Mittwoch, 18. Februar 2015

Bayer macht Milliarden-Gewinne, zahlt aber kaum Steuern

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Die Bayer AG verschiebt ihre Gewinne seit Jahren systematisch in Niedrigsteuer - Länder -- das zeigt eine jüngst veröffentlichte Studie. Mehrere Jahren zahlte der Chemieriese überhaupt keine Gewerbe- und Körperschaftssteuer in Deutschland.
Während der Chemieriese Mega-Gewinne einfährt, blutet der Stammsitz des Unternehmens aus: die Stadt Leverkusen muss ein Sparpaket nach dem anderem verabschieden. Wegen des harten Sparkurses konnten zum Beispiel diesen Winter die Straßen nicht richtig gestreut werden -- Unfälle waren die Folge.
Wir haben jetzt die Möglichkeit, dieser schreienden Ungerechtigkeit etwas entgegenzusetzen. Denn seit 'LuxLeaks' stehen die Steuerpraktiken der Großkonzerne im Scheinwerferlicht. Nutzen wir die Öffentlichkeit, damit Bayer mit seinen Steuertricks nicht mehr durchkommt und endlich faire Abgaben auf seine Gewinne zahlt!
Bayer fährt Gewinne in Milliardenhöhe ein, rechnet sich offiziell aber arm. Wie das geht? Bayer betreibt Tochtergesellschaften in Ländern mit besonders günstigen Steuermodellen. Allein in Holland besitzt der Konzern 15 Niederlassungen. Diese Tochtergesellschaften stellen Bayer dann hohe Rechnungen aus. So macht der Konzern seine Gewinne nur noch da, wo Steuern kaum anfallen.
Leider ist Bayer kein Einzelfall: Weltweit drücken die großen Konzerne ihre Steuerlast, wo es nur geht -- mit allen Mitteln. Niemand weiß, wie viel Geld weltweit agierende Konzerne wirklich machen. Wenn wir Bayer -- eines der umsatzstärksten Unternehmen Deutschlands -- zu mehr Steuergerechtigkeit verpflichten, könnte das den Anfang vom Ende der Steuertrickserei von Großkonzernen bedeuten.
Fordern Sie Bayer auf, sich angemessen an der öffentlichen Steuerlast zu beteiligen!
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Mehr Informationen:




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Dienstag, 17. Februar 2015

Wenn die Welt zu viel wird

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Sie nehmen mehr wahr als andere und erleben alles intensiver. Etwa jeder sechste Mensch gilt als hochsensibel. Hochsensibilität hat Vor- und Nachteile, ist keine psychische Störung oder Krankheit, kann aber gesundheitliche Probleme auslösen.

Doris besucht eine Party. Sie geht hin, weil sie zwei ihrer Freundinnen gefragt haben, ob sie mitgeht. Doris hofft, dass es ein unterhalt­samer Abend wird, hauptsächlich geht sie aber wegen ihrer Freundinnen hin. Bei der Party amüsieren sich Doris’ Freundinnen gut. Sie kennen einige Partygäste, viel mehr als Doris. Außerdem ist die Musik sehr laut. Doris hat einen inneren Konflikt. Sie will das Event verlassen, aber ihre Freundinnen nicht enttäuschen. Und mit ihnen streiten will sie auch nicht, denn aus einem zwischenmenschlichen Konflikt kann sie nicht als Gewinnerin aussteigen. „In dem Moment, in dem ein Konflikt auftritt, hat eine hochsensible Person schon verloren“, sagt Georg Parlow, Obmann des Vereins „Zart besaitet“, im Gespräch mit der KirchenZeitung. Selbst wenn hochsensible Personen, kurz „HSP“, Konflikte für sich entscheiden, würden sie den Schmerz des Verlierers intensiv wahrnehmen und selbst darunter leiden. 

Probleme wie diese begleiten HSP im Alltag. Hochsensibilität hat aber auch Vorteile. „HSP nehmen in jeder Situation viel mehr Details und Einzelheiten wahr“, sagt Parlow. Das treffe genauso auf positive Dinge im Leben zu: „Die erlebt man tiefer, auch die kleinen Freuden des Alltags.“ Deshalb seien die meisten Hochsensiblen sehr intuitiv und gute Zuhörer. 



Informationen helfen

Hochsensibilität ist ein wenig erforschtes Thema. Eine eindeutige neurowissenschaftliche Definition gibt es nicht. Im deutschsprachigen Raum setzen sich eigene Vereine damit auseinander. Sie bieten Menschen, die durch ihre Hochsensibilität Probleme haben, Beratung an. Georg Parlow ist selbst hochsensibel und hat schwierige Lebensphasen durchgemacht. Er gründete den Verein „Zart besaitet“. Der Verein stellt auf seiner Homepage Informationen zur Verfügung, veranstaltet Seminare und berät HSP persönlich. 
„Alleine die Information zu bekommen und zu wissen, was Hochsensibilität bedeutet, ist für viele HSP schon ausreichend“, sagt Parlow. Wenn Hochsensible trotz dieses Wissens immer wieder in dieselben Problemsituationen schlittern, empfiehlt Parlow, sich beraten zu lassen von Personen mit Erfahrungen zum Thema Hochsensibilität. Tritt parallel dazu eine psychische Krankheit auf, können Betroffene wie Normalsensible einen Psychotherapeuten aufsuchen.



Nicht alle introvertiert

Laut der Webseite von „Zart besaitet“ sind 70 Prozent der HSP introvertiert, 30 Prozent extrovertiert. Introvertierte Hochsensible ziehen sich häufig zurück, wenn ihnen in einer Situation alles zu viel wird. Für sie ist wichtig, dass Rückzug nicht die einzige Bewältigungsstrategie ist, denn das könnte zur Isolation führen. Extrovertierte HSP sind sozial sehr aktiv und kontaktfreudig. Für sie besteht die Gefahr, dass sie sich dadurch selbst übernehmen. 

In der Forschung über hochsensible Menschen gebe es „noch einiges an Bedarf“, so Parlow. Er betont, dass Hochsensibilität nicht mit einer Neurose oder Sozialphobie zu verwechseln sei. Es handle sich um keine psychische Störung oder Krankheit. Auf der Webseite von Parlows Verein heißt es: „Hochsensibilität ist eine normale Spielart innerhalb der Verschiedenheit menschlicher An­lagen, ebenso wie zum Beispiel die Haarfarbe.“

Weitere Informationen zum Thema stellt der Verein „Zart besaitet“ zur Verfügung, etwa auf der Homepage www.zartbesaitet.net.

