Dienstag, 14. Januar 2014

Strafrechtliche Aspekte

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Frage: Macht sich jemand strafbar, der unbefugt auf ein drahtloses Netzwerk zugreift um dieses als Internetzugang zu benutzen?

Antwort: Ein solches Verhalten kann unter bestimmten Voraussetzungen strafbar sein.

Frage: Welche Straftatbestände sind überhaupt denkbar?


Antwort: Als mögliche Straftatbestände kommen das Ausspähen von Daten gem. § 202a StGB, der Computerbetrug gem. § 263a StGB sowie das Erschleichen von Leistungen gem. § 265a StGB aber auch das Abhören von Nachrichten gem. §§ 89, 148 Abs. 1 Nr. 1 TKG in Betracht.

Frage: Wie ist die Strafbarkeit zu beurteilen, wenn ein gesichertes Netzwerk von außen geknackt wird?

Antwort: In diesem Fall kommt eine Strafbarkeit nach § 202a StGB*** in Betracht. Danach macht sich strafbar, wer unbefugt Daten, die nicht für ihn bestimmt und die gegen unberechtigten Zugang besonders gesichert sind, sich oder einem anderen verschafft. Unter Daten sind dabei alle Informationen zu verstehen, die elektronisch, magnetisch oder sonst nicht unmittelbar wahrnehmbar gespeichert sind, sich also in EDV-spezifischer Form darstellen lassen. Dazu zählt zum einen das bei WEP verwendete Passwort, zum anderen aber auch die im Rahmen des Verbindungsaufbaus vom Router zugeteilte IP-Adresse. Für das Tatbestandsmerkmal „Verschaffen” reicht schon aus, wenn der Täter Kenntnis von den gesicherten Daten erlangt. Auf die tatsächliche Nutzung des WLAN-Netzwerks, beispielsweise als Internetzugang kommt es dabei nicht an. Das heißt, der Tatbestand** des § 202a StGB ist bereits dann erfüllt, wenn der Täter vorsätzlich ein verschlüsseltes WLAN-Netzwerk knackt und hierdurch von den geschützten Daten Kenntnis nimmt. 

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29.10.13 .... 17:28:58 .... WLAN-Anmeldung ist gescheitert (2,4 GHz):
Die MAC-Adresse des WLAN-Geräts ist gesperrt. Name: -,

Ergo: hier war bereits in der Vergangenheit der Tatbestand erfüllt. Daraufhin erfolgte die Sperrung. An den Konsequenzen wird gearbeitet. 




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§ 202a Ausspähen von Daten

(1) Wer unbefugt sich oder einem anderen Zugang zu Daten, die nicht für ihn bestimmt und die gegen unberechtigten Zugang besonders gesichert sind, unter Überwindung der Zugangssicherung verschafft, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Daten im Sinne des Absatzes 1 sind nur solche, die elektronisch, magnetisch oder sonst nicht unmittelbar wahrnehmbar gespeichert sind oder übermittelt werden.


It - Kanzlei in München
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Montag, 13. Januar 2014

Christus als „Armer“ und „Flüchtling“ – Politisch korrekte Verbiegung des Evangeliums

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von Francesco Colafemmina
(Florenz) Mir ist nicht wirklich klar, warum das politische Programm des Vatikans in Sachen illegale Einwanderung den Glauben der europäischen Katholiken fördern sollte. Noch schwerer fällt es mir, zu verstehen, warum diese offensichtliche Einmischung des Vatikans in die Sozialpolitik Italiens und Europas bei den Politikern große und ausschweifende Zustimmung findet, denselben Politikern, die in Sachen Euthanasie, Abtreibung, Bürgerrechte wie Elternrecht, Familie sich bis vor einem Jahr noch jede Form von vatikanischer „Einmischung“ verbaten.

Warum soll Masseneinwanderung den Glauben der Europäer fördern?

Kommen wir also gleich zum Punkt. Arbeit – wie hoffentlich auch im Vatikan alle wissen – ist heute eine Mangelware. Die Zahl der Arbeitsplätze ist begrenzt im Vergleich zur verfügbaren Arbeitskraft. Das wird vor allem in Zeiten von Wirtschaftskrisen besonders sichtbar. Wenn wir also die humanitäre Position einnehmen, daß illegale Einwanderer aufzunehmen sind, also Männer und Frauen, die den Großteil ihres Besitzes verkauft haben, um meist illegal ihr Land zu verlassen und ebenso illegal bei uns einzuwandern und Wohlstand zu suchen, dann müssen wir auch akzeptieren, daß diese neue Arbeitslosen, den Konkurrenzkampf um die Mangelware „Arbeit“ verschärfen werden.
Marxistisch gedacht, vergrößern sie vor allem die ärmste Schicht der Gesellschaft, die sich in einem ständigen Überlebenskampf befindet. Zudem bedeuten sie für die gesamte Gesellschaft eine zusätzliche Soziallast. Mit dem Geld, das ein illegaler Einwanderer in Europa die Öffentlichkeit kostet, könnten mehrere wie er zu Hause ein sorgloses Leben führen, während er hier ein bescheidenes Auskommen hat und das zu Lasten der Allgemeinheit.

Auch Wohlstandsmigrant wird zum „Flüchtling“ uminterpretiert

Das alles ist das offensichtliche Ergebnis einer gänzlich fehlenden politischen Intelligenz der regierenden Politiker in unseren Ländern und in den Herkunftsländern der Einwanderer. Statt einer langfristigen Planung ergehen sich die Verantwortlichen in immer neuen Variationen ideologischen Phrasentums. Das neueste Lieblingswort lautet „Flüchtling“. Jeder Einwanderer wird implizit zum „Flüchtling“ erklärt, die Frage der Einwanderung damit zu einer humanitären Notlage und die Aufnahme ohne Wenn und Aber zu einer jeder Kritik entzogenen Nothilfemaßnahme.
Die Art, wie heute die Einwanderung, vor allem die illegale Einwanderung gefördert wird, ist einfach nur unvernünftig, wenn nicht noch weit schlimmeres. Es bedeutet vor allem den Menschenhandel zu fördern. Es bedeutet ebenso, unzähligen Männern und Frauen falsche Hoffnungen zu machen, Menschen, die einfach auf der Suche nach „Wohlstand“ und keineswegs immer auf der Flucht vor Hungersnot und Kriegen sind. Es bedeutet, diesbezüglich haben die alten und neuen Marxisten recht, und das erklärt auch deren Förderung dieser Wanderungsbewegungen, die Schicht der Armen, die bereits einen nicht unbeträchtlichen Teil des sozialen Szenarios in Europa bilden, zu vergrößern. Immerhin bedeuten die Neuankömmlinge durch ein eingespieltes Dienstleistungssystem für die linken Gewerkschaften und Parteien neue Mitglieder und Wählerstimmen. Dazu noch für ein üppig ausgebautes Netzwerk von Ausländervereinen, Dienststellen, Räten ein einträgliches Einkommen aus der öffentlichen Schatulle. Keine Einwanderer, keine Gelder. Die Förderung der Einwanderung ist für zahlreiche ideologisierte Europäer zu ihrer persönlichen Arbeitsplatzsicherung geworden.

