Samstag, 20. September 2014

Stress - eine hohe Form der Beanspruchung

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Beruflicher und emotionaler Stress
Stress ist die Bezeichnung für eine hohe Form der Beanspruchung. Stress – wie beispielsweise schwere körperliche Arbeit, Lärm, Leistungssport, psychische und geistige Belastungssituationen (Angst vor Versagen oder Gesichtsverlust, Verlustangst, Todesangst) oder schwere Krankheiten – beginnt individuell unterschiedlich, wobei der Mensch auf bestimmte Leistungsanforderungen reagiert.

Meist verbinden Betroffene den Stresszustand mit einem Gefühl von Druck und Anspannung. 


Bei Stress werden notwendige Körperfunktionen für eine rasche Energiebereitstellung optimiert, wie die Herztätigkeit, die Durchblutung der Organe und Muskeln sowie die Sauerstoffversorgung des Gehirns. Funktionen wie die des Immunsystems, welche den Körper nicht mit Energie versorgen, werden reduziert [11.2.].



Viele verschiedene Faktoren spielen für die Entstehung von Stress eine Rolle. SolcheStressoren sind zum Beispiel Zeitmangel, große Verantwortung gegenüber der Arbeit sowie der Familie, Lärm, Überforderung, Angst nicht zu genügen, seelische Probleme und Konflikte. Diese Leistungsanforderungen wirken sich auf die Psyche und auf die Befindlichkeit des Körpers aus und können den menschlichen Organismus stark schwächen und schädigen. Doppelbelastungen durch Beruf und Haushalt führen beispielsweise bei vielen Menschen – insbesondere bei Frauen – zu schmerzhaften Verspannungen in der Muskulatur von Nacken, Hals, Schultern, Oberschenkeln und Waden [11.3.]. 


Empfindet der Mensch Sorge, Kummer und Bedrängnis, handelt es sich um negativen Stress (Distress). Fühlt sich eine Person jedoch bestimmten Herausforderungen gewachsen, werden diese im Körper positiv empfunden und verarbeitet. Der Mensch erlebt positiven Stress (Eustress).


Auswirkungen von Stress auf die Gesundheit


Befindet sich der Körper in einer Stresssituation, wird er von Reizen überflutet und stellt in kürzester Zeit ein hohes Maß an Energie zur Verfügung. Der Sympathikus des vegetativen Nervensystems wird aktiviert, welcher die Stresshormone Katecholamine Adrenalin, Noradrenalin und Dopamin freisetzt. Des Weiteren wird über Vermittlung des Corticotropin-releasing hormone (CRH) das Adrenocorticotropin (ACTH) freigesetzt, das die Synthese und Ausschüttung des Cortisols aus der Nebennierenrinde stimuliert. Der hauptsächliche Faktor, der die ACTH-Freisetzung steuert ist wohl das CRH, daneben führt jedoch Stress in jeder Form auch zur Freisetzung des Arginin-Vasopressins (AVP) und der Aktivierung des Sympathikus, die beide für sich wieder die ACTH-Freisetzung fördern. Die Konzentration von Adrenalin und Noradrenalin im Blut steigtsehr schnell an. Mit Hilfe dieser Hormone bewirkt der Körper eine Leistungssteigerung des Organismus', indem sich die Herzfrequenz sowie der Blutdruck erhöhen, die Atmungsfrequenz gesteigert wird, sämtliche Muskeln angespannt sowie die Tätigkeit der Geschlechts- und Verdauungsorgane herabgesetzt werden. Bleibt der Körper über einen längeren Zeitraum in diesem Zustand der erhöhten Reaktions- beziehungsweise Alarmbereitschaft, versucht der Gegenspieler des Sympathikus, der Parasympathikus, den hohen Energieverbrauch zu senken. Die vermehrte Ausschüttung und Konzentration der Stresshormone im Blut verhindert jedoch die Abschwächung und somit die Beruhigung des Organismus' [11.2.]. 


Da in Stresssituationen die Magensäurebildung hoch und im Gegensatz dazu die Sekretion der Verdauungsenzyme erniedrigt ist, der gesamte Verdauungstrakt schlecht durchblutet wird und die Fortpflanzungsorgane in ihrer Funktion gestört sind, erhöht sich das Risiko einer Funktionsbeeinträchtigung dieser Organe sowie des Immunsystems [11.2.]. 
Vitamin B12 beispielsweise kann unter solchen Bedingungen nur noch mangelhaft aufgenommen werden. Des Weiteren besteht die Gefahr einer Dysbiose (Fehlbesiedlung von Keimen im Darm) [11.2.] 

Übermäßiger emotionaler Stress oder auftretende Stresssymptome nach Operationen begünstigen die Ausbildung einer Gastritis (Magenschleimhautentzündung) oder auch einer Infektion des Magens mit Bakterien (Helicobacter pylori-Infektion), die die Schutzschicht zersetzen, sodass sich ein Ulcus ventriculi (Magengeschwür) bilden kann [11.2.]. 

Bei Menschen mit einem sehr empfindlich reagierenden Verdauungstrakt – Reizdarm (Colon irritable) –, lösen Stresssituationen Darmbeschwerden und Krämpfe aus [11.2.]. Das Risiko für körperliche sowie geistige Einschränkungen nimmt zu, denn die Funktion der Blut-Hirn-Schranke als schützende Barriere wird in Folge von Stress gestört. Das Gehirn wird dadurch angreifbarer für Medikamente, schädliche Gifte (Noxen) und Schadstoffe [11.4.]. 

Stressbelastungen schwächen das Immunsystem (Immundefizienz), wobei dieInfektanfälligkeit mit zunehmenden psychischen Beanspruchungen steigt [11.2.]. Sind die Abwehrkräfte geschwächt, kann die allseits bekannte Virusinfektion Herpes simplex, bei der kleine Bläschen an Lippen und Mund mit Hautrötung und Entzündung auftreten, ausbrechen und Hautinfektionen verursachen [11.2.]. 

Zu den Stresssymptomen zählen auch Konzentrationsstörungen, Müdigkeit, Migräneattacken und Spannungskopfschmerz, Magen-Darmprobleme mit Schmerzen, Krämpfe sowie Diarrhoe (Durchfall) [11.2.]. Häufig verstärken fehlende sportliche Betätigungen und durch Stress verursachte Störungen im Schlaf- sowie Essrhythmus solche gesundheitlichen Probleme [11.2.].


Leiden Frauen unter erhöhtem gesellschaftlichen oder familiären Stress, besteht die Möglichkeit, dass sich eventuell auftretende Beschwerden in den Tagen vor der Menstruation – Prämenstruelles Syndrom (PMS) – wie Reizbarkeit, stark gedrückte Stimmung, deutliche Veränderung des Appetits, Mastodynie (Spannungen und Schwellungen der Brüste) sowie Gefühle der Niedergeschlagenheit verstärken [11.3.].

Eine gesunde Lebens- und Ernährungsweise kann die körperschwächenden Stresssymptome entscheidend verringern. Täglicher Gemüseverzehr, insbesondere grün-gelbe Gemüseprodukte, vermindern zum Beispiel das Auftreten von Schlaflosigkeit(Insomnie) sowie Ermüdungserscheinungen und steigern die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit. Genussmittelkonsum wie Alkohol und Zigaretten hingegen verstärken die Stresssymptome und erhöhen das Erkrankungsrisiko.


Essen Raucher kaum Gemüse, leiden sie häufiger unter Stress, schmerzhaften Kopfschmerzen, Immunschwäche und Depressionen als Raucher, die regelmäßig pflanzliche Lebensmittel zu sich nehmen. Täglicher Alkoholverzehr wirkt sich extrem schädlich auf den Körper aus, so dass die Zufuhr von Gemüse eine Reduzierung der Stresssymptome nicht mehr gewährleisten kann [10]. 


Auswirkungen von Stress auf den Cortisol-Serumspiegel


Cortisol ist wie Adrenalin und Noradrenalin ein Stresshormon der Nebennierenrinde und wird bei körperlichen und seelischen Stresssituationen vermehrt ausgeschüttet. Während der Adrenalinspiegel nach einem Stressereignis sekundenschnell ansteigt, weist Cortisol erst nach etwa 30 Minuten seine höchste Blutkonzentration auf. Stress stimuliert auch andere Gehirnregionen, wodurch es zur Ausschüttung von Botenstoffen kommt, die über die Blutbahn in die Nebennierenrinden gelangen und dort das Cortisol freisetzen (siehe auch Details dazu direkt unter "Auswirkungen von Stress auf die Gesundheit).


Bei Frauen steigt der Cortisol-Serumspiegel weniger extrem als bei Männern und erreicht schneller wieder das Ausgangsniveau. Weibliche Personen sind damit Stressbelastungen besser gewachsen [11.3.]. 

