Samstag, 21. Dezember 2013

ÜBER 83.000 GEGEN HARTZ IV SANKTIONEN

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Petition gegen die Sanktionen bei Hartz IV erfolgreicher als ursprünglich angenommen
18.12.2013

Lief es anfangs noch etwas schleppend, nahm die Petition gegen die Sanktionen im Hartz IV-System am Ende richtig Fahrt auf. Bereits am Montag zeichnete sich ab, dass die geforderten 50.000 Stimmen locker erreicht werden. Jede Minute kamen 10-20 Unterschriften hinzu. Nicht nur die kritische Jobcenter-Mitarbeiterin Inge Hannemann sondern auch viele Erwerbslosen-Gruppen und Beratungsstellen hatten online und vor Ort aktiv gesammelten und mobilisiert. Während die Mainstreampresse sich ausschwieg, berichteten viele Plattformen in den sozialen Netzwerken und Blogs fortlaufend über den Stand der Dinge. Auch "gegen-hartz.de" nutzte seine eigene Reichweite um zu mobilisieren. Mit Erfolg wie sich nun zeigte. 

Abgabe der Petition in Berlin


Heute nun übergaben Inge Hannemann und Unterstützer die gesammelten Petitionszeichnungen. Bis zum jetzigen Zeitpunkt haben online 54.600 Menschen unterschrieben. Vor den Ämtern und auf der Straße konnten bundesweit noch einmal 16.008 zusammen getragen werden. Wer selbst an einer Sammelaktion teilgenommen hat, weiß wie schwierig es sein kann, Unterschriften zusammen zu bekommen. Denn viele glauben beispielsweise, man wolle nur an ihre Adresse, um damit Unfug anzustellen. Weitere 12.700 Unterzeichnungen kamen durch eine schon länger bestehende Unterschriften-Kampagne von Andreas Niehaus zusammen. Auch diese können hinzu gerechnet werden.

Vor einigen Pressevertretern in Berlin sagte die kritische und zwangsbeurlaubte Jobcenter-Mitarbeiterin Hannemann: "Wir haben nach Auszählung insgesamt ca. 83.000 Stimmen bekommen. Ich danke den vielen sozialen Vereinen und auch gegen-hartz.de für die aktive Unterstützung!" 

"Das ist der richtige Kommentar zum Koalitionsvertrag von Union und SPD", kommentiert die Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Katja Kipping, das Ergebnis von mehr als 83.000 Unterstützerinnen und Unterstützern, die die Petition von Inge Hannemann zur Abschaffung der Hartz-IV-Sanktionen und der Leistungseinschränkungen bei der Sozialhilfe mitgezeichnet haben.

Wie geht es weiter?
Dazu Sebastian Bertram: "Der Bundestag wird sich nun mit dem Thema beschäftigen müssen. Allerdings ist nicht davon auszugehen, dass sich etwas an der Sanktionspraxis ändern wird. Schon im Jahre 2012 wurde ein entsprechender Antrag der Linkspartei durch die anderen Parteien abgelehnt. Doch eines hat die Sammelaktion gezeigt: Wenn alle an einem Strang ziehen, können gute Erfolge erzielt werden. Es müssen nun weitere Aktionen geplant und gestaltet werden. Nur so können wir dem Ziel näher kommen, Hartz IV als Unrechtssystem gegen eine straffreie und existenzsichernde Grundsicherung auszutauschen. Ich bedanke mich ausdrücklich bei Inge Hannemann, die trotz einiger Anfeindungen auch aus dem Lager der Erwerbslosen-Initiativen sich nicht beirren läßt und für die Belange von Hartz IV Betroffenen eintritt. Sie gibt hierfür sehr viel auf!" Übrings: Bis heute Nacht 23.59 Uhr kann die Petitionnoch unterzeichnet werden. (ag, sb)



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Freitag, 20. Dezember 2013

Politische Korrektheit und Meinungsdiktatoren

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Die Diktatur der Gutmenschen

Jetzt reicht's: Schluss mit dem politisch korrekten Wahnsinn!





In ihrer brisanten Neuerscheinung schlagen Michael Brückner und Udo Ulfkotte Alarm: Die Tugendwächter der sogenannten Politischen Korrektheit wollen aus dem Volk freier Dichter und Denker ein Volk feiger Duckmäuser und Denunzianten machen.

Die Autoren sprechen aus, was andere nicht einmal zu denken wagen: Politische Korrektheit ist ein Feind der Demokratie und der Meinungsfreiheit! 

Stoppen wir den Wahn der Politischen Korrektheit! Stoppen wir die Meinungsdiktatoren, die Gedanken-Manipulateure und all die selbst ernannten Gutmenschen, die sich als Volkspädagogen und Gesinnungspolizisten in unser Leben einmischen! 

Dass es hierzu höchste Zeit wird, belegen die zahlreichen unglaublichen Beispiele, die Brückner und Ulfkotte in diesem Buch zusammengetragen haben. Hier lesen Sie, was Ihnen die Massenmedien verschweigen. Fakten, die Ihnen den Atem stocken lassen - in einer Fülle, die erdrückend ist.


Die Intoleranz der Tugendwächter

Dieses Buch ist überfällig. Brückner und Ulfkotte entlarven die scheinheilige Moral und Intoleranz der selbst ernannten Tugendwächter, die zur Vertuschung ihrer wahren Ziele und Absichten Andersdenkende als rechtsextrem, ausländerfeindlich oder sexistisch diffamieren. Immer mehr Freidenker wagen sich trotz politisch korrektem Sperrfeuer der Mainstream-Medien aus der Deckung und bezahlen dafür aber oft mit ihrer beruflichen Existenz und ihrem guten Ruf.