Zur Sache

Merkmale von Hochsensibilität

Die US-amerikanische Psychologin Elaine N. Aron prägte den Begriff „hochsensible Personen“, kurz „HSP“. Sie fand heraus, dass diverse Gehirnregionen von hochsensiblen Menschen stärker auf äußere Reize reagieren als bei normalsensiblen. Diese Besonderheit zeigt sich in verschiedenen Verhaltensmustern. Von diesen treffen nicht alle auf jede HSP zu. 


Streben nach Perfektion

Hochsensible haben einen verstärkten Willen, dass alles perfekt und vollkommen ist, auch sie selbst. Wenn sie einen Fehler machen, nehmen sie diesen als Teil eines perfekten Ganzen an. HSP versuchen aus dem Fehler zu lernen und ihm so einen Sinn zu geben. Der Perfektionismus betrifft auch den eigenen Lebensstil. Hochsensible Menschen ernähren sich gesund und machen regelmäßig Sport. Viele HSP bleiben dadurch bis ins hohe Alter fit. 


Komplexe Gedanken

Hochsensible Personen nehmen mehr Informationen auf und haben ein vielfältiges Innenleben. Ihre Gedankengänge sind kompliziert. Sie erkennen Zusammenhänge, die normalsensible nicht wahrnehmen. Viele HSP denken regelmäßig über das eigene Denken nach. Sowohl hochsensiblen Kindern als auch Erwachsenen sollte man ihre Denkweise lassen. Für eine HSP ist es am schlimmsten, nicht akzeptiert zu werden und sich verstellen zu müssen.

Kirchenzeitung
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Gute Demo - böse Demo

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Menschen können über Nacht alt und grau werden. Gesetze auch. Am Anfang unserer Verfassung steht immer noch der Satz, daß die Grundrechte Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht binden. Eine staatsgefährdende Regelung. Nach alter Lesart garantieren die Grundrechte dem Bürger einen unentziehbaren Freiraum, den er nach seinen eigenen Vorstellungen gestalten darf. Er genießt Meinungs-, Rede- und Versammlungsfreiheit und soll auf dieser Grundlage sogar berechtigt sein, dem Staat mit Forderungen entgegenzutreten. Wo führt das hin? Eben, zu Pegida.
Es ist an der Zeit, unsere Verfassung um einen ungeschriebenen Grundsatz zu ergänzen: Grundrechte dürfen nur noch unter Beachtung der jeweils geltenden öffentlichen Moral ausgeübt werden. Unser Außenminister Frank-Walter hat das verstanden. Alle Befürchtungen, er könnte sich auf seinen Auslandsreisen für das heimische Modell des liberalen Rechtsstaats einsetzen, hat er mit einem Satz widerlegt:  
„Bei uns wird unterschätzt, welchen Schaden die fremdenfeindlichen und rassistischen Sprüche und Plakate der Pegida schon jetzt angerichtet haben.“ Sollten wir nicht von Saudi-Arabien lernen? Stockschläge für unüberlegte Freiheitsregungen? Steinmeier verdient es jedenfalls, in einem Atemzug mit Metternich genannt zu werden: Bürgerliche Freiheiten sind nicht jedermanns Sache.
Grundrechte sind Abwehrrechte des Staates gegenüber seinen Bürgern
Aufzuräumen ist auch mit der Vorstellung, Grundrechte seien Abwehrrechte des einzelnen gegenüber dem Staat. Es verhält sich genau umgekehrt. Grundrechte sind Abwehrrechte des Staates gegenüber seinen Bürgern, genauer gesagt gegenüber denjenigen, die von ihrer Freiheit falschen Gebrauch machen. Diese Erkenntnis verdanken wir unseren Oberbürgermeistern.
Landauf und landab rufen sie in amtlicher Eigenschaft alle Anständigen und Gerechten zu Gegendemonstrationen auf oder organisieren diese gleich selbst. Wie Zauberlehrlinge mobilisieren sie einen Teil der Bürger gegen den anderen und hoffen, daß das gut geht. Nun wird ständig und überall gegendemonstriert und dabei geschmäht und blockiert. Kurzer Zwischenruf an Polizei und Staatsanwaltschaften: Haltet euch da, bitte, weiter zurück!
Düsseldorf sieht sich an Recht und Gesetz nicht gebunden
Ein Vorbild für die ganze Branche ist der Oberbürgermeister von Düsseldorf. Der trotzt sogar Gerichten, diesen Relikten aus Zeiten des Rechtsstaatsprinzips. Da er nach eigener Einschätzung kein „seelenloser Technokrat“ ist, sind Gerichtsentscheidungen für ihn nicht bindend. Damit hatten selbst die wackeren Richter vom Verwaltungsgericht Düsseldorf nicht gerechnet, die dem Oberbürgermeister per einstweiliger Anordnung untersagt hatten, aus dem Amt heraus zu Gegenmaßnahmen gegen eine geplante Versammlung der „Dügida“ (Pegida Düsseldorf) aufzurufen.
In ihrem Beschluß von Anfang Januar hieß es treuherzig: „Die Antragstellerin [Dügida] hat keine Anhaltspunkte vorgetragen, aus denen sich ergäbe, daß der Antragsgegner [die Stadt Düsseldorf, vertreten durch den Oberbürgermeister] der Entscheidung des Gerichts zuwiderhandeln würde. Solche Anhaltspunkte sind auch von Amts wegen nicht ersichtlich.“ Was für eine göttliche Komödie! Statt den Oberbürgermeister mit einem Disziplinarverfahren zu überziehen, sollte ihm der Orden wider den tierischen Ernst verliehen werden.
Mit Wärmebildkameras Kälte im Herzen aufspüren
Genial ist auch die Aktion „Lichter aus“. Da sieht man einmal, wozu die kommunale Daseinsvorsorge nicht alles gut ist. Wer sich durch unziemliche Ansichten selbst aus der Gemeinschaft herausdividiert, dem wird künftig nicht mehr heimgeleuchtet werden. Ein zukunftsweisendes Modell: Kein Strom, Gas und Wasser für Pegida-Anhänger. Wer an eigener Haut erlebt hat, wie sich staatliche Verfolgung anfühlt, wird bald nichts mehr gegen unbegrenzte Einwanderung vorzubringen haben.
Wenn man bloß wüßte, wo die Burschen wohnen. Hilfreich beim Aufspüren Andersdenkender war jedenfalls die Neujahrsansprache der Kanzlerin. Das sind Menschen, so Frau Merkel, die Vorurteile, Kälte, ja sogar Haß in ihrem Herzen haben. Mit Wärmebildkameras ließe sich da vielleicht etwas ausrichten.
„Mit Recht gegen Rechts“
Lenken wir zum Schluß unseren Blick nach Dresden, dort, wo das ganze Unheil seinen Lauf genommen hat. Wie zu Erichs Zeiten lädt man auch hier wieder zu Jubelfeiern von oben ein, nur heißen die Veranstalter jetzt Helma und Stanislaw. Zu dem Staatsspektakel „Für Dresden, für Sachsen – für Weltoffenheit, Mitmenschlichkeit und Dialog im Miteinander“ kamen Anfang Januar sogar ein paar tausend Menschen. Der gute deutsche Michel!
Zuvor war die Werbetrommel ordentlich gerührt worden. Selbst auf den dienstlichen Intranetseiten von Behörden und – man höre und staune – den von Gerichten. Das erinnert an die Nacht-und-Nebel-Aktion eines ehemaligen sächsischen Justizministers, der im Eingangsbereich des Fachgerichtszentrums in Dresden ein Plakat mit der Aufschrift „Mit Recht gegen Rechts“ aufhängen ließ. Der Zweck heiligt eben jedes Mittel. Ob das alle Richter verstanden haben?
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Dr. Markus Scheffer ist Richter am Verwaltungsgericht Dresden.
JungeFreiheit

