg’s Cornflakes war ernsthaft der Meinung, seine Frühstücksflocken würden den Drang zur Masturbation hemmen
  1. Laut dem US National Bureau of Economic Research macht Sex einen Menschen genauso glücklich wie ein Einkommen von 100.000 Dollar
  1. Stripperinnen verdienen mehr Geld, wenn sie ihren Eisprung haben. Das liegt an den stimulierenden Pheromonen, die während der Ovulation freigesetzt werden
  1. 42 Prozent der (befragten) Paare glauben, dass die Wahrscheinlichkeit Bigfoot zu begegnen höher ist, als gemeinsam zum Orgasmus zu kommen.
  1. 51 Prozent der Frauen hatten schon mal einen Orgasmus während sie Sit-Ups gemacht haben
  1. Agalmatophilie bezeichnet die sexuelle Anziehung durch Schaufensterpuppen und Statuen. (Der Erste Agalmatophilie-Fall wurde 1877 dokumentiert)
  1. Die dominante Hand eines Mannes ist die Seite, an der sich sein kürzeres Testikel befindet
  1. Es ist wahrscheinlicher, einen Orgasmus zu bekommen, wenn man warme Füße hat
  1. Sperma bewegt sich mit 28 Meilen pro Stunde (in etwa 45 kmh), hat eine Anti-Falten-Wirkung und enthält Karies-bekämpfendes Kalzium und Zink
  1. Beim Geschlechtsverkehr werden durchschnittlich 144 Kalorien verbrannt





Janis Anmerkung:  

Mh .... wie war das mit der Evolution? Was man nicht benötigt, wird kleiner.... Soll es geben. Das Sperma ein Faltenkiller ist, finde ich hochinteressant! Auch das mit dem Karies bekämpfen ist gut. 

Und das mit den warmen Füßen ist wohl logisch, schließlich zieht sich bei Kälte alles zusammen. Und Frauen frieren in der Regel schneller... 

Und das ich nach oder vor dem Sex mehr essen sollte, wußte ich schon. Denn jedesmal macht sich Sex auf der Waage bemerkbar. Ja, ist so .... lach 

Sex ist den obigen Fakten nach zu urteilen, also rundum gesundheitsfördernd. Vergessen wurden dabei allerdings die Glückshormone, die bei gutem Sex freigesetzt werden. Die kann ich ebenfalls empfehlen. 

Grins....





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Was für eine kranke Ideologie

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das Bild sagt doch wohl schon alles.  

Eine Ideologie, die Frauen klein hält. Warum? Ist es die Schwäche der Männer?  Angst vor Frauen zu haben! Oder weil sich Männer für die Krone der Schöpfung halten? Wahrscheinlich von beidem ein wenig. Egal ... in jedem Fall ist es armselig.

Allerdings gibt es in Europa jede Menge Frauen, die Kopftücher als Zeichen ihrer Unabhängigkeit ... ihres Stolzes ... trägt. Stolz? Worauf eigentlich? Dass die Gesellschaftsform, der sie nachlaufen, eine patriachalische ist? Eine Gesellschaft, in der Männer das Sagen haben und sich Frauen dem zu unterwerfen haben.  

Vielleicht sollten sich diese Frauen endlich bewusst werden, dass Männer nichts ohne Frauen sind. Das gilt auch im Umkehrschluss! Nur gemeinsam geht es!  

Nur eine Gesellschaft, in der sich Männer & Frauen bewusst sind, dass jeder seine Stärken und Schwächen hat und diese zum Wohl der gesamten Gesellschaft eingesetzt werden sollten, kann eine lebenswerte Gesellschaft sein. Nennt man auch gegenseitigen Respekt voreinander.  

Kann man auch im Grundgesetz nachlesen......





Das Bild gehört zu folgendem Thema: 


Abuja (idea) – Seit fast 200 Tagen befinden sich 219 nigerianische Schülerinnen in der Gewalt der radikal-islamischen Terrorgruppe Boko Haram (Westliche Bildung ist Sünde). Nun könnten sie möglicherweise freigelassen werden. Wie der US-Auslandssender „Voice of America“ meldet, sollen die Mädchen am 20. Oktober im benachbarten Tschad dem dortigen Präsidenten Idriss Deby übergeben werden. 

Dieser war maßgeblich an den Verhandlungen über eine Waffenruhe beteiligt, auf die sich die nigerianische Armee und die Islamisten am 17. Oktober geeinigt hatten. Infolge dessen war zunächst unklar, was aus den entführten Schülerinnen wird. Zunächst hatte es geheißen, Boko Haram hätte deren Freilassung zugesagt. Das dementierte jedoch kurz darauf ein Sprecher des Nationalen Informationszentrums. Experten äußerten sich zudem skeptisch zu dem Angebot der Waffenruhe. In den vergangenen Jahren hatte es mehrere Versuche der Regierung gegeben, eine Waffenruhe mit den Extremisten zu erzielen. Sie scheiterten aber, weil es mehrere Fraktionen innerhalb der Islamisten-Organisation gibt.