Eine fesselnde Lektüre für all jene, die den Mut haben, quer zum Mainstream der Gutmenschen zu denken und sich von diesen eine freie Meinungsbildung nicht verbieten zu lassen.


Sichern Sie sich diese Neuerscheinung - machen Sie sich immun gegen Gesinnungspolizisten und Meinungsdiktatoren!



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Religionsvermischung - Die Kirchen nicht zur „Propagandaplattform für den Islam“ machen

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Ansbach (idea) – Scharfe Kritik an Auftritten von islamischen Geistlichen in Kirchen hat der Leiter der unter Muslimen tätigen Evangelischen Karmelmission, Martin Landmesser (Schorndorf bei Stuttgart), geübt. „Es kann nicht Aufgabe der Gemeinde von Jesus Christus sein, den Repräsentanten einer antichristlichen Lehre wie dem Islam Propagandaplattformen zu bieten. 
Vielmehr sollten Christen sich klar von der Lehre des Islam distanzieren, den Muslimen jedoch das Evangelium von Jesus Christus weitergeben“, schreibt Landmesser in einem Beitrag für die Zeitschrift „Diakrisis“ (Ansbach/Mittelfranken) der Internationalen Konferenz Bekennender Gemeinschaften. Als Beispiel nennt er die „Kanzelrede“ des islamischen Geistlichen Benjamin Idriz in einem evangelischen Abendmahlsgottesdienst am 10. März in der St.-Lukas-Kirche in München. Die Stadtdekanin, Barbara Kittelberger, und die Ständige Vertreterin des bayerischen Landesbischofs, Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler, hatten der Mitwirkung von Imam Idriz zugestimmt. 
Janis Anmerkung: Die spinnen wohl - fehlen mir glatt die Worte. Aber eigentlich ist es ganz biblisch, denn es steht geschrieben 
.2. Petrus 2,1 Es waren aber auch falsche Propheten unter dem Volk, wie auch unter euch sein werden falsche Lehrer, die verderbliche Irrlehren einführen und verleugnen den Herrn, der sie erkauft hat; die werden über sich selbst herbeiführen ein schnelles Verderben...

Galater 1 Gegen die Verfälschung des Evangeliums

6 Mich wundert, dass ihr euch so bald abwenden lasst von dem, der euch berufen hat in die Gnade Christi, zu einem andern Evangelium, 
7 obwohl es doch kein andres gibt; nur dass einige da sind, die euch verwirren und wollen das Evangelium Christi verkehren. 
8 Aber auch wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch ein Evangelium predigen würden, das anders ist, als wir es euch gepredigt haben, der sei verflucht. 
9 Wie wir eben gesagt haben, so sage ich abermals: Wenn jemand euch ein Evangelium predigt, anders als ihr es empfangen habt, der sei verflucht. 
10 Predige ich denn jetzt Menschen oder Gott zuliebe? Oder suche ich Menschen gefällig zu sein? Wenn ich noch Menschen gefällig wäre, so wäre ich Christi Knecht nicht.
Landmesser: Der Koran ist antichristlich
Wie Landmesser weiter ausführt, sollten die Islambeauftragten der Kirchen genau wissen, dass der Koran das Evangelium bekämpfe. Der Koran, an den die Muslime als die wörtlich diktierte Offenbarung Allahs glauben, lehne die Gottessohnschaft Jesu und seine Kreuzigung ab und karikiere Jesus zu einem Vorboten Mohammeds: „Trotz dieses klaren antichristlichen Inhaltes der islamischen Lehre bietet die Kirche dem Islam eine Plattform – nicht nur in ihren Akademien, sondern zunehmend auch in ihren sakralen Räumen.“ Dabei sei nach der islamischen Theologie eine Kirche nichts anderes als ein „Götzentempel“, ein „Haus der Vielgötterei“ oder ein „Hort der Satane“. Unter „normalen Umständen“ habe, so Landmesser, ein Muslim einen solchen „Tempel“ zu meiden. Der Islam sehe jedoch, wie bei vielen seiner Verbote, auch hier Ausnahmen vor: „Das islamische Gesetz erlaubt einem Muslim den Kirchenbesuch vor allem dann ausdrücklich, wenn dieser zur Einladung der Christen zum Islam dient.“ In dieser Hinsicht sei der Auftritt von Imam Idriz – islamisch gesehen – vorbildlich gewesen. Er habe dabei Abraham als „den gemeinsamen Glaubensvater“ bezeichnet, jedoch die Tatsache unterschlagen, dass der islamische Abraham (Ibrahim) mit dem biblischen Patriarchen nicht viel zu tun habe. Im islamischen Schrifttum lernten Muslime etwa, dass Abraham zu Allah gefleht habe, er möge Mohammed als den künftigen Propheten senden. Was sich in der Münchner St.-Lukas-Kirche ereignet habe, sei von zahlreichen Christen zu Recht als der Versuch einer Religionsvermischung bezeichnet worden.