Umbiegung des Evangeliums in ein Sozialmärchen

Noch diskutabler wird die Frage, wenn für diese Einwanderungsmaschinerie das Evangelium mißbraucht wird, um die Heilige Geschichte in ein modernes Sozialmärchen zu verwandeln. Der erste Schritt in diese Richtung erfolgte in der Heiligen Nacht1, als die Hirten auf dem Feld von Betlehem in „Ausgegrenzte“ und „die Armen“ zur Zeit Jesu umgedichtet wurden. Eine ebenso unzutreffende wie unpassende Umdeutung, so rhetorisch effizient sie auch sein mag. Die Hirten im Pälestina der Römerzeit waren gesellschaftlich anerkannt und spielten im Sozialgefüge eine wichtige Rolle. Sie lieferten mit den männlichen, einjährigen Lämmern die Opfergaben für das Pessachfest. Ihr Beruf war damit direkt mit dem Opferkult des Tempels verbunden und damit von anerkanntem Rang. Sie hatten im Jahr an die 30.000 Lämmer zu liefern. So sehr diese Tätigkeit auch nicht die Spitze der gesellschaftlichen Leiter darstellte, hatte der Hirte in der jüdischen Symbolik immer eine positive Konnotation. Er war ein effizientes Symbol für die charismatische Führungsrolle im Volk Israel. Auch aus diesem Grunde nennen wir noch heute jeden Priester einen Hirten und die Bischöfe Oberhirten und den Papst den Obersten Hirten.

Hirten von Betlehem waren weder „Arme“ noch „Ausgegrenzte“

Abgesehen davon wäre auch anzumerken, daß die Geburt Christi nicht nur den Hirten offenbart wurde (Offenbarung gegenüber den Juden), sondern auch den drei Weisen aus dem Osten (Offenbarung gegenüber den Heiden), die mit Sicherheit weder arm noch ausgegrenzt waren, wie ihre Aufnahme am Königshof des Herodes, ihre Geschenke und die gesamte Überlieferung belegen. Diese Sozialhermeneutik des Weihnachtsfestes raubt dem Evangelium von der Geburt des fleischgewordenen Gottes zwar nicht seine transzendentalen Dimension, läßt diese aber verblassen. Die Hirten wachen in der Nacht, sie wachen im Freien, verschließen sich nicht in Stadthäusern, sie verschließen ihre Herzen nicht der Ankündigung des Herrn, sie sind frei mit ihren Herden, sie sind weder die Sklaven von Personen noch von Dingen, sie sind freie, einfache Menschen, die sich vor der Ankündigung des Herrn nicht fürchten wie König Herodes „und mit ihm die ganze Stadt Jersualem“, wie das Evangelium berichtet.

Banalisierung der prophetisch-heilsgeschichtlichen Flucht nach Ägypten

Auf die verzerrende Sozialhermeneutik der Hirten folgte am 29. Dezember2 jene von Christus als „Flüchtling“, will im neuesten Sprachjargon sagen, als „Einwanderer“ in Ägypten. Auch hier wird das Evangelium wieder nach dem Bedürfnis rhetorischer Notwendigkeiten des Augenblicks verbogen. Zunächst einmal war die Flucht der Heiligen Familie nach Ägypten nur ein Provisorium und daher eine Form von Exil. Ganz anders stellt sich die Massenmigration unserer Tage dar, die in den allermeisten Fällen schlichtweg vor allem Wohlstandwünschen folgt und potentiell dauerhaft angelegt ist. Vor allem aber ist diese Flucht der Heiligen Familie von mächtigem symbolischen und prophetischen Inhalt: in ihr erfüllt sich die Prophezeiung des Hosea und läßt die Rückkehr Christi nach Palästina als neuen Exodus erkennen, der auf Golgota seine Vollendung findet.

Glaube als bloßer Sozialaktivismus bedeutet, die Mächtigen dieser Welt unterstützen

Das Christentum zu einem Märchen zur Rechtfertigung politisch-ideologisch-sozialer Phänomene und der Ausländerintegration zu reduzieren, bedeutet, die Ansprüche bestimmter Weltkreise zu unterstützen, die die Einwanderung als Brecheisen zur Zerstörung des ethnisch-kulturellen Netzes der europäischen Nationen und deren Werthaltungen zu mißbrauchen. Das alles mit dem Ziel, den Staat zum Garanten einer „Laizität“ zu machen, um statt eines Volkes mit gemeinsamer kultureller und religiöser Haltung, eine Bevölkerung zu haben, die in immer zahlreichere und kleinere Teile unterschiedlicher kultureller, religiöser, sozialer und ethischer Haltungen zerfällt. Eine beeindruckende Methode, um auch noch die Überreste christlicher Werthaltungen, die in unseren Gesellschaften vorhanden sind, zu beseitigen. Das Modell dafür scheint Frankreich zu sein. Offensichtlich gehören zu diesem Weg in eine dröge Einheitszukunft auch die Verwässerung des Mysteriums und die Umwandlung des Heiligen in eine Sozialmoral dazu, die Reduzierung des Glaubens zu bloßem Sozialaktivismus.

