Freitag, 14. Oktober 2011

Eine Welt ohne Christus?

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„In dieser Welt habt ihr Angst“, hat Christus gesagt, „seid getrost, ich habe die Welt überwunden.“ Ich spüre, sehe und höre, merke so wenig davon, dass die Christen die Welt überwunden, von der Angst befreit hätten, von der Angst im Wirtschaftsdschungel, wo die Bestien lauern, von der Angst der Juden, der Angst der Neger, der Angst der Kinder, der Kranken. Eine christliche Welt müsste eine Welt ohne Angst sein, und unsere Welt ist nicht christlich, solange die Angst nicht geringer wird, sondern wächst, nicht die Angst vor dem Tode, sondern die Angst vor dem Leben und den Menschen, vor den Mächten und Umständen, Angst vor dem Hunger und der Folter, Angst vor dem Krieg …

Ich überlasse es jedem einzelnen sich den Alptraum einer heidnischen Welt vorzustellen oder eine Welt, in der Gottlosigkeit konsequent praktiziert würde: den Menschen in die Hände des Menschen fallen zu lassen.

Nirgendwo im Evangelium finde ich eine Rechtfertigung für Unterdrückung, Mord, Gewalt.

Ein Christ, der sich ihrer schuldig macht, ist schuldig.

Unter Christen ist Barmherzigkeit wenigstens möglich, hin und wieder gibt es sie: Christen, und wo einer auftritt, gerät die Welt in Staunen. 800 Millionen Menschen auf dieser Welt haben die Möglichkeit, die Welt in Erstaunen zu setzen. Vielleicht machen einige von dieser Möglichkeit Gebrauch.

Selbst die allerschlechteste christliche Welt würde ich der besten heidnischen vorziehen, weil es in einer christlichen Welt Raum gibt für die, denen keine heidnische Welt je Raum gab: für Krüppel und Kranke, Alte und Schwache, und mehr noch als Raum gab es für sie: Liebe für die die der heidnischen wie der gottlosen Welt nutzlos erschienen und erscheinen…

Ich glaube an Christus, und ich glaube, dass 800 Millionen Christen auf dieser Erde das Antlitz dieser Erde verändern können. Und ich empfehle es der Nachdenklichkeit und Vorstellungskraft der Zeitgenossen, sich eine Welt vorzustellen, auf der es Christus nicht gegeben hätte. Ich glaube, dass eine Welt ohne Christus selbst die Atheisten zu Adventisten machen würde.
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Jani ... eine grauenhafte Vorstellung - da möchte ich lieber gleich nach Hause gehen
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Worte zum Tag

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Gott schläft im Stein
atmet in der Pflanze
träumt im Tier
und erwacht im Menschen.

Angelus Silesius
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Donnerstag, 13. Oktober 2011

Ägypten - Terror und Gewalt gegen Christen

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Die Demonstration koptischer Christen in Kairo wird zur blutigen Straßenschlacht – und stürzt Ägypten in die gefährlichste Krise seit dem Sturz von Hosni Mubarak


Feuerbänder erhellen das Nilufer, weiße Rauchschwaden wabern über das Pflaster, Steine prasseln, dazwischen fallen vereinzelt Schüsse. Von Weitem schon hört man Schreie und Kampfgeheul. Einzelne taumeln in die dunklen Seitenstraßen, halten sich die blutenden Köpfe, während hinter ihnen durch Tränengaswolken die nächste Angriffswelle Knüppel schwingender Horden rollt. Am Ende sind 26 Menschen tot und gut 200 verletzt. Kairo erlebte in der Nacht von Sonntag zu Montag die schlimmste Gewalt seit dem Sturz von Hosni Mubarak. Die Straßenkämpfe stürzen das postrevolutionäre Ägypten in seine bisher gefährlichste Krise, die Gewalt könnte sich nun im ganzen Land ausbreiten. Für die zweite Nachthälfte verhängte der Oberste Militärrat eine Ausgangssperre. Am Morgen darauf eilten Übergangsregierung und Religionsführer von koptischen Christen und Muslimen zu Krisentreffen, während die Prügeleien vor einem Krankenhaus im Stadtzentrum ungehindert weitergingen, in dem viele der überwiegend koptischen Verletzten liegen. Die Kurse an der Kairoer Börse gingen in den Sturzflug. Ob die für den 28. November angekündigten Parlamentswahlen überhaupt stattfinden können, weiß niemand.

Ebenso unklar ist bisher, was diese Eskalation auslöste, die ganz Ägypten „in Gefahr bringt“, wie es Übergangspremier Essam Sharaf auf seiner Facebook-Seite formulierte. „Vandalische Kräfte“ wollten Chaos im Land säen und religiöse Spannungen schüren, sagte er später in einer Fernsehansprache. „Ich flehe alle Ägypter an, ob Muslime oder Christen, ob Alt oder Jung, ob Männer oder Frauen, bewahrt die Einheit unseres Landes.“ Auch zahlreiche europäische Regierungen reagierten alarmiert. Die Armee setzt eine eigene Untersuchungskommission ein.

Schon mehrmals hatten Kopten in der Vergangenheit auf der Nil-Corniche vor dem staatlichen Fernsehgebäude gegen Übergriffe von radikalen Muslimen und für ihre Rechte demonstriert. Auch am Sonntag waren wieder 2000 Gläubige mit Kreuzen und Jesusbildern aus dem Stadtteil Shobra, wo viele Christen wohnen, friedlich in die Innenstadt gezogen. „Tantawi, wo ist deine Armee? – Dies ist auch unser Land“, skandierten die Menschen, die sich von der Militärführung mit dem Feldmarschall an der Spitze nicht genug geschützt fühlen. So hatten vor anderthalb Wochen Salafisten im Dorf Marinab nahe der Stadt Edfu in Südägypten erneut eine Kirche in Brand gesteckt, die gerade renoviert und erweitert wurde. Im Dorf Sheik Fadl in der Provinz Minia war ein christliches Mädchen vom Unterricht ausgeschlossen worden, weil es sich weigerte, ein Kopftuch zu tragen.

Als der Kairoer Protestzug in der Abenddämmerung das Nilufer erreichte, wo die Menschen zusammen mit ihren Geistlichen ein symbolisches Sit-in halten wollten, eskalierte die Gewalt. Das staatliche Fernsehen blies sofort in die Propaganda-Trompete. Kopten hätten auf Soldaten geschossen und drei von ihnen getötet, hieß es in ersten Meldungen am Abend. Die Armeeführung sprach laut CNN sogar von zwölf getöteten und 50 verletzten Soldaten. Mit dramatischem Tremolo in der Stimme forderte der TV-Sprecher die Bevölkerung auf, auf die Straße zu gehen und die Soldaten vor dem christlichen Mob zu schützen. Schließlich hatte man drei Tage zuvor im Gedenken an den Sieg „im glorreichen Oktoberkrieg 1973“ gegen Israel die patriotischen Gefühle mit Kranzniederlegung, Armeefest auf dem Tahrir-Platz und einer Parade von Kampfjets am Kairoer Himmel frisch aufgeladen.