Trotz Todesdrohung: Immer mehr Muslime werden Christen
Landmesser zufolge kennt der Islam keine Glaubens- und Religionsfreiheit. Mohammed sage ausdrücklich: „Tötet den, der den Islam verlässt!“ Trotzdem fänden immer mehr Muslime zum Glauben an Jesus Christus. Sie seien dann nicht bereit, ihren Heiland zu verleugnen. Sie sagten: „Wir werden doch nicht den verleugnen, durch den wir das ewige Leben im Himmel haben.“ Die Evangelische Karmelmission unterhält Regionalbüros in 20 Ländern mit mehr als 200 Mitarbeitern. Mit der Herausgabe christlicher Literatur in 43 verschiedenen Sprachen ist sie einer der größten Fachverlage für evangelistische Literatur in der islamischen Welt.

idea.de

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Advent - 20. Dezember

Bild für Freitag, 20. Dezember

»Gott achtet dich, wenn du arbeitest, aber er liebt dich, wenn du singst.«



Für mich ist dieser Satz von Rabindranath Tagore wichtig geworden. Er steht als Kartenspruch auf meinem Schreibtisch. Ich habe lange Zeit als freiberuflicher Musiker gearbeitet, bevor ich Gefängnisseelsorger und Pfarrer in der Paulusgemeinde in Halle wurde. Gerade in unserer gehetzten Zeit, in der wir in der Gefahr stehen, zu Gefangenen unserer eigenen Terminkalender und Leistungsprinzipien zu werden, erscheint mir der Satz von Tagore wie eine Befreiung, eine Liebeserklärung Gottes an die Menschen, die sich neben ihrer Arbeit für ihn und für die Musik und letztlich damit auch für sich selbst immer wieder Zeit nehmen.

Friedhelm Kasparick, Halle/Saale

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Advent - 19. Dezember

Bild für Donnerstag, 19. Dezember

»Lassen Sie es sich gut gehen beim Weinen!«



Diese Aufmunterung bekam ich vor einigen Jahren bei einem Aufenthalt in einer psychotherapeutischen Klinik mit dem passenden Namen Heiligenfeld, als ich erstmals in meiner Gruppe zu weinen anfing, es aber unterdrücken und mich schämen wollte. Durch diesen Satz und die unterstützende Haltung der Therapeutin habe ich gelernt, dass es heilsam ist, etwas zu beweinen. Es lohnt sich, dafür die passende (und angenehme) Haltung einzunehmen. Für diese Emotion ist Scham nicht nötig. Weinen (er)löst und stärkt mich durch Betrauern der Vergangenheit für die Zukunft.

Manuela Gnauck-Stuwe, Hamburg

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Die Elbe - eine Flußreise

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Mittwoch, 18. Dezember 2013

Blut - ein ganz besonderer Saft

BLUTWERTE - LABORWERTE


Das Blut ist für einen Arzt ein ganz besonderer Saft, pflegte schon Mephisto in Goethes Faust zu sagen. Um bei akuten oder chronischen Beschwerden eine Diagnose stellen zu können bzw. einen Krankheitsverlauf beurteilen zu können, liefern ihm neben vielen anderen diagnostischen Untersuchungsmethoden die im Blut enthaltenen Bestandteile besonders wertvolle Informationen zur Orientierung. Es muss allerdings betont werden, dass eine Untersuchung eine Momentaufnahme ist und bei Abweichungen nach oben oder unten vom so genannten Referenzwert eine Kontrolluntersuchung in Betracht gezogen werden sollte. Wenn beispielsweise ein Harnsäurewert auch bei einer Kontrolluntersuchung den Referenzwert überschreitet, ist dieses ein Indikator für eine krankhafte Veränderung, die einer Behandlung bedarf.

Eine erhöhte Anzahl der weißen Blutkörperchen kann in einer mangelhaften Auszählung durch das Laborpersonal, in einer akuten Infektion (der Körper kämpft gegen die krankmachenden Eindringlinge) oder in einer ernsten Erkrankung begründet sein. Um diese Unsicherheiten einzugrenzen, wird ein Arzt ergänzende Untersuchungsmethoden vornehmen bzw. anwenden.

Damit aber die Blutanalyse keine verfälschten Werte ergibt, die der Patient selbst verursacht hat, sind bestimmte Verhaltensregeln vor der Blutentnahme einzuhalten So darf der Patient grundsätzlich 12, besser 14 Stunden vor der Blutentnahme keine Nahrung mehr aufnehmen ("nüchtern" bedeutet in diesem Zusammenhang nichts essen, kein Koffein, kein Nikotin und möglichst nur Wasser trinken) oder bei der Bestimmung der Triglyceride 24 Stunden vorher keine größeren körperlichen Arbeiten verrichten. Ebenso sollte bei Bestimmung des PSA-Wertes der männliche Patient nicht mit dem Fahrrad zur Blutentnahme erscheinen, da es durch die Sattelreizung zu nicht krankheitsbedingten erhöhten Werten kommen kann. Ähnlich erhöhte Werte sind bei sexuellem Verkehr in einem bestimmten Zeitraum vor der PSA-Bestimmung zu erwarten. Je nach dem, welche Werte bestimmt werden sollen, wird der Arzt bei einem Vorgespräch entsprechende Verhaltensregeln geben.