Der Blick zum Himmel als bloße Spiegelung der Welt

In dieser Perspektive wird der Blick zum Himmel zur bloßen Spiegelung der Erde, ohne Ausgang, ohne Fluchtweg. Es bedeutet auch, die gesunde, wenn auch oft triste Realität durch eine Gutmenschen-Ideologie zu ersetzen, die dialektisch auf Applaus und Zustimmung aus ist.
Es ist wahr, daß man nicht Christ sein kann, ohne den Glauben auch zu praktizieren, angefangen vom sonntäglichen Besuch der Heiligen Messe, ohne die Caritas, die Nächstenliebe. Es ist aber ebenso wahr, daß man auch ohne Christus Philantrop sein kann. Und darin liegt heute die Versuchung für viele Christen, deren Glauben mehr wackelt als ihr philantropischer Aktivismus. Wenn aber letzterer die Oberhand über den Glauben gewinnt, endet er damit, jede Abirrung von der göttlichen Ordnung zu rechtfertigen, jede Abweichung von der Moraltheologie, vom Lehramt der Kirche und das alles im Namen der Menschenfreundlichkeit. Christus aber wird zu einem bloßen Markenzeichen umgewandelt, in eine Art pathetische brand unseres chaotischen Daseins.



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Sonntag, 12. Januar 2014

Gebete und Druck

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Heute ist Sonntag - den ganzen Tag lang. Gottesdienst war bereits und Jani, als braves Kirchenmädchen natürlich dort.   Besser wäre es, ich wär daheim geblieben. 

Warum? Oder bezugnehmend auf die Überschrift, was haben Gebete mit Druck zu tun. Und was hat das Ganze mit mir zu tun. 

Ehrlich gesagt, das frage ich mich auch. Fakt ist jedenfalls, dass die Bibelstunde der Landeskirchlichen Gemeinschaft D. sich vom Gebetskreis sprich von meiner Wenigkeit unter Druck gesetzt fühlt. 

Wie das kommt? Nun Gebetskreis und Bibelstunde finden am selben Tag statt. Die Bibelstunde um 17 bis 18 Uhr, der Gebetskreis beginnt um 18.30 Uhr. Dazwischen liegt nur eine halbe Stunde. Deshalb fühlt sich die Bibelstunde vom Gebetskreis unter Druck gesetzt. Weil die Zeit dazwischen so knapp ist und sie dann nie die Zeit ausdehnen können ( merkwürdig ... als ich noch zur Bibelstunde ging, wurde immer Wert auf ein pünktliches Ende gelegt). Dazu kommt, dass unsere Kirche so sehr klein ist und nur aus einem Raum zu bestehen scheint ....... 

Vom Gebetskreis hat sich noch nie jemand beschwert. Beschwerden kommen immer nur vom anderen Kreis. Von Anfang war er denen ein Dorn im Auge und sicher auch anderen, die ich hier nicht benennen möchte .... noch nicht.

Nun wurde mir heute vom Gemeindekirchenratsvorsitzenden H. mitgeteilt, dass ich die Bibelstunde unter Druck setze, sie Angst davor haben, dass ich die Tür aufreißen könnte, um sie hinauszuwerfen. Nun soll ich mir einen neuen Termin suchen und wenn mir das nicht passt, soll ich einfach dorthin gehen, wo ich hingehöre. 

Wie krank oder böse oder beides, muss man eigentlich sein?

Mh ... wo gehöre ich eigentlich hin. Nun, ich schrieb es bereits letztens hier auf diesen Blog, zum Thema Jahreslosung. Die Kinder Gottes haben hier kein Zuhause. Was sind dann die anderen, die alles an sich reißen und andere ausgrenzen? 

Gemeindekirchenräte, die ihre vermeintliche Macht missbrauchen, gehören abgewählt. Und alle anderen, die darüber ein Deckelchen tun, auch.

Eine Begegnung mit Gott, nicht erst am Ende ihres Lebens, wünsche ich den Betroffenen. Sie werden vor Gott stehen, sie wissen es nur noch nicht.   



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Donnerstag, 9. Januar 2014

Petition: Hebammen

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Die ersten 100 Tage Amtszeit nutzen - Lieber Herr Gröhe, wir fordern Sie auf, einen konkreten Hebammenrettungsplan zu erarbeiten!

Von Bianca Kasting


Die ersten 100 Tage im Amt weisen darauf hin, wie ernst der Politiker seine Aufgabe als Vertreter des Volkes nimmt. Deshalb müssen nach ausgiebigen Gesprächen in der interministeriellen Arbeitsgruppe nun Taten folgen. Am 27. März 2014 (100 Tage nach Antritt) blicken wir Richtung Gesundheitsministerium und Gesundheitsminister Hermann Gröhe und erwarten eine Lösung für die aktuelle Haftpflichtproblematik der Hebammen.

Wieso ich mich als Elternteil engagiere? Nun...

Ich habe vor einem Jahr in einem Geburtshaus unsere Tochter geboren. Meine Hebamme war vom Beginn der Schwangerschaft bis zum Ende der Stillzeit nur für mich da und ich spüre bis heute eine tiefe Verbundenheit und Dankbarkeit gegenüber dieser wunderbaren Frau. Ich freute mich sehr über die wohnliche Nähe zum Geburtshaus und auf eine zweite Geburt dort. Doch das Geburtshaus hat inzwischen nach 12jährigem Bestehen geschlossen. Grund: In Deutschland als Hebamme zu arbeiten, ist unwirtschaftlich.

Hebammen sind per Gesetz dazu verpflichtet eine Haftpflichtversicherung abzuschließen. 2004 zahlten sie noch 500 Euro Haftpflichtprämie im Jahr. In den letzten zehn Jahren sind die Kosten um das Zehnfache gestiegen. Bei einem durchschnittlichen Stundenlohn von 8 Euro lohnt es sich nicht mehr, Geburtshilfe anzubieten. Seit 2010 haben sich ungefähr 20 Prozent der Hebammen aus der Geburtshilfe verabschiedet. Für werdende Familien bedeutet das: Ihre Grundversorgung wird nicht mehr flächendeckend gewährleistet, das Menschenrecht auf freie Wahl des Geburtsortes verletzt.

Im Juli 2014 soll die Haftpflichtprämie für Hebammen erneut um 20 Prozent erhöht werden. Wir fordern Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe hiermit auf, das Koalitionsversprechen zu halten und bis dahin eine Lösung für die Haftpfpichtproblematik zu finden. Sie muss für alle Hebammen und Geburtshäuser tragfähig sein, damit Frauen und Familien ihr Menschenrecht auf freie Wahl des Geburtsortes wahrnehmen können und eine flächendeckende Versorgung mit Hebammenhilfe gewährleistet ist.

