Jani's Kommentar:
....... könnte man glatt lachen ....... Und weil es einen ernsthaften Hintergrund hat, kann ich eben nicht lachen. Aber ganz ehrlich- mir fehlen die Worte. Und das will bei mir etwas heißen.
Da habe ich jetzt ein Foto von einem feinen Schweineschnitzel gesucht und nun habe ich Hunger ... so ein Mist aber auch.
Aufreger
Schnitzel für Moslems an Wiener Fachschule
Das Formular
Aus der Sicht von Stadtschulratspräsidentin Susanne Brandsteidl ist diese Vorgangsweise völlig gerechtfertigt: „Alle haben sich an die Hausordnung, in dem Fall an den Lehrplan, zu halten. Gleiche Rechte und Pflichten für alle.“
Es gehe in Wien nicht an, dass man sich zur Restaurantfachkraft ausbilden lassen wolle – und sich dann aus Glaubensgründen nicht dem Berufsbild entsprechend verhalte oder einfach den Lehrplan nicht erfüllen wolle.
Brandsteidl stärkt ihrer Schuldirektorin nun sogar mit einem Rechtsgutachten den Rücken. Darin heißt es: „Das Bildungsziel des Lehrplanes ist einzuhalten. Es ist nicht möglich, Schüler auf Grund ihres Glaubens von wesentlichen Teilen des Lehrplans zu befreien.“Dann wird der Stadtschulrat auch in Sachen Alkohol, Schweinefleisch und Kopftuch deutlich:
"Die österreichische Küche, deren wesentlicher Bestandteil Schweinefleisch ist, nimmt im Lehrstoff breiten Raum ein. Das Beraten von Gästen beinhaltet auch das Verkosten alkoholischer Getränke.“
Und auch dem Berufsbild der Servicekraft in einem Restaurant müsse „durch das Tragen von entsprechender Berufskleidung“ entsprochen werden - im Klartext: Serviert ein moslemisches Mädchen im Ausbildungsrestaurant, darf es kein Kopftuch tragen.
Die Tageszeitung Zaman kündigt an, dass man jetzt sehr breit, möglicherweise sogar weltweit über diesen Konflikt berichten werde.
Besonders pikant: Der global agierende türkische Medienkonzern verleiht alljährlich einen Preis für Völkerverständigung. Der aktuelle Zaman-Preisträger für Politik ist Bürgermeister Michael Häupl.





