Grundsätzlich wird für die normalen Analysen aus der Vene ent-nommenes Blut verwendet, das mit dem   Gerinnungshemmer EDTA
(Ethylendiamintetraessigsäure) behandelt wird.
Ergänzend oder als einzelne diagnostische Maßnahme kann auch eine Urinuntersuchung erforderlich sein sein.

mmol/l (sprich: Millimol pro Liter) = SI-Einheit mol = Molekulargewicht.
U   = Units (Maßzahl für die Enzymaktivität)
IU  = International Units, gleichzusetzen mit IE = Internationale Einheiten
dl  = Deziliter (1 zehntel Liter = 100 cm3)
ml = Milliliter ( 1 tausendstel Liter = 1 cm3)
µl  = Mikroliter (1 millionstel Liter = 1 mm3)
fl
   = Femtoliter (1 billiardstel Liter = 1µm3)
ng 
= Nanogramm (1 milliardstel Gramm = 10-9)
pg
 = Pikogramm (1 billionstel Gramm = 10-12)
fl   = Femtoliter (1 billiardstel Liter = 10-15)
♂  = Symbol für männlich
♀  = Symbol für weiblich


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Advent - 18. Dezember

Bild für Mittwoch, 18. Dezember

»Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.«



Immer wenn sich Hektik und Druck im Alltag zum Stress bündeln wollen, atme ich einmal tief durch und sage langsam und laut das afrikanische Sprichwort: »Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.« Dann tue ich das Meinige in Ruhe. So konnte ich das Wort »Stress« weitgehend aus meinem aktiven Wortschatz streichen.

Cornelia Anken, Frankfurt


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Dienstag, 17. Dezember 2013

Respekt

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Respekt kann man nicht verlangen, 
man muß ihn sich erwerben. 
Und diejenigen, die am lautestens beklagen,
nicht respektvoll behandelt zu werden, 
sind selbst am respektlosesten.
Carola Hofmann




Die Achtung vor Geburt und Stand 
beruht auf Abrichtung.

Arthur Schopenhauer (1788 - 1860), deutscher Philosoph





Es ist ein Beweis von Geisteskleinheit, 
wenn man immer das Schätzenswerte von dem Liebenswerten unterscheidet. 
Große Seelen lieben natürlicherweise alles, 
was ihrer Achtung wert ist.

Luc de Clapiers Vauvenargues (1715 - 1747), Marquis de, französischer Philosoph, Moralist und Schriftsteller




Zu Jüngeren aufschauen zu müssen, 
die einst zu uns aufschauten, 
ist eine Freude für edle, 
ein Ärger für kleine Seelen.

Peter Sirius (1858 - 1913), eigentlich Otto Kimmig, deutscher Gymnasialprofessor, Dichter und Aphoristiker






Wer mehr als gewöhnlichen Respekt verlangt,
verdient auch den gewöhnlichen nicht.


Johann Gottfried Seume (1763 - 1810)





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Ach, ist das so


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Es gibt nichts Beglückenderes für einen Mann, als die unbedingte Ergebenheit eines weiblichen Gemütes.

Friedrich Wilhelm Christian Karl Ferdinand Freiherr von Humboldt 

(1767 - 1835), deutscher Philosoph, Philologe und preußischer Staatsmann. Mitbegründer der Universität Berlin (heute Humboldt-Universität zu Berlin).

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Gott gab mir Beine und Rückgrat

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Benjamin Franklin


 Ein wahrhaft großer Mann wird 
weder einen Wurm zertreten 
noch vor dem Kaiser kriechen.
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CCC unterstützt weltweite Kampagne gegen Massenüberwachung

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2013-11-26 14:00:00, fukami


Allerspätestens seit Mitte des Jahres ist allgemein bekannt, daß die Überwachung durch Regierungen keinerlei Grenzen mehr kennt. Die Kommunikation unbedarfter Bürger über Telefon, Internet, E-Mail und andere Systeme wird massenhaft – sowohl in In- als auch im Ausland – beobachtet, mitgeschnitten und nach Stichworten durchsucht. Dies geschieht im Geheimen, ohne öffentliche Kontrolle und unter Verletzung der Menschenrechte. 

Außerdem wurde bekannt, daß westliche Geheimdienste vollkommen ungehemmt Hintertüren in Telekommunikationssysteme einbauen oder einbauen lassen und somit bewußt für ein hohes Maß an Unsicherheit und einen Vertrauensverlust bei der Verwendung solcher Systeme sorgen. Dies stellt einen immensen Eingriff in die freie, ungehinderte Kommunikation zwischen Menschen und das grundgesetzlich verbriefte Recht auf freie Meinungsäußerung dar. Die gesellschaftlichen, politischen, aber auch ökonomischen Folgen dieses Vorgehens sind bis dato kaum abzuschätzen.
Wir sind nicht bereit, das länger einfach hinzunehmen.

Deswegen rufen 300 Bürgerrechtsorganisationen aus über 100 Ländern gemeinsam mit dem Chaos Computer Club zur Unterstützung einer weltweiten Kampagne auf, die ein globales Recht auf Datenschutz und Privatsphäre sowie die Einhaltung der Internationalen Grundsätze für die Anwendung der Menschenrechte auf die Kommunikationsüberwachung, die sogenannten "13 Principles", fordert.


Diese Grundsätze stellen klar:
  • Die Privatsphäre ist ein Menschenrecht. Überwachung, einschließlich der Sammlung und Auswertung privater Daten, darf nur in Ausnahmefällen vorkommen.

  • Das Recht auf Schutz der Privatsphäre ist über Staatsgrenzen hinaus anwendbar.

  • Es ist an der Zeit, verhältnismäßige und an rechtsstaatliche Prinzipien gebundene Gesetze zur Überwachung von Straftätern zu erlassen. Gerichtliche Verfahren zur Verfolgung von Straftaten müssen ebenfalls an rechtsstaatliche Prinzipien gebunden und verhältnismäßig sein. Massenhafte Überwachung ist weder verhältnismäßig noch rechtsstaatlich. Sie untergräbt nicht nur persönliche Freiheitsrechte im Besonderen, sondern auch Menschenrechte im Allgemeinen.