Mädchen sollten als „Sklavinnen“ an Muslime verkauft werden

Boko Haram hatte am 14. April in Chibok (Bundesstaat Borno) 276 Schülerinnen verschleppt. 57 von ihnen konnten später entkommen. 163 der Mädchen kommen aus christlichen Familien; meist gehören sie der protestantischen „Kirche der Brüder“ an. Laut Boko Haram werden die Mädchen als „Sklavinnen“ an Muslime veräußert und zwangsverheiratet. Damit gelten sie als Musliminnen. Seit fünf Jahren verübt die Gruppe mit Verbindungen zum Terrornetzwerk El Kaida Anschläge vor allem auf Schulen und Kirchen. Sie will im Norden Nigerias ein „Kalifat“ einrichten, in dem sie das islamische Religionsgesetz, die Scharia, mit brutaler Härte durchsetzt und Andersgläubige vertreibt. Allein in diesem Jahr sind Boko Haram mehr als 2.000 Menschen zum Opfer gefallen.


idea


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Dienstag, 7. Oktober 2014

Berlin - Brandanschlag auf die koptisch-orthodoxe Kirche

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Berlin/Höxter (idea) - Hinter dem Brandanschlag auf die koptisch-orthodoxe Kirche in Berlin-Lichtenberg vermutet der koptische Generalbischof in Deutschland, Anba Damian (Höxter), religiöse Gründe. „Diese Art von Angriffen erleben wir in Ägypten sehr häufig. Dass es dazu nun auch in Deutschland gekommen ist, ist für uns eine neue, schockierende Erfahrung. Wir sind fassungslos“, sagte der Bischof am 6. Oktober gegenüber der Evangelischen Nachrichtenagentur idea. 

Am frühen Morgen des 4. Oktober hatten Unbekannte eine Mülltonne vor den Eingang der Glaubenskirche St. Antonius geschoben und angezündet. Das Feuer griff auf die Eichentür über. Die rasch alarmierte Feuerwehr konnte ein Ausbreiten des Brandes verhindern. Dennoch wurde der Eingangsbereich stark beschädigt. Zur Tatzeit hielt sich laut Damian ein Messdiener in der Kirche auf, der dort übernachtete und betete. Er blieb unverletzt. Wie der Bischof weiter sagte, hat ihm der örtliche koptische Geistliche berichtet, dass ihn zuvor wiederholt arabisch sprechende Personen eines nahegelegenen Flüchtlingsheims wegen seines Glaubens beleidigt hätten. Die Polizei ermittelt wegen „Brandstiftung in einem besonders schweren Fall“. Wie ein Sprecher auf idea-Anfrage sagte, kann sie noch keine Aussagen zu möglichen Tätern machen. Es werde in alle Richtungen ermittelt.


Kauder besucht betroffene Koptenkirche

Bischof Damian zeigte sich zugleich „zutiefst berührt“ und dankbar über die Solidarität aus Politik und Bevölkerung. Der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder, besuchte am 6. Oktober den Ort des Anschlags. Er sprach mit dem stellvertretenden Bischof der Kopten in Deutschland, Fouad Khalil (Berlin), und dem Priester der Gemeinde, Guirgis El-Moharaki. Danach erklärte Kauder: „Angriffe auf Gotteshäuser sind immer ein schwerer Anschlag gegen die Religionsfreiheit insgesamt. Sie müssen uns alarmieren, egal welche Religion betroffen ist.“ Gerade angesichts der blutigen Auseinandersetzungen mit religiösem Hintergrund im Mittleren Osten und vielen anderen Teilen der Welt müssen man in Deutschland solche Vorkommnisse „mit größter Aufmerksamkeit verfolgen, selbst wenn die Schäden noch überschaubar sind“. Derartige Attacken richteten sich immer gegen das friedliche Zusammenleben in Deutschland, wo alle Religionen ihren Platz hätten. Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) bezeichnete die Tat als „ein Verbrechen gegen das friedliche Zusammenleben aller Berlinerinnen und Berliner, unabhängig von ihrem religiösen Bekenntnis“. Innensenator Frank Henkel (CDU) sagte: „Wer Gotteshäuser angreift, der greift auch das weltoffene und tolerante Berlin an.“ Die Berliner Polizei werde alles tun, um den oder die Täter zu fassen. Es liege im gemeinsamen Interesse, „dass solche Verbrechen hart bestraft werden“.