Der Deutsche Hebammenverband e.V. hat 2010 die erste Petition ins Rollen gebracht.

2013 ist schließlich Anke Bastrop als Mutter den nächsten großen Schritt gegangen, indem sie durch ihre Online-Petition auf die weiterhin bestehenden Missstände aufmerksam gemacht hat und die Politiker mit Hilfe tausender Unterschriften dazu bewegte, die Hebammensituation in den Koalitionsvertrag aufzunehmen. Jetzt geht es darum, unsere Vertreter in der Politik beim Wort zu nehmen. Lieber Herr Gröhe, wir bitten Sie eindringlich uns zu unterstützen und eine Neuregelung der Haftpflichtprämien herbeizuführen.

Ihre Überzeugungen machen uns Hoffnung:

„Als überzeugter Familienmensch setze ich mich mit Nachdruck dafür ein, unsere FamiIien nach Kräften zu unterstützen.“

„Es geht um die unveräußerliche Würde eines jeden Menschen, den Zusammenhang von Freiheit und Verantwortung sowie um den Anspruch der Menschen auf Gerechtigkeit und Solidarität. Es geht um den Einsatz für Frieden und die Bewahrung der Schöpfung."

„Daher halte ich es für erforderlich, unsere solidarischen sozialen Sicherungssysteme so weiter zu entwickeln, dass sich auch kommende Generationen auf sie verlassen können.“

Ich bitte Sie, diese Petition zu unterstützen. Sie unterstützen damit ihre Töchter, ihre Enkelin, ihre Freundin, alle Frauen, die eine selbstbestimmte Geburt haben möchten. Sie unterschreiben im Sinne aller Kinder, die ein Recht darauf haben, in Ruhe geboren zu werden. Sie unterschreiben den Fortbestand dieser Gesellschaft.



change.org

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mSpy Software - so macht man das heute

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mSpy Software


Telefongespräche aufzeichnen lassen

Sie wollen wissen mit wem Ihre Frau telefoniert, oder wen ihre Kinder anrufen? Dann kaufen sie sich jetzt mSpy, denn mit dieser Software ist das nicht länger ein Problem. Nachdem sie diese Software gekauft haben, die absolut legal ist, installieren sie diese auf dem Smartphone welches sie überwachen wollen. Danach befolgen sie die Anweisungen, und stellen alles so ein wie sie es brauchen. Danach loggen sie sich in ihrem privaten mSpy Bereich ein und können starten.

Welches Smartphone sie überwachen wollen ist dabei egal, denn diese Software ist mit allen neuen Handys kompatibel von Iphone, Blackberry, Android bis hin zu Samsung, HTC usw. Die Software ist natürlich auf dem zu überwachenden Handy nicht sichtbar. Doch nur Telefongespräche aufzeichnen und anhören, ist noch lange nicht alles was diese Software bietet. So können sie auch verschickte Fotos und Emails auf dem Handy ansehen. Auch SMS, Skype oder Whatsapp Nachrichten können sie mitlesen, wo sie auch Uhrzeit, Datum, Telefonnummer und Name des Absenders sehen können. Auch die besuchten Internetseiten können sie zurückverfolgen und deren Lesezeichen sehen. Als letztes ist es ihnen sogar möglich den Standort des Handys ausfindig zu machen. Mit mSpy haben sie alles was man braucht, um ein Handy zu überwachen.


Die Ortungs App ist Ihr persönlicher Detektiv. Nur mit dem Vorteil das die Software günstiger und deutlich zuverlässiger ist. Sie glauben Ihr Partner trifft sich mit jemand anderen ? Dann machen mit der App Ihrem persönlichen Treuetest.Gefährden sie nicht weiter Ihre Beziehung wegen unbegründeter Eifersucht. Schaffen Sie sich Klarheit duch mSpy



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Frontal21: Abhören leicht gemacht

Mittwoch, 8. Januar 2014

Astrid Lingren

frei_und_wild

Wir haben es satt: Tausende umzingeln Schlachthof in Wietze

Bürger/innen gegen Konzern-Lobby

Campact Logo


Großdemo am 18. Januar 2014 in Berlin

Die Agrarkonzerne wollen Gen-Mais und Einheitssaatgut auf unsere Felder bringen. Kurz bevor Agrarminister Hans-Peter Friedrich darüber entscheidet, demonstrieren wir in Berlin. Unsere Botschaft: "Wir haben Agrarindustrie satt!" Kommen Sie zur Demo! 

11 Uhr: 
Auftaktkundgebung, Potsdamer Platz, Berlin 

12 Uhr:
Demonstration zum Bundeskanzleramt, dort Abschlusskundgebung mit Reden und Musik

Drumherum: Schnippeldisko, Traktorenzug, politischer Suppentopf und vieles mehr!


Campact organisiert die Demo zusammen mit einem breiten Bündnis von Organisation und Initiativen 



Bereits zum vierten Mal gehen mit der „Wir haben es satt“-Demonstration die verschiedensten Menschen gemeinsam auf die Straße: alt und jung, konventionelle und Bio-Landwirte, Veganer/innen, Imker/innen und Eine-Welt-Gruppen, Gärtner/innen und Aktive von Bürgerinitiativen. Von dieser bunten Vielfalt lebt die Bewegung für eine Landwirtschaft ohne Massentierhaltung, Antibiotika und Gentechnik. 
Gleich zu Beginn seiner Amtszeit als neuer Agrarministers kommen mehrere brisante Entscheidungen auf Hans-Peter Friedrich zu. Denn in den kommenden Wochen entscheidet die EU ebenfalls über eine Regelung, die dem Industriesaatgut der Konzerne Monsanto, Syngenta & Co. den Weg ebnen würde. Alte und regionale Obst- und Gemüsesorten hätten mit der geplanten Saatgut-Verordnung dagegen kaum noch eine Chance.
Mit einer starken Demonstration zeigen wir ihm, dass wir Bürger/innen es nicht dulden, dass diebäuerliche Landwirtschaft geschwächt und die Agrarindustrie bevorzugt wird – weder durch EU-Verordnungen, noch durch geheim verhandelte Abkommen wie TTIP. Wir wollen keine Gentechnik auf unseren Äckern, sondern Vielfalt erhalten und fördern.
 