  • Bei der Erfassung persönlicher Daten ist es nicht gestattet, zwischen Inhalten, Verbindungsdaten, Metadaten und so weiter zu unterscheiden. In jedem Fall handelt es sich um sowohl personenbezogene als auch persönliche Daten, die nicht ohne Weiteres erfaßt, gespeichert und/oder ausgewertet weden dürfen. Jede Form der Überwachung, ganz gleich, um welche Datenstruktur es sich handelt, ist ein Eingriff in die Persönlichkeitsrechte des Überwachten und muß sowohl rechtsstaatlich begründet als auch gerichtlich anfechtbar sein.

  • Gesetze, die Sicherheitslücken in der Technik verankern, um Überwachung zu ermöglichen, sind ihrem Wesen nach unverhältnismäßig und untergraben die Privatsphäre und Sicherheit unbeteiligter Dritter. Deshalb sind sie unzulässig.

  • Geheime Überwachungsgesetze sind nicht akzeptabel. Geheimgesetze sind eine Verletzung des Prinzips der Rechtsstaatlichkeit.

  • Whistleblower sind zu schützen. Wie jede andere Quelle unterliegen sie dem Quellenschutz. Dieser Schutz ist eine Grundvoraussetzung der Presse- und Informationsfreiheit und damit Grundlage demokratischer Meinungsbildung.

Die unkontrollierte, anlaßlose, massenhafte Überwachung von Menschen ist rechtswidrig und muß in der ganzen Welt unterbunden werden. Die Privatsphäre ist ein Menschenrecht und muß ebenso rigoros wie andere Menschenrechte geschützt werden. Unterstützen Sie diese "Internationalen Grundsätze" mit einer Unterschrift und ermuntern Sie die Menschen in Ihrem Umfeld, dies ebenfalls zu tun!



ChaosComputerClub

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Advent - 17. Dezember

Bild für Dienstag, 17. Dezember

»Auch wenn morgen die Welt untergeht, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen!«



Ich wurde sieben Jahre nach der Geburt unseres zweiten Kindes wieder unverhofft schwanger. Wir wohnten bereits mit unseren zwei Kindern (zehn und sieben Jahre) in einer teuren Drei-Zimmer-Wohnung. Die Wohnung konnten wir kaum bezahlen, da ich auch nicht arbeitete. Ich hatte niemanden für die Kinder! Die Babysachen hatten wir bereits alle verschenkt, und selbst meine Mutter riet mir zu einer Abtreibung. Dann las ich irgendwo diesen Satz von Martin Luther, begann Babysachen zu stricken und zu nähen und richtete ein uraltes Babybettchen aus dem Familienbestand her, sodass das neue Möbelstück perfekt in unser Schlafzimmer passte. Heute studiert meine jüngste Tochter im dritten Semester Jura und ich bin mächtig stolz auf sie.

A. B.

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Datenschutz im Internet

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„Wird auch Ihr PC längst von NSA, Bank-Trojanern und Hackern ausspioniert, ohne dass Sie es merken?“


NEU: Brisantes Enthüllungs-Video von Michael-Alexander Beisecker, dem führenden Sicherheits-Experten für PC, Internet und sensible Daten in Deutschland:


In diesem Video erfahren Sie, wie Sie sich gezielt vor Datenspionage, akuten Sicherheitslücken und neuen Schadprogrammen schützen:


Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG
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Montag, 16. Dezember 2013

Advent - 16. Dezember

Bild für Montag, 16. Dezember

»Was immer du erträumst, beginn es! Wagnis hat Macht, Genie und Zauberkraft.«



Von Johann Wolfgang von Goethe stammt mein Lieblingssatz. All meinen Kindern – ich habe fünf, die Älteste ist vor Kurzem volljährig geworden – will ich diesen starken Spruch mit auf den Weg geben. Sie sollen versuchen, ihre Träume zu verwirklichen, sollen herausfinden, was es ist im Leben, das sie glücklich macht. Ja, was immer sie sich erträumen, sollen sie wagen!

STEFFI, Hamburg

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Heute

Die Ziehung hat folgende Textstelle ergeben
Das Buch Jesaja (Jes) 62, 5
Wie der junge Mann sich mit der Jungfrau vermählt, so vermählt sich mit dir dein Erbauer. Wie der Bräutigam sich freut über die Braut, so freut sich dein Gott über dich.

Sonntag, 15. Dezember 2013

Dr. Oetker und glutenfrei

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Janis Anmerkung:

Mittlerweile backe ich mein Brot selbst. Bis jetzt habe ich dazu immer eine Backmischung von Dr. Oetker benutzt. Geht schnell und schmeckt. Und es ist frisch gebacken.  Am Anfang habe ich immer abgepacktes Brot bei Kaufland - Rossmann - Edeka gekauft. 

Was war ich das abgepackte Zeug leid. Und was für ein Genuss, ein selbstgebackenes frisches Brot aus dem Ofen zu holen. Jetzt habe ich mal bei Dr. Oetker wegen anderen Backmischungen online nachgeschaut. Denn hier in Anhalt ist das vorhandene Sortiment  im Handel noch recht überschaubar. Hier der Link für die, die es brauchen bzw. interessiert sind. 