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16. Februar 2015

Sonntag, 15. Februar 2015

Freitag, 13. Februar 2015

Das Alte Testament gereimt

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Wie man sich das Alte Testament merkt

1. Die Schöpfung dauert sieben Tage,
die Schlange stellt ne kluge Frage,
darum ersäuft sie in der Flut,
und Türme baun ist auch nicht gut.
Mit Abraham fängt Gott neu an,
dann kommen Sohn und Enkel dran.
Vor Joseph ham die Brüder Schiss –
Das steht im Buche Genesis.
2. Der Pharao will Israel töten,
doch Mose geht ihm leider flöten.
Prinzessin fischt ihn aus dem Nil,
am Dornbusch bringt sich Gott ins Spiel:
„Lass ziehen diese meine Kinder,
sonst töt‘ ich deine Schaf und Rinder!“
Vom Schilfmeer geht es in die Wüste,
Gebote kommen in die Kiste.
Beim Gold’nen Kalb, da war fast Schluss
Das steht im Buch vom Exodus.
3. Opfern in der recht Gesinnung,
Gebote für die Priester-Innung,
dass man den Nächsten lieben muss –
das steht im Buch Leviticus.
4. Mose tut das Volk nun zählen,
sie dann sich durch die Wüste quälen,
sie murren, Bileam segnet sie –
das steht im Buche Numeri.
5. „Hört nur gut zu“, so redet Mose,
und wiederholt die ganze Chose.
Holt die Gebote aus der Kiste,
ergänzt sie um ne lange Liste:
Gott ist nur einer (und nicht sieben),
von ganzer Seel‘ sollst du ihn lieben.
Am Schluss ist Mose tot (und stumm),
so steht’s im Deut’ronomium.
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evangelisch.de
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Lobbyismus auf sunnitisch

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Janis Anmerkung ...  
hat jemand tatsächlich gedacht, wir hätten Meinungsfreiheit in Deutschland / Europa?  
Merke! Dort, wo das Kapital anfängt, hört Meinungsfreiheit auf! Echte Demokratie? Kann erst dort anfangen, wo es keine Abhängigkeiten gibt. Denn dort gibt es dann bspw. auch keinen Lobbyismus mehr! Und wie wir alle wissen, hat der Kampf um einen Arbeitsplatz höchste Priorität. Freiheit ist da eher zweitrangig. Sicherheit ist wichtiger. 
Ob diese Sicherheit dann allerdings in der Tat sicher ist oder ob nicht doch eher das Franklin'sche Zitat "Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren" Recht hat, sollten uns die Erfahrungen unserer Väter zeigen.   
Im Übrigen ist auch diese Form der Erpressung und des vorauseilendem Gehorsams eine Art der Islamisierung. 




Einer der größten Arbeitgeber in Dresden ist der Halbleiterhersteller Globalfoundries. Alleiniger Anteilseigner ist das sunnitische Emirat Abu Dhabi. Einer der Hauptredner der großen, staatlich organisierten Anti-Pegida-Demonstration vom 10. Januar war der Betriebsratsvorsitzende des Unternehmens. Die TU Dresden erhält großzügige Zuwendungen aus dem Emirat und stellt sich ebenfalls gegen Pegida. Lobbyismus auf sunnitisch. 

Die Globalfoundries Inc. ist ein US-amerikanischer Halbleiterhersteller. Das Unternehmen wurde im März 2009 als Ausgründung der Halbleiterfertigung von AMD gegründet. Der alleinige Anteilseigner ist die Advanced Technology Investment Company (ATIC) des Emirates Abu Dhabi. Die ATIC wiederum gehört über die Mubadala Development Company (MDC) der Regierung des Emirates Abu Dhabi, das seinerseits wiederum zu den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) gehört.

Die Führung der MDC hat der Thronfolger von Abu Dhabi, Prinz Muhammad bin Zayid Al Nahyan, inne. Somit steht Globalfoundries in einem klaren Abhängigkeitsverhältnis zum sunnitischen Herrscherhaus des Emirats.

Anti-Pegida-Stimmung – Dankbarkeit aus dem Abendland?
Globalfoundries, größtes Halbleiterwerk Europas, ist einer der größten Arbeitgeber Dresdens.  Der sunnitische Scheich aus dem Emirat, Waleed Al Mokarrab Al Muhairi, ist ein wichtiger Mann im Vorstand und firmierte zugleich als Generaldirektor des Rates für die wirtschaftliche Entwicklung des Emirats. Es liegt nahe, dass der sunnitische Muhairi die Pegida-Bewegung nicht gut heißen kann

Wie der Kölner Stadtanzeiger schreibt, habe Muhairi zwar keinen Dank aus dem „Abendland“ erwartet, aber die Angst des sächsischen Ministerpräsidenten Stanislav Tillich (CDU) wachse angesichts der Pegida-Demonstrationen. Noch 2010 saß der Scheich mit Tillich in Dresden zusammen und beide bestätigten sich gegenseitig die „starken Bande“ zwischen Sachsen und den Emiraten. Dresdens Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) sorgte sich wie Tillich um das Wohlwollen des arabischen Arbeitgebers und rief in einer gemeinsamen Presseerklärung dazu auf, nicht an Pegida-Kundgebungen teilzunehmen, damit Dresdens Ansehen nicht beschädigt würde.

Im Kampf gegen Pegida steht das Management des Dresdner Halbleiterherstellers Globalfoundries neben Oberbürgermeisterin und Landesvater mit an vorderster Stelle. So trug die ganzseitige Anzeige, die am 12. Dezember in der Sächsischen Zeitung erschien und in der gegen die „Fremdenfeindlichkeit“ und „Intoleranz“ der Montagsdemonstranten polemisiert wurde, auch die Unterschriften des Geschäftsführers des Globalfoundries-Werkes sowie der Direktoren für Finanzen und „Government Relations“, so die Preußische Allgemeine Zeitung, die das als „Lobbyismus“ bezeichnet.