Wir sehen uns am 18. Januar in Berlin!



Quelle 

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Dienstag, 7. Januar 2014

Ist Gott nahe zu sein mein Glück?

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Janis Anmerkung: 
Ja, auch ich gehöre zu denen, die ihre Probleme mit dieser Jahreslosung haben. So wie sie uns präsentiert wird. Ich meine, wer Gott ernst nimmt und längst verstanden hat, worum es geht, der weiß, dass die diesjährige Jahreslosung eher eine Anfechtung als eine Freude ist.  
Denn geschrieben steht, dass die Kinder Gottes keinen Platz auf Erden haben. Und ja, wer zu ihnen zählt, der hat hier auf Erden keinen Raum - dem wird übel mitgespielt. Seine Kinder wissen darum.  


Jetzt hat der Glückswahn also auch die Kirchen ergriffen: „Gott nahe zu sein ist mein Glück.“ So lautet die Jahreslosung, wie sie überall zu lesen ist. 

Aber offen gestanden kann ich mich mit dieser Übersetzung nicht so recht anfreunden. Um Glück geht es in Poesiealben, Keksen und Glücksratgebern; ich habe sogar gehört, dass es ein Schulfach „Glück“ geben soll. Macht Glauben also glücklich? Ist Gott dafür da, uns Glück zu bringen? –

Doch schon der Psalm selbst, der hier so unendlich verkürzt zur Sprache kommt, zeigt anderes – und ich zitiere hier den vollständigen Vers der Lutherübersetzung: 
Aber das ist meine Freude, dass ich mich zu Gott halte und meine Zuversicht setze auf Gott, den HERRN, dass ich verkündige all dein Tun.
(Psalm 73 ,28)

Hintergrund diesen Psalmes mag der Prozess einer heftigen inneren Auseinandersetzung, eine Krise oder Anfechtung sein. Heißt es vorher – und beim Lesen kann ich nicht anders als Heinrich Schütz’ ‚Musikalische Exequien‘ im Ohr zu haben – „Wenn mir gleich Leib und Seele verschmachtet, so bist du doch, Gott, allezeit meines Herzens Trost und mein Teil.“ 

Die Jahreslosung ist etwas Errungenes – nichts leichtlich zufallendes. Anfechtung können einen an Gott und dem Glauben irre werden, erfahrene Ungerechtigkeit verzweifeln lassen. Die Frage nach Glück stellt sich da gar nicht; das ist alles viel existentieller! 

Fast bin ich versucht, an Psalm 23 zu denken: „…und ob ich schon wanderte im finstern Tal…“ Sich da an Gott zu halten und die Zuversicht auf ihn zu setzen, den Glauben zu bewähren, trotz alledem, „trotz Mißtrau’n, Angst und alledem, es kommt dazu trotz alledem, dass sich die Furcht in Widerstand verwandeln wird trotz alledem!“, wie Hannes Wader einst sang.
Nicht aufgeben, weitergehen, weitermachen – trotz aller Widrigkeiten, trotz allem, was dagegen zu sprechen scheint… Darum geht es in der Jahreslosung!

Und natürlich werden im Psalm auch einige Anfechtungen genannt: wie gut es denen geht, die es nicht verdienen, die sich bereichern, die anderen das Leben schwer, ja zur Hölle, machen… Mich erinnert das alles an Paul Gerhardt.

Da seinen Glauben festzuhalten, sich an ihm festzuhalten, ihn nicht zu verlieren, von ihm gehalten zu werden – oder gar ihn oder sich transformieren zu lassen, das kostet Kraft und und ist auch schmerzhaft. Und da mag der Glaube auch eine Tiefe erreichen, die er vorher nicht hatte. Doch bis dahin ist es ein Ringen – mit den Widrigkeiten, den Umständen, ja vielleicht mit Gott selbst. Trotzdem; trotz alledem.

Aber das ist meine Freude, dass ich mich zu Gott halte und meine Zuversicht setze auf Gott, den HERRN.

So möge uns die Losung dieses Jahr begleiten!


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Freitag, 3. Januar 2014

Keine Religion

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Jani's Fazit:

im Sinne einer Religion ist der Islam. Er ist eine Ideologie, denn er umfasst alle Bereiche einer Gesellschaft. Es gibt Vorschriften für alle Lebenslagen - selbst Vorschriften für den Toilettengang.

Er ist eine Ideologie, die im Mäntelchen einer Religion daherkommt. 


Nun könnte man unterstellen, dass auch das Christentum eine Ideologie ist, da es über Jahrhunderte die Gesellschaft beherrschte. Darüber lässt sich trefflich streiten. 

Zum Einen können wir dagegenhalten, dass es schon immer offiziell eine Gewaltentrennung gab. Auf der einen Seite die Kirche - auf der anderen der Adel und damit die herrschende Klasse. Inwieweit beides miteinander vermischt war bzw. sich berührte ist dabei untergeordnet. Jedenfalls vom Verständnis der Machtverhältnisse.

Zum anderen können wir sagen, dass es bereits von Jesus klar formuliert wurde - bspw. ... Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist und Gottes, was Gottes ist. Außerdem sagt er ... Mein Reich ist nicht von dieser Welt. Auch das eine deutliche Abgrenzung vom irdischen System. Jesus schaut nicht nach Rang und Namen, sondern in das Herz seines Nächsten.

Wie die Bibel immer gelebt wurde, steht auf einem anderen Blatt - mit Jesus und der Bibel lässt sich dieses jedenfalls nicht begründen. 


Sehr wohl aber, lässt sich die Ideologie des Islams mit dem Koran begründen!



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Größte Moslemversammlung Norwegens fordert Steinigung von Ehebrecherinnen und Homosexuellen

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(Oslo) Ein Video zeigt die größte bisher stattgefundene islamische Versammlung in Norwegen, mit der die Moslems eine eigene Vertretung im Parlament forderten. Die Versammlung stimmte einhellig für die Steinigung von Frauen, die des Ehebruchs beschuldigt werden, und für die Steinigung von Homosexuellen.