Glutenfreie Backwaren

unter Ausschluss von Weizen-, Roggen-, Hafer- und Gerstenmahlerzeugnissen für die Ernährung von Zöliakiekranken (Zöliakie) hergestellte diätetische Backwaren. Als Ersatz werden Mais-, Reis-, Hirse-, Buchweizen-, Quinoa- und Amaranthprodukte sowie Stärke bspw. aus Kartoffeln oder Maniok verwendet. Zuweilen sind auch Hülsenfruchtmehle, insbesondere von Soja in Gebrauch. Anstelle des Klebers ermöglicht der Zusatz von stark Wasser bindenden Quellstoffen wie z. B. Johannisbrot- oder Guarkernmehl die Herstellung eines zusammenhängenden gut formbaren Teiges.


Glutenfreie Nudeln kaufe ich übrigens im Kaufland oder bei Lidl. Die von Lidl schmecken mir persönlich besser. Der Preis von 1,49 Euro ist verträglich - Edeka ist teurer. Dort kaufe ich meine Hirseflocken (gibt es nur dort) fürs Frühstück.

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Mh .... klingt lecker

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Mandelmonde


Für den Teig:
½ Zitrone (Bio)
Eiweiß 
140 Gramm Puderzucker 
200 Gramm Mandeln (ungeschält und gemahlen)
Puderzucker (zum Bearbeiten)
Zum Bestreichen:
40 Gramm Quittengelee (oder Apfelgelee)
80 Gramm Puderzucker 
3 EL Zitronensaft 


Für den Teig:

Die Zitrone heiß abspülen, trocken tupfen und die Zitronenschale fein abreiben. Die Zitrone auspressen. 



Das Eiweiß mit den Quirlen des Handrührers steif schlagen. Dabei nach und nach den gesiebten Puderzucker dazugeben. Zum Schluss noch 1 TL Zitronensaft unterrühren. Mandeln und Zitronenschale unter den Eischnee heben. Den Teig zu einer Kugel formen und abgedeckt für 1 Stunde kalt stellen. 



Den Backofen auf 120 Grad, Umluft 100 Grad, Gas Stufe 1 vorheizen. Den Teig portionsweise aus dem Kühlschrank nehmen und in einem großen aufgeschnittenen Gefrierbeutel (6 l) knapp 1 cm dick ausrollen. Den Gefrierbeutel aufklappen und aus dem Teig Halbmonde (etwa 4 cm groß) ausstechen. Das geht gut mit einem dünnwandigen Glas: Das Glas immer zu einem Drittel auf den Teig setzen und so einen Halbmond von der Teigplatte abtrennen. Dabei zwischendurch den Glasrand oder die Ausstechform in Puderzucker drücken, damit der Teig nicht daran festklebt. Die Halbmonde auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche legen. 



Zum Bestreichen:
Das Gelee erwärmen, glatt rühren und die Monde damit bestreichen. Im Backofen auf der mittleren Schiene etwa 15 Minuten backen.Dann die Temperatur auf 100 Grad, Umluft 80 Grad, Gas Stufe ½ herunterschalten und etwa 10-15 Minuten weiterbacken. Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. 



Puderzucker und Zitronensaft zu einem pastösen Guss verrühren und die Mandelmonde damit bestreichen. Guss trocknen lassen.





Hier gibt es noch mehr Leckereien ...
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Mürbeteigplätzchen - natürlich glutenfrei

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Janis Kommentar: 

Nun wird es Zeit, dass ich endlich Plätzchen backe. Allerdings wird das in diesem Jahr eine recht teure Angelegenheit. Leider habe ich keine Wahl - entweder teuer backen oder leere Weihnachtsteller. Und das will ich ja dann auch nicht. Aber Fakt ist, glutenfrei zu leben, ist eine teure Angelegenheit. Das Positive daran ist - mal abgesehen von der eigenen Gesundheit - man kauft und lebt bewußter. Will sagen, es landet weniger Brot bei unseren tierischen Abnehmern. Ja, dann werde ich mal Mehl bestellen und dann "Auf gehts".  


ZUTATEN: 
200g glutenfreies Mehl
(hier: Schär Mehl Mix C für Kuchen & Kekse)
100g gemahlene Mandeln
1 Vanilleschote
100g Zucker
1 Ei
125g Butter (kalt)

ZUBEREITUNG: 
Mehl, Mandeln und Salz in eine Schüßel geben und alle Zutaten gut verrühren. Mit einem Löffel eine Mulde in der Mitte formen und den Zucker hineingeben. Ei aufschlagen und die ausgekratze Vanilleschote dazugeben. Butter in kleine Stücke schneiden und außenrum verteilen. Teig von außen nach innen Kneten und in bemehlter Frischhaltefolie eine gute Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Arbeitsfläche bemehlen, Teig ausrollen, mit Förmchen Plätzchen ausschneiden und diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Auf 175° im Ofen, mittlere Schiene, ca. 8 Minuten backen!


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Advent - 15. Dezember


»When too perfect, lieber Gott böse.«



Ich fand diesen Satz von Nam June Paik in einer Infomappe in einer Ferienwohnung. Seit diesem Moment ist es »mein« Satz. Mein Perfektionismus hatte mich immer unter Druck gesetzt. Es fiel mir schwer, mich zu mögen. Ich darf, ja, ich sollte sogar unperfekt sein: Was für eine Erleichterung! Mein Satz macht mich stark, weil er mir hilft, schwach zu werden.