Der Betriebsrat der Globalfoundries-Werks, Ralf Adam, scheint die Brisanz ebenfalls verstanden zu haben. Der Arbeitnehmervertreter der Chipfabrik war einer der Hauptredner auf der großen und staatlich organisierten Anti-Pegida-Demonstration vom 10. Januar. Seine Worte „für Weltoffenheit, Mitmenschlichkeit und Dialog“ sollten Gewicht haben, 3.700 Arbeitsplätze stünden hinter ihm, und der größte industrielle Arbeitgeber der Stadt aus dem sunnitischen Emirat Abu Dhabi ebenfalls.

Rektor der TU Dresden setzt eigene Kollegen unter Druck
Das werfe die Frage auf, so die Preußische Allgemeine Zeitung, wieso sich gerade Globalfoundries derart intensiv gegen die systemkritische und angeblich islamfeindliche Bürgerbewegung engagiere. Die Antwort hierauf ergebe sich aus den vorher geschilderten Eigentumsverhältnissen.

Darüber hinaus existiere auch noch eine Querverbindung zwischen Globalfoundries und der Technischen Universität (TU) in Dresden, deren Leitung ebenfalls besonders intensiv gegen die islamkritischen Demonstranten agitiert. Wie aus Pressemeldungen der TU hervorgeht, hat Globalfoundries der Hochschule vor kurzem ein „hochspezialisiertes“ und damit sehr teures Elektronen- und Ionenmikroskop geschenkt. Zudem laufen laut der Preußischen Allgemeinen Zeitung diverse Kooperationsvorhaben.

Führende TU-Mitarbeiter hatten rund 60 Unterschriften unter der erwähnten Zeitungsanzeige gesetzt. Hinzu kommen noch die permanenten Aufrufe des Rektors der Universität, Hans Müller-Steinhagen, an seine Unterstellten, keinesfalls an den „Spaziergängen“ von Pegida teilzunehmen.

Die sächsische AfD-Chefin Frauke Petry nannte es „undemokratisch“, dass „Führungskräfte“ der Technischen Universität (TU) Dresden eigene Kollegen unter Druck setzten, der Pegida-Demonstration fernzubleiben. „Das erinnert schon sehr stark an Zeiten vor dem Wendeherbst“, mahnte die Fraktionschefin der AfD im sächsischen Landtag. (DB)



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Donnerstag, 12. Februar 2015

Folglich distanzieren sie sich vom Anspruch des Einen Gottes

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Janis Anmerkung .... was für ein jämmerlichen Haufen von theologischen Zeitgeistfrömmlern. Die Bibel spricht von den falschen Propheten und falschen Lehrern, die da Irrlehren einführen und den Herrn verleugnen, der sie teuer erkauft hat (Petrus 2). Auch spricht sie in Lukas 20,46 + Markus 12,38 von den Schriftgelehrten, die es lieben in langen Gewändern einherzugehen und sich auf dem Markt grüßen lassen - vor denen wir uns hüten sollen. 


Wirbel um Bremer Predigt

Religion als hochentzündlicher Gefahrenstoff

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Die Predigt. Sie lässt entsetzte Pastoren der Bremischen Evangelischen Kirche vor dem Dom der Stadt ausrufen: „Bremen ist bunt! Wir leben Vielfalt!“ und gegen den Pastor Latzel vorsorglich den Satz in Stellung bringen: „Wir distanzieren uns entschieden von Fundamentalismus jedweder Art - und von allen Versuchen, Fremdenfeindlichkeit, Islamophobie, Antisemitismus oder rassistisches Gedankengut mit vorgeblich biblischem Glauben zu bemänteln.“

Gott der Bibel nicht der Gott des Korans?

Somit, mit dieser Generalverdachtsklausel, ist hinreichend klargestellt, dass die Pastoren es entschieden ablehnen, sich von Hirngespinsten in Geiselhaft nehmen zu lassen, seien es Hirngespinste Gottes, seien es Hirngespinste Pastor Latzels oder seien es Hirngespinste, die zwar weder Gottes noch Latzels sind, aber den Bremer Pastorenkollegen doch immerhin denkmöglich erscheinen, sobald an die explosive religiöse Materie erst einmal die Ausdrücke „Dreck“, „Blödsinn“, „alt“ und „fett“ herangetragen werden; da braucht man die Predigt selbst doch gar nicht mehr zu lesen! Die Martini-Gemeinde indes hat die Predigt gehört und gelesen - und steht nun wie ein Mann zu ihrem Pastor Latzel: Je suis Latzel! (Wie ein Mann: Frauen sind hier traditionell auf der Kanzel nicht zugelassen, weil die Martini-Gemeinde gemäß Bremer Kirchenverfassung seit je und weitgehend eigenständig, von EKD-Durchgriffen unbehelligt Gottes Lob darbringen kann.) So springt der Gemeindevorstand beiden, dem Gott und seinem Pastor, mit dieser Erklärung bei: „Wie aus der Bibel, den altkirchlichen Bekenntnissen und den Schriften der Reformation hervorgeht, kann der Gott der Bibel nicht der Gott des Korans sein. Das Feiern gemeinsamer Gottesdienste, der Gebete mit Imamen oder Vertretern anderer Religionen ist daher nicht möglich.“ Auch Glücksbringer Buddha-Statuen und Reliquienverehrung gehörten, ganz wie es der Pastor (abzüglich der besagten zwei, drei unflätigen Begriffe) ausgeführt habe, nicht zum evangelischen Christsein: „Der Weg zum Heil führt allein über den Glauben an Jesus Christus, den Sohn Gottes, der in die Welt gekommen und für uns Sünder am Kreuz gestorben ist.“
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Das hört sich gläubig, ja streng gläubig, im ganzen aber doch manierlich an, so dass man weder dem Gott noch seinem Propheten geneigt wäre, eine Unschicklichkeit zu Last zu legen, sieht man von den zwei, drei Ausdrücken ab, die den Kohl der Predigt ja offenbar nicht fett machen. Und doch, hört man sich im Internet die Predigt nun endlich selbst einmal an, dann vollzieht man die Verstörung nach, die sie als „unumgängliche Klärung des christlichen Selbstverständnisses“, wie es in der Kirchenverfassung von St. Martini heißt, hervorruft. Hatten wir so lange nichts Klärendes von Gott und seinen Pastoren gehört? Hatte sich das christliche Selbstverständnis im windelweichen EKD-Zeitgeist so weit verflüssigt, dass es Gott gefiel, seinen Pastor Latzel auf die Kanzel zu schicken, um uns seine, Gottes, Eifersucht ins Gedächtnis zu rufen, dem - ja, dunkel erinnern wir uns ans erste Gebot - „nichts mehr ein Greuel ist, als wenn neben ihn andere Götter gestellt werden“?
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Die Predigt. Ein homiletischer Furor fürwahr, ein Sprung aus dem heiligen Text in die Lebenswelt von 2015 und doch um einen traditionell christlichen Kern gruppiert, welcher den Synkretismus der Religionen (Latzel: „so alles zusammenmanschen“) verwirft und in diesem Sinne aus dem Munde seines Pastors wissen lässt: „Wir können keine Gemeinsamkeit mit dem Islam haben“ (Gideons Hackordnung bleibt hier erfreulicherweise unscharf), um freilich sogleich „Liebe und Barmherzigkeit“ für jeden Muslim einzufordern. Und wenn, so fährt Latzel in seiner Predigt fort, „Muslime verfolgt werden, dann haben wir uns vor sie zu stellen. Das ist unsere Aufgabe als Christen.“
Was erkennen wir im deutschen Sittengemälde von Sunte Marten, wenn sich auf einmal an Olaf Latzel alle öffentlichen Nervositäten festmachen? Wenn es plötzlich dieser Bremer Pastor ist, von dem die einen sagen, da spreche endlich mal einer aus, was sonst angeblich nicht gesagt werden dürfe? Und die anderen sich schütteln vor Abscheu und Entsetzen über diese vermeintliche Stimme von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Islamophobie? Unser Land ist doch wohl außer Rand und Band.