Augenzeugen jedoch zeichneten ein deutlich anderes Bild von dem Ablauf der Geschehnisse. Ein Reporter von Al Dschasira berichtete, Banden von zwielichtigen Typen in Zivilkleidung hätten den Koptenzug sofort mit einem Steinhagel empfangen. Unbekannte eröffneten aus einem vorbeifahrenden Zivilauto heraus das Feuer auf die Demonstranten, andere hämmerten auf Straßenschilder ein und machten einen Höllenlärm. In dem anschließenden Getümmel raste dann ein Panzerspähwagen in die Menge, überrollte und tötete fünf Demonstranten. Fotos der grausam Zerquetschten kursieren inzwischen im Internet. „Ich sah den Kopf eines Mannes in zwei Hälften gespalten, ein zweiter war total platt gewalzt“, sagte Ahmed Yahia, ein Muslim, der seine Wohnung in unmittelbarer Nähe hat. Geistliche vor Ort berichteten der in London erscheinenden Zeitung „Al Hayat“, die Armee habe die koptischen Demonstranten vor dem staatlichen TV-Gebäude eingekreist und dann willkürlich auf sie geschossen. „Ich sah von meinem Fenster aus Menschen davonrennen, während die Soldaten wild in die Menge feuerten“, bestätigte ein Augenzeuge der BBC.

Nach diesen tödlichen Provokationen gab es für die rasende Menge keinen Halten mehr. Mehrere Soldaten wurden offenbar auf der Stelle totgeprügelt, wie Zeugen noch am Abend berichteten. Fernsehbilder zeigten einen koptischen Priester, der verzweifelt versuchte, einen Soldaten vor den eigenen Jugendlichen zu schützen. Der Truppentransporter war in Sekunden durch Molotow-Cocktails in eine brennende Fackel verwandelt, das Pflaster aufgerissen, sämtliche Autos im Umkreis des Hilton Ramses Hotels zertrümmert, ausgeraubt oder angezündet, während im Inneren die etwa 200 Gäste des halb gefüllten Hauses sich in die oberen Etagen flüchteten. Vier nachrückende grüne Lastwagen mit Bereitschaftspolizei wurden mit einem solchen Steinhagel empfangen, dass ihre Fahrer in Panik wendeten und in einer dichten Staubwolke wieder davonrasten.

Wer auf wen einprügelte, war den ganzen Abend nicht genau zu enträtseln. Immer wieder skandierten Demonstranten „Muslime und Christen gehen Hand in Hand“, sammelten sich zu Menschenketten vor den Dreierreihen der schwarzen Bereitschaftspolizei. Dann gab es plötzlich wieder einen Sturmangriff von Holzstangen schwingenden Menschen. Journalisten, die sich etwas notierten, wurden drohend umringt. „Ihr schreibt sowieso nur Schlechtes über Ägypten, dass es hier Straßenschlachten gibt“, schrie einer. „Wie würden Sie das hier denn nennen?“, nach dieser Gegenfrage dreht er schließlich bei und zieht mit seinem Eisenprügel von dannen. Andere Reporter vor Ort wurden als Juden beschimpft oder als Spione verdächtigt.

Wie dieser Schläger kommen auch viele andere erkennbar aus einfachen Verhältnissen, den Armenvierteln Kairos, wie dem nahe gelegenen Bulaq, sind arbeitslos oder einfach nur auf Randale aus. Die Hauptakteure jedoch sind offenbar ehemalige Regimeschläger in Zivil, die wissen, wie man provoziert, prügelt und auch schießt. 200 000 sind seit dem Sturz des Mubarak-Regimes ohne Job, so schätzt die Übergangsregierung, lungern auf den Straßen herum und trauern den alten Zeiten nach. Sie wollen Chaos stiften, offenbar in der Hoffnung, so eines Tages mal wieder gebraucht zu werden. „Die allermeisten Ägypter verabscheuen solche Gewalt“, sagt Muhammed Taha, der mit seinem tadellosen Nadelstreifenanzug und gelbem Schlips in dem Chaos wie ein Wesen von einem anderen Stern wirkt. „Wenn so etwas im Zentrum von Kairo passiert, dann trifft das Ägypten ins Herz“, sagt der 38-Jährige. Er arbeitet im Tourismus und weiß, was jetzt wieder kommt. Stornierungen über Stornierungen, weitere Entlassungen und noch mehr Aussichtslosigkeit – seit acht Monaten sind nun schon Hotels, Badestrände und Museen leer.

Aber auch immer mehr junge, gut ausgebildete Kopten kehren ihrer Heimat den Rücken. Mehr als 100 000 haben seit dem Sturz Mubaraks bereits das Land verlassen, bilanziert die „Egyptian Union for Human Rights“, weil sie sich von radikalen Muslimen immer stärker in die Enge gedrängt fühlen. Als im Mai ein salafistischer Mob im Armenviertel Imbaba von dem koptischen Ortspfarrer die Übergabe einer angeblich zum Islam konvertierten Christin forderte, standen am Ende zwei Großkirchen in Flammen. Zwölf Menschen starben, über 230 wurden bei den siebenstündigen Straßenschlachten verletzt.

In Alexandria, wo die Salafisten ihre Hochburg haben, treten die Ermittlungen nach dem Selbstmordattentat in der Neujahrsnacht weiter auf der Stelle. 21 Beter wurden damals vor der „Kirche der zwei Heiligen“ in den Tod gerissen, über 150 verletzt. Die Kirchenführung will nun per Gerichtsbeschluss erzwingen, dass sich die Polizei endlich Mühe gibt, den Täter zu identifizieren und die Hintermänner zu finden.