Der Vorfall geht bereits auf den vergangenen März zurück, wurde aber erst jetzt bekannt. Das Video zeigt nicht irgendwelche Untergrundmoslems in einem verborgenen Keller, die sich der staatlichen Autorität entziehen. Ganz im Gegenteil. Das Video zeigt die Versammlung eines offiziellen Islamzentrums in der norwegischen Hauptstadt Oslo. Dort hatte sich nicht klammheimlich eine verbotene Islamistengruppe getroffen. Die Filmaufnahmen zeigen eine reguläre Versammlung ganz normaler in Norwegen lebender Moslems, von denen viele bereits die norwegische Staatsbürgerschaft besitzen. An der dreitägigen Versammlung mit dem Titel Peace Conference Scandinavia 2013 von Islam Net nahmen vom 23.-25. März insgesamt rund 4000 Moslems teil. Islam Net, versteht sich laut Internetauftritt islamnet.no als Dachverband der norwegischen Moslems.

„Seid ihr mit der Steinigung von Ehebrecherinnen und Homosexuellen einverstanden?“

Bei einem Teil der Veranstaltung ging es um Themen wie Trennung von Mann und Frau, Steinigung von Frauen und Homosexuellen. Der Organisator der Versammlung, Fahad Ullah Qureshi von Islam Net, fragte die Anwesenden, ob sie sich dafür oder dagegen aussprechen.
Eine Frage lautet: „Wie viele von euch sind einverstanden mit den im Koran und der Sunna geschriebenen Strafen, sei es Tötung, sei es Steinigung für Ehebruch, oder welche auch immer, daß sie direkt von Allah stammen und seinem Propheten, daß es sich um die bestmögliche Strafe für Menschen handelt und daß sie in dieser Welt anzuwenden sind? Wer ist damit einverstanden?“ Der Großteil der anwesenden Moslems spricht sich dafür aus. Wie die Aufnahmen zeigen, ist das Ergebnis sogar einhellig.

„Seid ihr radikale Moslems?“

Eine andere Frage lautet: „Seid ihr radikale Moslems?“. Keiner nimmt sich als solcher wahr und antwortet mit Ja. Auch die Frage, ob Homosexuelle zu steinigen sind, erhält plebiszitären Zuspruch. Erneut fragt der Moderator: „Und jetzt, was werden sie von uns sagen, daß wir Extremisten sind?“ Die Versammlung liefert den Beweis, daß Positionen, die im Westen und ebenso vom Christentum als extremistisch abgelehnt werden, für den Islam keineswegs extremistisch sind, sondern Ausdruck des wahren Islam.
Die Todesstrafe ist in zahlreichen islamischen Staaten unter Berufung auf den Koran in Geltung. Sie wird bei Apostasie verhängt, kann aber ebenso bei Ehebruch, Homosexualität, Sodomie, Verrat und anderen Anlässen verhängt werden.

„Islam ist die Wahrheit“ – Moslemvertretung im Parlament gefordert

Ein junger Moslem fragt, warum im Islam Männer und Frauen voneinander getrennt sein müssen, während das bei den Christen oder Juden nicht der Fall ist. Der Moderator antwortet: „Die Antwort ist einfach: Der Islam ist die Wahrheit, das Christentum und das Judentum sind nicht die Wahrheit.“
Das Video wurde vom Veranstalter Islam Net selbst bekanntgemacht. Die Organisation erhob mit der Versammlung offiziell die Forderung nach einer eigenen Vertretung im norwegischen Parlament. Bei der von Islam Net organisierten Veranstaltung handelte es sich um die bisher größte islamische Versammlung in Norwegen.


Katholisches.de
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Wäre die Welt ohne Religion besser?

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Tim Keller schreibt in "Warum Gott?" (P. 346):

Die Kommunisten in der Sowjetunion, China, Kambodscha und anderswo, aber auf ihre Art auch die Nazis in Deutschland waren entschlossen, die Religionsausübung einzudämmen, um zu verhindern, dass sie die Gesellschaft spaltete oder die Macht des Staates gefährdete. Das Ergebnis war regelmäßig nicht mehr Friede und Harmonie, sondern mehr Unterdrückung. 
Die tragische Ironie dieser Situation hat Alister McGrath in seiner Geschichte des Atheismus so beschrieben: „Im 20. Jahrhundert finden wir eines der größten und traurigsten Paradoxe in der Geschichte der Menschheit: dass die größte Intoleranz und Gewalt dieses Jahrhunderts von denen praktiziert wurden, die glaubten, dass die Religion zu Intoleranz und Gewalt führt."

Theo-Blog
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Donnerstag, 2. Januar 2014

Ideologiegeleitetes Wikipedia?

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Wikipedia gilt vielen als verlässliche Quelle, zumindest als ausgewogene Anlaufstelle für eine Erstorientierung. Wie interessengeleitet die Online-Enzyklopädie bei etlichen Artikeln ist, zeigt ein Brief, der Arne Hoffmann kürzlich zugestellt wurde. Gemeldet hat sich jemand, der Manipulationsvorwürfe rund um Wikipedia bisher wilden Verschwörungstheorien zugeschrieben hatte.
Ein Auszug:
Man hat in Wikipedia heute nicht mehr die geringste Chance, irgendwelche Inhalte unterzubringen, die nicht ins das Weltbild dieses Fem-Netzwerkes passen. Noch nicht einmal, wenn man sich um maximale Ausgewogenheit bemüht.
Ich habe heute in den Wikpedia-Artikel über “Gendering” (“geschlechtergerechte” Sprache) eine Pro und Contra-Liste eingefügt mit Argumenten für Gendering und Argumenten, die dagegen sprechen. Das ganze ausführlich bequellt. Es dauerte keine 2 Stunden und ich hatte deswegen eine Vandalismus-Meldung an der Backe von Nutzer JosFritz. Nun ist der Artikel für Bearbeitungen erstmal gesperrt.
Die Vereinsgeschichte des „Gendering“-Artikels lässt sich hier noch nachvollziehen.
Hier der Brief: genderama.blogspot.de.
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Mittwoch, 1. Januar 2014

Diagnostik und Therapie der Zöliakie

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Deutsches Ärzteblatt Int 06.12.2013; 110(49): 835-46; DOI: 10.3238/arztebl.2013.0835