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105.496,68 Euro für Anti-Pegida-Protest

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Die AfD-Fraktion im Dresdner Stadtrat hat nach den Kosten der gegen Pegida gerichteten Demonstration gefragt. Die nun vorliegende Antwort der Dresdner Oberbürgermeisterin stellt klar: Der Staat Sachsen hat 105.496,68 Euro ausgegeben, um die Veranstaltung „Für Dresden, für Sachsen – für Weltoffenheit, Mitmenschlichkeit und Dialog im Miteinander“ am 10. Januar 2015 zu veranstalten. Die Stadt Dresden hat 30.000 Euro von diesen Kosten übernommen – aus dem Budget der Oberbürgermeisterin.

Die Politik war bundesweit durch Pegida aufgeschreckt. In Sachsen unternahm man etwas – mit dem Geld der Steuerzahler. Über 100.000 Euro wurden der Staatskasse entnommen, um gegen den Protest von Pegida zu demonstrieren. Genauer: 105.496,68 Euro ließ es sich der Freistaat Sachsen kosten, um im Rahmen der Veranstaltung „Für Dresden, für Sachsen – für Weltoffenheit, Mitmenschlichkeit und Dialog im Miteinander“ gegen die eigenen Bürger zu protestieren.

Auf der Veranstaltung sprach nicht nur Orosz selbst, sondern auch der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich. Zudem traten Musikgruppen auf.


Eigene verfehlte Politik übertüncht

Neben dem Freistaat ließ sich auch die Landeshauptstadt Dresden nicht lumpen, um dem Auftritt der eigenen Spitzenfrau den richtigen Rahmen zu geben. 30.000 Euro steuerte Dresden Summe bei. Aus dem Budget von Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU), wie diese in einem Schreiben von Mittwoch an die AfD-Fraktion im Dresdner Stadtrat mitteilte.

Die findet denn auch deutliche Worte für diese Art der gelenkten Demokratie. Gordon Engler, kultur- und jugendpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Stadtrat: „Es ist erstaunlich, wie schnell und wie viel Steuergelder für eine einmalige symbolische Veranstaltung aufgewandt wurden, die nicht nur für eine Vielzahl anderer Projekte hätten sinnvoller eingesetzt werden können, sondern vor allem dazu dienten, die Symptome der eigenen verfehlten Politik zu übertünchen.“


Neutralitätspflicht des Staates verletzt

Doch Engler hat nicht nur mit dem finanziellen Aufwand seine Probleme, sondern kritisiert auch harsch die staatliche Einmischung in den Meinungskampf der Bürger: „Dabei wurde nicht nur die staatliche Neutralitätspflicht verletzt, sondern auch ungeniert in den Steuergeldtopf gegriffen“, findet Engler.

Aber nicht nur aus dem Steuertopf floss der Anti-Pegida-Veranstaltung Unterstützung zu. Auch die Technische Universität beteiligte sich genau wie die staatliche Oper daran, gegen Pegida vorzugehen (blu-News berichtete).

In einer Demokratie sind die Freiheitsrechte dem Bürger garantiert. Dazu gehört auch das Demonstrationsrecht. In Sachsen ist man da schon weiter. Der demonstriert der Staat gleich selbst – gegen seine Bürger. Eine Art des „Meinungskampfes“ wie man sie mit dem Untergang der DDR schon hinter sich glaubte. (CJ)



blue-news
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Mittwoch, 11. Februar 2015

Der Bürgermeister von Neukölln

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Buschkowsky schlägt Alarm: Islamismus auf dem Vormarsch







Der Bürgermeister von Neukölln hört auf. Im stern erzählt er von muslimischen Sittenwächtern, kritisiert "Multi-Kulti-Romantik" und sagt, warum der Islam für ihn nicht zu Deutschland gehört. Von Frauke Hunfeld und Tilman Gerwien


E
r sieht blass aus und erschöpft. Die paar hundert Meter vom Rathaus zum Café Selig in Neukölln hat er sich fahren lassen. Am frühen Morgen war Heinz Buschkowsky in einem Self-Storage-Gebäude und hat für sich Lagerfläche angemietet. Er räumt gerade sein Büro leer und er kann einfach nichts wegwerfen. All die Gedankenskizzen, Konzepte, Zahlensammlungen. Er hat es versucht in den letzten Tagen, ist die meterhohen Stapel durchgegangen - aber am Ende hat er dann doch nur die Blätter von einem Stapel auf den anderen gelegt. "Da drin ist mein ganzes Wissen", sagt er. "Das schmeiß’ ich doch nicht weg."

Dreizehn Jahre "Frontschwein"

Buschkowsky hört auf. Heinz Buschkowsky, Bezirksbürgermeister von Neukölln, und sicher einer der bekanntesten Berliner, gibt sein Amt als "Frontschwein", wie er sich selbst nannte, aus gesundheitlichen Gründen auf. Gewählt ist er eigentlich bis 2016, aber er ist immerhin schon 66, die Ärzte haben ihm eine "multiple Krankenakte" ausgestellt, erzählt er. Und, dass er nicht "in den Stiefeln des Amtes sterben" will.
Gut 13 Jahre war der Sozialdemokrat Bürgermeister von Neukölln, wirkte aber weit über seinen Stadtteil mit rund 325.000 Einwohnern hinaus. Sein Buch "Neukölln ist überall" war ein Bestseller - eine vernichtende Abrechnung mit Multi-Kulti-Illusionen und den Fehlern deutscher Integrationspolitik.
Mit dem stern traf sich Heinz Buschkowsky jetzt zum großen Abschiedsgespräch. Dieses Interview, zu lesen in der aktuellen Ausgabe, ist so etwas wie sein persönliches Vermächtnis.