Anne Schröder-Greve, Seevetal



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Samstag, 14. Dezember 2013

Glaubensvermittlung auf breitere Basis stellen

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Interessante Meldung - zeigt sie doch einmal mehr auf, wie es tatsächlich um den Klerus in den Kirchen bestellt ist. Sie haben die Bibel wohl eher nicht verstanden. Da steht nämlich nichts davon drin, dass der Klerus der allein Seligmachende ist. Diesen Irrtum der Kirche hatte doch Luther schon aufgedeckt. Aber ganz offensichtlich haben es viele nicht verstanden. Denn hätten sie es verstanden, bräuchten wir diese Debatte nicht.

Weimar (idea) – Die evangelische Kirche sollte die Glaubensvermittlung auf eine breitere Basis stellen und sich dabei nicht nur auf die Geistlichen beschränken. Dafür hat sich der Vorsitzende der Kammer für Theologie in der EKD, Prof. Christoph Markschies (Berlin), ausgesprochen. „Wir haben das zu sehr den Fachleuten überlassen. Bei Luther heißt es, diese Aufgabe komme dem Hausvater zu. Sie kommt aber allen Christenmenschen zu“, sagte er der Thüringischen Landeszeitung (Weimar/Ausgabe vom 14. Dezember). Außerdem sieht Markschies erheblichen strukturellen Reformbedarf. „Wir haben die Landeskirchen teilweise in einer Landkarte der Zeit vor 1918 konserviert“, sagte er im Blick auf den Zuschnitt der 20 Landeskirchen. Vorbilder seien die Zusammenschlüsse der vergangenen Jahre, etwa die Bildung der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland aus der Fusion der evangelischen Kirchen in Thüringen und der Kirchenprovinz Sachsen. Auch hatten sich im Jahr 2012 die Kirchen Nordelbiens, Mecklenburgs und Pommerns zur „Nordkirche“ vereinigt. Dies entspreche besser der Lebenswirklichkeit, so Markschies. Ein Reformpapier des Rates der EKD hatte bereits 2006 die Bildung von Landeskirchen, die sich an den Bundesländern orientieren, angeregt.


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Springen

Bildergebnis für »MIT MEINEM GOTT KANN ICH ÜBER MAUERN SPRINGEN.«

»Mit meinem Gott kann ich über Mauern springen.«



In den 80er Jahren, noch zu DDR-Zeiten, durfte ich meinen Onkel in West-Berlin zum Geburtstag besuchen. Eine Gelegenheit, wenigstens West-Berlin einmal zu sehen! Doch schon beim Eintreffen merkte ich: So recht passte es nicht. Was wollte der Neffe aus dem Osten? Dann kam ein Anruf von unserer Partnergemeinde aus Ludwigshafen. Ein Flugticket läge bereit. Es folgten fünf Tage voller Herzlichkeit, voller schöner, ungewohnter Eindrücke – und eine Sondersitzung des Gemeindevorstands. Zu Beginn meiner kurzen Vorstellung schlug ich das Losungsbuch auf und las den Spruch aus Psalm 18,30 für meinen Abreisetag nach West-Berlin: »Mit meinem Gott kann ich über Mauern springen.« Das Eis war gebrochen. Noch heute gibt es viele Freundschaften mit Christen in der Erlöserkirchengemeinde. Auch darum bin ich damals wieder in die DDR zurückgeflogen: Mit meinem Gott kann ich über Mauern springen. Immer wieder und überall, in Ost und West, auf der ganzen Welt.





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... kann man noch wachsen

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»Auch wenn man abgeschnitten ist, kann man noch wachsen.«



Als 1985 meine damals elfjährige Tochter aufgrund eines durchbrochenen Blinddarms mehrere schmerzhafte Operationen überstehen und mehrmals reanimiert werden musste, wünschte sie sich, immer nach der Rückkehr aus dem OP einen bunten Blumenstrauß. Als sie einmal meine Tränen in den Augen sah, zeigte sie auf inzwischen höher gewachsene Tulpen in dem Strauß und stellte fest: »Auch wenn man abgeschnitten ist, kann man noch wachsen!« Seitdem hilft mir dieser Spruch, wenn es mir nicht gut geht oder wenn ich Angst – zum Beispiel vor dem Nichtmehrkönnen oder gar Sterben – habe, und ich bin wieder voller Zuversicht.




Dr. Brigitte McManama, Hamburg



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Auch schön

Adventskalender 2013

Bild für Dienstag, 10. Dezember

»Lass los, dann hast du beide Hände frei.«



Es ist oft schwer loszulassen: sei es, die eigenen Kinder oder eingefahrene Strukturen. Ich habe nach 15 Jahren gemeinsamer Arbeit gemerkt, in beruflicher Hinsicht das Leben meines Mannes gelebt zu haben. Er wies an – ich führte aus. Ich fühlte mich fremdbestimmt. Nach einer Auszeit in einem Kloster habe ich meinen »Bauch befragt« und mich in meinem erlernten Beruf als Lehrerin beworben. Seit drei Jahren genieße ich eine neue Art von Anerkennung. Im Kloster habe ich gelernt, dass, wenn sich eine Tür schließt, sich eine neue wieder öffnet. Das Schwierigste war, die alte Tür(-klinke) loszulassen und mit freiem Blick (freien Händen) neue Räume zu betreten, Neues anzupacken. Für mich hat es sich gelohnt.