Die Salafisten-Bewegung in Kairo jedoch wies jegliche Mitschuld an dem jüngsten Gewaltausbruch weit von sich. Man verurteile, was geschehen sei, erklärte ein Sprecher, während nach Mitternacht eine kleine Schar seiner Miteiferer inmitten von Glassplittern, herausgerissenen Gehwegplatten und ausgebrannten Autos „Mit unserem Blut und unserer Seele, wir beschützen den Islam“ und „Ein islamischer Staat – bis zum Tod“ skandierte. Andere hieben zur selben Zeit in der Innenstadt – ungehindert von Polizei und Militär – auf Autos ein, in denen sie Christen vermuteten. {Quelle: www.tagesspiegel.de}

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Frisch von der Kanzel weg

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Wir haben bei Pfarrers nachgefragt




Sechs Pfarrer bzw. Pfarrerinnen, zwei Pfarrers­ehefrauen und drei Pfarrerkinder aus Hessen-Nassau, Württemberg, Rheinland, Kurhessen-Waldeck und Sachsen gaben uns Auskunft. ­Ihnen gilt unser Dank.     –  die Redaktion


Was bringt uns zur Strecke?
 
  • „Schon-immer“-Aussagen
Das Pochen auf das Gewohnte vergällt einem das kreative Planen und lässt jeden frischen Wind abflauen. Gremien, die immer erst Schwierigkeiten und Stolpersteine sehen, ­machen mürbe. Wenn Herausforderungen nicht als Chancen wahrgenommen werden, sind bald alle überfordert

  • Prinzipien vor Personen
Individuelle Vorstellungen, Wünsche und Vorlieben können nicht immer berücksichtigt und schon gar nicht den gemeinschaftlichen Anliegen vorgezogen werden. Zu wenig Miteinander, zu viel Nebeneinander zerstört die Kommunikation: E-Mails und Memos ersetzen nicht das persönliche Gespräch.

  • Einmischung ins Familienleben
Der Vorgarten des Pfarrhauses ist kein Marktplatz, und das Pfarrhaus keine Durchgangshalle. Wenn die Privatsphäre nicht geachtet und der Familienrhythmus ständig unter­brochen wird, geht es den Pfarrerskindern bald wie Müllers Vieh. Sie möchten auch nicht ständig nur als „Pfarrerskinder“ zusortiert werden. Besonders treffen die spitzen Bemerkungen und das Gerede über die Ehepartner. Das kann dazu führen, dass sich die Familie ganz von der Gemeinde abschottet. Nerv­tötend sind langwierige Umbauten in Pfarrhaus oder -garten und kleine wie große Reparaturen, die ewig verschoben werden.
  • Besserwisserei
Kritteln vorne- wie hintenherum unterhöhlt das Vertrauen. Vor allem, weil es nicht zur Klärung beiträgt. Das wird auch nicht besser, wenn einige dabei auf ihre Bibelkenntnisse pochen oder sich mit theologischen Spitzfindigkeiten gegen den Pfarrer einschießen. Es ist  ganz und gar unnötig und hinderlich, Statusgehabe aus der Arbeitswelt in das Gemeindeleben hineinzutragen.
  • Kein Respekt vor der Freizeit
Pausen, Rückzug und Urlaube braucht es für die Inspiration! Anrufe am Sonntag oder am üblicherweise freien Montag vernichten die für Rekreation und Familie reservierten Zeiten. (Auch die Essenszeiten sollten unbehelligt bleiben...). Fragen wie: „Ach, schon wieder ­Urlaub?!“ „Ach, da sind Sie NICHT dabei?!“ lassen jegliches Verständnis dafür vermissen, wie kräftezehrend und zeitintensiv der Pfarrberuf ist.

Was bringt uns auf den Weg?
  • Konstruktive Kritiker
Wenn die Sonntagspredigt nicht im Kirchenschiff verhallt. Persönliche – gerne auch kritische – Rückmeldungen sind willkommen. Ein Aufsteller ist Feedback nach Veranstaltungen und kreative Ideen fürs nächste Mal. Stärken und Schwächen bitte möglichst behutsam ansprechen. Bloßstellen ist ein Killer.

  • Engagierte Freiwillige
Menschen, die sich einbringen und bereitwillig große und (vermeintlich) kleine Aufgaben übernehmen, sind pure Energiespender. Es spornt auch Pfarrer nicht an, wenn sie für Laufburschen gehalten werden. Ein großer Dank an alle, die Kollekte zählen, Gemeindeblätter austragen, Feste vorbereiten, Kranke besuchen oder die Gemeinde-Website pflegen.
  • Beharrliche Beter
Absolute Rückenstärkung gibt das Gebet für Pfarrer und Pfarrfamilie; besonders in Zeiten von Krankheit und anderen Krisen bedeutet es sehr viel.
  • Liebende Wertschätzung
Auch Pfarrer freuen sich über Zeichen der ­Anerkennung: ein selbstgebackener Kuchen, kleine Gutscheine, Tipps für einen Kino/Konzert/Theater-Abend zu zweit – Babysitter inklusive – oder gebrauchte Kinderkleidung fürs kinderreiche Pfarrhaus machen die Verbundenheit greifbar. Ein schlichtes Dankeschön ab und an wärmt das Herz.

  • Freundschaft auf Augenhöhe
Wer immer nur als Hochwürden wahrgenommen wird, fühlt sich bald isoliert; echter Teamgeist entsteht durch Herzensnähe. Staffellauf beflügelt mehr als ein einsamer Marathon. Bei Pfarrers Fehlern, Versäumnissen und schlechter Laune sollten auch mal mildernde Umstände gelten dürfen. Freundschaft ist ein kostbares Gut, erst recht in der eigenen Gemeinde!


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Montag, 10. Oktober 2011

Magazin CICERO im Oktober: Wer zähmt das Raubtier Kapitalismus?

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Promis zur Krise

„Kompromisse mit Märkten gibt es nicht“


von Egon Bahr, Peter Gauweiler und anderen
Wie bedrohlich ist die Finanzkrise für unsere Demokratie? Für die Oktober-Ausgabe fragte das Magazin CICERO 50 Prominente aus Politik, Kultur und Wirtschaft. Lesen Sie im ersten Teil der Umfrage, wie Egon Bahr, Rudolf Dreßler, Peter Gauweiler und andere die Situation einschätzen.
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„Sind Sie der Auffassung, dass die immer noch weitgehend unregulierten Finanzmärkte den Wohlstand und die Demokratie bedrohen? Falls ja, welche konkrete Forderung würden Sie an die Politik stellen, um diese Entwicklung zu stoppen?

Egon Bahr, Bundesminister a. D., SPD
Gier global
Die Gier, Geld zu gewinnen unabhängig von der Produktion, hat von Washington bis Moskau, von Portugal bis Japan, bei Banken, Regierungen und Kommunen zu einer Blase geführt. Als sie platzte, mussten die Staaten mit Unsummen von Geld einspringen. Weil die Gier nicht gestorben ist, entsteht bereits eine neue Blase. Die Folgen eines Platzens könnten die Staaten nicht mehr bezahlen. Die wirtschaftlichen Konsequenzen wären revolutionär. Nur die Politik kann die Katastrophe verhindern, am besten durch globale Regeln, jedenfalls für die USA und die EU, mindestens für Europa, notfalls auch nur für den Euroraum. Selbst der Mindestraum würde Attraktivität entwickeln. Falls das misslingt, wäre das die Abdankung der Politik gegenüber der Herrschaft der Finanzmärkte und ihren Interessen.