Zu den wichtigsten Funktionen des Cortisols gehört die hormonelle Regulation des Salz- und Wasserhaushaltes in der Niere. Es ist außerdem für Stoffwechsel, Wachstum und Psyche mit verantwortlich. Wird es ausgeschüttet, ist das Steroidhormon für die Anpassung des Körpers an Belastungssituationen notwendig. Cortisol greift steuernd in den Protein- und Kohlenhydratstoffwechsel ein, indem es bei normaler Blutkonzentration den Abbau von Protein sowie die Umwandlung von Aminosäuren in Glucose fördert[8]. Dadurch lässt es den Glucose-Serumspiegel ansteigen. Des Weiteren steigert Cortisol die Lipolyse. Das Stresshormon ist damit überaus wichtig und trägt aufgrund der Bereitstellung von Glucose und des Fettabbaus zur Energiegewinnung bei [8]. Cortisol trägt zur Stressbewältigung bei, da es einen entzündungshemmenden und immunsuppressiven Effekt hat. Es hält den Blutdruck aufrecht beziehungsweise erhöht ihn. Auch an der Steigerung des Glucose-Serumspiegels ist Cortisol beteiligt. Stress in Maßen schützt somit den Körper vor Entzündungsreaktionen und hält die Funktion des Immunsystems aufrecht [8].



Ein Übermaß an Stress wirkt sich jedoch nachteilig auf den Organismus aus. Hohe Cortisol-Konzentrationen im Blut beziehungsweise eine dauerhafte Cortisolausschüttung reduzieren die Nahrungsaufnahme, fördern den Kohlenhydrat-Abbau, führen zu Insomnie (Schlafstörungen), erhöhen die Infektanfälligkeit und die Zahl kanzerogene Stoffwechselprodukte im Körper [8]. Zudem blockiert eine zu hohe Cortisol-Konzentration den Gedächtnisabruf und reduziert auf diese Weise dieGedächtnisleistung [8]. 


Hohe körperliche sowie psychische Anspannungen führen zu starken Erschöpfungszeichen, da es durch die erhebliche Ausschüttung von Cortisol zuEnergiebereitstellungsproblemen kommt [11.2.]. Der Körper gerät in Schwierigkeiten, sich an hohe Anforderungen anzupassen. 

Zu hohe Cortisol-Werte führen zu Beeinträchtigungen bestimmter Körperfunktionen undzu immunologischen Störungen. Des Weiteren treten Störungen im Elektrolyt-Haushalt sowie entzündliche Prozesse auf, welche im Laufe der Zeit zu schweren Erkrankungen wie Hypertonie (Bluthochdruck) mit negativer Auswirkung auf die Nierenfunktion, Herz- und Kreislauferkrankungen, Herzrhythmusstörungen, Stoffwechselstörungen, Allergien sowie Tumorerkrankungen führen können [11.2.]. 

Durch den erhöhten Cortisol-Spiegel wird der Salz- und Wasserhaushalt in der Niere gestört, was ebenfalls die Nierenfunktion erheblich beeinträchtigt [8]. Schwerer Alkoholismus, Adipositas (Fettleibigkeit) und Depressionen können zusätzlich eine dauerhaft erhöhte Cortisol-Konzentration bewirken und die Stresssymptome verstärken [8].

In langfristig erhöhter Konzentration beeinflusst das Steroidhormon dieHautqualität. Unser größtes Organ kann damit infolge von häufig auftretenden sowie lang anhaltenden Stresssituationen an Dicke und Elastizität verlieren und nur noch mangelhaft durchblutet werden [11.2.]. 

Zudem erhöht sich das Risiko, dass die Immunfunktion reduziert wird und infolge dessen der Mensch anfälliger für Hauterkrankungen wie beispielsweise Akne (z. B. Acne vulgaris) oder Neurodermitis ist [11.2.].


Auswirkungen von Stress auf den Glucose-Serumspiegel

Ist der Körper einem Stresszustand ausgesetzt, kann der Glucose-Serumspiegel leichten Schwankungen unterliegen, weil die Steuerung von Glucose im Blut unter diesen Bedingungen schwieriger zu regeln ist. Um solche Schwankungen möglichst gering zu halten, sollten Stressanfällige hohe Mengen raffinierter Kohlenhydrate, Zucker und Fett meiden, da diese Produkte den Glucose-Serumspiegel stark beeinflussen und zu einer Hypoglykämie führen können [11.2.]. 


Zudem beeinflusst die Cortisol-Konzentration den Glucose-Serumspiegel. Ein Übermaß an Stress lässt die Cortisol-Serumspiegel ansteigen, wodurch es zu einer Erhöhung des Glucose-Serumspiegels (Blutzuckerspiegel) kommt [8]. 

Eine stressbedingte Funktionsuntüchtigkeit der Nebennierenrinde oder ein Mangel an spezifischen Transportproteinen erniedrigen den Cortisol-Spiegel und damit auch den Glucose-Serumspiegel [6]. 

Sowohl ein zu hoher als auch ein zu geringer Glucose-Serumspiegel beeinträchtigt die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit, führt zu Energiebereitstellungsproblemen sowie Ermüdungserscheinungen [11.2.].


Auswirkungen von Stress auf die Haarqualität

Die Haarqualität reagiert überaus empfindlich auf Stress. Insbesondere akuter Stresskann Haarausfall (Alopecia) verstärken. Kommt es zusätzlich zu Protein-, B-Vitamin-,Vitamin A-, C-, Zink- und Kupferdefiziten im Körper, verlangsamt dies das Wachstum der Haare, schwächt ihre Struktur und führt zu brüchigem sowie "widerspenstigem" Haar [11.4.].

Auswirkungen von Stress auf den Mikronährstoffhaushalt (Vitalstoffe)

Mikronährstoffe (Vitalstoffe) als Schutzmechanismen des Körpers können in ausreichenden Mengen die negativen Auswirkungen von Stressbelastungen weitestgehend einschränken. Mangelt es jedoch an essentiellen Mikronährstoffen wie an Vitamin C, Vitaminen des B-Komplexes, Coenzym Q10, Calcium, Eisen, Magnesium und Zink, kommt es zu einer erhöhten Stressanfälligkeit, wodurch das Immunsystem geschwächt wird [11.4.]. 

Stress und B-Vitamine


Neben der hohen Hormonausschüttung gehört der vermehrte Vitaminabbau zu den stressbedingten Stoffwechselstörungen [2.2.]. Stressreaktionen erhöhen damit den Bedarf an Mikronährstoffen (Vitalstoffen). Insbesondere ist der Status der B-Vitamine betroffen, da diese mit der Psyche eng verbunden sind – psychogene Vitamine – und direkten Einfluss auf die Gefühlslage, die nervliche Belastbarkeit und auf unsere geistige Leistungsfähigkeit haben. Vitamin B1, B2, B3, B6 und B12 werden für die Produktion von Noradrenalin und anderen Gefühlshormonen (z. B. Serotonin) benötigt [7]. Aufgrund der vermehrten Noradrenalinausschüttung bei Dauerstress werden die Vitamin B-Reserven aufgebraucht. Wenn nicht genügend der Vitamine mit der Nahrung aufgrund einseitiger Ernährungsweisen und zu wenig Obst, Gemüse sowie Milch- und Milchprodukte, zugeführt werden, entsteht ein Mangel im Körper [7]. Falsche Ernährungverstärkt zudem die Stresssymptome und intensiviert deren Auswirkungen auf den Körper [7]. 


Defizite an Vitamin B1, B6 und B12 führen zu erheblichen Leistungsschwächen sowie Konzentrationsschwierigkeiten, weil diese Vitalstoffe an der Übermittlung von Nervenimpulsen ans Gehirn und die peripheren Nervenzellen beteiligt sind [11.4.]. Zu wenig der Vitamine B6, Folsäure und B12 schwächt die Widerstandsfähigkeit gegen Stress und stört die Synthese des Serotonins (Glückshormon), wodurch starke Stimmungs- und Gefühlsschwankungen zustande kommen. Personen mit häufigem Dauerstress leiden daher in vielen Fällen an Verhaltensauffälligkeiten, Störungen in der Wahrnehmung, chronischer Übermüdung, Reizbarkeit, Angstzuständen und Depressionen. Glücksgefühle treten eher selten auf [7]. 

B-Vitamine werden auch für die Verwertung zucker- und fettreicher Lebensmittel gebraucht. Ein Großteil der Kinder und Jugendlichen essen solche Nahrungsmittel in hohen Mengen und vernachlässigen vitalstoffreiche Nahrung. So kommt es schnell zuVitamin B-Mangelzuständen im Körper. Die energiereiche Nahrung kann aufgrund der Vitamindefizite nicht optimal abgebaut und Glückshormone nur unzureichend gebildet werden, wodurch sich Verhaltensstörungen der jungen Menschen sichtbar machen [7].


Stress und Vitamin C und Carnitin

Belastungen wie Verletzungen, Operationen oder hohe psychische Anforderungen stellen ebenfalls Stresssituationen für den Organismus dar und erhöhen den Bedarf an Vitamin C [2.1.]. Für wichtige Stoffwechselvorgänge und -funktionen kann Vitamin Cdamit nicht mehr in ausreichendem Umfang zur Verfügung stehen, was zu Störungen im Immunsystem führt. Der Organismus wird so einem mangelhaften Schutz vor Oxidation und Freien Radikale ausgesetzt und reagiert dementsprechend anfälliger auf Infektionen. In Folge dessen wird das Risiko an Tumorerkrankungen, Herzerkrankungen, Apoplex (Schlaganfall), Arthritis sowie an Katarakt (grauer Star)zu erkranken stark erhöht [13.2.]. Das Bindegewebe in Haut, Muskeln, Gelenken und Gefäßen wird schwächer und erschlafft, da Vitamin C für die Kollagensynthese eine wichtige Rolle spielt [13.2.]