"Neukölln ist keine Erfolgsgeschichte"

Buschkowsky berichtet über kriminellen Araber-Clans, die in Neukölln ganze Straßenzüge kontrollieren. Er erzählt von Schulkindern in der fünften Klasse mit allenfalls rudimentären Deutsch-Kenntnissen, er schildert Tristesse und Perspektivlosigkeit im Hartz-IV-Milieu. Und: Er regt sich auf. Über Denkfaulheit und Sprachverbote in der Integrationsdebatte, über die Wirklichkeitsferne der etablierten Politik, nicht zuletzt die seiner eigenen Partei, der SPD.
Aber er wehrt sich auch gegen jeglichen Versuch der Vereinnahmung von rechts, zum Beispiel durch Teile der Pegida-Bewegung: "Die betrachten mich ja als ihren Kronzeugen. Dieser Gedanke lässt mich Pickel kriegen." Allerdings äußert er Verständnis für Demonstranten in Dresden oder Leipzig, die Zustände wie in Neukölln verhindern wollten. "Die Leute haben doch nicht unrecht. Als Bürgermeister einer anderen Stadt würde ich so eine Entwicklung auch nicht wollen. Neukölln ist keine Erfolgsgeschichte, sondern bittere Realität: organisierte Kriminalität, Islamismus, Salafismus, Bildungsferne und hohes Armutsrisiko."

Der Islam gehört zu Deutschland? "Falsch!"

Eindringlich warnt der langjährige Bezirksbürgermeister vor dem Vordringen des gut organisierten Islamismus in der Migranten-Community seines Stadtteils. Buschkowsky erzählt, dass morgens vor den Schulen Islamisten Flugblätter an Mädchen verteilen. "Man fordert sie auf, keine Kleidung der Nichtmusliminnen zu tragen, Hosen wie die Männer. Keine Kleidung, bei der man mehr sieht als Gesicht und Hände. Auch in der Begegnung der Menschen spielt plötzlich eine Rolle, warum die Tochter kein Kopftuch trägt, welche Moschee jemand besucht und dass die Tochter vom Turnen, Schwimmen, Biologieunterricht und der Klassenfahrt ferngehalten werden soll."
Den Satz "Der Islam gehört zu Deutschland" - vom früheren Bundespräsidenten Christian Wulff in die Welt gesetzt, von Kanzlerin Angela Merkel unlängst wiederholt - findet Buschkowsky "so was von falsch". Er schiebt hinterher: "Der Beitrag des Islam zu Reformation, Aufklärung und zum Humanismus ist mir nicht präsent, sorry."
Buschkowsky ist ein Sozialdemokrat alter Schule, einer, der von "meinen Kindern" spricht, wenn er die Neuköllner Jugend meint, einer, der Chancengerechtigkeit will und unerschütterlich glaubt an die Möglichkeit sozialen Aufstiegs durch Bildung und Fleiß. Doch die neuen Herausforderungen mit sozialem Elend und den Verlockungen islamistischer Radikalisierung passen nicht mehr in dieses überlieferte sozialdemokratische Aufstiegsmodell. Insofern ist das stern-Gespräch mit dem Neuköllner Bürgermeister auch ein Hilferuf - der Hilferuf eines Kommunalpolitikers, der sieht, dass die soziale und politische Balance bedroht ist - nicht nur in seinem Stadtteil, sondern in ganz Deutschland.

Was kommt jetzt? Noch ein Buch?

Wie wird es sein, wenn so einer zu Hause ist? Kann er das überhaupt? 50 Dienstjahre streift man nicht ab wie einen alten Mantel. Vielleicht will er noch ein Buch schreiben. Aber nicht mehr zum Thema "Integration". Dazu, findet Buschkowsky, hat er alles gesagt. Vorerst jedenfalls.
Am Ende kommt die evangelische Pfarrerin zum Tisch im Café Selig. Sie verspricht, eine Kerze für Buschkowsky anzünden. Er hat nichts dagegen. Er glaubt zwar nicht an Himmel und Hölle und das Jüngste Gericht, auch nicht an Jungfrauen in einem Land, wo Milch und Honig fließen und erst recht nicht an seine Wiedergeburt als Tsetse-Fliege am Kilimandscharo. Aber vielleicht hilft das mit der Kerze ja, meint Heinz Buschkowsky. Vielleicht sogar dann, wenn man selber nicht so richtig daran glaubt.


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Wie der Genderismus krank machen kann!

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Gehirnforscher Manfred Spreng: "Es trifft Frauen und Kinder zuerst."
Buchrezension von Rolf-Alexander Thieke
(MEDRUM) Erstmals hat sich der fränkische Verlag „Logos Editions", der schon wiederholt durch ausgefallene, gesellschaftsethisch bedeutsame Publikationen aufgefallen ist, jetzt entschieden, einen wissenschaftlich ausgewiesenen Aufsatz separat in hoher Auflage herauszugeben. Der Text ist von breiter politischer Brisanz. Die Broschüre (Umfang 24 Seiten) „hat es in sich".

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Abwertung des Frauseins
Hinter dem arglos klingenden Begriff „effektive Gleichstellungspolitik" des Familienministeriums verbirgt sich ein soziologischer Totalanspruch, der grundlegende biologisch-medizinische Fakten in der Geschlechterdifferenz von Mann und Frau herunterspielt,

Hohes Gefährdungspotenzial
Spreng spricht angesichts dieses gewaltsamen Zugriffs auf den Menschen in seiner ganzheitlichen biologisch-medizinischen Verfasstheit von „ins Krankhafte tendierenden, veruneindeutigenden Zielrichtungen des Genderismus". Die Vorstellung, jedes Neugeborene käme als unbeschriebenes Blatt Papier zur Welt und auch das Frau- und Mann-sein sei lediglich „anerzogen", berge ein hohes Gefährdungspotenzial an negativen gesundheitliche Folgen. Wenn der Radikalfeminismus die Vorstellung vertrete, dass die Frau „Mann werden muss", um („vollwertig") Mensch zu sein, so stelle schon dies eine Abwertung des Frauseins dar.