Thomas Brussig, Schriftsteller
Politik kann mehr
Eine Finanztransaktionssteuer würde einem Laien wie mir sofort einleuchten. Wenn es gerade die Aussicht auf Marginalgewinne sind, die die Märkte nervös werden lassen und schließlich ins Rutschen bringen, dann wird eine Finanztransaktionssteuer eben diese Art von Marktaktivität dämpfen. Eine Transaktion würde erst getätigt werden, wenn sie mehr Gewinn verspricht, als die Besteuerung zunächst frisst. Die Politik hat die Mittel, um den entfesselten Finanzmärkten einen ruhigeren Pulsschlag zu verordnen.




Rudolf Dreßler, SPD-Politiker
Primat der Politik
Nur gesellschaftspolitische Ignoranten glauben, dass die unregulierten Finanzmärkte Demokratie und Wohlstand nicht bedrohen. Um die „Parallelgesellschaft Finanzmärkte“ zu entmachten, bedarf es der Wiederherstellung des Primats der Politik in vielen Schritten. Unter anderem: einer Finanzmarktregulierung, einer Finanztransaktionssteuer, einer Beteiligung der Banken an bereits entstandenen Kosten, einem Verbot von Leerverkäufen. Ein Verzicht jedweder Art der politischen Entscheidungsträger auf Wiederherstellung des Primats der Politik wird ihre Abhängigkeit von den Finanzmärkten und dem Handling der Ratingagenturen weiter erhöhen.


Peter Gauweiler, CSU-Politiker
Wettverbot
Der Verfassungsrechtler Paul Kirchhof hat nach der großen Bankenkrise geschrieben: 

„Das selbstverantwortete Eigentum ist heute mehr bedroht durch den Shareholder Value als durch den Sozialismus.“ Ich habe eine Reihe von Punkten, deren Umsetzung aus meiner Sicht zur Vermeidung der Fehlentwicklungen, die zur Krise geführt haben, erforderlich sind, bereits bei der letzten Bankenkrise den verantwortlichen Entscheidungsträgern von Union und SPD mitgeteilt. Leider ist hier aufgrund des hartnäckigen Widerstandes aus dem Kreise der Banken und deren vorzüglicher Kontakte in die Ministerien, die für ihre Gesetzentwürfe immer öfter die Anwaltskanzleien der Großbanken beschäftigen, kaum etwas getan worden. Aus meiner Sicht müsste Folgendes getan werden:
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1. Reine Wetten sind Banken zu verbieten. Prüfung der Geschäftstätigkeit der Banken bezüglich der eingegangenen Risiken.
2. Erhöhung der Sorgfaltspflichten der Bankiers/der Versicherungsvorstände (Einlagen der Bankkunden/Prämienzahlungen der Versicherten sind besonders schützenswert).
3. Erhöhung der Haftung der Verantwortlichen.
4. Vergütungssysteme müssen neben Prämien (Boni) für mittelfristig (!) positive Ergebnisse auch Mali für negative Ergebnisse enthalten.
5. Abfindungen sind im Falle schlechter Leistungen zu verbieten.
6. Für jede Art von Verbriefung sind nachprüfbare Standards zu schaffen.
Forderungen an die Rechnungslegungsexperten des International Accounting Standards Board (IASB) bezüglich des International Financial Reporting Standards (IFRS):
7. Vereinfachung der Internationalen Rechnungslegungsstandards (Forderung des Präsidenten der Deutschen Prüfstelle für Rechnungslegung).
8. Volle Information über alle Risiken aus off-balance Zweckgesellschaften.
9. Abschaffung der Mark-to-Model Zeitwertbilanzierung.
10. Erfordernis der Objektivierung aller Jahresabschlusszahlen.
Falls diese Forderungen nicht binnen Jahresfrist vom IASB erfüllt werden, sollte das Endorsement durch die European Financial Reporting Advisory Group (EFRAG) verweigert werden.
  

weiterlesen ..... cicero.online
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Sollen Christen vertrieben werden?

10.10.2011
UNRUHEN IN ÄGYPTEN

Sollen Christen vertrieben werden?