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Die Vitamin C-Defizite im Körper verstärken sich außerdem durch die stressbedingte überwiegende Auswahl gesundheitsschädigender Nahrungsmittel – Schnellimbiss- und Fastfood- Essen – sowie zucker- beziehungsweise koffeinreicher Getränke – Cola-Getränke, Kaffee.


Carnitin ist eine aminosäureähnliche Substanz. Es wird aus den beiden Aminosäuren Lysin und Methionin mit Hilfe von Vitamin C, Niacin, Vitamin B6 und Eisensynthetisiert. Der Körper benötigt Carnitin insbesondere für die Einschleusung der langkettigen Fettsäuren in die Mitochondrien (Kraftwerke der Zellen) und somit zurEnergieproduktion. In ausreichenden Mengen wirkt es durch die energievermittelte Leistungssteigerung am Herzen kardioprotektiv, das heißt herzschützend. Es unterstützt die Verbrennung der Triglyceride und hat so einen lipidsenkenden Effekt[13.5.]. 


Bei Vitamin C-Mangel vermindert sich die Produktion von Carnitin und es kommt frühzeitig zu einer Carnitinverarmung. Carnitindefizite in der Muskulatur führen zuErmüdungserscheinungen und Muskelschwäche [13.5.].


Stress und Coenzym Q10

Coenzym Q10 hat eine besondere Bedeutung als Energielieferant. Aufgrund seiner ringförmigen Chinonstruktur kann das Vitaminoid Elektronen aufnehmen und abgeben. Dadurch nimmt das Coenzym Q10 eine Schlüsselrolle bei dem biochemischen Prozess der Energiebildung unter Sauerstoffverbrauch – Atmungskettenphosporylierung – in den Mitochondrien ein. Bei diesem wichtigen Vorgang kann das Vitaminoid nicht ersetzt werden. Bei Coenzym Q10-Defiziten treten demzufolge erhebliche Störungen des aeroben Stoffwechsels auf. Coenzym Q 10 ist auch an der Bildung des Hauptenergieträgers der Zelle – ATP –beteiligt. Bei einem Coenzym Q10- Mangel verschlechtert sich dementsprechend die Energiebilanz energiereicher Organe wie Herz, Leber und Niere [13.2.]. 


Coenzym Q10 ist ein wichtiges fettlösliches Antioxidans. Es liegt in den Mitochondrien – wo Freie Radikale als instabile Reaktionsprodukte aus der Zellatmung entstehen –, vor und schützt Fettsäuren (Fette) vor Oxidation sowie vor Schäden durch Freie Radikale. Indem es Vitamin E in seiner Regeneration beschleunigt, unterstützt Coenzym Q10 die Wirkung von Vitamin E als Radikalfänger [13.2.].


In Stresssituationen hilft Coenzym Q10 – soweit ausreichend vorhanden –, die optimale Zellfunktion zu erhalten, den Energiestoffwechsel sowie die Sauerstoffverwertung zu verbessern und damit die Leistungsfähigkeit zu erhöhen. Des Weiteren ist es in der Lage, häufig auftretende stressbedingte chronische Müdigkeit zu vermindern [13.2.].


Nach derzeitigem Kenntnisstand ist nicht eindeutig geklärt, wie groß der tägliche Bedarf an Coenzym Q10 wirklich ist. Ebenso ist unklar, wie hoch die Coenzym Q10- Eigenproduktion und deren Beitrag zu einer bedarfsgerechten Versorgung ist. Es gibt Hinweise dafür, dass der Bedarf bei oxidativem Stress erhöht ist [5].


Das vermehrte Auftreten von Freien Radikalen, durch hohen oxidativen Stress bei intensiven sportlichen Aktivitäten, stellt eine Belastung für den Q10-Pool in den Mitochondrien von Organen mit dem höchsten Energiebedarf – Herz, Leber und Nieren – dar. Demnach wäre bei Leistungssportlern der Verbrauch an Coenzym Q10 mehr oder weniger erhöht [4, 9, 12]. 

Im Alter stellen sich Coenzym Q10-Konzentrationen ein, die bis zu 50 % unter denen im mittleren Lebensalter liegen. Ein Grund für die niedrige Coenzym Q10-Konzentration könnte ein verstärkter Verbrauch im Alter sein, oder die Abnahme der Mitochondrienmasse in der Muskulatur – ein wissenschaftlicher Beweis dafür steht noch aus [4, 9, 12]. Treiben ältere Menschen viel Sport, belastet der oxidative Stress den bereits schon geringen Q10-Pool zusätzlich. Im Alter ist die Zufuhr von Coenzym Q10 über die Ernährung für den Gehalt an diesem Vitaminoid in Organen wie Herz, Leber, Lunge, Milz, Nebenniere, Niere und Bauchspeicheldrüse möglicherweise von größerer Bedeutung [4, 9, 12].



Doc Medicus
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Montag, 8. September 2014

Leben im Vertrauen






DU BIST AUF DEM RICHTIGEN WEG! 


Die kleinen Beinchen tragen ihn noch nicht lange ohne Halt. Aber ganz unverzagt stapft er los. An der Terrassentür macht er halt. Als plötzlich eine Katze vor dem Glas auftaucht, erschrickt er und kann sich nicht mehr auf den Beinen halten, er landet auf dem weichen Windelpops. 

Dieses Bild ist mir vor Augen, wenn ich den Monatsspruch bedenke. Wie schnell zieht es Menschen die Beine weg, wenn sie Angst haben, wenn sie erschreckt werden. 

„Sei stark und mutig! Hab keine Angst und lass dich nicht einschüchtern!“ So klingt der Satz aus der Bibel in gerechter Sprache, den König David seinem Sohn Salomo sagt und ihm den Bau des Tempels übergibt. Das Haus des Herrn soll gebaut werden, schön und prächtig, da bleibt Kritik nicht aus. 

Lass dich nicht einschüchtern, es ist der Wille des Allmächtigen, es ist das Gebot Gottes, es ist menschlich, solidarisch, notwendig.

Ich bin mir sicher, jeder Mensch kennt Situationen oder Geschichten, in denen Menschen unverzagt für ihre Überzeugung eintreten und dann werden Steine in den Weg gelegt, Knüppel zwischen die Beine geworfen. Da verbreitet jemand Angst und Schrecken und man kann nicht stand halten, es zieht mir die Beine weg, ich drohe zu stürzen. 

Ich helfe meinem Enkel auf die Beine. „Das ist zwar für dich ein großes Tier, du brauchst aber keine Angst davor zu haben, ich bin da, ich halte dich fest, ich helfe dir auf die Beine.“ 

Gut, wenn es Verbündete gibt, die Mut machen, lass dich nicht einschüchtern, du bist auf dem richtigen Weg! 

CARMEN JÄGER 
(Pastorin in Eisenach, GB)



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Dienstag, 12. August 2014

Ein freier Mensch

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Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein.

Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann.

Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten.

Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft,
weil der Staat für mich sorgt.

Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen,
Schiffbruch erleiden und Erfolg haben.

Ich lehne es ab mir den eigenen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen.

Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten,
als ein gesichertes Dasein zu führen, lieber die gespannte Erregung des
eigenen Erfolgs, als die dumpfe Ruhe Utopiens.

Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben,
noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben.

Ich habe gelernt, selbst für mich zu Denken und zu handeln,
der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen, dies ist mein Werk.

Das alles ist gemeint, wenn wir sagen:

Ich bin ein freier Mensch.

Albert Schweizer




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Reichtum

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Es ist ein merkwürdiges, doch einfaches Geheimnis

der Lebensweisheit aller Zeiten,


das jede kleinste selbstlose Hingabe,


jede Teilnahme, jede Liebe uns reicher macht,


während jede Bemühung um Besitz und Macht,


uns Kräfte raubt und ärmer werden läßt.


Herrmann Hesse


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Seelenpartner

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Jani's Anmerkung: 
Ganz biblisch gesehen >>> die passende Ergänzung >>> siehe Adam und Eva




wenn dir deine liebe -
aus anderen augen entgegen lacht -
der duft und die stimme des anderen -
in dir herzensleuchten schafft -
dann ist es vollbracht -
dann hast du dein - eigen selbst - gefunden
und bist auf ewig - wissend - mit ihm verbunden.
 
niemals wirst du dieses gefühl vergessen ...
niemals mit anderem je messen ...
niemand kann das nachvollziehen -
was zwischen - zwei gleichen - sich vollzieht.
 
ich bin seit dem - ein anderer mensch - und doch der gleiche - aber nicht der selbe !!!
 
welch eine göttliche erfahrung - die mir dient - als wegzehrung - als nahrung -
die mich alles schlimme überstehen lässt -
weil ich doch in seinen augen - die meinen - leuchten sah -
weil ich doch weiß - wenn er auch noch nicht bei mir ist - ist er doch da -
weil er meine göttliche ergänzung ist - das größte wunder - was mir je geschah .