Volker Beck (Grüne) nennt die Tat erschreckend

Der religionspolitische Sprecher der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Volker Beck, nannte die Tat erschreckend: „Wenn Gotteshäuser brennen, fühlen sich ganze Gemeinden von Gläubigen angegriffen und verunsichert. Wer eine Kirche, eine Synagoge oder eine Moschee anzündet, beschmiert oder anderweitig angreift, will einer ganzen Glaubensgemeinschaft den Krieg erklären.“ Am Tag nach dem Anschlag versammelten sich rund 80 Personen zum Gottesdienst in der koptischen Kirche. An der rußgeschwärzten Eingangstür brannten Kerzen. Die einzige koptische Gemeinde in Berlin nutzt seit 1998 das ehemalige evangelische Kirchengebäude, das im Jahr 1905 eingeweiht wurde. In diesem Jahr gab es bereits vier Einbrüche in die Kirche. Diebe stahlen unter anderem sakrale Gegenstände sowie Regenwasser-Rinnen aus Kupfer. Zu der Gemeinde gehören nach eigenen Angaben rund 200 Familien. In Deutschland leben rund 6.000 Kopten. In Ägypten liegt ihr Anteil unter den 83 Millionen Einwohnern bei zehn Prozent. Dort kommt es immer wieder zu gewaltsamen Übergriffen radikaler Muslime auf die christliche Minderheit.




Janis Anmerkung:  
Es passierte bereits vor 3 Tagen. Meinen Ohren ist das entgangen. Kam etwa nichts in den Nachrichten der Radiosender? Mh ... gehört habe ich jedenfalls nichts.    

Dafür höre ich jetzt bereits den 2. Tag davon, dass unsere Polizei in Sachsen-Anhalt nicht sensibel genug mit Migranten umgeht. Ehrlich, die haben es auch nicht leicht. Bestimmt müssen sie demnächst mehrere Seminare diesbezüglich besuchen.   

Oder aber, wir schicken Stahlknecht & Co. zwecks Studien in die USA. Dort soll Polizei wesentlich rüder in Ton und Umgang mit Bürger des Landes umgehen. Auch mit Nicht-Bürger ... also Touristen. Da haben die Gangster (und auch Nicht-Gangster) noch Respekt - während unsere Polizei doch häufig zur Lachnummer verkommt. Schließlich und endlich ist doch die USA Vorbild für uns......   

>>> zurück zum Thema "Anschlag auf koptische Kirche" - man stelle sich einmal vor, es wäre eine Moschee gewesen. Drei Tage würde das mindestens in den Nachrichten thematisiert werden.  

Und nein, es geht mir nicht darum, den Islam schlecht dastehen zu lassen (das kann der ganz gut allein). Es geht mir um das Messen mit zweierlei / dreierlei Maß - mitten in Deutschland! 



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Freitag, 3. Oktober 2014

Frieden

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Bewaffneter Friede
Ganz unverhofft, an einem Hügel, 
sind sich begegnet Fuchs und Igel. 
Halt, rief der Fuchs, du Bösewicht! 
Kennst du des Königs Ordre nicht? 
Ist nicht der Friede längst verkündigt, 
und weißt du nicht, daß jeder sündigt, 
der immer noch gerüstet geht? 
Im Namen seiner Majestät, 
geh her und übergib dein Fell.  
Der Igel sprach: Nur nicht so schnell.  
Laß dir erst deine Zähne brechen, 
dann wollen wir uns weiter sprechen!  
Und allsogleich macht er sich rund, 
schließt seinen dichten Stachelbund  
und trotzt getrost der ganzen Welt. 
Bewaffnet, doch als Friedensheld.

Wilhelm Busch



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Dienstag, 30. September 2014

Lieben



Liebe ist das Wohlgefallen am Guten. 
Das Gute ist der einzige Grund der Liebe. 
Lieben heißt: 
Jemandem Gutes tun wollen.

Thomas von Aquin

Paulus



„Als Paulus sich bekehrt hatte und voll Feuereifers die neue köstliche Wahrheit zu predigen begann, wurde er nicht der große Apostel, sondern mußte nach Arabien und nach Tarsus an den Webstuhl, und wo du selbst Großes, Göttliches zu erleben gewürdigt bist, mach dich auf tiefe Demütigungen gefaßt.“
Heinrich Lhotzky


Pablo Picasso



Hinter jedem großen Mann stand immer eine liebende Frau und es ist viel Wahrheit in dem Ausspruch, dass ein Mann nicht größer werden kann, als die Frau, die er liebt, ihn sein lässt.

