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Donnerstag, 19. Mai 2016

Das Leid der Betroffenen wird hingenommen

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Grüß Gott und Guten Tag,
 
Flüchtlinge, die in ihren Heimatländern aufgrund ihres Glaubens verfolgt, inhaftiert, bedroht, beraubt, vergewaltigt und vertrieben wurden, suchen bei uns Schutz und Asyl, um dieser Verfolgung zu entgehen. Einer Verfolgung, die in vielen muslimisch geprägten Staaten auf der Grundlage der Scharia, dem islamischen Rechtssystem, erfolgt. Ganz besonders betroffen sind Konvertiten - Menschen, die zu einem anderen Glauben übergetreten sind.

In Deutschland angekommen, erleben viele der um ihres Glaubens willen Verfolgten dann immer wieder, dass sie auch hier nicht sicher sind. Beinahe täglich gelangen schlimme Vorfälle an die Öffentlichkeit. Berichte darüber, dass muslimische Flüchtlinge Mitflüchtlinge wegen ihres christlichen oder jesidischen Glaubens bedrängen, bedrohen, schikanieren und immer wieder auch tätlich angreifen. Und wieder sind ganz besonders häufig jene betroffen, die vom Islam zum Christentum übergetreten sind.

Eine Vielzahl an Fällen ist bekannt und dokumentiert. Aber von staatlicher Seite erfolgt keine Reaktion. Und auch namhafte Vertreter der Kirchen in Deutschland haben nicht den Mut, für diese Menschen entschieden einzutreten. Das Leid der Betroffenen wird hingenommen und dadurch bewusst verlängert. Die Begründung dafür lautet, dass die Flüchtlinge lernen müssten, friedlich, tolerant und respektvoll miteinander umzugehen – denn dies sei schließlich die Grundlage unserer Gesellschaft. 

 
Am 9. Mai 2016 sind die Hilfs- und Menschenrechtsorganisationen Open Doors, die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM), der Zentralrat Orientalischer Christen in Deutschland (ZOCD), die Aktion für verfolgte Christen und Notleidende (AVC) und Kirche in Not dem Schweigen und Wegsehen gemeinsam entgegengetreten. Sie haben eine Pressekonferenz im Haus der Bundespressekonferenz in Berlin abgehalten, bei der sie die andauernde Verfolgung, der Menschen aufgrund ihres Glaubens in deutschen Aufnahmeeinrichtungen ausgesetzt sind, klar und deutlich benannten. Dabei kamen neben Fachleuten auch betroffene christliche Flüchtlinge selbst zu Wort.

Um die Situation für die Betroffenen grundlegend zu verbessern, forderten die genannten Organisationen die deutschen Politiker und Behörden auf, folgende Maßnahmen rasch umzusetzen:
  • Erfassung der Religionszugehörigkeit von Flüchtlingen.
  • Ausgleich des Verhältnisses zwischen Muslimen und Angehörigen religiöser Minderheiten in Flüchtlingsunterkünften.
  • Getrennte Unterbringung von Christen sowie von anderen religiösen Minderheiten, die bereits Opfer von Verfolgung und Diskriminierung geworden sind (gegebenenfalls auch dezentrale Unterbringung).
  • Erhöhung des nicht-muslimischen Anteils innerhalb des Wachpersonals.
  • Regelmäßige Schulungen und Sensibilisierung des Sicherheitspersonals in Flüchtlingsunterkünften hinsichtlich religiöser Konflikte.
  • Bereitstellung von Vertrauenspersonen christlichen Glaubens für von Verfolgung betroffene christliche Flüchtlinge.

Bitte schließen Sie sich diesen Forderungen an, indem Sie diese Petition, die sich an den Flüchtlingskoordinator der Deutschen Bundesregierung, Kanzleramtsminister Peter Altmaier, richtet, jetzt unterzeichnen:
 
 
Wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung beim Niederreißen dieser Mauer des Schweigens. Danke, dass Sie mit uns und den oben genannten Organisationen dafür eintreten, dass endlich wirksame Maßnahmen getroffen werden, welche die Situation in den Aufnahmeeinrichtungen für Christen und die Angehörigen anderer Minderheiten nachhaltig verbessern und weitere Verfolgung und Bedrängnis beenden.

Bitte sprechen Sie auch mit Freunden und Bekannten und bitten Sie diese, in diesem Anliegen auch aktiv zu werden!



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