Verfasser ... Marion



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Nett ...

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Höre nie auf zu lachen, 
egal wie schlimm dein Leben im Moment ist, 
denn du weißt nie, 
wer sich in dein Lachen verlieben könnte.

unbekannt

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Freitag, 1. August 2014

T T I P - Freihandelsabkommen stoppen

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werden die Sozialdemokraten in Brandenburg nach der Landtagswahl für eine gesunde Umwelt, gute Arbeit, Datenschutz und Demokratie streiten – oder werden sie all dies für das TTIP-Handelsabkommenmit den USA preisgeben? Im Ringen darum ist Ministerpräsident Dietmar Woidke eine Schlüsselfigur – und er drückt sich vor einer klaren Aussage. Wird er nach der Wahl Ministerpräsident des Landes bleiben, dann entscheidet er mit seiner Stimme im Bundesrat, ob TTIP ratifiziert wird oder nicht.
TTIP hätte dramatische Folgen für Brandenburg. Das Handelsabkommen kann Privatisierungenerzwingen und die umstrittenen Klagemöglichkeiten für Konzerne vor privaten Schiedsgerichten könnten den Landeshaushalt ruinieren.
Bisher hat Woidke keine klare Position gegen TTIP bezogen. Kaum jemand hat bemerkt, welche entscheidende Verantwortung den Landesregierungen beim Thema TTIP zufällt. Deshalb möchten wir ihn am kommenden Montag in Brandenburg im Wahlkampf aufsuchen. Gemeinsam mit Ihnen wollen wir ihm freundlich, aber für ihn und die Medien sichtbar unsere Erwartung klarmachen: Stoppen Sie TTIP spätestens im Bundesrat!


Seien Sie dabei, kommen Sie zur Aktion:Zeit: Montag, 4. August 2014, 16.40 Uhr
Ort: Alte Beelitzer Straße, Ecke Kietzstraße/ Molkereiweg, 14547 Wittbrietzen (Ortsteil im Süden von Beelitz),Stadtplan-Link


So kommen Sie ganz einfach hin:
- Wir bieten einen Shuttle-Service ab Berlin, S-Bahnstation Westkreuz an. Seien Sie bitte um 15 Uhr am Parkplatz, (Stadtplan-Link)

- Oder Sie fahren um 15.42 Uhr von Berlin-Wannsee mit dem Zug RB33 in Richtung Jüterbog bis zum Bahnhof Elsholz und wir holen Sie um 16.20 Uhr von dort ab, (Stadtplan-Link)
Bitte teilen Sie uns mit einer kurzen Mail an aktion@campact.de mit, wenn Sie kommen. Bitte schreiben Sie uns auf jeden Fall, wenn Sie einen der Shuttles nutzen möchten, da die Zahl der Plätze begrenzt ist.

Bei der Aktion werden wir Plakate hochhalten, immer wenn Ministerpräsident Woidke die Stichworte auf unseren Pappen in seiner Rede nennt: Demokratie, gute Arbeit, gesunde Umwelt, Transparenz, Datenschutz. Dann halten wir die Pappen hoch und zeigen, dass TTIP all diese Dinge gefährdet. Direkt darauf drehen wir die Plakate um und fordern ihn auf: Stoppen Sie TTIP!

Wichtig: Unsere Aktion ist eine vom Versammlungsrecht gedeckte Meinungsäußerung im Rahmen einer öffentlichen Kundgebung der SPD. Wir stören die Veranstaltung nicht, sondern drücken sichtbar, aber freundlich und gut gelaunt unsere Erwartung an Dietmar Woidke aus. Die Plakate und weitere Informationen gibt es am den Campact-Infostand ganz in der Nähe des Veranstaltungsorts.

Wir würden uns sehr freuen, Sie am Montag zu sehen.


Mit herzlichen Grüßen

Maritta Strasser, Annette Sawatzki und das Kampagnen -Team


PS Die Zeit bis Montag ist knapp. Um viele Menschen für unsere Aktion zu mobilisieren würden wir uns freuen, wenn Sie diese Mail an Freund/innen und Bekannte weiterleiten. Laden Sie diese ein, ebenfalls zu kommen und gemeinsam TTIP einzuheizen.


Was ist TTIP


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Donnerstag, 31. Juli 2014

Freitag, 25. Juli 2014

Antisemitismus: Es wird wieder gefährlich für Juden in Deutschland

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von Torben Grombery

Hat Deutschland aus seiner Vergangenheit nichts gelernt? Diesen Eindruck könnte man angesichts der teilweise unglaublichen Szenen gewinnen, die sich in den letzten Wochen bei Demonstrationen in deutschen Innenstädten abgespielt haben. Unter dem Deckmantel der Kritik am militärischen Vorgehen Israels im Gaza-Streifen nutzen radikale Muslime und antisemitische Linke und Rechte die Gelegenheit, um ihrem Judenhass wieder einmal freien Lauf zu lassen.



Die größtenteils von arabisch- und türkischstämmigen Migranten getragenen Demonstrationen gegen die Intervention der israelischen Streitkräfte in Gaza, wecken bei vielen Menschen Erinnerungen an das dunkelste Kapitel unserer Geschichte. Das kommt nicht von ungefähr. Denn die Proteste sind nicht in erster Linie eine Reaktion auf die Politik des Staates Israel, sondern antisemitisch motiviert.

Das bekommen vor allem Menschen jüdischen Glaubens in Deutschland zu spüren, die auf Kundgebungen immer häufiger übel beschimpft, bedroht oder sogar körperlich attackiert werden. In Anbetracht des hohen Aggressionspotentials der muslimischen Aktivisten und ihrer Helfershelfer grenzt es fast an ein Wunder, dass noch niemand ernsthaft zu Schaden gekommen ist.

Es sind nicht die ersten judenfeindlichen Demonstrationen der jüngeren Zeit, die in Deutschland stattfinden. Und es ist auch nicht das erste Mal, dass der deutsche Rechtsstaat dabei eine schlechte Figur macht. Bereits 2009 sorgte der sogenannte »Duisburger Flaggenskandal« für Schlagzeilen. Während eines von der extremistischen Milli Görüs-Bewegung am 10. Januar 2009 veranstalteten Protestmarsches gegen den Gaza-Konflikt durch die Innenstadt der Ruhrgebietsmetropole, drangen Polizeibeamte in eine Privatwohnung ein und entfernten eine israelische Flagge, die dort aus dem Fenster hing. Die Duisburger Polizeiführung verteidigte das Vorgehen der Beamten mit der Begründung, man habe die Situation deeskalieren wollen, nachdem sich Demonstrationsteilnehmer angeschickt hatten, das Haus zu stürmen. Tatsächlich war die an diesem Tag hoffnungslos unterlegene Polizei vor dem radikalen Mob in die Knie gegangen.


Dieser für die Bundesrepublik, noch dazu vor dem historischen Hintergrund der NS-Zeit, unsägliche Vorgang veranlasste einen mutigen Duisburger Polizisten dazu, in einem offenen Brief scharfe Kritik am damaligen Polizeipräsidenten Rolf Cebin zu üben, der für die Entscheidung verantwortlich war:
»Für mich ist es schlicht ein Skandal, wenn die Polizei eines demokratischen Rechtsstaats von ihrer Führung für die Belange antisemitischer Islamisten instrumentalisiert wird. (…) Sind wir in Deutschland schon wieder so weit, dass Schlägertrupps auf unseren Straßen darüber entscheiden, wer seine in der Verfassung garantierten Grundrechte ausüben darf und wer nicht?«

Der Kritik schloss sich auch der Bundesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Rainer Wendt, an. Wendt wörtlich:

»Es ist unerträglich, wenn in Deutschland Islamisten polizeiliches Handeln bestimmen.« Zugleich bezeichnete Wendt Cebin als den »schlechtesten Polizeipräsidenten in Deutschland.«

Cebin entschuldigte sich schließlich für das Handeln seiner Einsatzkräfte, das auch von führenden Politikern als »rechtswidrig« bezeichnet wurde.


Die jüngsten Übergriffe radikaler Muslime auf jüdische Mitbürger und Israel-Sympathisanten zeigen allerdings, dass die Verantwortlichen aus den damaligen Geschehnissen wenig gelernt haben. Erneut lässt man es zu, dass Extremisten bei teilweise gewalttätig verlaufenden Demonstrationen Parolen wie »Kindermörder Israel«, »Tod den Juden in Deutschland«, »Jude, Jude feiges Schwein« oder »Stop the Holocaust in Israel« skandieren.


Für viele der Täter ist das militärische Vorgehen der israelischen Streitkräfte gegen die Terrorangriffe der islamistischen Hamas nur der willkommene Anlass, um ihrem tiefsitzenden Hass gegen die Juden freien Lauf zu lassen. Und wieder ist der staatliche Sicherheitsapparat nicht in der Lage, diese Gesetzesverstöße zu unterbinden oder gar zu ahnden.