Pablo Picasso


Es ist die Liebe, die den anderen wachsen lässt. Denn die Liebe vertraut - sie glaubt an ihn. Diese Mischung lässt Menschen groß werden. Wer keine Liebe hat, ist wahrlich ein armer Tropf. Und wer sie hat und verspielt ein dummer. .... Jani

Montag, 29. September 2014

Samstag, 20. September 2014

Stress - eine hohe Form der Beanspruchung

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Beruflicher und emotionaler Stress
Stress ist die Bezeichnung für eine hohe Form der Beanspruchung. Stress – wie beispielsweise schwere körperliche Arbeit, Lärm, Leistungssport, psychische und geistige Belastungssituationen (Angst vor Versagen oder Gesichtsverlust, Verlustangst, Todesangst) oder schwere Krankheiten – beginnt individuell unterschiedlich, wobei der Mensch auf bestimmte Leistungsanforderungen reagiert.

Meist verbinden Betroffene den Stresszustand mit einem Gefühl von Druck und Anspannung. 


Bei Stress werden notwendige Körperfunktionen für eine rasche Energiebereitstellung optimiert, wie die Herztätigkeit, die Durchblutung der Organe und Muskeln sowie die Sauerstoffversorgung des Gehirns. Funktionen wie die des Immunsystems, welche den Körper nicht mit Energie versorgen, werden reduziert [11.2.].



Viele verschiedene Faktoren spielen für die Entstehung von Stress eine Rolle. SolcheStressoren sind zum Beispiel Zeitmangel, große Verantwortung gegenüber der Arbeit sowie der Familie, Lärm, Überforderung, Angst nicht zu genügen, seelische Probleme und Konflikte. Diese Leistungsanforderungen wirken sich auf die Psyche und auf die Befindlichkeit des Körpers aus und können den menschlichen Organismus stark schwächen und schädigen. Doppelbelastungen durch Beruf und Haushalt führen beispielsweise bei vielen Menschen – insbesondere bei Frauen – zu schmerzhaften Verspannungen in der Muskulatur von Nacken, Hals, Schultern, Oberschenkeln und Waden [11.3.]. 


Empfindet der Mensch Sorge, Kummer und Bedrängnis, handelt es sich um negativen Stress (Distress). Fühlt sich eine Person jedoch bestimmten Herausforderungen gewachsen, werden diese im Körper positiv empfunden und verarbeitet. Der Mensch erlebt positiven Stress (Eustress).


Auswirkungen von Stress auf die Gesundheit


Befindet sich der Körper in einer Stresssituation, wird er von Reizen überflutet und stellt in kürzester Zeit ein hohes Maß an Energie zur Verfügung. Der Sympathikus des vegetativen Nervensystems wird aktiviert, welcher die Stresshormone Katecholamine Adrenalin, Noradrenalin und Dopamin freisetzt. Des Weiteren wird über Vermittlung des Corticotropin-releasing hormone (CRH) das Adrenocorticotropin (ACTH) freigesetzt, das die Synthese und Ausschüttung des Cortisols aus der Nebennierenrinde stimuliert. Der hauptsächliche Faktor, der die ACTH-Freisetzung steuert ist wohl das CRH, daneben führt jedoch Stress in jeder Form auch zur Freisetzung des Arginin-Vasopressins (AVP) und der Aktivierung des Sympathikus, die beide für sich wieder die ACTH-Freisetzung fördern. Die Konzentration von Adrenalin und Noradrenalin im Blut steigtsehr schnell an. Mit Hilfe dieser Hormone bewirkt der Körper eine Leistungssteigerung des Organismus', indem sich die Herzfrequenz sowie der Blutdruck erhöhen, die Atmungsfrequenz gesteigert wird, sämtliche Muskeln angespannt sowie die Tätigkeit der Geschlechts- und Verdauungsorgane herabgesetzt werden. Bleibt der Körper über einen längeren Zeitraum in diesem Zustand der erhöhten Reaktions- beziehungsweise Alarmbereitschaft, versucht der Gegenspieler des Sympathikus, der Parasympathikus, den hohen Energieverbrauch zu senken. Die vermehrte Ausschüttung und Konzentration der Stresshormone im Blut verhindert jedoch die Abschwächung und somit die Beruhigung des Organismus' [11.2.]


Da in Stresssituationen die Magensäurebildung hoch und im Gegensatz dazu die Sekretion der Verdauungsenzyme erniedrigt ist, der gesamte Verdauungstrakt schlecht durchblutet wird und die Fortpflanzungsorgane in ihrer Funktion gestört sind, erhöht sich das Risiko einer Funktionsbeeinträchtigung dieser Organe sowie des Immunsystems [11.2.]. 
Vitamin B12 beispielsweise kann unter solchen Bedingungen nur noch mangelhaft aufgenommen werden. Des Weiteren besteht die Gefahr einer Dysbiose (Fehlbesiedlung von Keimen im Darm) [11.2.] 