Kairo (idea) – „Organisierter Terror“ ist nach Ansicht des koptisch-orthodoxen Generalbischofs in Deutschland, Anba Damian (Höxter), verantwortlich für die jüngsten blutigen Übergriffe auf Christen in Kairo. Nach einer friedlichen Demonstration gegen Anfang Oktober verübte Anschläge islamischer Extremisten auf eine Kirche in Oberägypten war die Gewalt am 9. Oktober in Kairo eskaliert. Bei Zusammenstößen mit Sicherheitskräften kamen mindestens 35 Personen ums Leben; etwa 300 wurden verletzt.
Damian macht das Militär für das Blutvergießen verantwortlich. „Die Armee geht mit hemmungsloser Grausamkeit gegen uns vor, weil sie islamistisch infiltriert ist“, sagte er am 10. Oktober auf Anfrage der Evangelischen Nachrichtenagentur idea. Soldaten hätten angefangen, in die Menge zu schießen und mit ihren Fahrzeugen unbewaffnete Menschen zu überrollen. Damian: „Das ist Teil eines systematischen Plans, die Kopten aus dem Land zu vertreiben.“ Seit dem Sturz des Alleinherrschers Hosni Mubarak im März haben rund 100.000 Kopten ihre Heimat verlassen. Keine Hilfe erwartet Damian vom Premierminister der Übergangsregierung, Essam Sharaf: „Das alles wird für die Täter keine Konsequenzen haben, denn die Kopten werden in Ägypten als minderwertige Menschen betrachtet.“ Damian, der rund 6.000 koptisch-orthodoxe Christen in Deutschland repräsentiert, wies ferner darauf hin, dass die Armee mit Waffen aus dem Westen ausgerüstet sei: „Die Waffen sind in christlichen Ländern produziert und auch von ihnen verkauft worden – das ist ein schlimmer Skandal und muss ein Ende haben!“ 
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Evangelischer Pfarrer: Provokateure schüren Unruhen
Pfarrer Axel Matyba von der deutschsprachigen Evangelischen Gemeinde in Kairo erklärte gegenüber idea, die Gewalt sei von Provokateuren geschürt worden: „Nach meinen Informationen haben diese Leute, die alle mit den gleichen Stöcken bewaffnet waren, die Demonstration aufgemischt.“ Der Staat müsse sich mit aller Entschiedenheit um Aufklärung der Geschehnisse bemühen: „Es gilt, herausfinden, wer die Leute sind, die in dieser unruhigen Übergangszeit das schwierige Verhältnis von Christen und Muslimen instrumentalisieren, und diese Provokateure zu bestrafen.“ Auch die Frage, ob das Militär angemessen reagiert habe, müsse eingehend untersucht werden. Matyba: „Wenn es sich bewahrheiten sollte, dass sich die Armee von Anfang an an der Gewalt beteiligt hat, wäre das ungeheuerlich. Ich hoffe, dass es nicht einen offiziellen Plan hinter den Gewaltexzessen gibt.“ Matyba hob hervor, dass auch liberale Muslime den Staat aufgerufen hätten, die Rechte der Kopten sicherzustellen. Es müsse verhindert werden, dass extremistische Kräfte auf Seiten des Islams die Überhand gewinnen. 
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IGFM: Keine „Religionsunruhen“
Nach Ansicht der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) handelt es sich bei den jüngsten Gewaltexzessen nicht um „Religionsunruhen“. An der zunächst friedlich verlaufenden Sitzblockade vor der Zentrale des ägyptischen Staatsfernsehens hätten nach Schätzungen von Beobachtern etwa 20 Prozent Muslime teilgenommen. Laut IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin (Frankfurt am Main) setzt das Militär Schläger und Provokateure in Zivil ein, um eigene Gewaltanwendung zu rechtfertigen. Nach Angaben der größten Zeitung Ägyptens, Al Ahram, hätten Soldaten und Polizisten Steine geworfen und geschossen. Etwa zehn Prozent der 83 Millionen Ägypter sind Christen, zumeist Mitglieder der koptisch-orthodoxen Kirche. 
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Westerwelle: Christen müssen ihren Glauben frei praktizieren können
Führende deutsche Politiker äußerten Sorge um den Minderheitenschutz und die Religionsfreiheit in Ägypten. Außenminister Guido Westerwelle (FDP): „Wer als Christ seinen Glauben praktizieren möchte, muss das frei tun können, ohne dass er körperlich bedroht wird oder um sein Leben fürchten muss.“ Der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder, verurteilte den „Anschlag auf die religiöse Toleranz“. Er forderte: „Die ägyptische Regierung muss die Sicherheit der Christen im Land ohne Abstriche gewährleisten.“ Es  dürfe nicht zugelassen werden, „dass radikale Kräfte die Oberhand gewinnen, die den friedlichen Übergang Ägyptens in ein demokratisches und weltoffenes Land stören wollen. Ägypten müsse sich eine Verfassung geben, in der die Freiheit aller Religionen festgeschrieben werde. Kauder hat in diesem Jahr zweimal Ägypten besucht, um sich über die Situation der christlichen Minderheit zu informieren. 

Foto: dpa

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ANKÜNDIGUNGEN

Dialog der Religionen - was kann er bewirken?


Die Deutsch-Israelische Gesellschaft AG Stuttgart und Mittlerer Neckar lädt am Donnerstag, 27. Oktober 2011 um 19:30 Uhr ins Bischof-Moser-Haus, Wagnerstr. 45, 70182 Stuttgart. Als Referentin ist Barbara Traub M.A., Vorstandssprecherin der Israelitischen
Religionsgemeinschaft Württembergs geladen. Der Anschlag in Utöya hat es grell beleuchtet. Auch in Europa verläuft das Zusammenleben der Religionen nicht ohne Gewalt und Konflikte. Erst kürzlich wurde in Stuttgart ein Junge, der sich als Jude zu erkennen gab, zusammengeschlagen. Die Referentin schildert ihre Erfahrungen aus dem Dialog in Stuttgart und analysiert die Bemühungen Israels, einen Krieg der Religionen zu verhindern. Die Veranstalterin behält sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die bereits in der Vergangenheit durch antisemitische Äußerungen und Hasstiraden gegen Israel in Erscheinung getreten sind, von der Veranstaltung auszuschließen.


Das Ende Israels?
Israel und die palästinensische Staatsgründung. Vortrag und Diskussion mit Stephan Grigat am Donnerstag, 10. Oktober um 19:00 Uhr im Melanchthonianum, Universitätsplatz, Halle (Saale) statt.


Israelbezogener Antisemitismus
Vor dem Hintergrund der deutschen Verbrechen an den Juden wird offener Antisemitismus hierzulande sanktioniert. Dagegen wird Antisemitismus häufig nicht erkannt, wenn er als "Israelkritik" formuliert wird. Wochenendseminar 22.10.2011 und 23.10.2011 Sa 14.00-19.30 und So 10.00-14.00 Mit: Hanne Thoma (Politologin) und Andrés Nader (Amadeu Antonio Stiftung)
Veranstalter: Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung Veranstaltungsort: Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung, 10967 Berlin, Kottbusser Damm 72 Nähe U-Bahnhof Hermannplatz Anmeldung: ha.tho@gmx.de

Wohin steuert die Türkei?
Burak Bekdil referiert über türkische Innen- und Außenpolitik unter Erdogans AKP. Mittwoch, 19. Oktober 2011, 18.30 - 21:00 Uhr (anschließend Empfang), Robert-Koch-Saal, Dorotheenstr. 96, 10117 Berlin. (Karte) Veranstaltung in englischer Sprache. Anmeldung: info@mideastfreedomforum.org. Die Außenpolitik des NATO-Mitglieds Türkei gibt Anlass für Sorgen im Westen. Die Türkei
agiert als "neu-osmanische" Hegemonialmacht. Das Verhältnis zum langjährigen Verbündeten Israel hat sich drastisch verschlechtert, besonders nach dem Gaza-Flotten Vorfall 2010. Burak Bekdil lebt in Ankara und schreibt u.a. für Hürriyet Daily News 

Was nicht in der Süddeutschen Zeitung steht

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Die Brandschatzung einer Moschee in Tuba Zangaria im Norden Israels, hat weltweite Empörung und Abscheu ausgelöst, sogar von der amerikanischen Außenministerin Hillary Clinton. In der Welt herrschte jedoch weitgehend eisernes Schweigen, als die Schändung des jüdischen Josefgrabes bei Nablus bekannt wurde. Palästinenser hatten es mit Hakenkreuzen beschmiert. Die Verhaftung eines jüdischen Extremisten als mutmaßlicher Täter des Moscheebrandes fand große Beachtung in den Medien, nicht aber die Verhaftung von zwei Palästinensern, die mit einem großen Stein die Israelis Ascher Palmer und seinen zweijährigen Sohn ermordet hatten.  Der Terroranschlag fand vor zwei Wochen nahe Hebron statt. 