Beispiel Frankfurt am Main: Am 12. Juli, einem Samstag, fand auf dem Rathenauplatz eine Protestkundgebung gegen den israelischen Militäreinsatz im Gazastreifen statt. Die Veranstaltung verlief zunächst friedlich, geriet dann aber völlig aus dem Ruder. Antisemitische Sprechchöre ertönten, der israelische Ministerpräsident wurde auf mitgeführten Plakaten mit Adolf Hitler gleichgesetzt.


Strafrechtliche Folgen hatten diese den Tatbestand der Volksverhetzung erfüllenden Äußerungen freilich nicht. Denn die Polizei war personell völlig unterbesetzt, weil man den Angaben des Veranstalters vertraut und nur mit 50 Versammlungsteilnehmern gerechnet hatte. Gekommen waren aber 2.500! Die Beamten konnten deshalb nicht viel mehr tun, als den Demonstrationszug zu begleiten. Sie ließen es sogar zu, dass über den Lautsprecher eines Polizeieinsatzfahrzeuges israelfeindliche Parolen gebrüllt wurden. Die totale Kapitulation des Rechtsstaats vor dem radikalen Mob!


Das fragwürdige Entgegenkommen der Sicherheitskräfte hatte nicht einmal die erhoffte Beruhigung der Situation zur Folge. Gegen Ende der Kundgebung durchbrachen Demonstranten die Polizeikette, Jugendliche griffen die Polizisten mit Steinen an. Dieses Beispiel zeigt einmal mehr, dass sich Nachgiebigkeit gegenüber Extremisten am Ende nicht auszahlt! Apropos Extremisten: Neben radikalen Muslimen sollen an der Demo auch Mitglieder der Studentenvereinigung »Die Linke – SDS« (offizielle Hochschulorganisation der Linkspartei) sowie Kader der Neonazi-Gruppe »Nationale Sozialisten Rhein-Main« teilgenommen haben. Hier hatte sich also eine bunte Front von Radikalen unterschiedlicher Provenienz zu einem Judenhassfest zusammengefunden!




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Donnerstag, 24. Juli 2014

Wieder einer, der gehen muss, weil er unbequem ist

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Janis Anmerkung: 
 
Frau Wolf ... ein Telefonanruf von Haseloff genügte ...
Philipp Oswalt ... Vertrag wurde nicht verlängert ...
Andre Bücker ... Vertrag nicht verlängert ...
 
  • = allen gemeinsam ist  
  • Geradlinigkeit
  • Charakterstärke
  • Intelligenz 
  • = UNBEQUEM

Mein Fazit:  

Wer nach oben buckelt und nach unten tritt, hat die besten Voraussetzungen, um im Land Sachsen-Anhalt Erfolg zu haben. Obig benannte Charaktereigenschaften sind da eher störend. ... Mir ist schlecht ....
 
 
 
 
Von
Der Dessauer Intendant André Bücker verliert wohl seinen Posten. Die Stadt hat seine Stelle bereits neu ausgeschrieben. Bücker war einer der schärfsten Kritiker der Kultur-Kürzungen im Land.


 
Dem Generalintendanten des Anhaltischen Theaters in Dessau-Roßlau, André Bücker, droht die Ablösung. Die Stadt hat seinen Vertrag nicht verlängert, sondern die Stelle ausgeschrieben. Nach MZ-Informationen hält die Stadtführung Bücker landespolitisch für nicht mehr vermittelbar. Bücker hatte sich mit teils scharfen Angriffen auf die Landesregierung als führender Kopf des Widerstandes gegen die Kürzung der Theater-Förderung profiliert.

Ein Sprecher der Stadt erklärte die Ausschreibung der Stelle zum August 2015 damit, dass „alle Optionen für den Stadtrat offen“ gehalten werden sollen. Der Rat hat bei der Besetzung das letzte Wort. Oberbürgermeister Peter Kuras (FDP) habe Bücker darauf hingewiesen, „dass der jetzige Stelleninhaber sich selbstverständlich an der Ausschreibung beteiligen kann“. Das Auswahlverfahren sei „ergebnisoffen“. 
Kuras ist erst Mitte Juni zum Oberbürgermeister gewählt worden, er kam als Präsident der Landesstraßenbaubehörde aus der Landesverwaltung. Er hatte dafür geworben, die Kommunikation zwischen Stadt und Land zu verbessern und „Dessau-Roßlau wieder eine Stimme in Magdeburg“ zu geben. Ihm wird ein gutes Verhältnis zur Landesregierung und besonders zu Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) nachgesagt. Hinter den Kulissen der CDU/SPD-Regierungskoalition hatte es in den Monaten der Spardebatte immer wieder Unmut über Bücker gegeben, dessen Attacken teilweise als polemisch und beleidigend empfunden wurden. Unter anderem spiegelte er die Spardebatte in einer Inszenierung der „Beggar’s Opera“ wider. In einer Textzeile wurden Haseloff und Finanzminister Jens Bullerjahn (SPD) „kleiner Geist und Größenwahn“ zugeschrieben.

Im November 2013 hatten der damalige Oberbürgermeister Klemens Koschig (parteilos) und Bücker vereinbart, dessen Vertrag nicht zu verlängern, bis die Zukunft des Theaters geklärt ist. Das ist mittlerweile der Fall. Trotz Kürzungen bleiben alle vier Sparten erhalten, dafür verzichten die Beschäftigten auf zehn Prozent ihres Gehaltes bei entsprechend verringerter Arbeitszeit.

„Meine Person soll dem Land schwer vermittelbar sein“, sagte Bücker nun der MZ zu seiner drohenden Ablösung. Er wolle sich aber nicht an Spekulationen beteiligen. Ob er sich auf seine Stelle bewirbt, ließ er offen. „Dazu kann ich mich im Moment nicht äußern.“ Kultusminister Stephan Dorgerloh (SPD) wollte sich am Mittwoch zum Schicksal seines ärgsten Kritikers nicht äußern. „Dazu ist nichts zu sagen. Herr Bücker ist Angestellter der Stadt, das ist Sache des Theaterträgers“, sagte Ministeriumssprecher Martin Hanusch der MZ.



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Worte zum Tag

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Laß dich nicht ängstigen, nichts dich erschrecken. 
Alles geht vorüber. 
Gott allein bleibt derselbe. 
Wer Gott hat, der hat alles. 
Gott allein genügt.
 
Therese von Avila (1515-1582)


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Dienstag, 15. Juli 2014

Es sollte nur leidende und mitleidende Christen geben, keine Unbeteiligten!

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Posted: 14 Jul 2014 04:51 AM PDT
Geistliches Wort für den International Day of Prayer for the Persecuted Church 2014, http://www.idop.org
„Gedenkt aber an die früheren Tage, in denen ihr, nachdem ihr er­leuchtet worden wart, viel Leidenskampf erduldet habt, als ihr teils durch Schmä­hungen und Drangsale zur Schau ge­stellt und teils Ge­fährten derer wur­det, denen es so erging. Denn ihr habt mit den Ge­fangenen gelitten und den Raub eurer Güter mit Freuden erduldet, weil ihr wisst, dass ihr eine bessere und bleibende Habe besitzt. Darum werft euer Vertrauen nicht weg, welches eine große Belohnung hat.“ (Hebr 10,32–35)
Der Autor des Hebräerbriefes macht seinen Lesern Mut im Leiden, indem er sie daran erinnert, wie Gott ihnen schon früher im Leid geholfen hat (V. 32).

Das wirklich Interessanteste an unserem Text ist aber, dass der Hebräerbriefschreiber alle Leser gleichermaßen als solche bezeichnet, die „viel Leidenskampf erduldet“ haben, unabhängig davon, ob dies durch eigenes Leiden geschah oder durch Mit-leiden! Der Autor des Hebräerbriefes stellt die leidenden (A) und die mitleidenden Christen (B) gleich. In den Versen 33-34 wird das über Kreuz gesagt: ABBA.

In V. 33 werden die Leser zuerst als die angesprochen, die teilweise „selbst“ viel Leid „erduldet“ haben (A), aber „teilweise“ auch litten, weil sie „Gefährten“ derer wurden, die litten (B). Es gibt also direkt Leidende (A) und Leidende, weil sie Mit-Leidende (B) sind!

In V. 34 ist es dann anders herum: Zuerst wird erwähnt, dass die Leser mit den Gefangenen gelitten haben (B), dann wird erwähnt, dass sie selbst Hab und Gut verloren haben (A).

Das ist genau das Anliegen des International Day of Prayer for the Persecuted Church (IDOP), in Deutschland der „Weltweite Gebetstag für verfolgte Christen“ immer Anfang November. Christen, die leiden und Christen, die mitleiden, wollen vor Gott eine „Gemeinschaft“ des Leidens bilden. In Ländern mit Christenverfolgung und solchen ohne Christenverfolgung wird zugleich gebetet. Wenn wir dies tun, dann „werfen wir unser Vertrauen nicht weg“, und dieses Vertrauen hat „eine große Belohnung“ (V. 35).

Ein Christ lebt nie ohne Christenverfolgung! Er wird nämlich entweder verfolgt oder aber er leidet mit dem Schicksal derer, die verfolgt werden. Und wer leidet, leidet zugleich mit anderen, die – vielleicht noch schwerer – leiden!