Übermäßiger emotionaler Stress oder auftretende Stresssymptome nach Operationen begünstigen die Ausbildung einer Gastritis (Magenschleimhautentzündung) oder auch einer Infektion des Magens mit Bakterien (Helicobacter pylori-Infektion), die die Schutzschicht zersetzen, sodass sich ein Ulcus ventriculi (Magengeschwür) bilden kann [11.2.]. 

Bei Menschen mit einem sehr empfindlich reagierenden Verdauungstrakt – Reizdarm (Colon irritable) –, lösen Stresssituationen Darmbeschwerden und Krämpfe aus [11.2.]. Das Risiko für körperliche sowie geistige Einschränkungen nimmt zu, denn die Funktion der Blut-Hirn-Schranke als schützende Barriere wird in Folge von Stress gestört. Das Gehirn wird dadurch angreifbarer für Medikamente, schädliche Gifte (Noxen) und Schadstoffe [11.4.]. 

Stressbelastungen schwächen das Immunsystem (Immundefizienz), wobei dieInfektanfälligkeit mit zunehmenden psychischen Beanspruchungen steigt [11.2.]. Sind die Abwehrkräfte geschwächt, kann die allseits bekannte Virusinfektion Herpes simplex, bei der kleine Bläschen an Lippen und Mund mit Hautrötung und Entzündung auftreten, ausbrechen und Hautinfektionen verursachen [11.2.]. 

Zu den Stresssymptomen zählen auch Konzentrationsstörungen, Müdigkeit, Migräneattacken und Spannungskopfschmerz, Magen-Darmprobleme mit Schmerzen, Krämpfe sowie Diarrhoe (Durchfall) [11.2.]. Häufig verstärken fehlende sportliche Betätigungen und durch Stress verursachte Störungen im Schlaf- sowie Essrhythmus solche gesundheitlichen Probleme [11.2.].


Leiden Frauen unter erhöhtem gesellschaftlichen oder familiären Stress, besteht die Möglichkeit, dass sich eventuell auftretende Beschwerden in den Tagen vor der Menstruation – Prämenstruelles Syndrom (PMS) – wie Reizbarkeit, stark gedrückte Stimmung, deutliche Veränderung des Appetits, Mastodynie (Spannungen und Schwellungen der Brüste) sowie Gefühle der Niedergeschlagenheit verstärken [11.3.].

Eine gesunde Lebens- und Ernährungsweise kann die körperschwächenden Stresssymptome entscheidend verringern. Täglicher Gemüseverzehr, insbesondere grün-gelbe Gemüseprodukte, vermindern zum Beispiel das Auftreten von Schlaflosigkeit(Insomnie) sowie Ermüdungserscheinungen und steigern die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit. Genussmittelkonsum wie Alkohol und Zigaretten hingegen verstärken die Stresssymptome und erhöhen das Erkrankungsrisiko.


Essen Raucher kaum Gemüse, leiden sie häufiger unter Stress, schmerzhaften Kopfschmerzen, Immunschwäche und Depressionen als Raucher, die regelmäßig pflanzliche Lebensmittel zu sich nehmen. Täglicher Alkoholverzehr wirkt sich extrem schädlich auf den Körper aus, so dass die Zufuhr von Gemüse eine Reduzierung der Stresssymptome nicht mehr gewährleisten kann [10]


Auswirkungen von Stress auf den Cortisol-Serumspiegel


Cortisol ist wie Adrenalin und Noradrenalin ein Stresshormon der Nebennierenrinde und wird bei körperlichen und seelischen Stresssituationen vermehrt ausgeschüttet. Während der Adrenalinspiegel nach einem Stressereignis sekundenschnell ansteigt, weist Cortisol erst nach etwa 30 Minuten seine höchste Blutkonzentration auf. Stress stimuliert auch andere Gehirnregionen, wodurch es zur Ausschüttung von Botenstoffen kommt, die über die Blutbahn in die Nebennierenrinden gelangen und dort das Cortisol freisetzen (siehe auch Details dazu direkt unter "Auswirkungen von Stress auf die Gesundheit).


Bei Frauen steigt der Cortisol-Serumspiegel weniger extrem als bei Männern und erreicht schneller wieder das AusgangsniveauWeibliche Personen sind damit Stressbelastungen besser gewachsen [11.3.]. 

