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Mittwoch, 9. März 2016

Dieser Staat ist nicht mein Staat !

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Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Was Flüchtlinge über guten Sex wissen müssen

 

BERLIN. Brauchen Einwanderer Tips zur Selbstbefriedigung oder zum Gelegenheitssex? Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) ist dieser Ansicht. Mit der Online-Plattform Zanzu will sie ihnen rund um das Thema Sex zur Seite stehen. Bunte Zeichnungen und einfache Texte erklären den „Körper in Wort und Bild“. Auch in Gebärdensprache sollen die Informationen von Analverkehr bis Zungenkuß bald zugänglich sein. Wer die Begriffe „Oral-Sex“ und „Blasen“ nur auf arabisch kennt, findet auf Zanzu eine Übersetzungshilfe.
Die Startseite bietet sechs mit Piktogrammen versehene Menüfelder: Körper, Familienplanung und Schwangerschaft, Infektionen, Sexualität, Beziehungen und Gefühle und als letztes Feld Rechte und Gesetze. Sie führen in das jeweilige Thema. Ärzte und Berater von Asylbewerbern sollen als Multiplikatoren der Seite dienen. Gemeinsam kann man sich bis zu den visualisierten Erklärungen durchklicken.
Wo findet man „Kontakt für Gelegenheitssex“?
Ein Klick auf das Feld „Beziehungen“ offenbart, wie komplex das Zwischenmenschliche ist. Gleich 14 rosa eingerahmte Piktogramme mit Titeln wie „Arten von Beziehung“, „Heirat“ und „Scheidung“ oder „Homosexualität“ führen den Einwanderer und seine Berater/Beraterinnen in die Welt der sogenannten offenen Gesellschaften. Beim „Kontakt für Gelegenheitssex“ können sich „die Partnerinnen/Partner in einer anderen Beziehung mit einer oder mehreren anderen Personen befinden“, heißt es in geschlechtergerechter Sprache.
Die vom Bundesministerium für Gesundheit geförderte Seite kann auf arabisch, türkisch, englisch und vielen weiteren Sprachen angezeigt werden. Zusätzlich kann man die Vorlesefunktion nutzen. Unter den auf Asylbewerber zugeschnittenen Empfehlungen finden sich Hygiene-Tips für „Sexarbeiter“: „Schneiden Sie das Kondom auf und legen Sie es auf die Vulva, wenn Sie Cunnilingus geben oder verwenden Sie ein Lecktuch.“ Die realgetreuen Zeichnungen neben den kurzen Texten zeigen zum Beispiel zwei dunkelhäutige Männer vor dem Traualtar („Homosexualität“), eine blonde Prostituierte („Sexarbeit“) oder ein heterosexuelles Hochzeitspaar.
Beim Analverkehr braucht es viel Gleitmittel
Schwules Paar: Für Analverkehr braucht es viel Gleitmittel Foto: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung / Screenshot JF
Rot umrandet sind die Menüfelder der Kategorie „Sexualität“, die sich unter anderem in „Sex“, „sexuelles Vergnügen“, „Jungfräulichkeit“, „Das erste Mal“ und „Sex während und nach der Schwangerschaft“ unterteilt. In Wort und Bild können die Immigranten aufgeklärt und bei ihrem kulturellen Hintergrund abgeholt werden: „Einige Menschen haben Sex vor der Heirat, und andere warten bis nach der Heirat. Manche Menschen haben nur eine Partnerin/einen Partner, andere haben mehrere.“ Wer in Deutschland lebt, habe das Recht, selbst zu bestimmen.
Die Möglichkeiten des westlichen Sexlebens werden unter stetem Hinweis auf Verhütung ausführlich beschrieben. Beim Vaginalverkehr zum Beispiel empfiehlt es sich, „die Bewegungen in Geschwindigkeit, Rhythmus und Intensität“ zu variieren. Beim Analverkehr brauche es viel Gleitmittel. Und beim Oralsex können Klitoris und Brustwarzen oder Penis, Hodensack und Anus mit Mund und Zunge stimuliert werden, erfahren Analphabeten auch via Bild und Vorlesefunktion. In einer guten Beziehung gehe es darum, „wie Sie beide sich fühlen“.

Junge Freiheit



Kommentar dazu 

 

Besonders pikant an der Seite: Alles wird nur aus der Perspektive des Lesers betrachtet. So kommt man dann zu dem Schluß, dass sexuelle Gewalt nur dann sexuelle Gewalt ist, wenn man selbst das Opfer ist. Dass man ein Kondom nur tragen braucht, wenn man im Moment grade kein Kind haben will (wie wäre es stattdessen mit dem Tipp, vorher die Partnerin zu fragen?) Und dann noch die Versicherung, jeder könne seinen Partner selbst wählen. Auch das kann, wenn man nicht gelernt hat, über die eigenen Bedürfnisse hinaus zu denken, als Einladung zu Übergriffen verstanden werden. Vor allem, wenn dann gleich ich geschildert wird, dass viele Sex vor der Ehe bevorzugen und man in allen Beziehungskonstellationen Sex haben kann. Übrigens, unter Gründen, Sex zu haben, steht als allererstes, "wenn man Kinder haben möchte". Nebenbei ist das Werk fast ausschließlich mit Grafiken bebildert, die Sex zwischen Menschen unterschiedlicher Hautfarbe zeigt. Was das bei 80% männlichen Ausländern heißt, wissen wir. Fazit: Das Ganze stellt eher eine Anleitung und/oder (prozesstaugliche?) Rechtfertigung zu ungeschützem promiskuitiven Sex zeugungswilliger Nichtdeutscher dar.


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