Die Möglichkeit, dass jemand das Leiden der anderen einfach ignoriert und sich daran erfreut, dass es ihm selbst gut geht, ohne die Dankbarkeit in Engagement für Andere umzumünzen, kommt dem Schreiber des Hebräerbriefes gar nicht erst in den Sinn! Christen leiden und andere Christen leiden nicht mit? Undenkbar! Christen, die wegschauen, wenn andere leiden? Undenkbar! Und doch gilt genau dies für den größten Teil der Christenheit!

Der IDOP ist eine gute Gelegenheit, damit hier und heute aufzuhören, sich über die weltweite Lage des Leibes Christi zu informieren und wenigstens im Gebet „Gemeinschaft“ mit denen zu haben, die leiden.


Theo-Blog

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Israel - Mainstream und ein passender Kommentar

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Wetzlar (idea) – Eine ägyptische Initiative für eine Deeskalation im Nahen Osten droht zu scheitern. Während das israelische Sicherheitskabinett einer Waffenruhe zustimmte, lehnt die radikal-islamische Hamas eine Feuerpause ohne umfassende Einigung mit Israel ab. „Ein Waffenstillstand ohne eine Einigung ist ausgeschlossen“, sagte ein Hamas-Sprecher. 

In den vergangenen Tagen war die Gewalt zwischen der Hamas und Israel eskaliert. Die Terrororganisation feuerte Hunderte Raketen auf israelisches Gebiet ab. Als Reaktion beschoss das Militär Einrichtungen in Gaza, in denen Kämpfer und Waffenlager vermutet werden. Dabei wurden nach palästinensischen Angaben 187 Menschen getötet. Auf israelischer Seite gab es bisher keine Toten, aber Schwerverletzte. Reagierte Israel angemessen auf die Hamas-Angriffe? Zwei Experten äußern sich dazu in einem Pro und Kontra gegenüber der Evangelischen Nachrichtenagentur idea (Wetzlar). Der Nahost-Korrespondent des Christlichen Medienverbundes KEP (Konferenz Evangelikaler Publizisten), Johannes Gerloff (Jerusalem), bejaht die Frage. Er verweist darauf, dass Islamisten im Gazastreifen mittlerweile mehr als 10.000 Raketen besitzen. Die Vernichtung Israels sei nach wie vor erklärter Wille einer Mehrheit der Palästinenser. Gerloff zufolge ist es Aufgabe eines jeden rechtsstaatlichen Sicherheitsapparats, einen Gewaltverbrecher an der Ausführung seiner Absichten zu hindern: „Wer völkermörderische Zielsetzungen offen erklärt, muss mit überwältigender Gewalt rechtzeitig an deren Verwirklichung gehindert werden.“ Der Staat Israel könne erstaunliche Ergebnisse beim Schutz seiner Bürger vorweisen: „Zigtausende Raketen konnten überraschend wenig Schaden anrichten.“ Möglicherweise sei ein Ende des Raketenzeitalters absehbar. 


Arabischer Theologe: Der Hass auf beiden Seiten wächst
 
Der Direktor des überkonfessionellen Evangelisch-Theologischen Seminars in Nazareth, Pastor Azar Ajaj, hält die Reaktion Israels dagegen für unangemessen, auch wenn die Hamas mit dem Raketenbeschuss begonnen habe. Die israelischen Militärschläge hätten zu großer Zerstörung und viel Leid geführt. Selbst wenn Israel die Angriffe bald einstelle, würden die arabischen Christen die Auswirkungen dieser Eskalation weiterhin zu spüren bekommen: „Es wird mehr Opfer, mehr Hass und größere Hoffnungslosigkeit geben – auf beiden Seiten.“ Die israelischen Araber seien beunruhigt: „Wir haben Angst vor einem zunehmenden Rassismus, mehr Vorurteilen und einer größeren Diskriminierung.“ Ajaj ruft die Christen auf, für die führenden Politiker auf beiden Seiten zu beten. Man müsse vor Gott dafür eintreten, dass eine gerechte politische Lösung gefunden werde: „Nur so kann es zu einem echten Frieden kommen.“




Johannes 3.16 - vor 30 Minuten

Die "Berichterstattung" unser "öffentlich-rechtlichen Staatssender, finanziert durch unsere Zwangsgebühren, ist so katastrophal einseitig gegen Israel gerichtet, dass davon auch viele Christen negativ beeinflusst sind. So wird ausgeblendet, dass die arabisch-islamischen Terrororganisationen immer wieder betonen, dass sie Israel auslöschen wollen. Die PLO-Charta spricht deshalb auch nicht von einer Zweistaaten-Lösung und auch nicht von einer Teilung Jerusalems, sondern von der Zerstörung bzw. Besitznahme des Staates Israel und der anschließenden "Vereinigung mit der arabischen Nation" (Art. 13 der PLO-Charta).
Ein Zusammenleben von Juden und Arabern auf einer so kleinen Fläche und mit so unterschiedlicher Kultur, Religion und Sprache kann es nicht geben! Bei allem müssen wir uns immer wieder vor Augen halten, dass Israel nur etwa so groß ist wie das Bundesland Hessen. Trotzdem soll das "Eigentum Gottes" - als solches viele Male sowohl im AT als auch NT bezeichnet - auf Betreiben der UNO, aber auch der Kirchen (!), in zwei Staaten aufgeteilt werden.
Ein Staat "Palästina" hätte aber keinerlei Lebensfähigkeit und wäre ständig auf weitere Steuer-Geldströme aus Deutschland und den USA angewiesen. Seine Bewaffnung wird schon heute von dieser "Entwicklungshilfe" und von anderen Staaten finanziert und bliebe dann erst recht eine tödliche Bedrohung Israels.
Eine einfache Lösung des Problems wäre diese: alle seit etwa 1900 nach Israel eingewanderten "Palästinenser", die aus allen arabischen Nachbarstaaten einsickerten, sollten dahin zurückkehren, woher sie kamen. Meinetwegen auch mit einer einmaligen finanziellen Hilfe wie sie unser Land nach dem Krieg durch den Marshall-Plan erhielt. Darauf könnte aufgebaut werden.
So hat Deutschland nach dem Krieg etwa 13,5 Mio Flüchtlinge und Vertriebene aus den Ostgebieten, die alles zurücklassen mussten, im stark verkleinerten Restdeutschland aufgenommen und integriert. Die reichen Ölstaaten, Brudervölker, könnten hier ihren zusätzlichen Beitrag leisten. Da es sich bei den "Palästinensern" um eine wesentlich kleinere Anzahl von maximal 3 Mio handelt, könnten diese allemal in den arabischen Nachbarländern - deren Fläche der von Europa entspricht - aufgenommen werden. Sie hätten dort auch den Vorteil, in der gleichen Kultur mit derselben Sprache zu leben und ihrem Gott Allah zu dienen.
Eine andere Lösung erscheint unmöglich, denn der Kampf der (Nachbar)-Völker gegen das von Gott erwählte Israel dauert nun schon seit 2.500 Jahren. Darüber klagte schon der Psalmist Asaf in seinem 83. Psalm. Dort sind auch die Gründe genannt, warum das so ist und letztlich nach menschlichem Ermessen auch so bleiben wird: es ist der Kampf von Menschen gegen Gott selbst. Bitte einmal lesen und darüber nachdenken!

idea.de
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Samstag, 12. Juli 2014

Deutschen Kirchen fehlt „solide biblische Lehre“

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Berneck (idea) – Die Kirchen in Deutschland schrumpfen, weil es „an solider biblischer Lehre“ fehlt. Dieser Ansicht ist Bischof Jacob Mameo von der Evangelisch-Lutherischen Kirche Tansanias. Sie wuchs in den vergangenen 50 Jahren von 500.000 auf 5,6 Millionen Mitglieder. 


Wie Mameo in einem Interview mit der Zeitschrift „factum“ (Berneck/Schweiz) sagte, sind in Deutschland „allzu viele Theologen und Kirchenführer viel zu überzeugt von ihren eigenen geistlich-theologischen Vorstellungen“. Es sei schade, dass sie zu wenig auf „die viel lebendigeren und wachsenden Kirchen“ auf der Südhalbkugel hörten. Geistliche Leiter der westlichen Kirchen sollten vom „Ross theologischer Überlegenheit“ herabsteigen. Es gebe einen Hochmut nach der Melodie „Aller Fortschritt kommt aus Europa“. Mameo ist Bischof der fast 50.000 Mitglieder zählenden Morogoro-Diözese der lutherischen Kirche Tansanias. Die Diözese beschäftigt 55 Pfarrer und über 100 Evangelisten. 200 weitere nehmen diese Aufgabe ehrenamtlich wahr. Nach Mameos Worten können deutsche Kirchen von tansanischen Christen viel lernen: „Unser Selbstvertrauen kann nur so verstanden werden, dass wir Christus vertrauen. Wir sind und bleiben abhängig von der Kraft Gottes und unserer Beziehung zu ihm.“ Dabei müsse man sich auf sein Wort in der Bibel und das Gebet gründen: „Hier können uns die Veränderungen bei Menschen nach der Bekehrung ein Zeichen sein.“ Es sei beeindruckend zu sehen, wie sie sich von den alten Göttern und Mächten lossagten „und sich allein an Jesus Christus hängen“. Das gehe aber nicht, wenn man die Bibel für irgendein Geschichtenbuch halte: „Gott spricht durch sie zu uns. Deshalb darf sie nicht auf eine Ebene mit anderen Büchern gestellt werden.“ Man dürfe die biblische Botschaft nicht verbiegen oder verschweigen. Sie müsse unverfälscht zu den Menschen gelangen – auch zu den Muslimen. Mameo äußert den „brennenden Wunsch“, dass in Deutschland wieder evangelisiert werde und sich die Kirchen füllten. 