Zu den wichtigsten Funktionen des Cortisols gehört die hormonelle Regulation des Salz- und Wasserhaushaltes in der Niere. Es ist außerdem für Stoffwechsel, Wachstum und Psyche mit verantwortlich. Wird es ausgeschüttet, ist das Steroidhormon für die Anpassung des Körpers an Belastungssituationen notwendig. Cortisol greift steuernd in den Protein- und Kohlenhydratstoffwechsel ein, indem es bei normaler Blutkonzentration den Abbau von Protein sowie die Umwandlung von Aminosäuren in Glucose fördert[8]. Dadurch lässt es den Glucose-Serumspiegel ansteigen. Des Weiteren steigert Cortisol die Lipolyse. Das Stresshormon ist damit überaus wichtig und trägt aufgrund der Bereitstellung von Glucose und des Fettabbaus zur Energiegewinnung bei [8]. Cortisol trägt zur Stressbewältigung bei, da es einen entzündungshemmenden und immunsuppressiven Effekt hat. Es hält den Blutdruck aufrecht beziehungsweise erhöht ihn. Auch an der Steigerung des Glucose-Serumspiegels ist Cortisol beteiligt. Stress in Maßen schützt somit den Körper vor Entzündungsreaktionen und hält die Funktion des Immunsystems aufrecht [8].



Ein Übermaß an Stress wirkt sich jedoch nachteilig auf den Organismus aus. Hohe Cortisol-Konzentrationen im Blut beziehungsweise eine dauerhafte Cortisolausschüttung reduzieren die Nahrungsaufnahme, fördern den Kohlenhydrat-Abbau, führen zu Insomnie (Schlafstörungen), erhöhen die Infektanfälligkeit und die Zahl kanzerogene Stoffwechselprodukte im Körper [8]. Zudem blockiert eine zu hohe Cortisol-Konzentration den Gedächtnisabruf und reduziert auf diese Weise dieGedächtnisleistung [8]. 


Hohe körperliche sowie psychische Anspannungen führen zu starken Erschöpfungszeichen, da es durch die erhebliche Ausschüttung von Cortisol zuEnergiebereitstellungsproblemen kommt [11.2.]. Der Körper gerät in Schwierigkeiten, sich an hohe Anforderungen anzupassen. 

Zu hohe Cortisol-Werte führen zu Beeinträchtigungen bestimmter Körperfunktionen undzu immunologischen Störungen. Des Weiteren treten Störungen im Elektrolyt-Haushalt sowie entzündliche Prozesse auf, welche im Laufe der Zeit zu schweren Erkrankungen wie Hypertonie (Bluthochdruck) mit negativer Auswirkung auf die Nierenfunktion, Herz- und Kreislauferkrankungen, Herzrhythmusstörungen, Stoffwechselstörungen, Allergien sowie Tumorerkrankungen führen können [11.2.]. 

Durch den erhöhten Cortisol-Spiegel wird der Salz- und Wasserhaushalt in der Niere gestört, was ebenfalls die Nierenfunktion erheblich beeinträchtigt [8]. Schwerer Alkoholismus, Adipositas (Fettleibigkeit) und Depressionen können zusätzlich eine dauerhaft erhöhte Cortisol-Konzentration bewirken und die Stresssymptome verstärken [8].

In langfristig erhöhter Konzentration beeinflusst das Steroidhormon dieHautqualität. Unser größtes Organ kann damit infolge von häufig auftretenden sowie lang anhaltenden Stresssituationen an Dicke und Elastizität verlieren und nur noch mangelhaft durchblutet werden [11.2.]. 

Zudem erhöht sich das Risiko, dass die Immunfunktion reduziert wird und infolge dessen der Mensch anfälliger für Hauterkrankungen wie beispielsweise Akne (z. B. Acne vulgaris) oder Neurodermitis ist [11.2.].


Auswirkungen von Stress auf den Glucose-Serumspiegel

Ist der Körper einem Stresszustand ausgesetzt, kann der Glucose-Serumspiegel leichten Schwankungen unterliegen, weil die Steuerung von Glucose im Blut unter diesen Bedingungen schwieriger zu regeln ist. Um solche Schwankungen möglichst gering zu halten, sollten Stressanfällige hohe Mengen raffinierter Kohlenhydrate, Zucker und Fett meiden, da diese Produkte den Glucose-Serumspiegel stark beeinflussen und zu einer Hypoglykämie führen können [11.2.]. 


Zudem beeinflusst die Cortisol-Konzentration den Glucose-Serumspiegel. Ein Übermaß an Stress lässt die Cortisol-Serumspiegel ansteigen, wodurch es zu einer Erhöhung des Glucose-Serumspiegels (Blutzuckerspiegel) kommt [8]. 

Eine stressbedingte Funktionsuntüchtigkeit der Nebennierenrinde oder ein Mangel an spezifischen Transportproteinen erniedrigen den Cortisol-Spiegel und damit auch den Glucose-Serumspiegel [6]. 

Sowohl ein zu hoher als auch ein zu geringer Glucose-Serumspiegel beeinträchtigt die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit, führt zu Energiebereitstellungsproblemen sowie Ermüdungserscheinungen [11.2.].