Schuppan, DetlefZimmer, Klaus-Peter 

Hintergrund: 
Die Zöliakie ist eine entzündliche Erkrankung des Dünndarms mit einer Prävalenz von etwa 0,5–1 %. Sie wird durch Verzehr von Gluten in genetisch disponierten Personen (HLA-DQ2/8) ausgelöst. Pathogenetisch beteiligtes Autoantigen der Zöliakie ist die Gewebetransglutaminase (TG2).
Methoden: 
Selektive Literaturrecherche unter Einschluss nationaler und internationaler Leitlinien.
Ergebnisse: 
Die Zöliakie kann sich in jedem Alter mit gastrointestinaler (beispielsweise Malabsorption) oder extraintestinaler Symptomatik (beispielsweise Dermatitis herpetiformis Duhring) oder in Assoziation mit anderen Erkrankungen (wie Typ-1-Diabetes) manifestieren. Ein Großteil der Erkrankungen verläuft oligosymptomatisch. 
Es gibt zahlreiche Differenzialdiagnosen, unter anderem Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Entzündungen des Darms, oder das Reizdarmsyndrom. Zur Diagnose sind der Nachweis der zöliakiespezifischen Autoantikörper gegen TG2 (Endomysium) mit einer Sensitivität und Spezifität > 90 %, charakteristische histologische Läsionen der Dünndarmschleimhaut und eine Remission unter glutenfreier Ernährung erforderlich.
Schlussfolgerung: 
Wegen ihrer Häufigkeit bei phänotypischer Heterogenität, einer effektiven Diagnostik, der leichten Behandlungsmöglichkeit und damit der Vermeidbarkeit akuter und langfristiger Komplikationen sollte die Zöliakie im klinischen Alltag aller Fachdisziplinen berücksichtigt werden. Die strikt glutenfreie Diät ist lebenslang einzuhalten.

Erst vor etwa 10 000 Jahren wurde in Mesopotamien Getreide in die Ernährung des Menschen eingeführt und erreichte vor circa 7 000 Jahren Mitteleuropa. Aretaeus von Kappadokien berichtete erstmals im 2. Jahrhundert n. Chr. über eine (ernährungsabhängige) „bauchige“ Erkrankung. S. J. Gee (London, 1888) wird als Erstbeschreiber der Zöliakie angesehen. In den ersten Jahrzehnten des letzten Jahrhunderts war die hohe Letalität aufgrund der Zöliakie von bis zu 30 % gefürchtet (e1).
Erst der Pädiater K. W. Dicke (Den Haag/Utrecht) erkannte in den frühen 1930er-Jahren den Zusammenhang zwischen der Zufuhr von Weizen und der Erkrankung (e2). Er sah seine Vermutung bestätigt, als sich seine Patienten unter der Weizenverknappung im Verlauf der späten Jahre des 2. Weltkrieges erholten.
In den frühen 1950er Jahren identifizierten und charakterisierten Dicke, H.A. Weyers und J.H. van de Kamer Gluten, die Speicherproteine des Weizens, als Auslöser der Zöliakie (e2).
Das morphologische Korrelat der Zöliakie, die Zottenatrophie mit Kryptenhyperplasie, wurde von L.W. Paulley (Ipswich, 1954) und M. Shiner (London, 1956) detailliert untersucht, die Gliadin-Antikörper wurden von E. Berger (Basel, 1958) und der Endomysium-Antikörper von T.P. Chorzelski (Warschau, 1983) entdeckt. Ein weiterer Meilenstein war die Entdeckung des Autoantigens der Zöliakie, der Gewebetransglutaminase (TG2) (1).
Trotz der Möglichkeit einer differenzierten und rationalen Diagnostik ist die Zöliakie aufgrund ihres breiten klinischen Spektrums und bei fehlender Anwendung serologischer Screening-Methoden weit unterdiagnostiziert (23).
Heute beträgt die diagnostische Latenz etwa vier Jahre (e3). Dies ist umso bedauerlicher, weil mit der glutenfreien Diät eine sehr effektive Therapiemöglichkeit mit präventivem Potenzial zur Verfügung steht.
Grundlage des Artikels sind evidenzbasierte Leitlinien, die in den letzten Jahren von der Agency for Healthcare Research and Quality (AHRQ, 2004), der American Gastroenterological Association (AGA, 2006), der North American Society for Pediatric Gastroenterology, Hepatology and Nutrition (NSPGHAN, 2005), dem National Institute for Health and Clinical Excellence (NICE, 2009) und der European Society for Pediatric Gastroenterology, Hepatology, and Nutrition (ESPGHAN, 2012) entwickelt wurden (37), und eine selektive Literaturrecherche. Die Suchstrategie beinhaltete alle Publikationen der letzten zehn Jahre, die in PubMed unter dem Begriff „celiac disease“ mit den Einschlusskriterien „diagnosis“, „therapy“, „epidemiology“, „pathogenesis“ und „guideline“ angezeigt wurden.

Lernziele
Lernziele für den Leser sind:
  • neue Erkenntnisse zur Ätiopathogenese dieser Systemerkrankung zu gewinnen
  • die heterogene Symptomatik dieser Systemerkrankung frühzeitig zu erkennen, eine fundierte Basisdiagnostik durchzuführen und die weiterführende Konfirmationsdiagnostik zu veranlassen
  • Indikationen, Potenziale und Grenzen der glutenfreien Diät einschätzen zu können
  • Komplikationsspektrum und Präventionsmöglichkeiten der Erkrankung zu kennen.

Definition
Die Zöliakie (Synonym: einheimische Sprue) ist eine häufige entzündliche (autoimmune) Dünndarmerkrankung mit systemischer Manifestationsmöglichkeit, die durch den Verzehr glutenhaltiger Nahrungsmittel (unter anderem Weizen, Gerste, Roggen, Dinkel) ausgelöst wird. Sie lässt sich bei HLA-DQ2/8-positiven Patienten durch Serum-Autoantikörper gegen Endomysium (EMA) oder Gewebetransglutaminase (TG2), eine charakteristische duodenale Histologie (entzündliches Infiltrat, Kryptenhyperplasie, Zottenatrophie) und eine Remission der klinischen und serologischen Befunde unter glutenfreier Ernährung belegen. Neben der klassischen Zöliakie mit schwerer Diarrhö und Malabsorption manifestiert sich die Zöliakie häufiger mit geringen oder atypischen Symptomen oder primär über die mit ihr assoziierten Autoimmunerkrankungen (58).