Homosexuelle Lebensweise entspricht nicht der „Absicht Gottes“
 
Der Bischof wies Forderungen westlicher Kirchen zurück, afrikanische Christen sollten ihre kritische Haltung zur Homosexualität ablegen. Nach seinen Worten kann man gleichgeschlechtliche Lebensweisen „nicht als Absicht Gottes ansehen“, wenn man die Autorität der Heiligen Schrift anerkenne. Mameo: „Wir verwahren uns in dieser Sache gegen jede Art von Überredungsversuchen.“ Die Bischöfe Tansanias hätten ihren Standpunkt auf dem Boden der Heiligen Schrift festgelegt. Mameo besuchte vor kurzem Deutschland auf Einladung der Kirchlichen Sammlung um Bibel und Bekenntnis in Bayern. Deren Vorsitzender Andreas Späth (Windsbach bei Ansbach) führte das Interview mit dem Bischof.



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„Gender“ ist mit dem Menschenbild der Bibel nicht vereinbar

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 „Gender“ ist mit dem Menschenbild der Bibel nicht vereinbar
 
Die erste Auflage der Broschüre ist fast vollständig vergriffen. Foto: PR
 
Frankfurt am Main (idea) – Die Gender-Ideologie ist mit dem Menschenbild der Bibel nicht vereinbar. Zu diesem Ergebnis kommt die Geistliche Gemeindeerneuerung im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (Baptisten- und Brüdergemeinden) in einer 16-seitigen „Handreichung”. 

Wie der Vorsitzende dieser Initiative, Pastor Stefan Vatter (Kempten), schreibt, will das Gender-Mainstreaming „unter dem Deckmantel von Gleichberechtigung und Freiheit einen neuen Menschen in einer neuen Gesellschaft schaffen“. Alle Orientierungen wie lesbisch, schwul, bisexuell, transsexuell, transgender und intersexuell seien danach gleichberechtigt. Doch jede Norm, die die geschlechtliche Identität des Menschen als Mann und Frau beschreibt, solle aufgelöst werden. Gleichzeitig werde das Normalverhalten in ein anrüchiges Licht gestellt oder kriminalisiert.


Normalverhalten wird diffamiert
 
Vatter: „Menschen, die Mann und Frau als Leitbild einer intakten Ehe, Familie und Gesellschaft herausstellen, werden schnell als intolerante Radikale diffamiert.“ Nach seinen Worten ist es nach der Bibel nicht möglich, „Bisexualität oder Homosexualität als ‚Schöpfungsvariante’ oder ‚natürliche Spielart der Sexualität’ zu betrachten“. Praktizierter gleichgeschlechtlicher Sexualverkehr werde in allen biblischen Erwähnungen in einen negativen Zusammenhang gestellt. Laut Vatter ist die Homosexuellenbewegung eine der treibenden Kräfte der Gender-Lehre. Die Idee, eine Gesellschaft durch Umerziehung zu verändern, sei nicht neu. Dies hätten totalitäre Systeme immer wieder versucht. Doch diese Vorhaben hätten Millionen Menschen in den Abgrund gerissen. 


Kopfschütteln über Selbstzerstörungsideologien im Westen
 
Vatter bedauert, dass Kritik an der Gender-Ideologie von westlichen Medien nur wenig aufgegriffen werde. So sei etwa kaum über die Proteste 2013 in Paris berichtet worden, als dort eine Million Franzosen für Familie und Ehe demonstriert hätten. Auch die Kritik an der Gender-Ideologie in Afrika, Asien, im arabischen Raum und in Russland finde in den Medien keinen Niederschlag. Dort schüttele man über die Selbstzerstörungsideologien der westlichen Kultur nur den Kopf. Die Broschüre ist in einer Auflage von 4.000 Exemplaren in Neu-Anspach bei Frankfurt am Main erschienen. Die erste Auflage ist fast vollständig vergriffen, erfuhr die Evangelische Nachrichtenagentur idea. In der freikirchlichen Gemeindeerneuerung sind rund 1.000 Gemeindemitglieder als Freunde oder Förderer aktiv, darunter etwa ein Viertel aller Pastoren der Freikirche. Der Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden ist mit 81.500 Mitgliedern die größte Freikirche in Deutschland.



idea.de
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Freitag, 11. Juli 2014

Donnerstag, 10. Juli 2014

Es ist immer der Sieger, der die Geschichte schreibt

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... eine Fortsetzung des 1.

Ostpreußen, die Tage vor dem 2. Weltkrieg

Erlebnisbericht von Heinrich Julius Rotzoll

Das Heeres-Artillerie Regiment 57 aus Königsberg/Preußen wurde Mitte August 1939 an die von Polen gefährdete Grenze gelegt. Wir bezogen die Bereitstellung bei Garnsee, Kreis Neidenburg/Ostpr. Die Stellung meiner Batterie lag in einem Maisfeld. In diesem Raum war bereits seit Wochen die Arbeit auf den Feldern zum Lebensrisiko geworden. Bis in 7 km Tiefe in ostpreußisches Reichsgebiet fielen aus Polen sengende und mordende Kavallerietrupps ein. Dieses begann bereits seit Juli 1939. Soweit das Auge reichte, konnte man in den Abendstunden Rauch und Feuer sehen. Die brennenden Häuser und Dörfer wurden von polnischen Kavallerietrupps provokatorisch angesteckt. Wer sich von der Bevölkerung aus den brennenden Häusern ins Freie rettete oder das Feuer löschen wollte, wurde  niedergemacht. Die deutschen Männer wurden nicht nur mit dem Säbel x mal zerteilt oder erschossen, sondern mit dem Lasso eingefangen und in Richtung polnischer Grenze zu Tode geschleift.

Um diesen Umtrieben Einhalt zu gebieten, erhielt meine Batterie am 23.8.1939 den Befehl, ein Jagdkommando aufzustellen. Als Wachtmeister bekam ich das Kommando unterstellt und auch den Einsatzbefehl. Am ersten Tage des Einsatzes war unser motorisierter Stoßtrupp eine halbe Stunde zu spät in den Einsatz gekommen. Eine mordende polnische Schwadron raste bereits in Richtung der schützenden Grenze. Die Spuren waren grausam. In den Feldwegen und auf Feldern fanden wir Leichen von deutschen Bauern. Diese waren mit Säbeln zerfetzt oder erschossen worden.

Diese Einfälle polnischer Kavallerie-Einheiten erfolgten in den Augusttagen von 1939, jede Nacht. Die leidtragenden Dörfer Ostpreußens, an der Grenze zu Polen, wurden alle in diesen Wochen schwer geprüft. Die polnischen Überfall-Kommandos wechselten ständig die Orte. Doch bereits am 26.8.1939 stellte unser Kommando einen polnischen Reitertrupp in einem Zuckerrübenfeld unweit von Garnsee. In unseren MG-Garben wurde die polnische Kavallerie aufgerieben, 47 polnische Reiter waren auf reichsdeutschem Boden gefallen.

Die Hilferufe aus den gepeinigten deutschen Dörfern an der Grenze gellten trotz polnischer Gefallener durch jede Nacht, hervorgerufen durch provozierende wilde Brände und Schießerei polnischer Kavallerietrupps. In den Grenzdörfern beweinte und beklagte man täglich Freunde und Bekannte. Die Angst ging um. Die Schrecken waren entsetzlich. Von der deutschen Grenzbevölkerung erging die Frage, wie lange wird man diesen Mordbanden ausgesetzt sein? Fast 100 tote reichsdeutsche Menschen waren in diesem Raum zu beklagen.

Als unsere Einheit am 1. September 1939 um 5 Uhr zum Sturmangriff überging, fanden wir jenseits der polnischen Grenze frische Gräber von deutschen Zivilisten. Auch blutige und zerfetzte Kleidungsstücke von Zivilisten lagen auf Wagen und Straßenrändern herum. Von polnischen Kriegsgefangenen bekamen wir die Bestätigung, daß provokatorische Angriffe auf die Zivilbevölkerung auf deutschem Reichsgebiet vor dem 1. September 1939 befohlen worden sind. Die polnische Kavallerie hatte diese mordende Aufgabe für einen Weltbrand eingeleitet.

Nach diesem Tatsachenbericht kann man der Welt wohl noch schwer glauben machen, daß den Sender Gleiwitz deutsche Menschen in polnischer Uniform überfallen haben.