Auswirkungen von Stress auf die Haarqualität

Die Haarqualität reagiert überaus empfindlich auf Stress. Insbesondere akuter Stresskann Haarausfall (Alopecia) verstärken. Kommt es zusätzlich zu Protein-, B-Vitamin-,Vitamin A-, C-, Zink- und Kupferdefiziten im Körper, verlangsamt dies das Wachstum der Haare, schwächt ihre Struktur und führt zu brüchigem sowie "widerspenstigem" Haar [11.4.].

Auswirkungen von Stress auf den Mikronährstoffhaushalt (Vitalstoffe)

Mikronährstoffe (Vitalstoffe) als Schutzmechanismen des Körpers können in ausreichenden Mengen die negativen Auswirkungen von Stressbelastungen weitestgehend einschränken. Mangelt es jedoch an essentiellen Mikronährstoffen wie an Vitamin C, Vitaminen des B-Komplexes, Coenzym Q10, Calcium, Eisen, Magnesium und Zink, kommt es zu einer erhöhten Stressanfälligkeit, wodurch das Immunsystem geschwächt wird [11.4.]

Stress und B-Vitamine


Neben der hohen Hormonausschüttung gehört der vermehrte Vitaminabbau zu den stressbedingten Stoffwechselstörungen [2.2.]. Stressreaktionen erhöhen damit den Bedarf an Mikronährstoffen (Vitalstoffen). Insbesondere ist der Status der B-Vitamine betroffen, da diese mit der Psyche eng verbunden sind – psychogene Vitamine – und direkten Einfluss auf die Gefühlslage, die nervliche Belastbarkeit und auf unsere geistige Leistungsfähigkeit haben. Vitamin B1, B2, B3, B6 und B12 werden für die Produktion von Noradrenalin und anderen Gefühlshormonen (z. B. Serotonin) benötigt [7]. Aufgrund der vermehrten Noradrenalinausschüttung bei Dauerstress werden die Vitamin B-Reserven aufgebraucht. Wenn nicht genügend der Vitamine mit der Nahrung aufgrund einseitiger Ernährungsweisen und zu wenig Obst, Gemüse sowie Milch- und Milchprodukte, zugeführt werden, entsteht ein Mangel im Körper [7]. Falsche Ernährungverstärkt zudem die Stresssymptome und intensiviert deren Auswirkungen auf den Körper [7]. 


Defizite an Vitamin B1, B6 und B12 führen zu erheblichen Leistungsschwächen sowie Konzentrationsschwierigkeiten, weil diese Vitalstoffe an der Übermittlung von Nervenimpulsen ans Gehirn und die peripheren Nervenzellen beteiligt sind [11.4.]. Zu wenig der Vitamine B6, Folsäure und B12 schwächt die Widerstandsfähigkeit gegen Stress und stört die Synthese des Serotonins (Glückshormon), wodurch starke Stimmungsund Gefühlsschwankungen zustande kommen. Personen mit häufigem Dauerstress leiden daher in vielen Fällen an Verhaltensauffälligkeiten, Störungen in der Wahrnehmung, chronischer Übermüdung, Reizbarkeit, Angstzuständen und Depressionen. Glücksgefühle treten eher selten auf [7]. 

B-Vitamine werden auch für die Verwertung zucker- und fettreicher Lebensmittel gebraucht. Ein Großteil der Kinder und Jugendlichen essen solche Nahrungsmittel in hohen Mengen und vernachlässigen vitalstoffreiche Nahrung. So kommt es schnell zuVitamin B-Mangelzuständen im Körper. Die energiereiche Nahrung kann aufgrund der Vitamindefizite nicht optimal abgebaut und Glückshormone nur unzureichend gebildet werden, wodurch sich Verhaltensstörungen der jungen Menschen sichtbar machen [7].


Stress und Vitamin C und Carnitin

Belastungen wie Verletzungen, Operationen oder hohe psychische Anforderungen stellen ebenfalls Stresssituationen für den Organismus dar und erhöhen den Bedarf an Vitamin C [2.1.]. Für wichtige Stoffwechselvorgänge und -funktionen kann Vitamin Cdamit nicht mehr in ausreichendem Umfang zur Verfügung stehen, was zu Störungen im Immunsystem führt. Der Organismus wird so einem mangelhaften Schutz vor Oxidation und Freien Radikale ausgesetzt und reagiert dementsprechend anfälliger auf Infektionen. In Folge dessen wird das Risiko an Tumorerkrankungen, Herzerkrankungen, Apoplex (Schlaganfall), Arthritis sowie an Katarakt (grauer Star)zu erkranken stark erhöht [13.2.]. Das Bindegewebe in Haut, Muskeln, Gelenken und Gefäßen wird schwächer und erschlafft, da Vitamin C für die Kollagensynthese eine wichtige Rolle spielt [13.2.]