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Gemeinsam für Israel

 

 Frieden durch Sicherheit - images/kongress-center-hinweis-neu.jpg   images/english-button.jpg
Sicherheit durch Frieden

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...unter diesem Leitmotiv sind alle Freunde des jüdischen Staates Israel am 23. Oktober 2011 nach Frankfurt am Main zum 
2. organisationsübergreifenden Deutschen Israelkongress herzlich eingeladen! Einlassbeginn ist ab 10:30 Uhr, im Congress Center der Messe Frankfurt, Ludwig-Erhard-Anlage 1. Der eigentliche Kongressbeginn ist um 12:00 Uhr.


Gemeinsam für Israel“ werden auch in diesem Jahr wieder über 140 Israel-solidarische gesellschaftliche Gruppierungen, Städte, Gemeinden und Städtepartnerschaften in familiärer Atmosphäre zusammenkommen, um ein deutliches Zeichen der Solidarität mit dem Staat Israel zu setzen.

Der Kongress steht unter der Schirmherrschaft des Präsidenten des Zentralrates der Juden in Deutschland, Dr. Dieter Graumann und S.E. Yoram Ben-Zeev, Botschafter des Staates Israel in Deutschland, sowie von Frau Regine Sixt, von der SIXT AG.
 
Die einladenden Organisationen sind sich einig, dass Deutschland einen Beitrag leisten soll, den Jüdischen Staat in seinem Streben nach Frieden und Sicherheit zu unterstützen. Angesichts der bevorstehenden Herausforderung einer möglichen einseitigen Ausrufung eines palästinensischen Staates wollen wir dem Staat Israel mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln auf allen Ebenen zur Seite stehen.

Spitzenredner und Funktionäre aus Deutschland, der EU, den USA und Israel, unter ihnen u.a. Danny Ayalon, Stellvertretender Israelische Außenminister, Ron Huldai, Bürgermeister von Tel Aviv, Mosab Hassan Yousef, auch bekannt als „Grüner Prinz“, ältester Sohn eines Gründungsmitglieds der Hamas und Autor des Buches „Sohn der Hamas. Mein Leben als Terrorist“, David Harris, Präsident des American Jewish Comittee, Boris Rhein, hessischer Innenminister, Dr. Theo Zwanziger, Präsident des DFB und Ralph Giordano, und viele andere, werden über aktuelle politische Geschehnisse zu den Themen Israel, Hamas, Hisbollah und Iran sowie über deutsche Israelsolidarität, über das Israelbild in den Medien, den christlich-jüdischen Dialog, Antisemitismus und Anti-Israelismus sprechen.

Neben politischen Themen liegt diesmal ein Schwerpunkt auf Kultur, Musik und Kunst sowie Wirtschaft, Handel, Wissenschaft und Technologie. In allen Bereichen ist das kleine Israel ein nicht weg zu denkender Global Player. Es erwarten sie viele aktuelle Informationen und Einsichten.
Der Kongress wird natürlich wieder von Künstlern aus Israel und Deutschland musikalisch begleitet. 


Krönender Abschluß des Kongresses wird ein Konzert des weltbekannten Stargastes Dudu Fisher. Freuen Sie sich auf typisch israelische Speisen und Getränke - selbstverständlich kosher!
Ihre Stimme für Israel ist wichtig!

Kommen Sie nach Frankfurt zum 2. Deutschen Israel-Kongress! Wir erwarten Sie und mindestens weitere 2.500 Teilnehmer! Auf dieser Seite können Sie sich direkt anmelden.

Israel braucht Ihre Unterstützung jetzt!



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Sonntag, 9. Oktober 2011

Kluge Worte

Günter Eich  (*1. Februar 1907 in Lebus; † 20. Dezember 1972 in Salzburg, deutscher Hörspielautor und Lyriker)
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Nein, schlaft nicht, während die Ordner der Welt geschäftig sind! 
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Seid mißtrauisch gegen ihre Macht, die sie vorgeben für euch erwerben zu müssen. 
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Wacht darüber, daß eure Herzen nicht leer sind, wenn mit der Leere eurer Herzen gerechnet wird.
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Tut das Unnütze, singt die Lieder, die man aus eurem Mund nicht erwartet!
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Seid unbequem, seid Sand, nicht das Öl im Getriebe der Welt.

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Wenn in der Schule Falsches richtig ist

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"Toa" statt "Tor": Viele Grundschüler lernen mit einer Methode Lesen und Schreiben, bei der auf Regeln verzichtet wird. Pädagogen warnen.


Erst gut einen Monat ist es her, dass die sechsjährige Marie eingeschult wurde. Doch schon nach der dritten Woche führte das Berliner Mädchen stolz vor, was sie schon schreiben kann: „Toa“ und „Rat“ zum Beispiel. Richtig so, lobte die Lehrerin.


Maries Eltern sind ratlos. Sie wissen, dass es korrekt „Tor“ und „Rad“ heißen müsste. Ihrer Tochter dürfen sie das aber nicht sagen. Was er dem Kind antworten solle, wenn es frage, ob das Wort so richtig sei, wollte am ersten Elternabend ein besorgter Vater wissen. Die Antwort der Lehrerin: Er solle dies bejahen - oder „ausweichend“ beantworten. 

„Lesen durch Schreiben“ heißt die Methode, mit der nicht nur viele Grundschüler in Berlin besser Schreiben und Lesen lernen sollten. Sie geht auf den 2009 verstorbenen Schweizer Reformpädagogen Jürgen Reichen zurück, der das Konzept Anfang der 70er-Jahre entwickelte und zunächst in der Schweiz erprobte. Die Kinder lernen dabei, zunächst so zu schreiben wie sie sprechen.
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Statt per Fibel Buchstabe für Buchstabe zu lernen und diese dann zusammenzusetzen, nutzen sie dafür eine Anlauttabelle. Ein Wort wird in Laute zerlegt; die Kinder suchen auf der Tabelle anhand von Bildern die ihnen passend erscheinenden Buchstaben und setzen das Wort selbst zusammen.
Aus „Die Schule fängt an“ wird da schnell: Die Schule „fenkt“ an. Korrigiert werden die Kinder von den Lehrern gar nicht oder nur, indem diese gelegentlich das korrekte Wort daneben schreiben.
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Mehr Kinder mit Lese- und Rechtschreibschwäche 

Maries Mutter Nina Riefke (Name geändert), Referatsleiterin in einer Bundesbehörde, graut schon jetzt vor dem Moment, wenn ihre Tochter die korrekte Rechtschreibung anwenden muss. „Die Umstellung wird ihr schwerfallen“, fürchtet die 46-Jährige, die bereits einen 21 Jahre alten Sohn hat: „Wahrscheinlich werden wir das als Eltern dann noch intensiver begleiten müssen.“
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Seit 1995 wird Lesen durch Schreiben, kurz LdS, auch an deutschen Schulen verwendet. Seither hat sich die Methode rasant verbreitet, wird inzwischen in allen Bundesländern, wenngleich nicht an allen Schulen, verwendet. In Fachforen schwärmen Lehrer von den Erfolgen, die sie mit dem Konzept hatten. Doch immer wieder warnen renommierte Pädagogen davor: Ihnen zufolge entbehrt die Methode jeglicher wissenschaftlicher Grundlage und bringt mehr Kinder mit Lese- und Rechtschreibschwäche hervor als das Lernen mit der Fibel. 