Claudia Lunow




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Advent



Bild für Mittwoch, 11. Dezember

"Man muss Gott mehr gehorchen als 
den  Menschen.«


Dieser Spruch aus der Apostelgeschichte 5, 29 war Jahreslosung zur »Blüm-Ära«, dem Jahr der Einführung der Pflegemodule. Ich arbeite in der Altenarbeit und bin damals mit auf die Straße gegangen, um einen Akzent gegen die Einführung der Pflegemodule zu setzen, ich muss nicht erläutern, was heutzutage Altenarbeit bedeutet, Pflegenotstand und dergleichen sind tägliche Zeitungsthemen. Aber der Jahresspruch von damals hat mich bis heute derart gestärkt, bestärkt, unterstützt und begleitet, sodass ich mich immer noch mit ganzer Seele motiviert und aktiv für die Altenarbeit einsetze und engagiere.

Reinhild Heydasch, Waltrop


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Krebs-Mehrschritt-Therapie

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Grundprinzip
Selektive Labilisierung und Schädigung der Krebs-gewebe im gesamten Körper bei gleichzeitiger Stabilisierung der gesunden Gewebe.
Die Temperaturempfindlichkeiten von  Normalzellen und Krebszellen unterscheiden sich unter Normalbedingungen nur  unwesentlich, hingegen unterscheiden sich ihre Stoffwechseleigenschaften. Trotz ausreichendem Sauerstoffangebot glykolysieren Krebszellen i. allg. wesentlich  stärker, als glykolisierende Normalzellen.
Eine etwa fünffache Anhebung des Blutglukose-spiegels des Patienten führt zu einer induzierten Hyperglykämie. Durch die damit im Zusammenhang stehende Erhöhung der Laktatproduktion und somit Erniedrigung des pH-Wertes nur in den Krebs-geweben gelingt es, die Temperaturempfindlichkeit der Krebszellen zu erhöhen. Unter diesen Bedingungen kann mit einer extremen Ganzkörperhyperthermie von etwa 42°C eine selektive Schädigung der Krebsgewebe erreicht werden, wobei auf Grund des systemischen Charakters die Lokalisation der Tumoren und Metastasen nicht bekannt sein muß.
Zeitgleich wird eine Verbesserung der Temperatur-toleranz der gesunden Gewebe  erreicht. Diese basiert auf einer stabilisierten Energiestoff-wechselsituation  durch ein erhöhtes Glukose- und Sauerstoffangebot (eine hochdosierte Anreicherung der Inspirationsluft mit Sauerstoff führt zur relativen Hyperoxämie).
Als Hauptschritte der sKMT sind somit zu nennen:
    Extreme Ganzkörperhyperthermie
+
Induzierte Hyperglykämie
+
Relative Hyperoxämie

die meist in Kombination mit einer angepassten Chemotherapie durchgeführt werden.
Im therapeutischen Ablauf besteht die sKMT aus  einem in eine ambulante Rahmentherapie eingeschlossene Hauptbehandlungstag, an  den sich eine etwa 1 … 2-tägige stationäre Nachbeobachtungszeit anschließt.
Während der vor- und nachgelagerten Rahmentherapie absolviert der Patient je nach Verfassung eine Konditionierungstherapie. Vor dem Hauptbehandlungstag erfolgt in dieser Zeit die komplette Diagnostik zur Prüfung der Indikation und Therapietauglichkeit.
1 … 2 Tage nach der Therapie erfolgt i. allg. die Entlassung in die ambulante Nachbetreuung. Innerhalb der nächsten 6 Monate folgen noch drei Verlaufsuntersuchungen.
Klinischer Stand
  • Behandlung von Patienten mit fortgeschrittenen (metastasierten) Malignomen im Stadium der Progression, ohne weitere konventionelle Therapiechance gesicherter Wirksamkeit
  • Bis zur Beendigung der o.g. Forschungsklinik 06/2000  wurden mehr als 1000 Behandlungen unterschiedlichster Krebsarten durchgeführt
  • Die in der sKMT realisierten Temperaturdosen betragen 42,1°C über 60 bis 90 min; die eingesetzten Hyperthermieanlagen sind vom Typ IRATHERM 2000 der dritten Generation
  • Durchführung einer Phase I/II-Studie mit universitärem Partner und mit der Unterstützung der Deutschen Krebshilfe seit ’97:
“Die sKMT, welche eine Ganzkörperhyperthermie einschließt, begleitet durch ein geeignetes anästhesiologisches Management und Monitoring, führt nicht zu irgendeiner ernsthaften oder anhaltenden Organ-Dysfunktion und kann deshalb als eine sichere Behandlungsmethode betrachtet werden.”
“… konnte monozentrisch als vorläufiges Ergebnis eine eigenständige klinische Wirksamkeit der sKMT abgeleitet werden.”

Ergebnis ´95 in “Von Ardenne -Klinik für sKMT”
490 sKMT Einmalbehandlungen,
zumeist in Kombination mit Chemotherapie,
3-6 Monate nach sKMT bewertet

  • In über 50 % der behandelten Fälle kann bei  therapierefraktären Krebspatienten temporär eine positive therapeutische Beeinflussung erzielt werden
  • Bestätigung der Ergebnisse mit 112 Patienten mit Mehrfachbehandlungen durch das “Japan Whole-Body Hyperthermia Center”, Tokyo, 1996
  • Deutschland 2001: Durchführung von 9 Phase-II-Studien und 4 Phase-III-Studien zur Ganzkörperhyperthermie in Kombination mit Chemotherapie (ähnlich sKMT) bei verschiedenen Krebsarten



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