Abwertung der Mutter
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Frühkindliche Sprachentwicklung benötigt Mutter
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Verhängnisvolle Langzeitfolgen
Wer die Fülle der medizinischen Hinweise auf "stressgefährdete Gehirnentwicklung", „Vegetative Regulationsstörungen", „Wachstumsstörungen", „Depressionsneigung", ADHS und andere psychische Probleme infolge zu früher Fremdbetreuung bedenkt, ahnt die verhängnisvollen Langzeitfolgen dieses totalitären, radikal individualistisch-geschlechternarzisstisch orientierten Konzeptes. Unglaublich ist: Gender Mainstreaming wurde im Deutschen Bundestag nie diskutiert, sondern einfach per Kabinettsbeschluss vom 23. Juni 1999 als Verpflichtung dekretiert, sprich: der Bundesrepublik schlicht aufoktroyiert!Um der jungen, nachwachsenden Generation und der Zukunft willen ist es höchste Zeit, in allen Lebensbereichen und im Parlament gegen diesen anthropologischen und kulturgeschichtlichen Irrsinn entschlossen aufzustehen. Dafür ist die vorliegende Broschüre besonders hilfreich, weil sie schnell und leicht zu lesen, preisgünstig zu haben und gut an Eltern, insbesondere an Frauen und Mütter, weiter zu verteilen ist.

medrum
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Einlass im Himmel

Aufbegehren unerwünscht

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Hooligans demonstrieren gegen gewalttätige Islamisten – und decken so die Feigheit von Politik und Medien in Deutschland auf. Was wirklich auf der Hogesa-Demo in Köln geschah.
Von Tatjana Festerling
Arbeiter, Bauern oder ein unerschrockener ­Pöbel, der nichts zu verlieren hatte – es waren schon immer Menschen mit einer Mistgabel in der Hand, die sich gegen ihre Unterdrücker auflehnten. 1989 waren es Hooligans des 1. FC Lokomotive Leipzig, die DDR-Bürger bei den ­dortigen Montagsdemonstrationen vor Zugriffen durch die Stasi schützten. Nun sind am 26. Oktober in Köln rund 5000 «Hooligans ­gegen Salafisten» (Hogesa) auf die Strasse ­gegangen – und ich habe vor ihnen den Hut ­gezogen.
Ich bin berufstätige Mutter von zwei erwachsenen Kindern, Ultramarathonläuferin, mit Coaching- und Yoga-Ausbildung, weit gereist und freiheitsliebend. Viele mehrmonatige Auslandsaufenthalte und internationale Freundschaften prägen meinen Erfahrungsschatz. Ich erkläre mich uneingeschränkt solidarisch mit Israel. Niemals hatte ich mit Nazis und Rechtsextremen zu tun – ich lehne diese zutiefst ab. Und in den Medien bricht ein Höllenfeuer aus. Was ist geschehen? Dieses bürgerliche «Monster» wagt es, nach Köln zu einer Demo gegen Kopfabschneider und Frauenverstümmler zu fahren. Noch dreister: Als Augenzeugin schreibe ich meine Eindrücke auf und widerspreche damit der offi­ziellen Version. Mein kleiner, eilig getippter Text wurde allein in drei Tagen über 200 000- mal auf Journalistenwatch.com abgerufen, 21 000-mal auf Facebook «geliked».

Typen, die sich trauen

Doch es darf nicht sein, was ist. Mein privates, berufliches und politisches Wirken wird von eifrigen Denunzianten untersucht, skanda­lisiert und in diskreditierende Massnahmen umgesetzt. Das Telefon klingelt ununterbrochen, Interview-Anfragen von ARD bis zur Zeit – doch ich sehe schlicht kein Presseorgan, das eine nachdenkliche, abwägende Haltung einnimmt. Alles, was nicht «linientreu» daherkommt, wird umgedeutet, sinnentstellt. Das Meinungskartell aus Politik und Medien lässt grüssen.
Selbst in meiner Partei, der Alternative für Deutschland, die sich mit «Mut zur Wahrheit» rühmt, wird offen zur Denunziation aufgerufen. Abweichende Meinungen werden nicht geduldet. Und damit auch wirklich nie, nie wieder ein Bürgerlicher wagt, sich selber ein Bild davon zu machen, hat Parteichef Bernd Lucke allen Mitgliedern verboten, an Hogesa-Demonstrationen teilzunehmen. Man muss sich schon sehr bewusst machen, dass man Mitglied einer demokratischen ­Partei ist und nicht aus Versehen in einer obskuren, kontrollbesessenen Sekte mit geliebtem Anführer gelandet ist.
Doch mehr und mehr Menschen haben die Nase gestrichen voll, auch unpolitische Bürger ahnen, dass etwas ganz gewaltig stinkt in Deutschland. Selbst der durch «Bauer sucht Frau»-TV sedierte Steuerknecht glaubt nicht mehr, was der Onkel in der «Tagesschau» verkündet.
Zurück zu den Hooligans. Hools sind (auch!) Bürger, die normalerweise in erbitterter Fussballvereins-Feindschaft zueinander stehen, teilweise ihr Leben lang, und sich dann in der «dritten Halbzeit» treffen, um sich gegenseitig zu vermöbeln. Und nun überwinden sie ihre tiefsitzenden Freund-Feind-Bilder, schliessen sich vor sechs Wochen zusammen und gründen die Bewegung Hogesa – «In den Farben getrennt, in der Sache vereint – Hooligans gegen Salafisten». Also Typen, die sich trauen, für unser Land und für den vor der Glotze hockenden deutschen Michel auf die Strasse zu gehen.