Das legt auch die „Marburger Studie“ nahe, die 2005 die Effekte verschiedener Unterrichtsmethoden auf den Schriftspracherwerb bei Grundschülern untersuchte. Sie zeigte, dass in der Gruppe, die nach der Methode Rechtschreibwerkstatt von Sommer-Stumpenhorst unterricht wurden, einer Variation von LdS, der Anteil der Kinder mit Lese- und Schreibproblemen deutlich höher war als in zwei Kontrollgruppen.
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Nach einem Schuljahr lag der Anteil der rechtschreibschwachen Kinder in der LdS-Gruppe bei 16 Prozent, nach zwei Jahren sogar bei 23 Prozent. In der Vergleichsgruppe, in der mit der Fibel gelernt wurde, hatten nach dem ersten Schuljahr sechs Prozent der Schüler Probleme mit der Rechtschreibung, nach der zweiten Klasse sogar nur noch fünf Prozent. 

Einer der schärfsten Kritiker von LdS ist Günter Jansen. Als die älteste Enkelin des pensionierten Lehrers und Fachleiters 2005 in einem kleinen Ort in der Eifel mit LdS Schreiben lernen sollte, war Jansen entsetzt. Er begann, akribisch alle Informationen über die Methode zu sammeln und in Form von „Elternbriefen“ auf einer Website aufzuschreiben. „Es gibt keinerlei empirische Grundlage über die Wirksamkeit dieser Methode“, sagt Jansen. Er bestreitet nicht, dass LdS-unterrichtete Schüler zunächst „verblüffende Lese- und Schreibleistungen“ zustande brächten. „Das sind aber nur Scheinerfolge“, sagt Jansen.
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"Eine Karriere als Schulversager"

Der Einbruch komme, wenn die Schüler sich auf die korrekte Rechtschreibung umstellen müssten. Meist ist das in der dritten Klasse der Fall. Weil LdS auch individuelle Rechtschreibeschwächen verdecke, hätten sich Probleme dann schon festgesetzt. „So wird bei vielen Kindern unreflektiert eine Karriere als Schulversager angebahnt.“

Warum sich die Methode dennoch verbreitet, dafür hat Jansen eine einfache Erklärung: „Da sind die Lobbyisten der Verlage am Werk, die mit neuem kostspieligem Unterrichtsmaterial natürlich besser verdienen als nur mit dem traditionellen.“ Auch seien nicht wenige Professoren an der Verbreitung von LdS interessiert, weil sie inzwischen selbst für Verlage Materialen entwickelt hätten oder für diese bei der Herausgabe entsprechender Lehrerwerke als „wissenschaftliche Berater“ tätig seien. 

Jansen investiert täglich mehrere Stunden Arbeit in die Website, die inzwischen über 10.000 Mal pro Monat angeklickt wird. Um auf dem neuesten Stand zu sein, hat er mehrere Tausend Euro in aktuelles Lehrmaterial und wissenschaftliche Neupublikationen investiert.
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Er hat ein Ziel: darauf aufmerksam zu machen, dass es mit der Rechtschreibung, nicht zuletzt dank der vielen „modernen“ Reformpädagogikansätze immer weiter bergab geht. Immerhin: Als seine jüngere Enkeltochter eingeschult wurde, musste sich der Pädagoge keine Sorgen mehr machen. Die Schule hatte die Methode wieder abgeschafft.
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Günter Jansen steht mit seiner Kritik nicht allein. In Internetforen bringen betroffene Eltern ihren Zorn und ihre Verunsicherung zum Ausdruck. „Ich bin sehr enttäuscht und wütend“, schreibt „Dornröschen 2868“ im Forum der Website des Rechtschreibwerkstatt-Erfinders Norbert Sommer-Stumpenhorst. Ihr Sohn habe mit Sommer-Stumpenhorsts Methode gelernt. Nun sei er in der dritten Klasse und könne damit nicht umgehen, dass das, was vorher richtig war, plötzlich falsch ist: „Er ist total durcheinander.“
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"Er benötige nun teuer bezahlte Nachhilfestunden"

Auch sei vor einem halben Jahr bei ihm eine Lese-Rechtschreib-Schwäche diagnostiziert worden. Er benötige nun teuer bezahlte Nachhilfestunden. „Ich bin mir sicher, dass viele der Probleme meines Sohnes auf Ihre Rechtschreibwerkstatt zurückzuführen sind“, schreibt die Mutter empört. „Bei der Auswahl der nächsten Grundschule werde ich mir schriftlich zusichern lassen, dass diese nicht nach Ihrem Konzept arbeitet.“

Monika Krahl kann die Kritik nicht nachvollziehen. Frustriert von den sich wiederholenden Lernproblemen ihrer Schüler, stieß die Grundschulpädagogin auf der Suche nach alternativen Lehrmethoden 1994 auf LdS. Vier Jahre später führte Krahl, Vize-Rektorin einer Grundschule im schwäbischen Horb, die Methode auch an ihrer Schule ein. 13 Jahre später ist sie immer noch davon begeistert. „Die Kindern lernen mit einer ganz anderen Freude das Schreiben, jeder kann nach seinem eigenen Tempo lernen, der Erfolgsdruck der Fibel, bestimmte Buchstaben in einer bestimmten Zeit zu schaffen, ist weg“, sagt sie. 