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Die Vitamin C-Defizite im Körper verstärken sich außerdem durch die stressbedingte überwiegende Auswahl gesundheitsschädigender Nahrungsmittel – Schnellimbiss- und Fastfood- Essen – sowie zucker- beziehungsweise koffeinreicher Getränke – Cola-Getränke, Kaffee.


Carnitin ist eine aminosäureähnliche Substanz. Es wird aus den beiden Aminosäuren Lysin und Methionin mit Hilfe von Vitamin C, Niacin, Vitamin B6 und Eisensynthetisiert. Der Körper benötigt Carnitin insbesondere für die Einschleusung der langkettigen Fettsäuren in die Mitochondrien (Kraftwerke der Zellen) und somit zurEnergieproduktion. In ausreichenden Mengen wirkt es durch die energievermittelte Leistungssteigerung am Herzen kardioprotektiv, das heißt herzschützend. Es unterstützt die Verbrennung der Triglyceride und hat so einen lipidsenkenden Effekt[13.5.]. 


Bei Vitamin C-Mangel vermindert sich die Produktion von Carnitin und es kommt frühzeitig zu einer Carnitinverarmung. Carnitindefizite in der Muskulatur führen zuErmüdungserscheinungen und Muskelschwäche [13.5.].


Stress und Coenzym Q10

Coenzym Q10 hat eine besondere Bedeutung als Energielieferant. Aufgrund seiner ringförmigen Chinonstruktur kann das Vitaminoid Elektronen aufnehmen und abgeben. Dadurch nimmt das Coenzym Q10 eine Schlüsselrolle bei dem biochemischen Prozess der Energiebildung unter Sauerstoffverbrauch – Atmungskettenphosporylierung – in den Mitochondrien ein. Bei diesem wichtigen Vorgang kann das Vitaminoid nicht ersetzt werden. Bei Coenzym Q10-Defiziten treten demzufolge erhebliche Störungen des aeroben Stoffwechsels auf. Coenzym Q 10 ist auch an der Bildung des Hauptenergieträgers der Zelle – ATP –beteiligt. Bei einem Coenzym Q10- Mangel verschlechtert sich dementsprechend die Energiebilanz energiereicher Organe wie Herz, Leber und Niere [13.2.]. 


Coenzym Q10 ist ein wichtiges fettlösliches Antioxidans. Es liegt in den Mitochondrien – wo Freie Radikale als instabile Reaktionsprodukte aus der Zellatmung entstehen –, vor und schützt Fettsäuren (Fette) vor Oxidation sowie vor Schäden durch Freie Radikale. Indem es Vitamin E in seiner Regeneration beschleunigt, unterstützt Coenzym Q10 die Wirkung von Vitamin E als Radikalfänger [13.2.].


In Stresssituationen hilft Coenzym Q10 – soweit ausreichend vorhanden –, die optimale Zellfunktion zu erhalten, den Energiestoffwechsel sowie die Sauerstoffverwertung zu verbessern und damit die Leistungsfähigkeit zu erhöhen. Des Weiteren ist es in der Lage, häufig auftretende stressbedingte chronische Müdigkeit zu vermindern [13.2.].


Nach derzeitigem Kenntnisstand ist nicht eindeutig geklärt, wie groß der tägliche Bedarf an Coenzym Q10 wirklich ist. Ebenso ist unklar, wie hoch die Coenzym Q10- Eigenproduktion und deren Beitrag zu einer bedarfsgerechten Versorgung ist. Es gibt Hinweise dafür, dass der Bedarf bei oxidativem Stress erhöht ist [5].


Das vermehrte Auftreten von Freien Radikalen, durch hohen oxidativen Stress bei intensiven sportlichen Aktivitäten, stellt eine Belastung für den Q10-Pool in den Mitochondrien von Organen mit dem höchsten Energiebedarf – Herz, Leber und Nieren – dar. Demnach wäre bei Leistungssportlern der Verbrauch an Coenzym Q10 mehr oder weniger erhöht [4, 9, 12]. 

Im Alter stellen sich Coenzym Q10-Konzentrationen ein, die bis zu 50 % unter denen im mittleren Lebensalter liegen. Ein Grund für die niedrige Coenzym Q10-Konzentration könnte ein verstärkter Verbrauch im Alter sein, oder die Abnahme der Mitochondrienmasse in der Muskulatur – ein wissenschaftlicher Beweis dafür steht noch aus [4, 9, 12]. Treiben ältere Menschen viel Sport, belastet der oxidative Stress den bereits schon geringen Q10-Pool zusätzlich. Im Alter ist die Zufuhr von Coenzym Q10 über die Ernährung für den Gehalt an diesem Vitaminoid in Organen wie Herz, Leber, Lunge, Milz, Nebenniere, Niere und Bauchspeicheldrüse möglicherweise von größerer Bedeutung [4, 9, 12].



Doc Medicus
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