Heinrich-Julius Rotzoll (aus Königsberg/Preußen)


Quelle
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Mittwoch, 9. Juli 2014

Israel und der Probst Schmidt

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Jani's Kommentar: 

Nachricht von gestern - hat mich auch aufgeregt. Möchte jetzt lieber nicht schreiben, was ich diesem Herrn sagen würde. Auf jeden Fall würde ich ihm empfehlen, seinen Wohnsitz nach Israel in die Nähe des Gaza-Streifens zu verlegen. Vielleicht wäre er dann in der Lage, Umstände objektiv zu beurteilen. Denn ganz offensichtlich kann er das nicht. Anders kann ich seine Beurteilung der Lage in Israel nicht deuten. 

Also ich kann mich schon hineinversetzen - in die Lage der betroffenen Israeliten. Man stelle sich nur einmal vor, das eigene Haus würde tagtäglich mit Feldsteinen beworfen werden. Ich sitz also im Wohnzimmer - ich kann nichts tut, wehren darf ich mich nicht. Ruhig bleiben - tief Luft holen und vor allen Dingen im Haus bleiben. Denn sollte ich hinausgehen, könnte ich von einem Stein getroffen werden. Und wer wäre dann schuld? Na na? Ja ganz genau - ich! Schließlich hätte ich im Haus bleiben können. Genau! Nicht der Aggressor hat sich schuldig gemacht.


Jerusalem (idea) – Der höchste Repräsentant der EKD im Heiligen Land, Propst Wolfgang Schmidt (Jerusalem), hat vor einem Erstarken des jüdischen Nationalismus in Israel gewarnt. 

Anlass ist der Mord an einem arabischen Jugendlichen. Im Zuge ihrer Ermittlungen hat die israelische Polizei sechs jüdische Nationalisten festgenommen. Drei der sechs tatverdächtigen jungen Erwachsenen haben das Verbrechen mittlerweile gestanden. Der 16jährige Muhammad Abu Khdeir war am 2. Juli auf dem Weg zur Moschee im Jerusalemer Stadtteil Shuafat entführt und wenig später in einem Wald am Stadtrand tot aufgefunden worden. Daraufhin kam es zu Ausschreitungen aufgebrachter Palästinenser in Ostjerusalem. Eine Untersuchung der Leiche ergab, dass Abu Khdeir bei lebendigem Leib verbrannt worden war. Bereits unmittelbar nach der Tat hatte es Gerüchte gegeben, der Mord sei ein Racheakt für die Entführung und Ermordung dreier israelischer Jugendlicher, deren sterbliche Überreste am 30. Juni bei Hebron gefunden worden waren. Die israelische Armee hatte auf der Suche nach den Tätern über 800 Palästinenser festgenommen, die laut der israelischen Regierung in Verbindung mit der Tat stehen sollen. Schmidt verurteilte den Mord: „Vorausgesetzt es waren jüdische Nationalisten, steht diese Tat im Kontext einer gesellschaftlichen Strömung, die die jüdische Identität auf Kosten anderer Identitäten in den Vordergrund rückt“, sagte er der Evangelischen Nachrichtenagentur idea. An der Aufklärung des Mordes an Abu Khdeir wird laut Schmidt zudem deutlich, wie unangemessen das Vorgehen der israelischen Behörden nach der Entführung der israelischen Jugendlichen gewesen sei. „Im Fall des ermordeten Arabers gab es sechs Festnahmen, im Fall der ermordeten Israelis wurden 850 Personen festgenommen.“ Die israelische Regierung müsse sich fragen lassen, ob es bei der Suche nach den entführten Jugendlichen nur um Aufklärung gegangen sei oder „ob damit nicht auch andere Ziele verfolgt wurden“. 

Ausweitung auf arabische Gemeinden in Nordisrael
Besonders besorgt zeigte sich Schmidt über eine Ausweitung der Eskalation auf arabische Dörfer und Städte in Nordisrael. Die Situation offenbare „die tiefe Frustration in der arabischen Gesellschaft über jahrelange Demütigungen“. Gleichzeitig witterten jüdische Extremisten nun Morgenluft und griffen immer häufiger zur Gewalt. Am ersten Juli-Wochenende wurde nach Informationen der arabischen Nachrichtenagentur Ma’an ein palästinensischer Pfarrer auf dem Weg von Bethlehem zu seiner Gemeinde bei Ramallah von Siedlern mit Steinen beworfen. Er entkam unverletzt. Auch an der Grenze zum Gaza-Streifen dreht sich die Spirale der Gewalt weiter. Am 7. Juli schlugen allein in den Morgenstunden 14 Kassam-Raketen im Süden des Landes ein. Eine Grad-Rakete ging bei Beersheba über unbewohntem Gebiet nieder. Seit dem Aufflammen der Kämpfe am 14. Juni ist die palästinensische Terrororganisation Hamas somit für mehr als 150 Raketeneinschläge in Israel verantwortlich.




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.... eine große Minderheit lächerlich und penetrant

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Jani's Kommentar: 

Ich gehöre zur großen Minderheit. Es ist erstaunlich, wofür Angestellte der EKD ihr Geld bekommen. Und das ist auch nicht wenig. Nachvollziehen kann ich das nicht. Und das gemeine Kirchenvolk wohl auch nicht. 

Die Kirche der Freiheit .... ja frei von einem festen Fundament .... offen für alle möglichen Strömungen des Zeitgeistes. Und solange die Kirchensteuer fließt, wird sich daran auch nicht ändern. Und da braucht man sich auch nicht über einen Limburger Bischof zu ereifern. Einfach mal vor die eigene Haustür schauen, das könnte zu einer anderen Sichtweise führen. Aber natürlich auch nur, wenn man zur Selbstreflexion fähig ist ...


Hannover/Starnberg (idea) – Überall in der evangelischen Kirche und der Diakonie soll sich die geschlechtergerechte Sprache durchsetzen. Tipps, wie das Weibliche und das Männliche gleichberechtigt zu benennen ist, gibt ein Faltblatt, das die EKD in Zusammenarbeit mit dem Evangelischen Werk für Diakonie und Entwicklung (Berlin) erstellt hat. 

Das Kirchenamt in Hannover verschickte es jetzt an die Leitungen aller kirchlichen Werke, Dienste und Einrichtungen sowie an die Zuschussempfangenden. Das Ziel: Die Leiterinnen und Leiter kirchlicher Einrichtungen sollen ihre „Mitarbeitenden“ in Dienstbesprechungen den korrekten Sprachgebrauch beibringen. So ließen sich häufig Hauptwörter durch substantivierte Partizipien ersetzen. Statt „die Spender“ schreibe man besser „die Spendenden“. Die EKD empfiehlt ferner, die Kirche nicht als „Arbeitgeber“, sondern als „Arbeitgeberin“ zu bezeichnen. Die Vielfalt der Geschlechter könne man auch durch Schrägstriche darstellen. Statt „der Antragsteller“ solle man schreiben „der/die Antragsteller/in“. Ferner werden Paarformen empfohlen wie zum Beispiel „die Partnerinnen und Partner“. Manchmal müsse man Sätze etwas umstellen, um beiden Geschlechtern gerecht zu werden. So sei statt „Bewerber müssen...“ zu formulieren: „Wer sich bewirbt, muss...“ Es gelte auch, geschlechtsneutrale Mehrzahlformen zu benutzen: statt „jeder Ehrenamtliche“ heiße es „alle Ehrenamtlichen“. Die EKD ermuntert: „Das erfordert Kreativität und Übung. Aber es lohnt sich!“

Schneider: Was ist mit dem „Christinnentum“?
Scharfe Kritik an diesem Sprachgebrauch übt der oft als „Sprachpapst“ titulierte Journalist Wolf Schneider (Starnberg bei München). Er sagte der Evangelischen Nachrichtenagentur idea auf Anfrage, die sogenannte geschlechtergerechte Sprache beruhe auf drei Hauptirrtümern. Erstens: Das natürliche Geschlecht habe mit dem grammatischen Geschlecht irgendetwas zu tun. Schneider: „Hat es nicht: ‚das Weib!’“ Der zweite Irrtum sei die Annahme, dass die geschlechtergerechte Sprache im deutschen Sprachraum „mehr Menschen als Alice Schwarzer und eine kleine Minderheit engagierter Feministinnen“ erfreue. Schneider: „Tut sie nicht. Die Mehrheit findet sie überflüssig, eine große Minderheit lächerlich und penetrant.“ Der dritte Irrtum sei, dass sich die geschlechtergerechte Sprache konsequent durchhalten lasse. Schneider: „Lässt sie nicht. Denn dann brauchten wir ein Einwohnerinnen- und Einwohnermeldeamt – und bitte das Christinnen- und Christentum.“


idea.de


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Dienstag, 1. Juli 2014

Leben - Lieben - Lachen - Vertrauen



Ich wünsche dir Fröhlichkeit,
dieses ansteckende Lachen,
diese Leichtigkeit und Unbeschwertheit
von der man nicht genug bekommen kann.

Schau auf dein Leben:
Hast du nicht auch viel Grund zur Freude?
Sieh, was Gott dir schon alles ermöglicht
und erfüllt hat,
wie reich er dich segnet und beschenkt.
In uns allen steckt doch auch ein
Pippi-Langstrumpf-Gen, das gelebt sein will.

Sei wie du bist,
wild und wunderbar
und vertrau darauf,
dass das Leben es gut mit dir meint.
 
Doro Zachmann