Die fehlende wissenschaftliche Absicherung der Methode stört Monika Krahl nicht; ihr reicht die Erfahrung, dass ihre Schüler seither besser lesen und schreiben lernen. Angesichts dieser Erfolge seien selbst die anfangs sehr kritischen Eltern schnell „Fans“ des Konzepts geworden.
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In „Reinform“ wird das Konzept von Jürgen Reichen allerdings nur selten unterrichtet. Wenn Lehrer seinen Ansatz nutzen, kombinieren sie ihn, wie Monika Krahl, oft mit anderen Methoden und Materialen. Agi Schründer-Lenzen, Professorin für Grundschulpädagogik an der Universität Potsdam, hält das Prinzip, Kinder zunächst über die Laute die Schriftsprache entdecken zu lassen, zwar für sinnvoll.
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Die Methode Reichen findet sie aber äußerst problematisch: „Der Ansatz ist einseitig, das Konzept nur für das erste Schuljahr angelegt“, sagt sie. „Außerdem wird der Prozess des Lesenlernens dabei nicht unterstützt.“ Vor allem leistungsschwache Schüler könnten bei dieser Methode häufiger Lese-Rechtschreib-Probleme bekommen als bei anderen Konzepten.
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"Fülle von Reformen"

Skeptisch sieht Schründer-Lenzen auch die „Fülle von Reformen“, mit der die Grundschulen derzeit überschwemmt werden. Dazu zählen das jahrgangsübergreifende Lernen oder die jüngste Entscheidung des Hamburger Senats, die Pflicht zur Erlernung der Schreibschrift abzuschaffen. „Es werden ganz viele Reformen eingeführt, ohne an den Schulen die strukturellen Voraussetzungen zu schaffen, diese auch vernünftig umzusetzen“, so das Fazit von Schründer-Lenzen. Denn Reformen erforderten oft mehr Lehrer oder mehr Räume für eine intensivere Arbeit in Kleingruppen. Das aber können die meisten Schulen gar nicht leisten. 

Im Fall von Hamburg bleibt nach Ansicht der Wissenschaftlerin offen, wie der sinnvolle Wiederholungseffekt, den das Einführen der Schreibschrift in der zweiten Klasse mit sich bringt, anderweitig aufgefangen werden kann. „Gerade für die vielen Migrantenkinder in den Hamburger Grundschulen sind solche ‚Übungsschleifen‘ eine gute Gelegenheit, um besser Deutsch zu lernen.“
Grundsätzlich gibt Schründer-Lenzen beim Schreiben- und Lesenlernen allerdings Entwarnung. Die Forschung zeige, dass die nach dem Reichen-Konzept unterrichteten Kinder nach der ersten Klasse die schlechtesten Leistungen zeigten, bis zum Ende des vierten Schuljahrs in der Regel aber wieder aufgeholt hätten. „Ein normal entwickeltes Kind lernt lesen und schreiben - egal, wie es unterrichtet wurde“, sagt Schründer-Lenzen: „Kinder sind da einfach methodenresistent.“



Jani's Anmerkung: 
Ist Deutschland auf den Weg in einen Bildungsnotstand? Oder sind wir bereits mittendrin? - Wir sind mittendrin! Denn nicht kluge Menschen entscheiden, was richtig ist, sondern die Lobbyisten. Und denen geht es bekanntlich nicht um Menschen, sondern um ihr Konto.  
Allerdings versteh ich auch die Eltern nicht. Gut, wir haben natürlich bei der Wahl der Grundschule keine Wahl. Aber trotzdem. Das Sorgerecht - Erziehungsrecht liegt bei den Eltern und nicht beim Staat. Mein Kind wird also erzogen, wie ich es für richtig halte und nicht, was Lobbyisten dem Staat erzählen.
Übrigens - wie sollen Legastheniker bei dieser Methode eine Chance haben? Es gibt doch immer noch ein Problem mit dem Erkennen dieser Lernschwäche an unseren Schulen.
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Samstag, 8. Oktober 2011

Herbst



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Bunt sind schon die Wälder,
Gelb die Stoppelfelder,
Und der Herbst beginnt.
Rote Blätter fallen,
Graue Nebel wallen,
Kühler weht der Wind.
 
Wie die volle Traube,
Aus dem Rebenlaube,

Purpurfarbig strahlt!

Am Geländer reifen

Pfirsiche mit Streifen

Rot und weiß bemalt.

Sieh! Wie hier die Dirne
Emsig Pflaum¹ und Birne

In ihr Körbchen legt!

Dort, mit leichten Schritten,

Jene goldne Quitten

In den Landhof trägt!

Flinke Träger springen,
Und die Mädchen singen,

Alles jubelt froh!

Bunte Bänder schweben,

Zwischen hohen Reben,

Auf dem Hut von Stroh!

Geige tönt und Flöte
Bei der Abendröte

Und im Mondenglanz

Junge Winzerinnen

Winken und beginnen

Deutschen Ringeltanz.
Johann Gaudenz Frhr. v. Salis-Seewis "Herbstlied" 1782,
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Mittwoch, 5. Oktober 2011

Wir wollen nicht provozieren ...

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Thomas Plaßmann, Wir wollen nicht provozieren: Cartoons über Gott und die Welt. Herder, Aufl. 2009

Jani.... ich habe das hier eingestellt, eben weil ich provozieren will. ;-) Aber wer mich kennt.... rrrrrr

Montag, 3. Oktober 2011

Dat Du Min Leevsten Büst

Gib dich zufrieden

Vergiß es nie - Du bist du

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Tauflied



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Mein Wunsch

Gottes Liebesbrief an Dich

Hab Dank!

Losung zum Erntedankfest 2011






Wohl allen, die auf ihn trauen!
Psalm 2,12 

Jesus sprach zu Petrus:
Ich habe für dich gebeten,
dass dein Glaube nicht aufhöre.
Lukas 22,32


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Ermutigung - Zuspruch - Last?

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Die Ziehung hat folgende Textstelle ergeben
Der Brief an die Römer (Röm) 15, 1 - 3

Wir müssen als die Starken die Schwäche derer tragen, die schwach sind, und dürfen nicht für uns selbst leben. Jeder von uns soll Rücksicht auf den Nächsten nehmen, um Gutes zu tun und (die Gemeinde) aufzubauen. Denn auch Christus hat nicht für sich selbst gelebt, in der Schrift heißt es vielmehr: Die Schmähungen derer, die dich schmähen, haben mich getroffen.

Bibelstelle für Dich

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Sonntag, 2. Oktober 2011

Sieben Sünden unserer Gesellschaft

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von Mahatma Ghandi, 1925

Politik ohne Prinzipien
Wohlstand ohne Arbeit
Handel ohne Moral
Vergnügen ohne Gewissen
Bildung ohne Charakter
Wissenschaft ohne Menschlichkeit
Gottesdienst ohne Opfer

Der Artikel erschien in Young India (22. Oktober 1925); Collected Works of Mahatma Gandhi Vol. 33 (PDF) p. 135


Europe4Christ.de

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