Mittwoch, 8. Dezember 2010

Mittwoch, 08. Dezember

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Theodor Fontane über Ahnen und Sehen

Noch ist Herbst nicht g
anz entflohn,
Aber als Knecht Ruprecht schon

Kommt der Winter hergeschritten,
Und alsbald
aus Schnees Mitten
Klingt des Schlittenglöckleins Ton.

Und was jüngst noch, fern und nah,
Bunt auf uns herniedersah,
Weiß sind Türme, Dächer, Zweige,

Und das Jahr geht auf die Neige,

Und das schönste Fest ist da.

Tag du der Geburt des Herrn,

Heute bist du uns noch fern,

Aber Tannen, Engel, Fahnen
Lassen uns den Tag schon ahnen,
Und wir sehen schon den Stern.

EKD - Adventskalender
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