Familienväter, Arbeiter, Akademiker

Damit haben die Hools die gesamte selbsterklärte Medien- und Politelite vorgeführt: Wer, bitte, schafft so etwas im veganen, links-grünen, geschlechtervielfältigen Konstantin-Wecker-Deutschland? Um zu erkennen, wie tief die Gräben zwischen einzelnen Hool-Gruppen sind, muss man sich nur vorstellen, dass die ­radikal linke Antifa dem konservativen Intellektuellen die Hand reicht, um Strategien zum Erhalt unserer abendländischen Kultur zu diskutieren. Absurd, nicht wahr? Vielleicht dämmert dem einen oder anderen, was die charakterliche Haltung der Hooligans bedeutet!
Überhaupt, diese Hools: Fremd sind sie mir nicht, denn 2009 war ich verantwortlich für das erste deutschlandweite Alkoholkonsumverbot in Regionalzügen. Auch Fussballzüge wurden trockengelegt – und ich wurde kurzzeitig zum Feind erklärt. Zwar kündigten die Hools lautstark Widerstand gegen das Alkoholverbot in Zügen an, doch letztlich hielten sich gerade sie an die Regeln: letztes Bier auf dem Perron, kein Alkohol während der Zugfahrt. Schon damals war klar: Wir haben es nicht mit Dummköpfen, tumben Nazis oder Schlägertrupps zu tun, sondern mit Familienvätern, Arbeitern, Akademikern, kurz: mit Steuerzahlern, die sich häufiges Reisen durch Deutschland leisten können.
Über die Ereignisse in Köln nun wurden Bilder zu Horrorszenarien zusammengeschnitten, die bürgerkriegsähnliche Schlachten von Rechten suggerieren. Der staatlich-medial geplante Erzählstrang wird ausgeschmückt mit Dra­matik, Behauptungen und Provokationen. Die Wahrnehmung – alles Rechte! – soll in die Köpfe des Volkes eingebimst werden. Der Innenminister äussert sich. Stellt ein Demonstrationsverbot in den Raum, die Hogesa wird zur Chefsache. Dem widerspricht, dass es «nur» dreizehn Festnahmen und keine Schlägerbilder gab. Lediglich ein «zufällig» auf dem Platz abgestellter Polizeibus wurde umgeworfen, der als Beweisbild x-fach bemüht wurde. In Berlin und Hamburg brennen bei linksextremen Gewaltausschreitungen zum 1. Mai Fahrzeuge, Barrikaden und sogar Polizeistationen. Überhaupt, wenn dreizehn festgenommen wurden – was machen wir denn mit den anderen 4987 Demonstranten? In Köln ist keine Schaufensterscheibe zu Bruch ­gegangen, und «der Dom zu Kölle» steht ebenfalls noch – also bitte auch in der Berichterstattung die Kirche im Dorf lassen!
Doch was, wenn die 5000 Prügler wirklich Gewalt gesucht und damit Ernst gemacht hätten? 1300 Polizisten und zwei Wasserwerfer hätten ihnen nichts entgegensetzen können. Nein, die Hools wollten eine friedliche Demonstra­tion, und sie haben untereinander dafür gesorgt, dass einzelne Ausreisser schnell wieder beruhigt wurden. Von der Gruppe beteiligter Neonazis (rund 200) werden sich die Hools bei künftigen Demos allerdings deutlich abgrenzen müssen, damit die Ewiggestrigen nicht zur Demontage der Hogesa benutzt werden.

Warum sind Islamisten so oft in Talkshows?

Da bleibt noch eine spannende Frage: Was, wenn gewaltbereite Islamisten gegen die Hools aufmarschiert wären? Zum Beispiel jene Demonstranten, die vor wenigen Wochen mit hasserfüllten Gesichtern ungehindert «Hamas, Hamas, Juden ab ins Gas» skandierten – und zwar in Berlin, nicht etwa im Gazastreifen. Die, denen die Polizei artig Lautsprecher zur Verfügung stellte, damit sie ihre Parolen und Verwünschungen noch besser in die Menge brüllen konnten. Oder die, die sich mit Macheten, Messern, Dönerspies­sen und Schusswaffen in Celle und Hamburg ­gegenseitig an die Gurgel gingen.
Warum werden eigentlich Salafisten und Islamisten so oft in deutsche Fernseh-Talkshows eingeladen? Zuletzt konnten sie bei einem hilflosen Günther Jauch und einer politisch korrekten Sandra Maischberger quasi ungehindert ihr demagogisches Gift verbreiten. Sobald jedoch Menschen «wie du und ich» auf die Stras­se gehen und ihr Entsetzen über den Salafismus ausdrücken, bricht Empörung aus, werden sie pauschal den Rechtsradikalen zugeordnet.
Das lässt nur einen Schluss zu: Eine echte Debatte über den Salafismus in Deutschland soll verhindert werden. Und zwar mit deutscher Gründlichkeit. Den Vogel schiesst übrigens Bild-Kolumnist Franz Josef Wagner ab. Der erklärt alle 5000 Demonstranten in Köln für völlig verblödet und gewalttätig und unterstellt, sie wüssten nicht einmal, was Salafisten sind. Er soll das doch bitte mal den mitdemonstrierenden Kemalisten, Jesiden, Kurden, Niederländern, Belgiern, Schweizern und Deutschen in einem persönlichen Gespräch erklären. Das Motiv der Konspiration in Presse und Politik ist so klar wie schlicht: Die Bürger sollen eingeschüchtert werden und denken, dass es sich ausschliesslich um Rechtsextreme handelt – und mit denen sympathisiert man nicht. Von Rechten besetzte Themen sind automatisch ­tabu.

«Söhne und Töchter»

Doch die Hools fordern nur ein, worum sich Deutschland seit Jahren drückt: eine Auseinandersetzung mit der dem Staat konträr gegenüberstehenden Islamisierung – mit all ihren Auswüchsen wie Scharia-Recht, Parallelgesellschaften und der Gefahr des sich ausbreitenden Salafismus. Doch wie üblich wird der Versuch unternommen, diesen Teufelskreis politisch zu negieren. Stattdessen liegen bereits durch Steuern zu finanzierende Pläne für Integrationsangebote für Dschihad-Rückkehrer vor, und der Bundesinnenminister spricht von «Söhnen und Töchtern». Doch mit Geld und warmen Worten wird man die «Surensöhne» der Apokalypse nicht aufhalten können. Die Hooligans haben vielleicht kein Rezept für die Zukunft, aber sie haben möglicherweise das Momentum geschaffen, das Bürger zum Nachdenken und Deutschland zur Besinnung bringen könnte.

Tatjana Festerling ist Kommunikationsexpertin und Gründungsmitglied der Partei «Alternative für Deutschland».



weltwoche

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Gebet um Frieden

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Auch fast 70 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg leben viele Völker nicht im Frieden. Unzählige Menschen werden zum Opfer von Gewalt, Krieg und Terror, viele auch in Europa. Wie Spiegel-Online schreibt: "Bei der Ukraine-Konferenz geht es um nichts weniger als Krieg oder Frieden in einem EU-Nachbarland." Aus diesem Anlass veröffentlicht MEDRUM das Gebet um den Frieden eines Gastautors.


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Dienstag, 10. Februar 2015

Alles nichts - ohne des Herrn Segen

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Gesegnet sei dein ureigener Weg,
der dich an deine Einmaligkeit erinnert,
die aufgehoben ist
im Wunder von Schöpfung und Kosmos

Gesegnet seien unsere Schritte,
die uns dank dem Geheimnis
der Menschwerdung Gottes
auf den Weg des Glücks führen

Gesegnet seien deine Beziehungen,
die sich auch in diesem Jahr vertieft haben
in kreativer Lebensfreude
sowie im gemeinsamen Ringen

Gesegnet sei unser Übergang
in ein neues Jahr
verwurzelt im Vertrauen
in die heilende Nähe Gottes

Gesegnet sei dein Dasein
zwischen Erde und Himmel,
in staunender Dankbarkeit
über die erhellten Lebensnächte





Pierre Stutz
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