Pathogenese
Die Zöliakie ist eine der am besten charakterisierten immunologischen Erkrankungen. Die betroffenen Patienten weisen Folgendes auf:
  • HLA-DQ2 oder -DQ8 als genetische Prädisposition
  • einen definierten Auslöser (Gluten)
  • hochsensitive und spezifische Autoantiköper gegen das körpereigene Enzym Gewebetransglutaminase (TG2).
TG2 spielt als Autoantigen der Zöliakie eine zentrale Rolle in der Pathogenese, da es die immunogenen Glutenpeptide durch eine chemische Reaktion im Dünndarm (Deamidierung) in ihrer Immunogenität potenziert.
Gluten, die alkohollösliche Fraktion des Weizenproteins, wird in großen Mengen (10–20 g pro Tag) mit der normalen Nahrung aufgenommen. Einige Glutenpeptide werden durch die gastrointestinalen Enzyme (e4) nicht abgebaut und über die Dünndarm-Mukosa transepithelial aufgenommen (9). Sie werden dort auf den antigenpräsentierenden Zellen von Trägern des HLA-DQ2 oder HLA-DQ8 (etwa 90 % beziehungsweise 10 % der Zöliakiepatienten) präsentiert und stimulieren damit glutenspezifische T-Zellen (Grafik 1).
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Die unbehandelte Zöliakie kann exazerbieren und ist nach langer Laufzeit mit einem erhöhten Risiko für gastrointestinale Malignome, insbesondere dem insgesamt sehr seltenen intestinalen T-Zell-Lymphom 

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Von besonderer Bedeutung sind die extraintestinalen Manifestationen der Zöliakie, die gegenüber intestinalen Symptomen im Vordergrund stehen können und bei früher Diagnosestellung häufig auf eine glutenfreie Diät (GFD) reagieren. Hierzu gehören zum Beispiel Hepatopathien, die Dermatitis herpetiformis Duhring, IgA-Nephropathie - Nierenkörperchen, Temporallappen-Epilepsie, zerebelläre Ataxie, periphere Neuropathie, Lungenhämosiderose oder „unspezifische“ Symptome wie Gelenkbeschwerden, Erschöpfung, Kopfschmerzen, Stimmungsschwankungen (Depression) und Obstipation(Kasten 1).
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weiterlesen im Ärzteblatt
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Jahreslosung 2014

Jahreslosung 2014neu3


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2014



Ich wünschen allen Lesern 
alles Gute im Neuen Jahr, 
Gesundheit, Glück & Frohsinn, 
leichte Herzen und 
dass der Segen Gottes mit Ihnen ist!

Und den Kindern desselben - des Einen Geistes 
wünsche ich Kraft ... Mut ... heiligen Zorn, 
dort wo er angebracht ist und 
Menschen, die für sie beten!




Epiphanias

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Dreikönigstag
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Der Begriff "Heilige Drei Könige" kommt aus der Weihnachtsgeschichte des Matthäus-Evangeliums, wobei in der Geschichte die Heiligen Drei Könige die Weisen aus dem Morgenland sind.

Der Dreikönigstag heißt sowohl in der katholischen Kirche als auch der evangelischen Kirche Epiphanias (= Erscheinung des Herrn).

Sternsinger: Schon seit dem 16. Jahrhundert gibt es die Sternsinger. Damals zogen die Schulkinder mit ihrem Lehrer von Haus zu Haus. Sie sangen den dort lebenden Menschen von der Geburt und dem Leben von Christus vor. Zum Dank erhielten sie kleine Geschenke, wie zum Beispiel Nüsse oder Äpfel. Schon damals wurde das Haus gesegnet und ein Kreuz an die Türe gemalt. Im 18. Jahrhundert wurde die Tradition nicht mehr so ernst genommen.

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts schlief der Brauch ein und wurde in Deutschland erst um 1958 durch  Flüchtlinge  aus Schlesien wiederbelebt.   Heute gehen Mädchen und Jungen, verkleidet als die Heiligen Drei Könige, von Haus zu Haus. Sie singen den Menschen etwas vor und sammeln Geld für arme Kinder.

Zum Dank für die Spenden wird das Haus des Spenders gesegnet. Dazu schreiben die Sternsinger die Buchstaben C, M und B sowie die Jahreszahl an die Tür. C, M und B stehen für "Christus mansionem benedicat" oder auf Deutsch: "Christus segne dieses Haus". Dieser Segen soll das Böse von den Häusern fernhalten. Manche Leute meinen auch, dass die Buchstaben die Anfangsbuchstaben der Namen Heiligen Drei Könige sein sollen: Caspar (persisch: Hüter des Schatzes), Melchior (hebräisch: Mein König ist das Licht) und Balthasar (babylonisch: Gott schützt das Leben). 


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Epiphanias

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Die Drei Könige

Drei Könige wandern aus Morgenland,
ein Sternlein führt sie zum Jordanstrand.
In Juda fragen und forschen die drei,
wo der neugeborene König sei.
Sie wollen Weihrauch, Myrrhen und Gold
zum Opfer weihen dem Kindlein hold.

Und hell erglänzt des Sternes Schein,
zum Stalle gehen die Könige ein.
Das Knäblein schauen sie wonniglich,
anbetend neigen die Könige sich,
sie bringen Weihrauch, Myrrhen und Gold
zum Opfer dar dem Knäblein hold.

O Menschenkind, halte treulich Schritt,
die Könige wandern, o wandre mit!
Der Stern des Friedens, der Gnade Stern
erhelle dein Ziel, wenn du suchest den Herrn.
Und fehlen dir Weihrauch, Myrrhen und Gold,
schenke dein Herz dem Knäblein hold!


Peter Cornelius

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2013

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Das Jahr geht still zu Ende,
Nun sei auch still mein Herz.
In Gottes treue Hände
Leg ich nun Freud und Schmerz.
Wird uns durch Grabeshügel
Der klare Blick verbaut,
Herr, gib der Seele Flügel,
Daß sie hinüberschaut.
Hilf Du uns durch die Zeiten
Und mache fest das Herz.
Geh selber uns zur Seiten
Und führ uns heimatwärts.


Eleonore Fürstin Reuß
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